Wuppertalaktiv

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Wuppertalaktiv wuppertalaktiv! ist aktiv für Wuppertal.

In unserem 1996 gegründeten Verein schließen sich Unternehmen und engagierte Privatpersonen, Organisationen und Initiativen zusammen.Unser gemeinsames Ziel ist es, am positiven Image Wuppertals aktiv mitzuwirken - mit Ideen, Impulsen und Initiativen.

Das Bergische ist nicht Ruhrgebiet und so ganz Rheinland eben auch nicht. Vielleicht ist genau das ein Vorteil.Diesen Ge...
18/10/2026

Das Bergische ist nicht Ruhrgebiet und so ganz Rheinland eben auch nicht. Vielleicht ist genau das ein Vorteil.

Diesen Gedanken brachte Eva Platz, Vorständin der Wirtschaftsförderung Wuppertal, bei der Netzwerkveranstaltung der Wirtschaftsförderung am 15. Oktober im CinemaxX Wuppertal auf den Punkt: Das Bergische liegt zwischen den großen Regionen. Warum das nicht nutzen und sich dort vernetzen, wo gerade etwas Spannendes entsteht?

Genau das ist mit der KI Biennale 2026 gelungen. Wuppertal ist mit dem Schwerpunkt „KI & Arbeitswelt“ dabei. Oberbürgermeisterin Miriam Scherff freute sich, dass die Biennale auch hier Station macht. Durch ihre frühere Tätigkeit in einem Softwareunternehmen hat sie besonderes Interesse daran, dass Wuppertal diese Zukunftsthemen aktiv mitgestaltet.

Auch beim KI Biennale Award ist Wuppertal vertreten: Dr. Maximilian Bode von Vorwerk Gruppe und Colja Dams von VOK DAMS worldwide gehören zur Jury, die aus 82 Projekten von 77 Teams und Unternehmen auswählt. Preisverleihung ist am 18. November in Essen.

Für Diskussionen sorgte Laura Lewandowski mit „Beyond Prompting – die neue Führungsintelligenz. 6 Gebote für mehr Souveränität im KI-Zeitalter“. Ihre sechs Gebote richten den Blick auf den Menschen vor einer Technologie, die immer mehr Denkaufgaben abnehmen kann. Der erfolgreichen KI-Influencerin folgen über 70.000 Menschen auf LinkedIn, mehr als 80.000 abonnieren ihren Newsletter.

Die unterschiedlichen Perspektiven setzten sich in den Gesprächen danach fort: Wie verstehen und nutzen wir KI sinnvoll und behalten dabei Urteilskraft und Verantwortung? Genau dafür braucht es solche Foren und Vernetzung.

Durch den Abend führte Sascha Poddey von music4friends entertainment gmbh.

Partner der Veranstaltung waren: Digital Campus Zollverein e.V. , music4friends, pechschwarz®, REALTIME DEPARTMENT Gesellschaft für interaktive Medien mbH und KI-BUZZER.

Homepage: https://ki-biennale.de
Award: https://ki-biennale.de/ki-biennale-2026-award/

Drei Preise, drei sehr unterschiedliche Geschichten und ziemlich viel  .Rund 500 Gäste feierten in der Glashalle der Sta...
02/10/2026

Drei Preise, drei sehr unterschiedliche Geschichten und ziemlich viel .
Rund 500 Gäste feierten in der Glashalle der Stadtsparkasse den 23. Wuppertaler Wirtschaftspreis und Unternehmen, die Wuppertal mit Ideen, Mut und Engagement prägen.

Oberbürgermeisterin Miriam Scherff brachte auf den Punkt, was Unternehmen für Wuppertal leisten: Sie schaffen Arbeitsplätze, tragen zur Finanzierung der Stadt bei, engagieren sich gesellschaftlich und tragen als Botschafter den Namen Wuppertals weit über die Stadtgrenzen hinaus.

Unternehmen des Jahres ist RIEDEL Communications. Bereits 2003 war das Unternehmen erster Preisträger des . 23 Jahre später steht Thomas Riedel mit der Riedel Group erneut auf der Bühne. Einen besseren Botschafter für Wuppertal kann es kaum geben. Über Jahrzehnte an der Weltspitze zu bleiben und sich neu zu erfinden, ist eine großartige Leistung.

