neunerhaus

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neunerhaus - Hilfe für obdachlose Menschen
- du bist wichtig
- unterstützen: www.neunerhaus.at/spenden www.neunerimmo.at

Seit 1999 hilft neunerhaus obdach- und wohnungslosen sowie nichtversicherten Menschen dabei, zurück in ein selbstbestimmtes Leben zu finden – egal wie holprig der Weg auch sein mag und wie viele Schritte es braucht. In drei neunerhaus Wohnhäusern sowie mit Housing First und Mobil betreutem Wohnen werden jährlich mehr als 1.000 ehemals obdach- und wohnungslose Menschen betreut und beraten. Rund 6.000 Menschen werden im neunerhaus Gesundheitszentrum pro Jahr versorgt. In der neunerhaus Tierärztlichen Versorgung kümmert man sich um die Tiere obdach- und wohnungsloser Menschen. neunerhaus wird vom Fonds Soziales Wien gefördert, hat einen Vertrag mit der Österreichischen Gesundheitskasse und ist darüber hinaus auf Spenden angewiesen. www.neunerhaus.at

neunerhaus wird vom Fonds Soziales Wien und dem Sozialministerium gefördert, hat einen Vertrag mit der Österreichischen Gesundheitskasse und ist darüber hinaus auf Spenden angewiesen. www.neunerhaus.at

2017 gründete neunerhaus ein 100%iges Tochterunternehmen: neunerimmo akquiriert leistbaren Wohnraum für Menschen in Not und entwickelt neue soziale Zugänge zum Wohnungsmarkt.

Starke Kunst für einen starken Zweck – in zwei Wochen ist es so weit! 🎨 ✨Fast 200 gespendete Werke warten bei der diesjä...
19/10/2026

Starke Kunst für einen starken Zweck – in zwei Wochen ist es so weit! 🎨 ✨
Fast 200 gespendete Werke warten bei der diesjährigen neunerhaus Kunstauktion auf neue Besitzer*innen. Der gesamte Erlös unterstützt obdachlose Menschen.

📸 Bild #1: ISI
📸 Bild #2: Daniela Prokopetz
📸 Bild #3: Suse Krawagna
📸 Bild #4: Drago Prelog

👉 Alle Werke & Infos zum Online Mitbieten: www.neunerhaus.at/kunstauktion

neunerhaus Kunstauktion:
📍MAK Museum für angewandte Kunst Wien / Eingang: Weiskirchnerstr. 3, 1010 Wien
📅 Montag, 2.11. 2026 I Einlass ab 18:00

Fotos: © Farbpraxis




Auktionshaus im Kinsky

Es macht einen Unterschied. Versprochen. ♥️
18/10/2026

Es macht einen Unterschied. Versprochen. ♥️

Die Armutsgefährdung steigt, untere Einkommen verlieren an Boden. Gleichzeitig geraten genau jene Menschen besonders unt...
17/10/2026

Die Armutsgefährdung steigt, untere Einkommen verlieren an Boden. Gleichzeitig geraten genau jene Menschen besonders unter Druck, die schon heute schlechter abgesichert sind.

Bei neunerhaus erleben wir täglich, was abstrakte Armutskennzahlen im Leben von Menschen bedeuten. Bei obdach-, wohnungslosen und armutsbetroffenen Menschen bündeln sich soziale Ausschlüsse: unsicheres Wohnen, fehlendes Einkommen, gesundheitliche Belastungen und schwierige Zugänge zu Unterstützung.

Gleichzeitig wird der Ton gegenüber armutsbetroffenen Menschen rauer.

Ausgerechnet jene Personengruppen, die am stärksten von Armut betroffen sind – Menschen ohne Arbeit und/oder mit Sozialhilfebezug – geraten ins Zentrum eines zum Teil diffamierenden politischen und medialen Diskurses.

