GEDENKDIENST

GEDENKDIENST Verein für historisch-politische Bildungsarbeit und internationalen Dialog

Am 21. Mai findet unsere dritte und letzte Veranstaltung unserer (Un)Bequem Reihe statt! 19:00, Depot – Kunst und Diskus...
14/05/2026

Am 21. Mai findet unsere dritte und letzte Veranstaltung unserer (Un)Bequem Reihe statt!

19:00, Depot – Kunst und Diskussion (Breite Gasse 3, 1070 Wien)

Während die Verbrechen der Nationalsozialist*innen vermeintlich aufgearbeitet sind, schreitet der Rechtsruck in Europa voran und die Zahl rassistischer und antisemitischer Vorfälle, keinesfalls nur von rechts, steigt. Die damit zusammenhängende menschenfeindliche Politik trifft nicht alle gleich und Zugänge, sie zu verstehen sind vielfältig. Deutungsmuster stehen oft in Konkurrenz zueinander.

Kann uns das Konzept der pluralen Erinnerung weiterhelfen, um die Gewalt der postnazistischen und postkolonialen Gesellschaft zu begreifen? Ziel der Diskussion ist es, unterschiedliche Perspektiven dazu miteinander ins Gespräch zu bringen.

Podiumsdiskussion mit Tobias Herzberg, Arjun Pfaffstaller, Ljiljana Radonić und Anne Wiederhold-Daryanavard
Moderation: Simon Nagy

Mauthausenkomitee Österreich, der Verein GEDENKDIENST und die Jüdische österreichische Hochschüler:innen laden zu einem ...
29/04/2026

Mauthausenkomitee Österreich, der Verein GEDENKDIENST und die Jüdische österreichische Hochschüler:innen laden zu einem Zeitzeugengespräch mit Lucy Waldstein ein. Die in Wien geborene Zeitzeugin wird über ihre Kindheit im 9. Bezirk, die Flucht ihrer Familie im Jahr 1938, die Trennung der Familie und ihr Exil, ihre Internierung auf Trinidad sowie ihren späteren Neubeginn in den USA berichten.
Mehr als acht Jahrzehnte nach der Befreiung vom nationalsozialistischen Terror erinnert Lucy Waldsteins Lebensgeschichte eindringlich daran, wie schnell Ausgrenzung, Entrechtung und Verfolgung zum Alltag werden können.

Wir freuen uns unseren Semesterschwerpunkt unserer Vortragsreihe GehDenken! vorstellen zu dürfen! Staatsdoktrin Antifasc...
16/04/2026

Wir freuen uns unseren Semesterschwerpunkt unserer Vortragsreihe GehDenken! vorstellen zu dürfen!

Staatsdoktrin Antifaschismus
Widersprüche in der DDR- Gedenkkultur und rechte Gewalt in Ostdeutschland heute

Offiziell war die Entnazifizierung in der DDR mit ihrer Gründung im Jahr 1948 abgeschlossen. Der Antifaschismus wurde zur Staatsdoktrin erhoben. Untermauert wurde dies durch eine Gedenkkultur, die sich ausschließlich auf die von den N***s verfolgten Kommunist*innen konzentrierte. Da die politische Führung der DDR bestimmte, wem und wie erinnert werden durfte, wurde das Gedenken an andere Opfergruppen marginalisiert und unterdrückt. In einer per Definition antifaschistischen Gesamtgesellschaft ergab sich folgerichtig keine Notwendigkeit für fundierte Aufarbeitung. So erhielt sich postnazistisches Gedankengut, während eine tatsächliche Entnazifizierung und Reflexion der eigenen Schuld nicht stattfanden.

Die Vorträge in diesem Semester setzen sich kritisch mit der DDR-Erinnerungskultur und den damit einhergehenden Widersprüchen auseinander. Es wird auf Erinnerungspraktiken marginalisierter Opfergruppen, sowie Mechanismen der Schuldabwehr durch Gleichsetzung sowjetischer Nachkriegsgewalt mit den Verbrechen des NS eingegangen. Außerdem soll gezeigt werden, welche Zusammenhänge zwischen den Gedenknarrativen der postnazistischen, ehemaligen DDR und dem aktuellen Wiedererstarken des Rechtsextremismus in Ostdeutschland bestehen.