Laudator Axel Jütz beschrieb mit einer Geschichte den Unternehmergeist und Mut, der Riedel auszeichnet: Als während Corona weltweit die Veranstaltungen wegbrachen, installierte Riedel im Grünen Zoo Wuppertal Kameratechnik und wartete auf die Geburt eines Elefantenkalbs. Nach Jütz’ Schilderung entstand die weltweit einzige Liveübertragung einer Elefantengeburt. So lenkte Riedel den Blick auf Wuppertal und zugleich auf sein Unternehmen.

Jungunternehmen des Jahres ist BMU Energy Consulting GmbH. Das erste Start-up aus dem Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgungstechnik der Bergischen Universität bringt Forschung in die Praxis und plant mit Kommunen, Stadtwerken und Netzbetreibern zukunftsfähige Energieinfrastrukturen.

Den Stadtmarketingpreis erhielten Markus und Christine Riedel und das Team des . Aus dem ehemaligen Tiefbunker am Döppersberg ist ein Club mit internationalem Ruf geworden, der Gäste aus aller Welt nach Wuppertal zieht.

Bemerkenswert: Zwei unabhängig voneinander entscheidende Jurys zeichneten in unterschiedlichen Kategorien zwei Brüder aus.

Markus Riedels Engagement reicht über den Club hinaus. Gemeinsam mit der Stadt und weiteren Beteiligten setzt er sich für die Weiterentwicklung des Café COSA ein, einer Anlaufstelle der Suchthilfe direkt neben dem Open Ground.

Die beiden Brüder stehen damit auch stellvertretend für die Wuppertaler Unternehmerschaft. Ihr konkretes Ziel: jungen Menschen einen Grund zu geben, in Wuppertal zu leben.

Für die Unterhaltung sorgten LÄYAS, der Junge Popchor der Bergischen Musikschule und das -Theater

Wir gratulieren allen Preisträgern sehr herzlich und sind froh und glücklich, solche Unternehmen in unserer Stadt zu haben.

Ausrichter sind Stadtsparkasse Wuppertal Wirtschaftsförderung Wuppertal AöR, Wuppertal Marketing und !

Danke an Christiane Rüffer für die wunderbare Moderation. Besonderer Dank gilt allen Sponsoren und Medienpartnern, die diesen Abend ermöglichen. Wir freuen uns auf den WWP 2027 🤩.



Fotos: Malte Reiter

Zum 60. Geburtstag: Unübersehbar, mehr als ein HausIm Pina Bausch Zentrum under construction wird schon lange erprobt, w...
24/09/2026

Zum 60. Geburtstag: Unübersehbar, mehr als ein Haus

Im Pina Bausch Zentrum under construction wird schon lange erprobt, was an diesem Ort möglich sein kann: Tanz und Musik, Kunst und Begegnung, internationale Zusammenarbeit und Beteiligung.

Jetzt wird dieses Leben auch außen sichtbar und das spektakulär. Zum 60. Geburtstag verwandelt sich die Fassade des Graubner-Baus nach Einbruch der Dunkelheit dank fischerandfriends in eine riesige Projektionsfläche. Zu sehen sind Künstler:innen und Tänzer:innen und die Beiträge von Menschen, die sich an ‚mehralseinhaus‘ beteiligt haben. Mit einem Bild, einem Satz, einer Bewegung oder einem Film zeigen sie, was das zukünftige Pina Bausch Zentrum für sie sein könnte.

Die Idee geht auf den Wuppertaler Rapper und Filmemacher Horst Jesué Wegener zurück. Seine Frage: Kann ein Haus mehr sein als ein Haus? Wie viele Antworten darauf möglich sind, zeigt sich gerade im Graubner-Bau selbst.

Zurzeit ist die senegalesische Tanzlegende Germaine Acogny mit ihrer Company zu einer Residenz zu Gast und arbeitet und probt dort.