"Wir beobachten einen ‚Klimawandel im Sozialen‘: Sozialleistungen und soziale Angebote werden eingeschränkt, während der Ton gegenüber armutsbetroffenen Menschen rauer und stigmatisierender wird", so neunerhaus Geschäftsführerin Elisabeth Hammer.

Gesetzliche Verschärfungen, restriktive Verwaltungspraxis und gesellschaftliche Abwertung verstärken einander. Das gefährdet nicht nur einzelne Menschen. Wenn soziale Sicherheit erodiert, geraten gesellschaftlicher Zusammenhalt, Stabilität und Lebensqualität für alle unter Druck.

Aus unserer Arbeit wissen wir aber auch, was wirkt: armutsfeste und verlässliche Sozialleistungen, leistbares und dauerhaftes Wohnen, niederschwellige Gesundheitsversorgung und soziale Angebote, die Menschen stärken.

Armut zu verhindern ist keine Frage von Wohltätigkeit.
Es ist eine Investition in soziale Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. 🤝

Wie wir armutsbetroffene Menschen behandeln, ist dabei zentral.

Wohnungslosigkeit ist eine der extremsten Formen von Armut. Aber wie kommt es überhaupt so weit❓Die Gründe sind vielfält...
16/10/2026

Wohnungslosigkeit ist eine der extremsten Formen von Armut.
Aber wie kommt es überhaupt so weit❓

Die Gründe sind vielfältig – umso wichtiger ist es, genauer hinzuschauen, Vorurteile zu hinterfragen und Menschen mit Respekt zu begegnen.

15/10/2026

Wie behandeln wir uns?
Wir wollten wissen, was Menschen in Wien dazu sagen.

Mehr dazu 👉 www.neunerhaus.at

Kurz in dich gehen: Was ist das erste Wort, das dir dazu einfällt?Kannst du gerne mit uns teilen. Musst du aber nicht. F...
15/10/2026

Kurz in dich gehen: Was ist das erste Wort, das dir dazu einfällt?
Kannst du gerne mit uns teilen. Musst du aber nicht. Freuen würden wir uns trotzdem. 🤗

Mehr erfahren 👉 www.neunerhaus.at/gutbehandeln

Eine Delogierung kommt selten plötzlich. Meist gehen Monate voller Sorgen, Mietrückstände und behördlicher Schreiben vor...
14/10/2026

Eine Delogierung kommt selten plötzlich. Meist gehen Monate voller Sorgen, Mietrückstände und behördlicher Schreiben voraus. Trotzdem erleben viele Menschen den Verlust ihrer Wohnung als Schock. Was genau bedeutet eine Delogierung? Wie läuft sie ab? Und wie kann sie verhindert werden?

Das erklärt die 👉

Spardruck darf nicht einfach Kürzungsdruck bedeuten. Er muss Reformdruck erzeugen.Was passiert, wenn soziale Systeme unt...
14/10/2026

Spardruck darf nicht einfach Kürzungsdruck bedeuten. Er muss Reformdruck erzeugen.

Was passiert, wenn soziale Systeme unter Druck geraten? Wo können wir Strukturen wirksamer machen – und was kostet es uns langfristig, wenn wir heute an der falschen Stelle sparen?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich neunerhaus Geschäftsführerin Elisabeth Hammer in ihrem Essay „Handeln unter Druck. Wie soziale Organisationen wirksamer werden“.

Aus ihrer langjährigen Praxis in der Wohnungslosenhilfe richtet sie den Blick dabei bewusst über den Einzelfall hinaus: Soziale Organisationen erleben früh, wenn Zugänge schwieriger werden, Menschen durch bürokratische Hürden fallen oder bereits erreichte Stabilität wieder brüchig wird. Genau dieses Wissen müsse stärker genutzt werden, um soziale Systeme weiterzuentwickeln. Der Anspruch: nicht immer mehr Krisen besser verwalten, sondern dazu beitragen, dass weniger Krisen entstehen.

