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Ein Gymnasium in München sammelt für eine Bibliothek in Madagaskar.Das Wittelsbacher-Gymnasium hat uns in diesem Schulja...
24/10/2026

Ein Gymnasium in München sammelt für eine Bibliothek in Madagaskar.

Das Wittelsbacher-Gymnasium hat uns in diesem Schuljahr zu seinem sozialen Zweck gewählt. Mit einem Spendenlauf, einem Adventsbasar und weiteren Aktionen sammeln die Schülerinnen und Schüler Geld für ein Bibliotheksgebäude am CEG Vohilava.

Es soll eingerichtet und mit altersgerechter Literatur ausgestattet werden, mit Fachbüchern ebenso wie mit Romanen, auf Malagasy, Französisch und Englisch. Auch ein Beamer soll angeschafft werden.

Im September 2027 reisen wir voraussichtlich wieder nach Sainte-Marie. Wir hoffen sehr, die neue Bibliothek dann einweihen zu können.

Vielen Dank an das Wittelsbacher-Gymnasium von ganzem Herzen.

Den vollständigen Blogbeitrag findet ihr über den Link in unserer Bio.

Das CEG Vohilava hat einen Schulpaten.Vor gerade einmal fünf Wochen sind wir von Sainte-Marie zurückgekehrt. Inzwischen ...
23/10/2026

Das CEG Vohilava hat einen Schulpaten.

Vor gerade einmal fünf Wochen sind wir von Sainte-Marie zurückgekehrt. Inzwischen haben beide Schulen in Vohilava feste Zusagen von Schulpaten erhalten. Dass das so schnell gelungen ist, hat uns fast überwältigt.

Für das CEG Vohilava mit 329 Schülerinnen und Schülern hat die Gerckens-Stiftung die Patenschaft übernommen. Seit Oktober trägt sie die jährlichen laufenden Kosten der Schule. Alle Lehrkräfte erhalten eine monatliche Zuzahlung, die Einschreibegebühren für Familien, die sie nicht aufbringen können, werden übernommen, und 57 Tisch-Bänke werden neu angefertigt und 52 repariert.

Uns geht es darum, Schulen dauerhaft gut zu betreiben. Deshalb suchen wir auch einen Hausmeister, der kleine Schäden sofort behebt.

Wie es mit der Bibliothek weitergeht, erzählen wir euch im nächsten Post.

Vielen Dank an die Gerckens-Stiftung.

Den vollständigen Blogbeitrag findet ihr über den Link in unserer Bio.

Zwei Schulen gleichzeitig. Eigentlich machen wir das anders.Normalerweise widmen wir uns zuerst einer Grundschule, und e...
17/10/2026

Zwei Schulen gleichzeitig. Eigentlich machen wir das anders.

Normalerweise widmen wir uns zuerst einer Grundschule, und erst wenn deren Finanzierung nachhaltig steht, wenden wir uns der weiterführenden Schule zu. Auf Sainte-Marie haben wir ausnahmsweise beschlossen, beide Schulen gleichzeitig aufzunehmen. Dafür suchen wir Schulpaten und Spender, sei es für die Schulen insgesamt oder für einzelne Bereiche.

Im September nächsten Jahres fliegen wir wieder nach Sainte-Marie. Wenn beide Schulen bis dahin gut funktionieren, ziehen wir in Betracht, auch das Gymnasium aufzunehmen, damit wir die Kinder bis zum Ende ihres Bildungswegs begleiten können.

Unsere Vision geht noch weiter: Der Insel fehlen qualifizierte Fachkräfte, von Lehrkräften über Elektriker bis zu Klempnern. Nach der Sicherung der Grundbildung möchten wir prüfen, ob wir gezielt für diese Berufe ausbilden können, damit junge Menschen in ihrer Heimat Perspektiven finden.

Wenn ihr uns dabei unterstützen möchtet, meldet euch gerne bei uns.

Den vollständigen Blogbeitrag findet ihr über den Link in unserer Bio.

Rova kennt die Insel. Und sie kennt die Schulen.Kennengelernt haben wir Rova vor drei Jahren bei unserem ersten Besuch a...
16/10/2026

Rova kennt die Insel. Und sie kennt die Schulen.

Kennengelernt haben wir Rova vor drei Jahren bei unserem ersten Besuch auf Sainte-Marie. Damals leitete sie das Hotel, in dem wir untergebracht waren, und bot uns schon beim ersten Treffen an, sich für Bildung auf der Insel einzusetzen. Wir sind in Kontakt geblieben, und als wir überlegten, Sainte-Marie in unsere Arbeit aufzunehmen, haben wir uns wieder bei ihr gemeldet.