Am Samstag, dem 60. Geburtstag des ehemaligen Schauspielhauses, feiert Wegeners gleichnamiger Kunstfilm Premiere. Danach folgen ein Panel, ein Konzert von Omar Jatta und ein DJ-Set von Golow. Ein Abend, um zu sehen, zu hören und zu spüren, was dieser Ort sein kann.

➡️ Und noch kann jede:r Teil davon werden: Wer jetzt bei mitmacht, hat die Chance, mit dem eigenen Beitrag auf der Fassade zu erscheinen. Die Projektion läuft noch bis einschließlich 27. September.

Also mitmachen, gemeinsam feiern und zeigen, was dieses herausragende Wuppertaler Kleinod der Nachkriegsmoderne werden kann. 🤩



Mehr Infos: www.mehralseinhaus.de
Programm: https://under-construction-wuppertal.de/events?panel=-1

Wuppertal hat jetzt den attraktivsten Hauptbahnhof in NRWEine gewagte These? Vielleicht. Aber mit der endgültigen Einhän...
22/09/2026

Wuppertal hat jetzt den attraktivsten Hauptbahnhof in NRW
Eine gewagte These? Vielleicht. Aber mit der endgültigen Einhängung des historischen Schwebebahnwagens in den Wuppertaler Hauptbahnhof ist am vergangenen Freitag ein weiterer Schritt bei der Entwicklung des Döppersbergs abgeschlossen worden.

Wagen 76 der Baureihe 50 hängt nun an seinem endgültigen Platz im zukünftig gläsernen Zwischentrakt. Damit hat eines der bekanntesten Wahrzeichen Wuppertals einen ziemlich ungewöhnlichen neuen Platz bekommen: direkt am Eingangstor zur Stadt.

Für uns steckt hinter diesem spektakulären Bild aber noch eine andere Geschichte. Es zeigt, was entstehen kann, wenn unternehmerisches Engagement, private Investitionen und öffentliche Akteure bei der Entwicklung eines Standorts zusammenspielen.

Markus Bürger, der das Bahnhofsgebäude 2022 übernommen hat, betonte bei der Einhängung die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten aus Stadtverwaltung und DB. Auch mit Alexander Clees, Eigentümer der benachbarten ehemaligen Bundesbahndirektion, habe das Zusammenspiel trotz zweier großer Bauprojekte in unmittelbarer Nachbarschaft reibungslos funktioniert.

In den nächsten Wochen zieht Bohnen IT ein und macht den Hauptbahnhof zu seinem neuen Standort. Das Unternehmen hat dafür mehr als die Hälfte der verfügbaren Fläche gemietet. Gastronomie, Dienstleistungen und Veranstaltungsflächen bringen weitere Nutzungen in das Gebäude. Der historische Schwebebahnwagen wird dabei nicht nur Blickfang sein, sondern künftig auch als außergewöhnlicher Veranstaltungsraum genutzt werden.

So wird aus einem Bahnhof mehr als ein Ort zum Ankommen und Abfahren. Unternehmen gestalten einen Standort mit, neue wirtschaftliche Nutzung trifft auf Wuppertaler Stadtgeschichte. Und der Hauptbahnhof selbst wird zu einem Stück lebendiger Stadt.

Und beim Rundgang durch die neuen Büroflächen von Bohnen IT kam uns ziemlich schnell noch ein Gedanke: Ein Business Breakfast an diesem Ort? Das könnten wir uns ausgesprochen gut vorstellen.

Danke an Markus Bürger für die grandiose Idee, den Einsatz und den unternehmerischen Mut.

A46 Wichlinghausen: Ein Blick in die Zukunft des BauensUnsere Baustellenführung an der A46 Wichlinghausen zeigte:   dies...
17/09/2026

A46 Wichlinghausen: Ein Blick in die Zukunft des Bauens
Unsere Baustellenführung an der A46 Wichlinghausen zeigte: dieser Größenordnung sind hochkomplexe .

Auf 2,4 Kilometern wird die A46 grundlegend erneuert, vier Brücken werden abgebrochen und neu gebaut, während der Verkehr mit zwei Fahrstreifen pro Richtung weiterrollt. Gebaut wird mitten in der Stadt und auf äußerst begrenztem Raum.

