Stiftung für das Tier im Recht (TIR)

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Stiftung für das Tier im Recht (TIR) Das Ziel der Stiftung für das Tier im Recht (TIR) ist die kontinuierliche Verbesserung der Mensch-Tier-Beziehung in Recht, Ethik und Gesellschaft.

Als gemeinnützige Organisation finanziert sie sich ausschliesslich aus Spenden.

01/11/2026

Schafe gelten als genügsam und widerstandsfähig. Doch dieses Bild kann ihnen zum Verhängnis werden. Ihr Leiden bleibt oft verborgen, wird unterschätzt oder bagatellisiert. In dieser Episode beleuchtet TIR-Juristin Vanessa Gerritsen, welchen rechtlichen Schutz Schafe in der Schweiz tatsächlich haben und wo die Probleme liegen.

🎧 Hört euch jetzt die aktuelle Folge unseres Podcasts “Tier erst Recht!” an: www.tierimrecht.org/de/ueber-uns/publikationen/podcast/podcast-folge-28/

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Was für uns an Halloween gruseliger Spass ist, kann für unsere Heimtiere ganz schön beängstigend sein. Dekoration mit Be...
30/10/2026

Was für uns an Halloween gruseliger Spass ist, kann für unsere Heimtiere ganz schön beängstigend sein.

Dekoration mit Bedacht:
Neue Gegenstände und Veränderungen in der gewohnten Umgebung können Stress auslösen. Gerade Katzen reagieren oft sensibel darauf. Ausserdem können Dekorationen zur Gefahr werden, wenn Tiere damit spielen oder Teile davon verschlucken.

Ruhe statt Klingelstress:
Das ständige Klingeln an der Haustür und laute Kinderstimmen können unsere tierischen Begleiter verunsichern. Richte ihnen deshalb einen ruhigen Rückzugsort ein – möglichst weit weg vom Eingang, an dem sie ungestört entspannen können.

Kostüme? Lieber nicht:
Auch wenn verkleidete Vierbeiner niedlich aussehen: Für die Tiere kann das Verkleiden mit Stress und Angst verbunden sein. Kostüme können ihre Bewegungsfreiheit, Sicht oder Atmung einschränken. Werden Ohren oder Schwanz verdeckt, wird zudem ihre natürliche Körpersprache beeinträchtigt. Raschelnde Stoffe und flatternde Accessoires können zusätzlich verunsichern. Und schliesslich stellt das Verkleiden von Tieren eine Würdemissachtung dar, die in der Schweiz als Tierquälerei bestraft wird.

Spaziergänge gut planen:
Verlege die Gassirunde mit deinem Hund möglichst auf eine ruhigere Zeit, bevor der Halloween-Trubel beginnt. So vermeidest du unnötigen Stress durch Lärm und verkleidete Menschen.

Lass dein Tier an Halloween einfach Tier sein! Mit einem sicheren Rückzugsort, einer vertrauten Umgebung und etwas Rücksicht wird Halloween für alle entspannter.

Am 28. Februar 2027 entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung über die Stopfleber-Initiative. Sie verlangt ein Importve...
29/10/2026

Am 28. Februar 2027 entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung über die Stopfleber-Initiative. Sie verlangt ein Importverbot für Erzeugnisse aus der Zwangsmästung von Enten und Gänsen.

Die Herstellung von Stopfleber beruht auf einer Praxis, die in der Schweiz seit Jahrzehnten aus Tierschutzgründen verboten ist und als Tierquälerei unter Strafe steht: Für die Produktion wird den Tieren gewaltsam Futter in den Magen gepresst, damit ihre Leber krankhaft vergrössert wird. Dennoch gelangen entsprechende Produkte weiterhin auf den Schweizer Markt.

Dieser Widerspruch ist nicht hinnehmbar. Der Schutz der Tiere muss auch bei der Einfuhr von Produkten berücksichtigt werden, deren Herstellung mit derart massivem Tierleid verbunden ist. Andernfalls wird das Problem nicht gelöst, sondern lediglich ins Ausland verlagert und lediglich der Anschein einer strengen Tierschutzgesetzgebung erweckt.

