Jane Goodall Institut Schweiz

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Jane Goodall Institut Schweiz Wir engagieren uns mit den Menschen vor Ort für den Schutz von wilden Schimpansen und ihren Wäldern.
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01/11/2026

Regnerische Tage in der Schutzstation Tchimpounga. 🍂🌧️

Zeze und Aymard lassen sich vom Regen die Laune nicht verderben. Die beiden Freunde spielen trotz Regen ausgelassen im Wald und wälzen sich im Laub. Das erinnert fast ein bisschen an einen typischen Herbsttag bei uns. 🍁

Gewusst? Das Laub sieht hier nicht aus wie das typische Herbstlaub, das wir aus unseren Wäldern kennen. Denn in der Republik Kongo gibt es keine ausgeprägte Herbstzeit wie bei uns. Viele Bäume bei uns verlieren ihre Blätter gleichzeitig aufgrund sinkender Temperaturen und kürzerer Tage. In den Tropenwäldern Afrikas wird der Rhythmus der Natur vor allem durch die Regen- und Trockenzeiten bestimmt. In den Trockenzeiten verlieren viele Bäume hier die Blätter.

Geniessen Sie diesen Herbstsonntag!🍂

© JGI / Fernando Turmo
www.janegoodall.ch

Wussten Sie, dass jedes Jahr zwischen Oktober und November in Tansania die Termitensaison beginnt?Genau jetzt ist wieder...
30/10/2026

Wussten Sie, dass jedes Jahr zwischen Oktober und November in Tansania die Termitensaison beginnt?

Genau jetzt ist wieder diese Zeit! Denn in diesen Monaten beginnt in Tansania die kurze Regenzeit, die ideale Bedingungen dafür bietet, dass unzählige Termiten schlüpfen und durch die Luft schwärmen. Der Himmel ist dann buchstäblich von Termiten bedeckt und die Schimpansen im Gombe-Nationalpark sind selbst im Himmel.

Denn für sie ist das der Moment, in dem sie sich die Bäuche vollschlagen können. Manche Schimpansen versuchen sogar, die fliegenden Termiten direkt aus den Baumkronen zu fangen, so wie Glitter auf diesen Bildern.

Solche Beobachtungen sind Teil der einzigartigen Langzeitforschung in Gombe, wo Jane Goodall 1960 ihre bahnbrechende Forschung begann. Seit mehr als sechs Jahrzehnten dokumentieren Forschende des Jane Goodall Instituts das Leben der Schimpansen und ermöglichen solche besonderen Beobachtungen wie das Termitenfangen von Glitter.

© Kristen Mosher
www.janegoodall.ch

Janes Worte 💚         © Nick Nichols
28/10/2026

Janes Worte 💚

© Nick Nichols

25/10/2026

Entspannte Tage auf Banga Island 💚

Die Kindergartengruppe geniesst die gemeinsame Zeit. Die Kleinen kuscheln, umarmen sich, spielen miteinander oder sind einfach zusammen. Sie geben einander Halt und Geborgenheit.

Jedes Schimpansenkind hat seine eigene Geschichte. Doch sie alle haben etwas gemeinsam: Sie haben ihre Mütter verloren, als sie noch ganz auf sie angewiesen waren. Nicht, weil ihre Mütter sich nicht um sie kümmern wollten, sondern weil sie ihnen von Wilderern genommen wurden. Dies hinterlässt tiefe Spuren.

Deswegen berührt es uns zu sehen, wie vertraut die Kleinen miteinander sind. Ihre Nähe hilft ihnen dabei, neues Vertrauen zu schaffen und so den Verlust ihrer Mütter Schritt für Schritt zu verarbeiten. Auf Banga Island, einer Insel in unserer Schutzstation Tchimpounga, dürfen sie in Sicherheit aufwachsen und einfach Schimpansen sein. 💚

Wir hoffen, Ihr Tag sieht heute ähnlich aus!

© JGI / Fernando Turmo

Kudia, wie sie leibt und lebt.Hier geniesst Kudia gerade eine Papaya. "Kudia" bedeutet in der lokalen Sprache im Kongo "...
23/10/2026

Kudia, wie sie leibt und lebt.

Hier geniesst Kudia gerade eine Papaya. "Kudia" bedeutet in der lokalen Sprache im Kongo "essen". Ihren Namen erhielt sie, weil sie bei ihrer Ankunft in der Schutzstation Tchimpounga so stark abgemagert war, dass sie sich sofort auf das frische Obst stürzte, das ihr die Pflegerinnen und Pfleger hinstellten. Sie hatte eine stark entzündete Wunde und war kurz vorm Verhungern.

Lange Zeit war Kudia an einem Seil festgebunden gewesen, das sich tief in ihr Fleisch geschnitten hatte. 2006 wurde sie von unserer Schutzstation gerettet.