Dabei geht es längst nicht nur um Beton, Stahl und große Maschinen. WOLFF & MÜLLER setzt auf , um die Arbeit unterschiedlicher Gewerke aufeinander abzustimmen. Menschen müssen wissen, was die anderen brauchen, Engpässe früh erkennen und miteinander reden. Schneller wird eine solche Baustelle nicht automatisch durch mehr Menschen und Maschinen, sondern indem das Richtige zur richtigen Zeit und unter sicheren Bedingungen geschieht.

Auch Künstliche Intelligenz ist im Brückenbau angekommen. Mario Korte von Die Autobahn GmbH des Bundes berichtete vom KI-gestützten Monitoring der -Brücke Uellendahler Straße. Sensoren erfassen das Verhalten des Bauwerks unter realer Belastung, KI unterstützt bei der Auswertung. Können Brücken dadurch länger sicher genutzt werden, spart das Ressourcen und kann Ersatzneubauten zeitlich entzerren.

20 von 31 A46-Brücken im Wuppertaler Stadtgebiet sollen erneuert werden. Hier wird nicht in Jahren, sondern in Jahrzehnten gedacht. Auch die liegt mitten in diesem langen Erneuerungsprozess: Die Bauabschnitte müssen so koordiniert werden, dass Wuppertal während der Bundesgartenschau verkehrlich funktioniert, danach wird weitergebaut.

Zum Auftakt trafen wir uns bei Gebr. Becker GmbH, deren moderne, durchdachte Gestaltung uns schon bei unserer Mitgliederversammlung begeistert hatte. Nach vielen Informationen und kleinen Snacks ging es hinaus auf die Baustelle.

Dort wurde aus Planung Präzisionsarbeit: Bohrpfähle bis rund 20 Meter Tiefe, große Bewehrungskörbe, die der Kran exakt positioniert, dazu Lkw, Bohrgerät und unterschiedliche Gewerke auf engstem Raum. Gegen Ende setzte heftiger Regen ein, während es bereits dämmerte. Spätestens dort wurde sichtbar: Es sind Menschen, die diese Infrastruktur bauen, mit Fachwissen, Erfahrung und hoher Verantwortung für Präzision und Sicherheit.

Die Führung bot einen aufschlussreichen Blick in die Zukunft. Neue Verfahren, intelligenter Umgang mit Materialien, Lean Management, Sensorik und KI zeigen das Innovationspotenzial großer Infrastrukturprojekte. Und die Entwicklung muss weitergehen: Bausand, ein wesentlicher Bestandteil von Beton, wird zunehmend zu einer knappen Ressource.

Vielen Dank an Nicol Bojda und Andre Arndt von WOLFF & MÜLLER sowie Mario Korte von der Autobahn GmbH für die große Informationsfülle und den Blick hinter die Absperrungen sowie an Gebr. Becker für die Gastfreundschaft und den schönen Rahmen zum Auftakt unserer Baustellenführung.

14/09/2026

Wuppertal tanzt die Nelken Line 🌧️🌸

Hunderte Menschen haben am Sonntag die berühmte Nelken Line von Pina Bausch vom Opernhaus über die B7 bis zum zukünftigen Pina Bausch Zentrum getanzt. Frühling, Sommer, Herbst und Winter, erzählt mit wenigen Gesten und gemeinsam von Menschen ganz unterschiedlichen Alters getanzt.

Der ausdauernde Wuppertaler Regen wurde dabei Teil des Erlebnisses. Die Menschen tanzten und machten aus der Aktion ein deutliches Zeichen für Gemeinschaft und Verbundenheit mit ihrer Stadt.

Die Idee dazu hatten Eugen Neuloh und Christian Günther. Mit ihr seien sie „offene Türen eingerannt“, hieß es später, so groß war offenbar die Sehnsucht nach einem solchen Gemeinschaftserlebnis. Getragen wurde die Aktion vom Förderverein Pina Bausch Zentrum mit seinem Vorsitzenden Helge Lindh und vielen weiteren Beteiligten.

Wenige Wochen vor wichtigen Entscheidungen über die Zukunft des Pina Bausch Zentrums wurde so spürbar, wie sehr Pina Bausch und ihr Erbe zu dieser Stadt gehören. Und wie schön es ist, Teil einer Stadt zu sein, in der Menschen gemeinsam und pitschnass durch den Regen tanzen.

