29/10/2026
🌿 Was wäre, wenn wir mit der Pflege unserer sozialen Beziehungen auch etwas für unsere Gesundheit tun könnten?
Wenn wir über Prävention und Langlebigkeit sprechen, denken wir meist zuerst an Ernährung, Bewegung und Schlaf. Doch ein weiterer Aspekt verdient unsere Aufmerksamkeit: die Qualität unserer sozialen Beziehungen.
Darauf macht der Sanitas Präventionsradar 2026 aufmerksam, eine Studie der Sanitas Stiftung, die in der Schweiz durchgeführt wurde.
Die Ergebnisse zeigen, dass Menschen mit mindestens sechs engen persönlichen Beziehungen im Durchschnitt über weniger Stress und eine höhere Zufriedenheit mit verschiedenen Lebensbereichen berichten, darunter Schlafqualität, Ernährung und körperliche Fitness. Das bedeutet nicht, dass es eine ideale Anzahl an Freundschaften gibt oder dass mehr soziale Kontakte automatisch zu einer besseren Gesundheit führen. Die Studie zeigt vielmehr einen Zusammenhang zwischen sozialen Bindungen und Wohlbefinden auf.
Diese Erkenntnis lädt dazu ein, Prävention aus einer breiteren Perspektive zu betrachten und neben den individuellen Lebensgewohnheiten auch das emotionale und soziale Umfeld zu berücksichtigen, in dem wir leben.
Und Sie? Wie viel Zeit nehmen Sie sich für die Beziehungen, die Ihnen guttun?
Quelle: Sanitas Stiftung, Sanitas Präventionsradar Schweiz 2026.