Dabei geht es nicht um ein „Weiter wie bisher“. Im Gegenteil: Gerade unter Spardruck braucht es die Frage, welche Strukturen tatsächlich wirken, wo Prävention langfristig Kosten und Krisen verhindert und welche Lösungen aus der Praxis längst bekannt sind. Housing First und Peer-Arbeit sind Beispiele dafür, wie aus konkreter Erfahrung neue Ansätze entstehen können.

Oder, wie Elisabeth Hammer es auf den Punkt bringt:

„Mein Buch ist kein Wunschzettel ans Christkind. Viele Lösungen kennen wir aus der Praxis längst – entscheidend ist, sie umzusetzen und weiterzuentwickeln.“

📖 „Handeln unter Druck. Wie soziale Organisationen wirksamer werden“ ist im Picus Verlag erschienen und ab sofort überall im Buchhandel sowie als E-Book erhältlich.

Für alle, die darüber nachdenken wollen, wie soziale Sicherheit unter Druck nicht nur verteidigt, sondern besser gestaltet werden kann.

Am 2. November heißt’s wieder:  Fast 200 gespendete Werke warten bei der diesjährigen neunerhaus Kunstauktion auf neue B...
13/10/2026

Am 2. November heißt’s wieder:

Fast 200 gespendete Werke warten bei der diesjährigen neunerhaus Kunstauktion auf neue Besitzer*innen – und auf dich! Der gesamte Erlös unterstützt obdachlose Menschen.

Ein kleiner Vorgeschmack:

📸 Bild #1: Arnulf Rainer
📸 Bild #2: Bianca Regl
📸 Bild #3: Martin Praska
📸 Bild #4: Roman Scheidl

👉 Alle Werke & Infos zum Online Mitbieten: www.neunerhaus.at/kunstauktion

neunerhaus Kunstauktion
📍 Museum für angewandte Kunst Wien I Eingang: Weiskirchnerstr. 3, 1010 Wien
📅 Sonntag, 2.11. 2026, Einlass ab 18:00 I Beginn 19:00

Fotos: © Farbpraxis

Auktionshaus im Kinsky

In Wien wurde eine 35-jährige Frau tot aufgefunden. Ihr Lebensgefährte steht unter dringendem Tatverdacht. Laut Medienbe...
12/10/2026

In Wien wurde eine 35-jährige Frau tot aufgefunden. Ihr Lebensgefährte steht unter dringendem Tatverdacht. Laut Medienberichten war sie zuvor obdachlos und lebte seit einigen Monaten bei ihm.

Ihr Tod macht betroffen. Er lenkt den Blick auch auf einen Zusammenhang, den wir in unserer Arbeit immer wieder sehen: Wohnungslosigkeit kann Frauen in Abhängigkeiten bringen. Wer keine sichere Wohnalternative hat, kann eine gewalttätige Beziehung oft nur schwer verlassen.

Viele Frauen leben nicht sichtbar auf der Straße. Sie kommen bei anderen unter, haben aber keinen eigenen, abgesicherten Wohnraum. Diese verdeckte Wohnungslosigkeit bleibt häufig unbemerkt – auch dann, wenn sie mit Gewalt verbunden ist.

Die Verantwortung für Gewalt liegt immer bei der Person, die sie ausübt. Gleichzeitig müssen wir die Voraussetzungen schaffen, damit Frauen Schutz finden und unabhängig leben können: durch leistbaren, sicheren Wohnraum, existenzsichernde Leistungen und Unterstützung, die ohne hohe Hürden zugänglich ist.

Keine Frau sollte Gewalt ertragen müssen, weil sie sonst keinen Ort zum Wohnen hat.

Mehr zum Zusammenhang zwischen weiblicher Wohnungslosigkeit, Abhängigkeit und Gewalt: www.neunerhaus.at/allgemein/warum-ist-verdeckte-wohnungslosigkeit-oft-weiblich/

Adresse

Margaretenstraße 166
Wien
1050

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