Was für ein kurzweiliger und sympathischer Vormittag im Sparkassenturm!Lieber Axel Jütz, wir gratulieren herzlich zum 60...
11/09/2026

Was für ein kurzweiliger und sympathischer Vormittag im Sparkassenturm!

Lieber Axel Jütz, wir gratulieren herzlich zum 60. und wünschen für die nächsten Jahre alles Gute, viel Gesundheit und weiterhin so viel Energie - persönlich und für Wuppertal! ✨🚟

Schön, dass wir dabei sein durften! 🎁

10/09/2026

Den Wandel selbst gestalten: Wie kommt Wissen ins Machen?

Wir wissen viel über Nachhaltigkeit und Transformation. Aber wie wird daraus konkretes Handeln?

Genau darum ging es beim 214. Business Breakfast von wuppertalaktiv! und in den Wiesenwerken.

Antje Lieser brachte es zu Beginn auf den Punkt: Wissen allein verändert noch nichts. Wir müssen es ins Tun übersetzen.

Wie das gelingen kann, zeigte Jochen Stiebel, Geschäftsführer der Neue Effizienz gGmbH. Seit 14 Jahren bringt die Neue Effizienz Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen zusammen. 36 Projekte wurden umgesetzt und rund 49 Millionen Euro Fördermittel für die Region eingeworben.

Amanda Steinborn, Bereichsleiterin Kompetenzentwicklung, machte deutlich: Transformation funktioniert nicht über eine einzelne Stellschraube. Ressourcen, Geschäftsmodelle, Organisation und die Kompetenzen der Mitarbeitenden müssen zusammengedacht werden. Bei Bergisch Kompetenz geht es deshalb um die Frage: Was braucht ein Unternehmen, um auf zirkuläres Wirtschaften umzustellen?

Und dann wurde der Ort selbst zum Beispiel.

Leonie Altendorf von den Wiesenwerken zeigte, wie aus einer ehemaligen Gummiweberei ein gemeinwohlorientierter Ort für Arbeit, Austausch und Nachbarschaft entsteht. Möglich wurde das durch das Initialkapital der Montag Stiftung Urbane Räume. Die bisherigen Mieter:innen blieben, das Quartier wurde einbezogen.

Gerade werden auch die neu gestalteten Flächen rund um die Wiesenwerke fertig: mit Nachbarschaftsplatz, begrünten Aufenthaltsflächen und einer neuen Verbindung zur Nordbahntrasse.

So wurde an diesem Morgen ganz konkret sichtbar, wie aus Wissen gemeinsames Handeln und daraus Wirkung vor Ort entstehen kann.

Danke an Jochen Stiebel, Amanda Steinborn und Leonie Altendorf für die Einblicke und an alle Gäste für die guten Gespräche und ein anregendes gemeinsames Frühstück!

Den Wandel selbst gestalten: Wie kommt Wissen ins Machen? Wir wissen viel über  ,   und darüber, was sich verändern müss...
10/09/2026

Den Wandel selbst gestalten: Wie kommt Wissen ins Machen? Wir wissen viel über , und darüber, was sich verändern müsste. Die entscheidende Frage ist: Wie wird aus diesem Wissen konkretes Handeln?

Genau darum ging es beim 214. Business Breakfast von wuppertalaktiv! und Wirtschaftsförderung Wuppertal in den Wiesenwerken.

Antje Lieser brachte es zu Beginn auf den Punkt: Wissen allein verändert noch nichts. Wir müssen in die Lage kommen, es ins Tun zu übersetzen.

Wie das funktionieren kann, zeigte Jochen Stiebel, Geschäftsführer der Neue Effizienz. Seit 14 Jahren bringt die Neue Effizienz Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen zusammen und entwickelt daraus Projekte. Die Bilanz: 36 umgesetzte Projekte, mehr als 60 Millionen Euro initiiertes Projektvolumen und rund 49 Millionen Euro Fördermittel für die Region.