Heute arbeitet Rova für Projekte der Inselverwaltung und kennt dadurch alle relevanten Ansprechpartner. Vor unserem Besuch hat sie alle infrage kommenden Schulen analysiert und Prioritäten gesetzt. Entscheidend war, welche Schulen die größte Bereitschaft und das größte Entwicklungspotenzial mitbringen, ganz im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe.

Als unsere neue lokale Koordinatorin sorgt sie künftig dafür, dass Maßnahmen umgesetzt werden und überprüft wird, ob sie tatsächlich greifen.
Wir sind sehr glücklich, dass sie an unserer Seite ist.

Den vollständigen Blogbeitrag findet ihr über den Link in unserer Bio.

Juli malt. Die Nachbarn bringen die Stifte.Am CEG Vohilava auf Sainte-Marie haben wir ein Mädchen besucht, das uns beson...
08/10/2026

Juli malt. Die Nachbarn bringen die Stifte.

Am CEG Vohilava auf Sainte-Marie haben wir ein Mädchen besucht, das uns besonders in Erinnerung geblieben ist: Juli, 17 Jahre alt, in der neunten Klasse. Sie lebt mit ihrer alleinstehenden Mutter in einer kleinen Hütte und geht gerne zur Schule.

Anfangs war Juli schüchtern. Dann holte sie eine selbstgebastelte Mappe hervor, und wir waren sprachlos: Juli ist eine hochtalentierte Künstlerin. Einen Teil ihrer Werke verkauft sie, und viele Nachbarn bringen ihr immer wieder Stifte vorbei, damit sie weitermalen kann.

Mitten in dieser Armut wird das Talent eines Mädchens gesehen und die Nachbarschaft denkt an sie. Das hat uns besonders berührt.

Wer weiß, vielleicht führt ihr Weg sie eines Tages sogar an eine Kunsthochschule.

Den vollständigen Blogbeitrag findet ihr über den Link in unserer Bio.

Randy wünscht sich Bücher über Wissenschaft. Layan über Mathematik.Bei unserem Besuch der EPP Vohilava auf Sainte-Marie ...
01/10/2026

Randy wünscht sich Bücher über Wissenschaft. Layan über Mathematik.

Bei unserem Besuch der EPP Vohilava auf Sainte-Marie haben wir auch zwei Jungen zu Hause besucht: Randy, acht Jahre alt, und seinen großen Bruder Layan, zehn Jahre alt.

Gemeinsam mit ihren Eltern leben die beiden in drei kleinen Hütten – eine als Küche, eine als Schlafplatz der Eltern, eine mit Sofa und Schlafplatz der Kinder. Die Familie bewirtschaftet ein Stück vererbtes Land und kann sich so selbst versorgen. Die Mutter ist fest in einem Hotel angestellt, der Vater arbeitet als Tagelöhner.

Layan hatte mit sechs Jahren einen Unfall mit einem Motorrad und erlitt dabei eine schwere Kopfverletzung. Seitdem ist er in seiner Lernentwicklung verzögert und besucht dieselbe Klasse wie sein jüngerer Bruder.

An Randy merkt man sofort, wie aufmerksam und klug er ist. Beide Jungen helfen zu Hause tatkräftig mit – sie waschen Geschirr und Wäsche, holen Wasser vom Brunnen und helfen ihren Eltern im Haushalt. Für ihre Schule wünschen sie sich vor allem Sportmaterial, damit sie mit ihren Freunden spielen können.

Beide gehen gerne zur Schule – weil sie gerne lernen und ihre Freunde treffen.

Den vollständigen Blogbeitrag findet ihr über den Link in unserer Bio.

Wir bauen den Raum. Die Schule kümmert sich um den Rest.Unsere Partnerin Rova hatte die Schule vorab informiert, worum e...
25/09/2026

Wir bauen den Raum. Die Schule kümmert sich um den Rest.

Unsere Partnerin Rova hatte die Schule vorab informiert, worum es geht. Statt einer pauschalen Wunschliste kamen Schulleitung und Lehrkräfte mit einer durchdachten, realistischen Aufstellung – teils bereits mit recherchierten Preisen. Bei der geplanten Bibliothek etwa haben sie uns angeboten: Wenn wir den Raum und die Bücher finanzieren, kümmert sich die Schulgemeinschaft selbst um Möblierung und Regale.