Das Parlament hat einen indirekten Gegenvorschlag beschlossen, der eine Deklarationspflicht und ein Monitoring der Importmengen vorsieht. Ob solche Massnahmen die Transparenz tatsächlich verbessern und das Konsumverhalten beeinflussen können, ist höchst fraglich. Denn Menschen, die Foie Gras konsumieren, wissen in der Regel bereits heute, wie das Produkt hergestellt wird. Der Gegenvorschlag lässt den Import von Stopfleberprodukten weiterhin zu.
Die Stopfleber-Initiative hingegen setzt dort an, wo es aus unserer Sicht eine rechtliche Konsequenz braucht: beim Import.

📅 Am 28. Februar 2027 steht die Stopfleber-Initiative zur Abstimmung. Tier im Recht setzt sich für ein Importverbot ein, das dem Tierschutz auch über die Landesgrenzen hinaus Rechnung trägt.

Wie lässt sich die rechtliche, politische und gesellschaftliche Stellung der Tiere stärken? Mit dieser und vielen weiter...
28/10/2026

Wie lässt sich die rechtliche, politische und gesellschaftliche Stellung der Tiere stärken? Mit dieser und vielen weiteren Fragen beschäftigte sich der Tierrechtskongress, der vom 23. bis 25. Oktober in der Photobastei in Zürich stattfand. Rund 30 Vorträge und Workshops boten Raum für neue Perspektiven, kritische Diskussionen und den Austausch über unterschiedliche Ansätze für eine Welt ohne Tierausbeutung.

Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) war als Trägerorganisation beteiligt und mit zwei Referaten vertreten. Joëlle New (Kommunikationsverantwortliche bei der TIR) stellte gemeinsam mit Laura Baumann (Sentience - Politik für Tiere) die Plattform "Werbemist" vor. Diese deckt problematische und irreführende Werbung für tierische Produkte auf. (-> www.werbemist.ch) TIR-Geschäftsleiter Gieri Bolliger beleuchtete in seinem Vortrag “Tierrechte – Zwischen Vision und Rechtswirklichkeit” die Unterschiede zwischen Tierschutz und Tierrechten und zeigte anhand ausgewählter internationaler Beispiele auf, wie durch die verschiedenen rechtlichen Entwicklungen vielversprechende neue Perspektiven eröffnet werden können.

Das Programm bot vielfältige Einblicke – von investigativen Recherchen zur Tierindustrie über politische Strategien und Tierethik bis hin zu kreativem Aktivismus. Die Beiträge zeigten das vielfältige Engagement für die Tiere und machten deutlich, wie wichtig es ist, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen.

Ein grosses Dankeschön an Tier im Fokus für die tolle Organisation und Durchführung dieses wichtigen Kongresses! Danke an alle Referentinnen und Referenten sowie Teilnehmenden für die spannenden Beiträge, die anregenden Diskussionen und den offenen Austausch. Wir nehmen viele wertvolle Impulse mit und bleiben gemeinsam dran, die gesellschaftliche, politische und rechtliche Stellung der Tiere zu stärken. 💪

Wird ein Wildtier von einem Hund verfolgt oder angegriffen, kann dies zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod des Ti...
27/10/2026

Wird ein Wildtier von einem Hund verfolgt oder angegriffen, kann dies zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod des Tieres führen. Für Hundehalterinnen und Hundehalter kann ein solcher Vorfall zudem rechtliche Konsequenzen haben, wie im folgenden Fall aus dem Kanton St. Gallen:

Eine Frau war mit ihrem Hund ohne Leine in einem Gebiet unterwegs, in dem sich Wildtiere aufhielten. Als der Hund ein Reh entdeckte, hetzte er diesem nach und trieb es in ein umzäuntes Areal. Dort griff der Hund das Reh wiederholt an.
Die Halterin konnte den Hund nicht abrufen und griff auch nicht ein, obwohl dies möglich gewesen wäre. Sie wandte sich stattdessen ab. Erst rund 20 Minuten später traf ihr Ehemann ein und entfernte den Hund vom mittlerweile toten Reh. Das Reh wies zahlreiche Biss- und Risswunden auf.

Die Halterin wurde wegen vorsätzlicher Tierquälerei und wegen eines Vergehens gegen das Jagdgesetz zu einer bedingten Geldstrafe von 40 Tagessätzen à 85 Franken sowie zu einer Busse von 300 Franken verurteilt.
Dieser Fall macht deutlich: Wer die Aufsichtspflicht verletzt, riskiert nicht nur das Leben von Wildtieren, sondern macht sich unter Umständen auch strafbar. Zudem können auch behördliche Massnahmen wie ein Leinenzwang oder ein Halteverbot angeordnet werden.