Die Wirkung wird konkret sichtbar: vom elektrifizierten Solinger Oberleitungsbus über den Solar Decathlon bis zu neuen Ansätzen für Mobilität, Kreislaufwirtschaft und Stadtentwicklung.

Amanda Steinborn, Bereichsleiterin bei der Neue Effizienz, führte diesen Gedanken weiter: Transformation gelingt nicht durch das Drehen an einer einzelnen Stellschraube. Ressourcen, Geschäftsmodelle, Organisationsentwicklung und die Kompetenzen der Mitarbeitenden müssen zusammengedacht werden.

Genau darum geht es auch bei Bergisch Kompetenz: Was braucht ein Unternehmen, um auf umzustellen? Gemeinsam mit Partner:innen und produzierenden KMU aus dem wird dieser Frage nachgegangen und das Wissen unter anderem in einem Kongress weitergegeben.

Und schließlich wurde der Ort selbst zum Beispiel. Leonie Altendorf von Wiesenwerke zeigte, wie aus einer ehemaligen Gummiweberei ein gemeinwohlorientierter Ort für Arbeit, Austausch und Nachbarschaft entsteht. Möglich wurde die Entwicklung durch das der Montag Stiftung Urbane Räume. Die bisherigen Mieter:innen konnten bleiben, das wurde einbezogen und die Wiesenwerke gemeinsam weiterentwickelt.

In den vergangenen Jahren wurde das Gebäude saniert, zuletzt auch das Gelände rund um die Wiesenwerke neu gestaltet. In wenigen Tagen werden die Arbeiten abgeschlossen. Es entstehen ein Nachbarschaftsplatz an der Wiesenstraße, begrünte Aufenthalts- und Nutzflächen sowie ein barrierefreier Weg zwischen Wiesenstraße und Nordbahntrasse.

Langfristig sollen sich die Wiesenwerke wirtschaftlich selbst tragen. Überschüsse fließen zurück in gemeinnützige Projekte vor Ort und im Stadtteil.

So wurde an diesem Morgen anschaulich, was „Transformation“ bedeuten kann: Wissen und Handeln bringt Wirkung vor Ort.

Vielen Dank an Jochen Stiebel, Amanda Steinborn und Leonie Altendorf für die spannenden Einblicke und an alle Gäste für die guten Gespräche und ein rundum gelungenes gemeinsames Frühstück!

In den kommenden Jahren wird der Igel in der Tasche vermutlich ein treuer Begleiter des neuen Wuppertaler Kämmerers Chri...
09/09/2026

In den kommenden Jahren wird der Igel in der Tasche vermutlich ein treuer Begleiter des neuen Wuppertaler Kämmerers Christian Wolf sein.
Angesichts der Haushaltslage und des ist ein kritischer Blick auf die Ausgaben zweifellos notwendig.

Die entscheidende Frage wird jedoch sein: Wo müssen wir sparen und wo kostet uns das Sparen am Ende mehr als eine Investition? Denn eine Stadt kann sich nicht in eine gute Zukunft sparen.

Gerade in schwierigen Zeiten müssen wir darauf achten, dass Wuppertal handlungsfähig und attraktiv bleibt. Investitionen in Infrastruktur und Bildung, Wirtschaft und Stadtentwicklung, Kultur und Lebensqualität sind keine beliebigen Extras. Sie schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Unternehmen investieren und Menschen gerne hier leben.

Deshalb wünschen wir uns, dass neben dem Igel auch ein wenig Biber-Mentalität ins Rathaus einzieht. Der Biber geht mit seinen Ressourcen sorgsam um, aber er baut und gestaltet sein Umfeld. Er schafft Strukturen,die langfristig tragen.

Genau das braucht Wuppertal jetzt: mit Augenmaß sparen und gleichzeitig den Mut behalten, Zukunft zu gestalten.

Wir wünschen Herrn Wolf für diese schwierige Aufgabe eine glückliche Hand, einen wachen Blick für echte Einsparpotenziale und den Mut, den Igel auch einmal aus der Tasche zu lassen, wenn es um die Zukunft Wuppertals geht.

Denn schafft . schafft .

Adresse

Lise-Meitner-Strasse 13
Wuppertal
42119

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00

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