Heute ist Kudia eine ruhige, entspannte Schimpansin, die gerne auf dem Boden liegt und in die Baumkronen schaut. Sie beobachtet gerne, wie die Sonnenstrahlen durch die Blätter scheinen und diese sich sanft im Wind bewegen. ✨

Wir sind froh, dass Kudia auf Tchindzoulou Island in der Republik Kongo ihren eigenen Rhythmus gefunden hat und ihr Leben so gestalten kann, wie es ihrer Natur entspricht. 💚

© JGI / Fernando Turmo
https://www.janegoodall.ch/schutzstation-tchimpounga/

21/10/2026

Das ist die wichtige Arbeit der Ranger in unserem Kibale Fallenentfernungsprojekt in Uganda.

Wir sind unglaublich dankbar für Ihren unermüdlichen Einsatz für den Schutz des Waldes und dessen Bewohner.💚
© KSRP

https://www.janegoodall.ch/kibale-nationalpark/

18/10/2026

Stay hydrated!

Während das Wasserbecken im Chimp Eden aufgefüllt wird, können Tony (links) und seine Freunde es kaum erwarten, endlich einen Schluck des erfrischenden Wassers zu nehmen. Dabei sorgen sie für ziemlich lustige Szenen!

Tony und seine Freunde leben im Chimp Eden, unserer Schutzstation in Südafrika, die heute 33 Schimpansen ein sicheres Zuhause bietet. Die meisten von ihnen wurden als Babys aus dem Wald gerissen und jahrelang als Haus- oder Schautiere missbraucht. Viele verbrachten einen grossen Teil ihres Lebens angekettet oder allein in kleinen Käfigen, ohne jegliche sozialen Kontakte, auf die Schimpansen so sehr angewiesen sind.

Diese Erfahrungen haben Spuren hinterlassen. Viele der Schimpansen konnten nie lernen, sich in einer natürlichen Umgebung selbstständig zurechtzufinden, und können deshalb nicht mehr ausgewildert werden. Auch haben viele von Ihnen bereits ein höheres Alter. Sie brauchen deswegen einen sicheren Ort, an dem sie liebevoll und professionell betreut werden und in einer Gruppe leben können.

Schutzstationen wie Chimp Eden sind deshalb besonders wichtig: Schimpansen sind in allen Ländern Afrikas streng geschützt. Nur wenn geeignete Unterbringungsmöglichkeiten vorhanden sind, können Behörden Schimpansen aus illegaler Haltung befreien und bestehende Gesetze durchsetzen. Chimp Eden bietet diesen einzigartigen Charakteren ein sicheres Zuhause und eine zweite Chance.

Chimp Eden kann ihnen zwar ihre Freiheit nicht zurückgeben. Aber die Schutzstation gibt ihnen etwas, das ihnen lange verwehrt blieb: ein sicheres Zuhause und ein Leben in Würde.

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© Chimp Eden

Perrines Reise. Als Perrine aus dem illegalen Wildtierhandel gerettet wurde, war sie dem Tod sehr nahe. Es war unklar, o...
16/10/2026

Perrines Reise.

Als Perrine aus dem illegalen Wildtierhandel gerettet wurde, war sie dem Tod sehr nahe. Es war unklar, ob die Kleine sich von einem solchen Zustand je erholen würde, geschweige denn, ob sie überhaupt überleben würde. Die winzige Perrine hatte Fieber und war an mehreren Gliedmassen gelähmt. Sie wog nicht einmal zwei Kilogramm, hatte viel Blut verloren und war extrem unterkühlt.

Das geschulte Team von Tchimpounga handelte sofort. Mit viel Pflege und Fürsorge schaffte es die kleine, gebrechliche Perrine wie durch ein Wunder. Doch Perrine überlebte nicht nur. Sie erkämpfte sich ein lebenswertes Leben.

Denn der kleinen, einst so gebrechlichen Perrine geht es heute prächtig. Sie liebt es, mit ihren Freunden und Freundinnen auf Banga Island, einer der vier Schimpanseninseln der Schutzstation Tchimpounga, zu spielen, ist voller Energie, badet in den Tümpeln der Insel und geht neugierig auf Abenteuerreise.💚

Sie können mithelfen, Schimpansen wie Perrine eine zweite Chance zu geben. https://www.janegoodall.ch/symbolische-patenschaften/

Disclaimer: Wir befürworten weder grosse Nähe, direkten Kontakt noch Interaktionen von Menschen mit Schimpansen und anderen Wildtieren. Die Schimpansin in diesem Foto wird von speziell ausgebildetem Fachpersonal der Schutzstation Tchimpounga betreut.