26/10/2026

Die ersten Umfragen machen Mut – jetzt dranbleiben!

Die erste SRG-Umfrage zur Feuerwerksinitiative zeigt, dass derzeit 69 % der Stimmberechtigten Ja stimmen würden. Besonders erfreulich ist, dass 85 % der Ansicht sind, Feuerwerk löse bei Tieren Stress und Angst aus und könne gefährliche Fluchtreaktionen verursachen. Das macht deutlich, wie wichtig vielen Menschen der Schutz von Tieren ist. 💛

Doch Umfragewerte sind noch keine Stimmen an der Urne! ☝️ Am 29. November wird abgestimmt. Bis dahin müssen wir weiter informieren, überzeugen und mobilisieren. Jetzt ist nicht die Zeit, nachzulassen, sondern gemeinsam alles für eine hohe Zustimmung zu tun.

So könnt ihr die Feuerwerksinitiative unterstützen:

📦 Material bestellen: Flyer und weiteres Kampagnenmaterial verteilen und aufhängen, Profilbild mit dem JA-Slogan erstellen

📣 Flyern und Gespräche führen: Sprecht mit Freund, Familie und Bekannten über die Initiative.

📲 Beiträge teilen: Ladet die Kampagnensujets der Initiative herunter und verbreitet die Botschaft in euren Netzwerken.

🎥 Informiert bleiben: Letzten Freitag war die Initiative zur Einschränkung von Feuerwerk Thema in der SRF-“Abstimmungs-Arena”. Die Sendung ist auf Play Suisse verfügbar. Und heute Abend ist die Initiative Thema bei “TalkTäglich” (18:30 Uhr, Tele Züri)

Wir haben eine echte Chance, etwas zu bewegen. Nutzen wir den Rückenwind und mobilisieren wir gemeinsam für mehr Rücksicht auf Tiere, Menschen und Natur!

Am 29. November JA zur Einschränkung von Feuerwerk!

Am Sonntag, 25. Oktober, werden die Uhren auf Winterzeit umgestellt. Dadurch fällt der Berufsverkehr vermehrt in die Däm...
24/10/2026

Am Sonntag, 25. Oktober, werden die Uhren auf Winterzeit umgestellt. Dadurch fällt der Berufsverkehr vermehrt in die Dämmerung – genau dann, wenn viele Wildtiere aktiv sind. Besonders auf Strassen entlang von Wäldern und Feldern ist deshalb erhöhte Aufmerksamkeit gefragt.

Die Zahlen zeigen das Ausmass: Im Jagdjahr 2025 wurden in der Schweiz 7651 im Strassenverkehr überfahrene Rehe registriert. Hinzu kommen zahlreiche weitere Wildtiere, die bei Kollisionen sterben.

🦌 So kannst du Wildunfälle vermeiden:
• Reduziere die Geschwindigkeit, besonders in ländlichen Gebieten sowie bei Dämmerung und Dunkelheit.
• Achte auf Wildwechsel-Schilder und rechne damit, dass weitere Tiere folgen können.
• Wenn ein Tier auf der Fahrbahn auftaucht, bremse kontrolliert ab und vermeide riskante Ausweichmanöver.
• Schalte bei entgegenkommenden oder vorauslaufenden Tieren das Fernlicht aus.

🚗 Was tun bei einer Kollision?
1. Halte an und sichere die Unfallstelle mit Warnblinker, Warnweste und Pannendreieck.
2. Informiere unverzüglich die Polizei unter 117.
3. Halte Abstand zum verletzten Tier und warte auf fachkundige Hilfe.

Wichtig: Auch wenn das angefahrene Tier flüchtet, muss der Unfall gemeldet werden. Wer die Meldepflicht missachtet, riskiert strafrechtliche Konsequenzen. Durch die Meldung kann die zuständige Wildhut nach dem Tier suchen und es bei Bedarf von seinem Leiden erlösen. Wildtiere können die Gefahren des Strassenverkehrs nicht einschätzen. Wir können aber unsere Fahrweise anpassen und damit Tierleid verhindern.

