27/10/2026
Totentanz: Mitten im Tod vom Leben umfangen
Was bedeutet es, dem Tod zu begegnen – und dabei das Leben in seiner ganzen Tiefe wahrzunehmen?
Vom 22. Oktober bis zum 10. November 2026 ist in der Vierung des Stephansdoms die Ausstellung „Mitten im Tod vom Leben umfangen“ mit Werken der Kärntner Künstlerin Lisa Huber zu sehen.
Für Lisa Huber stehen der Mensch und seine Existenz im Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens. Inspiration findet sie in den biblischen Schriften ebenso wie in weltlichen Themen, die unser Leben und unsere Erfahrungen prägen.
Ihre vierteilige Serie „Totentanz“ entstand 1996/1997 als unmittelbare Reaktion auf den Tod ihres Vaters. In der Tradition mittelalterlicher Künstlerinnen und Künstler greift Huber auf die Technik des Holzschnitts zurück und lotet deren Möglichkeiten auf besondere Weise aus. Ihre Arbeiten entfalten dabei eine malerische Wirkung und eröffnen einen eindringlichen Zugang zu den Themen Leben, Tod und Vergänglichkeit.
📍 Die Ausstellung lädt dazu ein, innezuhalten, sich berühren zu lassen und über die großen Fragen des Lebens nachzudenken. Wenn Sie in den kommenden Tagen im Stephansdom sind, nehmen Sie sich gerne einen Moment Zeit für diese besondere Begegnung mit Kunst und Existenz.
Fotos: Stephan Schönlaub / Erzdiözese Wien