Die Bibliothek soll Bücher in mehreren Sprachen bieten sowie Computer und Tablets – denn die Kinder hier lernen parallel vier Sprachen: die Inselsprache, Malagasy, Französisch und Englisch. Gerne würden wir außerdem einen Beamer anschaffen, um Filmabende zu veranstalten.

Neben der Bibliothek möchten wir laufend bei Schulmaterial, Uniformen und Schulgeldern unterstützen, verlässliche Gehälter für die Lehrkräfte ermöglichen, das Schulgebäude und den Sportplatz renovieren sowie naturwissenschaftliche Labore und einen IT-Raum einrichten.

Wir suchen einen Paten für das CEG Vohilava – umfassend oder auch nur in einzelnen Bereichen.

Den vollständigen Blogbeitrag findet ihr über den Link in unserer Bio.

Marode Räume. Zu wenig Lehrkräfte. Zu wenig von allem.Neben der Grundschule EPP Vohilava haben wir auf Sainte-Marie auch...
24/09/2026

Marode Räume. Zu wenig Lehrkräfte. Zu wenig von allem.

Neben der Grundschule EPP Vohilava haben wir auf Sainte-Marie auch die weiterführende Schule CEG Vohilava besucht. Vieles gleicht der Situation an der Grundschule: marode Klassenräume, zu wenige Tische und Bänke, zu wenige Lehrkräfte.

Erschwerend kommt hinzu, dass komplett das Material für einen zeitgemäßen Unterricht fehlt: keine Mikroskope, keine Modelle, keine Chemikalien für Experimente. Auch Beamer oder Computer gibt es nicht. Der Lehrstoff wird von der Tafel abgeschrieben, statt lebendig vermittelt zu werden.

Etwa 25 Prozent der Kinder brechen die Schule ab, weil ihre Familien sich Schulgeld oder Material nicht leisten können.

Was wir gemeinsam mit der Schule vorhaben, erzählen wir euch im nächsten Post.

Den vollständigen Blogbeitrag findet ihr über den Link in unserer Bio.

Wir suchen einen Paten für die EPP Vohilava.Im letzten Post haben wir euch gezeigt, wie dringend die Schule Unterstützun...
20/09/2026

Wir suchen einen Paten für die EPP Vohilava.

Im letzten Post haben wir euch gezeigt, wie dringend die Schule Unterstützung braucht. Jetzt geht es um das, was wir gemeinsam aufbauen möchten.

Für eine langfristige Finanzierung planen wir: Unterstützung bei Schulmaterial, Uniformen und Schulgeldern, sowie verlässliche Gehälter für alle Lehrkräfte – auch für die drei, die aktuell ohne festes Einkommen arbeiten.

Zusätzlich braucht es eine Renovierung der Gebäude, neue Tische und Bänke sowie einen Spielplatz und Sportplatz für die Kinder. Langfristig ist außerdem eine Bibliothek geplant sowie Fortbildungen für die Lehrkräfte in Pädagogik, Sprache und IT.

Könnt ihr euch vorstellen, die EPP Vohilava zu unterstützen – umfassend oder auch nur in einzelnen Bereichen? Dann meldet euch gerne bei uns.

Den vollständigen Blogbeitrag findet ihr über den Link in unserer Bio.

750 Kinder. 17 Lehrkräfte. Und Klassenzimmer, in denen sich fünf Kinder eine Bank teilen.Die letzten zehn Tage haben wir...
18/09/2026

750 Kinder. 17 Lehrkräfte. Und Klassenzimmer, in denen sich fünf Kinder eine Bank teilen.

Die letzten zehn Tage haben wir auf Sainte-Marie verbracht, einer Insel im Nordosten Madagaskars, um uns dort Schulen anzuschauen. Die EPP Vohilava ist eine staatliche Grundschule mit über 750 Kindern, von der Vorschule bis zur siebten Klasse.

Der Zustand ist dramatisch: Es fehlt an Schulmaterial, Uniformen und Möbeln. Die Gebäude sind marode, teils schimmelig und feucht. Eine Bibliothek oder einen Spielplatz gibt es nicht.

Von den 17 Lehrkräften werden 14 vom madagassischen Staat bezahlt – allerdings mit einem sehr niedrigen Gehalt. Drei weitere erhalten kein verlässliches Gehalt, da ihr Lohn von Schulgebühren abhängt, die viele Eltern sich nicht leisten können.

Trotz dieser Bedingungen ist die Lehrerschaft fest entschlossen, den Kindern eine gute Bildung zu ermöglichen.

Was wir gemeinsam mit der Schule vorhaben, erzählen wir euch im nächsten Post.

Den vollständigen Blogbeitrag findet ihr über den Link in unserer Bio.

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