23/10/2026

Folge 28 | Das Schaf im Recht

Schafe gelten als robuste und genügsame Tiere, doch wird ihnen genau dieses Bild in der Praxis oft zum Verhängnis? In dieser Episode besprechen wir, was das Schweizer Tierschutzrecht für Schafe zwingend vorschreibt und wo die grössten rechtlichen Lücken bestehen. Wir werfen einen Blick auf schwammige Gesetzesbegriffe beim Witterungsschutz, die besonderen Herausforderungen bei der Sömmerung auf der Alp und klären, ab wann eine mangelhafte Haltung zu einer strafbaren Tierquälerei wird. Eine Folge für alle, die mehr über den tatsächlichen rechtlichen Schutz unserer Schafe erfahren möchten. 🐑🤍

🎧 Jetzt die neueste Folge von “Tier erst Recht!” hören: www.tierimrecht.org/de/ueber-uns/publikationen/podcast/podcast-folge-28/

Morgen beginnt der Tierrechtskongress in Zürich!Vom 23. bis 25. Oktober dreht sich in der Photobastei alles um Tierrecht...
22/10/2026

Morgen beginnt der Tierrechtskongress in Zürich!

Vom 23. bis 25. Oktober dreht sich in der Photobastei alles um Tierrechte und Aktivismus. 💪 Organisiert wird der Kongress von Tier im Fokus
Die Stiftung für das Tier im Recht wird auch vor Ort sein und zwei Vorträge halten:

🎤 Freitag, 23. Oktober, 16–17 Uhr
Joëlle New, Kommunikationsverantwortliche der Stiftung für das Tier im Recht, und Laura Baumann, Kampagnen-Mitarbeiterin bei Sentience - Politik für Tiere , stellen die gemeinsame Plattform werbemist.ch vor, die sich gegen tierschädliche Werbung einsetzt.

🎤 Samstag, 24. Oktober, 9.30–10.30 Uhr
Gieri Bolliger, Geschäftsleiter der Stiftung für das Tier im Recht, referiert über Tierrechte.

Wir freuen uns auf spannende Diskussionen und darauf, möglichst viele von euch im Publikum zu sehen! 🤗

👉 Tickets gibt es hier: https://tierrechtskongress.ch/

See you there! 😊

Tiere, Regenwald und Menschenrechte schützen – Mercosur-Referendum unterschreiben!Das Schweizer Parlament hat dem Freiha...
21/10/2026

Tiere, Regenwald und Menschenrechte schützen – Mercosur-Referendum unterschreiben!

Das Schweizer Parlament hat dem Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay zugestimmt. Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) unterstützt deshalb die Allianz für das Referendum.

Warum wir das Abkommen kritisch sehen:

🐄 Tierschutz: Zollvergünstigungen für Fleischimporte können die Nachfrage nach Produkten aus Haltungsbedingungen fördern, die teilweise deutlich hinter den Schweizer Standards zurückbleiben. Verbindliche Tierschutzanforderungen fehlen.

🌳 Abholzung des Regenwalds: Grossflächiger Sojaanbau und intensive Rinderhaltung gehören zu den wichtigsten Treibern der Regenwaldabholzung in den Mercosur-Staaten. Durch Zollvergünstigungen für Produkte wie Soja und Rindfleisch könnte der Import in die Schweiz zunehmen und der Druck auf die Regenwälder weiter steigen. Eine Studie des Bundes weist auf dieses Risiko hin. Verbindliche Begleitmassnahmen gegen Importe, die mit Regenwaldabholzung verbunden sind, hat das Parlament nicht vorgesehen.

✊ Menschenrechte: Landraub, Vertreibung und die Zerstörung der Lebensgrundlagen indigener Gemeinschaften sind weitere Gründe, das Abkommen kritisch zu hinterfragen.

Die Schweizer Handelspolitik muss Verantwortung für Tiere, Natur und Menschen übernehmen – auch über die Landesgrenzen hinaus.

✍️Unterschreibe das Referendum jetzt unter:
https://regenwald-retten.ch/referendum-mercosur/?sce=tir

Adresse

Rigistrasse 9
Zürich
8006

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 12:00
13:30 - 17:30
Dienstag 08:00 - 12:00
13:30 - 17:30
Mittwoch 08:00 - 12:00
13:30 - 17:30
Donnerstag 08:00 - 12:00
13:30 - 17:30
Freitag 08:00 - 12:00
13:30 - 17:30

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+41434430643

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