Wer einen unserer Flyer in die Hand bekommen hat, weiß, dass für den 24.04. ein weiterer Vortrag angekündigt war. Dieser muss leider ausfallen.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, an den öffentlichen Veranstaltungen bei freiem Eintritt teilzunehmen!

Am 22. April und 21. Mai finden unsere nächsten Veranstaltungen aus der Reihe (Un)bequeme Erinnerungen statt. Diese widm...
10/04/2026

Am 22. April und 21. Mai finden unsere nächsten Veranstaltungen aus der Reihe (Un)bequeme Erinnerungen statt. Diese widmet sich rassismus- und antisemitismuskritischen Perspektiven der Erinnerungskultur in Österreich.

Rassismuskritische und antisemitismuskritische Ansätze werden in der Erinnerungsarbeit oftmals in Konkurrenz zueinander wahrgenommen. Entgegen dieser Logik soll durch die Reihe ein Raum für gegenseitige Solidarität, kritische Reflexion, Widersprüche und offene Fragen entstehen. Im Fokus stehen Kontinuitäten von Rassismus gegen Rom*nja und Sinti*zze, Fragen inklusiver Erinnerungsarbeit sowie Zugänge pluraler Erinnerungskultur.

Dabei wird Erinnerung nicht als abgeschlossener Prozess verstanden, sondern als umkämpftes Feld, in dem unterschiedliche Deutungen, Erfahrungen und politische Interessen aufeinandertreffen. Die Veranstaltungen bringen Akteur*innen aus Bildungsarbeit, Aktivismus, Wissenschaft und Kunst zusammen und sind offen und kostenlos für alle Interessierten.

Gemeinsam mit dem Jüdischen Filmfestival Wien verlosen wir 2x2 Tickets für den Film The Ring am 18. April um 17:30. The ...
09/04/2026

Gemeinsam mit dem Jüdischen Filmfestival Wien verlosen wir 2x2 Tickets für den Film The Ring am 18. April um 17:30. The Ring ein sehr persönliches, emotional bewegendes und vielschichtiges Drama geschaffen, das von den Shoah-Biografien seiner eigenen Familie inspiriert ist.

Um bei unserem Gewinnspiel teilzunehmen schickt uns einfach bis zum 15.4. eine DM. Wir verlosen die Gewinner*innen.
Viel Glück!✨

Von 9. bis 19. April 2026 findet das 34. Jüdische Filmfestival Wien im Votiv Kino, Metro Kinokulturhaus und Studio Molière statt. Über 30 Internationale Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme bieten eine vielfältige Rundumschau jüdischen Lebens weltweit, ergänzt durch Gespräche und Diskussionsveranstaltungen.

Das vollständige Festivalprogramm findet ihr aus jfw.at.

Die Veranstaltungsreihe (Un)bequeme Erinnerungen widmet sich rassismus- und antisemitismuskritischen Perspektiven der Er...
07/03/2026

Die Veranstaltungsreihe (Un)bequeme Erinnerungen widmet sich rassismus- und antisemitismuskritischen Perspektiven der Erinnerungskultur in Österreich.

Rassismuskritische und antisemitismuskritische Ansätze werden in der Erinnerungsarbeit oftmals in Konkurrenz zueinander wahrgenommen. Entgegen dieser Logik soll durch die Reihe ein Raum für gegenseitige Solidarität, kritische Reflexion, Widersprüche und offene Fragen entstehen. Im Fokus stehen Kontinuitäten von Rassismus gegen Rom*nja und Sinti*zze, Fragen inklusiver Erinnerungsarbeit sowie Zugänge pluraler Erinnerungskultur.

Dabei wird Erinnerung nicht als abgeschlossener Prozess verstanden, sondern als umkämpftes Feld, in dem unterschiedliche Deutungen, Erfahrungen und politische Interessen aufeinandertreffen. Die Veranstaltungen bringen Akteur*innen aus Bildungsarbeit, Aktivismus, Wissenschaft und Kunst zusammen und sind offen und kostenlos für alle Interessierten.