© JGI / Fernando Turmo

Dürfen wir vorstellen: Bili, unsere neue Gorilla-Dame in Tchimpounga! 🦍Bili hat eine lange Reise hinter sich. Nachdem si...
14/10/2026

Dürfen wir vorstellen: Bili, unsere neue Gorilla-Dame in Tchimpounga! 🦍

Bili hat eine lange Reise hinter sich. Nachdem sie in Nigeria aus den Händen von Wildtierhändlern gerettet worden war, lebte sie drei Jahre lang als einzige ihrer Art in der liebevollen Obhut einer Schutzstation, die auf Drille – eine Affenart, die nah mit den Mandrillen und weitläufiger mit den Pavianen verwandt ist – spezialisiert ist.

Bili gehört zur Unterart der Westlichen Flachlandgorillas und braucht wie alle Gorillas für ihr Wohlergehen eine Familiengruppe, in der sie enge Beziehungen zu Ihresgleichen haben kann.
Gleichzeitig ist sie in Nigeria nicht heimisch. Das Team der Drill Schutzstation suchte deshalb ein geeigneteres Zuhause für Bili, und setzte sich mit Tchimpounga in Verbindung: Denn dort lebt bereits das Gorillamädchen Mozambique, über das wir vor Kurzem berichtet haben.

Tchimpounga ist bekannt dafür, über 160 Schimpansen zu beherbergen - Mozambique war aus Not dazugestossen und bis anhin die einzige Vertreterin der Gorillas. Die Aussicht, Bili und Mozambique zusammenzubringen, war deshalb eine Chance, die man nicht verpassen wollte. Mehrere Teams schlossen sich zusammen, um Bilis Reise von Nigeria in die Republik Kongo, wo Tchimpounga liegt, zu ermöglichen. ✈️🌍

Wir freuen uns sehr, dass Bili nun sicher in Tchimpounga angekommen ist. Sie ist aktuell dabei, sich langsam an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Unser Team begleitet sie dabei eng und gibt ihr die Zuwendung und spezialisierte Betreuung, die sie braucht.

Und vielleicht beginnt hier nicht nur für Bili ein neues Kapitel, sondern auch für Mozambique. 💚

Willkommen in Tchimpounga, Bili. Wir sind gespannt auf alles, was vor dir liegt. 🦍🌿

© JGI / Fernando Turmo
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11/10/2026

Wussten Sie, dass unsere Schimpansen von Tchimpounga, die auf einer der vier Inseln im Fluss Kouilou leben, regelmässig gefüttert werden?

Die Schimpansen leben in den natürlichen Wäldern der Inseln. Sie bewegen sich frei und pflegen mit den anderen Schimpansen vielfältige und komplexe Beziehungen.

Warum also bekommen sie noch Futter? Die Antwort liegt in ihrer Vergangenheit. Alle Schimpansen, die heute in Tchimpounga leben, sind Opfer von Wilderei. Einige wurden als Haus- oder Schautiere gehalten, andere verloren ihre Mutter, nachdem diese für die Jagd auf Buschfleisch getötet wurde.

Normalerweise lernen junge Schimpansen vieles von dem, was sie später zum Überleben brauchen, von ihrer Mutter und ihrem sozialen Umfeld: Welche Früchte kann ich essen? Wo finde ich sie? Wann sind bestimmte Pflanzen reif? Dieses Wissen wird von Generation zu Generation weitergegeben.

Die Schimpansen in Tchimpounga hatten diese Möglichkeit nicht. Ihnen fehlt ein grosser Teil dieses wichtigen «Wissensschatzes» über das Leben im Regenwald. Es ist sehr viel schwieriger, sich dieses Wissen später im Leben noch anzueignen.

Ausserdem wäre die Insel zu klein, um eine ganze Schimpansengruppe nur mit dem, was dort natürlich wächst, zu ernähren.

Deshalb bringen die Tierpflegenden von Tchimpounga zusätzliches Futter zu den Inseln. Und zwar über das Wasser. So bekommen die Schimpansen genau die Unterstützung, die sie noch brauchen, während sie gleichzeitig möglichst selbstständig und frei in ihrem natürlichen Lebensraum leben können.

PS: Der Fluss dient nicht nur als Zubringer-Strasse. Er hilft auch, bei den Fütterungen eine gute Distanz zwischen den Tierpflegenden und den Schimpansen zu wahren. Schimpansen können nicht schwimmen und sind darum im Wasser sehr vorsichtig. Die Tierpflegenden kennen jeden Schimpansen genau und können vom Wasser aus dafür sorgen, dass jeder genug Futter bekommt, ohne dabei selbst in die Rangeleien zu geraten, welche die Schimpansen unter sich haben.

Disclaimer: Wir befürworten weder grosse Nähe, direkten Kontakt noch Interaktionen von Menschen mit Schimpansen und anderen Wildtieren. Die Schimpansen in diesem Video werden von speziell ausgebildetem Fachpersonal der Schutzstation Tchimpounga betreut.

© JGI / Fernando Turmo
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