04/03/2026
Beim ersten Forschungstag in 𝗔𝘃𝗲𝗻𝗰𝗵𝗲𝘀 ritten erfahrene und weniger erfahrene Reiter:innen dasselbe Dressurprogramm – mit unterschiedlich weit ausgebildeten Pferden und unter dem Einsatz speziell entwickelter Sensoren.
Unser 𝗭ü𝗴𝗲𝗹𝗸𝗿𝗮𝗳𝘁𝗽𝗿𝗼𝗷𝗲𝗸𝘁 (Teil 1 eines vierstufigen Forschungsprogramms) bringt uns Schritt für Schritt näher an ein Ziel: pferdegerechtes Reiten, fundiert durch Wissenschaft.
Doch wie viele Menschen stehen eigentlich hinter einem einzigen Testdurchlauf?
Mit dabei waren unter anderem:
• 𝗗𝗼𝗺𝗶𝗻𝗶𝗸 𝗕𝘂𝗿𝗴𝗲𝗿 – Equipenchef der Schweizer Eventingreiter ( ) und Projektleiter
• 𝗥𝗼𝗯𝗶𝗻 𝗚𝗼𝗱𝗲𝗹 – Olympiateilnehmer (Vielseitigkeit) und Mitglied des Nationalteams
• 𝗡𝗼𝗲𝗺𝗶 𝗚𝗲𝗻𝗱𝗿𝗼𝗻 – brevetierte Freizeitreiterin, die sich dem Versuch stellte und die besondere Gelegenheit erhielt, ein Olympiapferd zu reiten
• 𝗗𝗮𝘃𝗶𝗱 𝗗𝗲𝗶𝗹𝗹𝗼𝗻 – Gründer von Alogo Analysis SA und Entwickler der Analysesoftware
• und weitere Fachpersonen der Pferdeklinik ISME Avenches und der EMPA als Entwickler der Sensoren aus Dübendorf
• Richterin, Videografin, Assistenzteam
• Vertreter:innen der Stiftung pro Pferd – Initiator und Geldgeber für dieses wissenschaftliche Projekt
Unser Forschungstag zeigt, wie viel 𝗧𝗲𝗮𝗺𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁, 𝗣𝗿ä𝘇𝗶𝘀𝗶𝗼𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗘𝗻𝗴𝗮𝗴𝗲𝗺𝗲𝗻𝘁 hinter einem einzigen Durchgang stecken:
- Vorbereitung der sechs Pferde
- Installation und Kalibrierung der Sensoren
- Speichelproben vor, während und nach dem Ritt
- Reiten eines definierten Programms
- Richten des gerittenen Programms
- Versorgen des Pferdes
- Lückenlose Dokumentation
Der gesamte Ablauf ist minutengenau getaktet. Nur durch diese exakte Abstimmung entstehen vergleichbare und wissenschaftlich belastbare Ergebnisse.
Dieses Wissen soll zukünftig helfen, im gezielt eine ruhige und dosierte Hand zu trainieren - getragen von Erfahrung, Forschung und ganz viel Herz fürs . 💙
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