HOFBURG ENTNAZIFIZIEREN PROTEST GEGEN DEN BURSCHENSCHAFTERBALL20.2.2026 – 19 Uhr – MichaelerplatzJahr für Jahr tanzen de...
13/02/2026

HOFBURG ENTNAZIFIZIEREN
PROTEST GEGEN DEN BURSCHENSCHAFTERBALL
20.2.2026 – 19 Uhr – Michaelerplatz

Jahr für Jahr tanzen deutsch-nationale Burschenschafter, N***s und Rechtsextreme in der Wiener Hofburg: Jahrzehntelang organisiert vom „Wiener Korporationsrings“ (WKR), dem Dachverband der 20 deutsch-nationalen Verbindungen in Wien, heißt der WKR-Ball inzwischen Akademikerball und wird von der rechtsextremen FPÖ ausgerichtet. In beiden Fällen ist die Bezeichnung als »Nazi-Ball« nicht nur angebracht, sondern auch juristisch zulässig – dementsprechend rufen wir alle antifaschistischen Kräfte dazu auf, gegen den Akademikerball 2026 zur protestieren und die Hofburg zu entnazifizieren.

Alerta Antifascista!

Und davor am 20.02. zum antifaschistischen Budenbummel! 17:00 Urban-Loritz-Platz, 1070 Wien

Geschichte ist nicht weit weg.Sie ist vor deiner Haustür.Bei „In meinem Block“ wirst du zum Peer Guide und gestaltest ei...
12/02/2026

Geschichte ist nicht weit weg.
Sie ist vor deiner Haustür.

Bei „In meinem Block“ wirst du zum Peer Guide und gestaltest eigene Stadtrundgänge im 15. Bezirk.
Über Jugendliche. Über Ausgrenzung. Über Widerstand.

📅 7., 8. & 14. März 2026, 10-17 Uhr
🍽 Mittagessen inklusive
💶 25€/h für deine Tour

Meld dich bis zum 28. Februar via Mail, SMS oder DM

✨ Nachauswahl für den Jahrgang 2026/27. Jetzt für einen Gedenkdienst bewerben!✨ Im Dezember hatten wir die Freude, ein s...
08/02/2026

✨ Nachauswahl für den Jahrgang 2026/27. Jetzt für einen Gedenkdienst bewerben!✨ Im Dezember hatten wir die Freude, ein sehr gelungenes Auswahlseminar für den Gedenkdienstjahr 2026/27 durchzuführen. Da in unserem Jahrgang noch Plätze frei sind, starten wir eine Nachauswahl!
Interessierte können sich hierfür bis zum 15.02.2026 mittels Bewerbungsbogen und Motivationsschreiben bewerben. Die Bewerbungsgespräche finden dann am 22.02.2026 statt. Mehr Informationen zu der Bewerbung findest du auf unserer Website
Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen und interessante Gespräche 🤗

Du interessierst dich für einen Gedenkdienst im Ausland und willst wissen, was das eigentlich alles mit sich bringt? Dan...
06/02/2026

Du interessierst dich für einen Gedenkdienst im Ausland und willst wissen, was das eigentlich alles mit sich bringt? Dann komm zu einem unserer Info-Treffen!

Am 10.02. veranstalten wir als Verein GEDENKDIENST Info-Treffen, bei denen du alles rund um den Gedenkdienst und den Bewerbungsprozess erfahren kannst. Dort hast du die Möglichkeit mit ehemaligen Gedenkdienstleistenden über deren persönlichen Erfahrungen, den Arbeitsalltag an der Einsatzstelle und vieles mehr auszutauschen.

Das Info-Treffen findet online via Zoom statt. 

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer*innen!

Als staatlich anerkannte Trägerorganisation entsendet der Verein GEDENKDIENST seit 1992 engagierte Personen in Länder, in denen die NS-Diktatur und kollaborierende Staaten und Personen Verbrechen begangen und ermöglicht haben, in die Verfolgte flüchteten oder in denen heute noch Überlebende der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik leben. Gedenkdienst ist die Arbeit an Gedenkstätten, an Forschungszentren und pädagogischen Einrichtungen, die sich mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust auseinandersetzen, bzw. an Betreuungseinrichtungen. Seit 2016 steht es im Sinne des Freiwilligengesetzes allen Personen gleichberechtigt offen, Gedenkdienst zu leisten. Zivildienstpflichtige Personen können sich den Gedenkdienst als Zivildienst anrechnen lassen.

Adresse

Margaretenstraße 166
Wien
1050

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 17:00
Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00

Telefon

+4315810490

Webseite

http://www.twitter.com/gedenkdienst, http://www.studienfahrten.at/

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