08/10/2026
Elterngeld stärken statt kürzen!
Familien brauchen im ersten Lebensjahr eines Kindes vor allem eines: Zeit, finanzielle Sicherheit und Verlässlichkeit.
Evangelische und katholische Verbände fordern deshalb gemeinsam, die geplanten Einsparungen beim Elterngeld zu überdenken. Die Gesamtbezugsdauer von 14 Monaten soll erhalten bleiben – und Familien sollen auch dann nicht schlechter gestellt werden, wenn nur ein Elternteil Elterngeld beziehen kann.
„Familien brauchen Zeit, um nach der Geburt eines Kindes anzukommen, Bindung aufzubauen und den Alltag neu zu gestalten. Diese Zeit darf nicht zur finanziellen Belastungsprobe werden. Elterngeld muss Familien verlässlich unterstützen – unabhängig davon, wie ihre familiäre oder berufliche Situation aussieht," so Gabriele Schneider, Vorstandsvorsitzende SkF Essen-Mitte
Darüber hinaus fordern die Verbände:
👉 mindestens 12 Monate Elterngeld für jede Familie
👉 keine finanzielle Lücke vor dem Betreuungsanspruch
👉 eine Anpassung von Mindest- und Höchstbetrag an die Preisentwicklung
👉 zusätzliche Partnermonate, statt die Bezugsdauer für Familien zu verkürzen
Familienpolitik braucht Verlässlichkeit. Wer Familien stärken und partnerschaftliche Aufteilung von Sorgearbeit ermöglichen will, muss ihnen dafür auch die nötige Zeit und finanzielle Sicherheit geben.
Die gemeinsamen Forderungen der evangelischen und katholischen Verbände findet ihr im Positionspapier „Elterngeld stärken statt kürzen: Familien brauchen Zeit und Verlässlichkeit“.