Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen

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Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen Weiterdenken ist eine Einrichtung der politischen Bildung für Erwachsene in Sachsen. entfernt.

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Am 20. Oktober startet die öffentliche Online-Ringvorlesung zum Thema "Wohnen unter Druck"Im Zentrum der Online-Ringvorl...
05/10/2026

Am 20. Oktober startet die öffentliche Online-Ringvorlesung zum Thema "Wohnen unter Druck"

Im Zentrum der Online-Ringvorlesung stehen die ungleichen Zugänge zu sicherem, bezahlbarem und lebenswertem Wohnraum – und die Frage, wer auf dem Wohnungsmarkt benachteiligt wird.

Diskutiert werden soziale Ungleichheiten, Marginalisierungen und Wohnungslosigkeit ebenso wie Geschlechterverhältnisse des Wohnens, Care sowie alternative Wohn- und Lebensformen. Die Ringvorlesung gibt sich dabei nicht mit einer Problemdiagnose zufrieden, sondern fragt danach, welche Wege zu sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Zukünften des Wohnens führen können.

Die Vorlesungen finden jeweils dienstags von 16:30 bis 18 Uhr statt und sind öffentlich für alle Interessierte zugänglich.

Die erste Vorlesung findet statt am 20.10.2026 mit einer Einführung ins Thema von Dr. Jan Glatter, Arbeitskreis Geographische Wohnungsmarktforschung

mehr Infos: https://weiterdenken.de/de/2026/09/30/wohnen-unter-druck-ungleiche-betroffenheiten-der-sozial-oekologischen-krise

Veranstaltet von: TU Dresden, Institut für Geographie // Uni Trier, Fachbereich Raum- und Umweltwissenschaften, Arbeitsgruppe Wirtschaftsgeographie // UNIVERSITÄT LEIPZIG, Institut für Geographie // Arbeitskreis Geographische
Wohnungsmarktforschung, Dr. Jan Glatter // Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) in Kooperation mit Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen & Heinrich Böll Stiftung RLP

Die Filmemacherin, Künstlerin & Autorin Franzis Kabisch hat die Darstellung von Abtreibung in deutschen und österreichis...
01/10/2026

Die Filmemacherin, Künstlerin & Autorin Franzis Kabisch hat die Darstellung von Abtreibung in deutschen und österreichischen Filmen und Serien unter die Lupe genommen – von Daily Soaps über Medizinserien bis hin zu Krimis und Berlinale-Erfolgen.

Für den Zeitraum von 1990 bis 2020 hat sie rund 500 Abtreibungsgeschichten in Filmarchiven, Online-Datenbanken und Fanforen ausfindig machen können und die darin inszenierten Bilder und Narrative genauer untersucht.

In einer Preview auf ihr 2027 erscheinendes Buch "Kopfkino Abtreibung" gibt es schon jetzt Einblicke in ihre Arbeit.
Kabischs Kurzfilm "getty abortions" vermittelt ebenfalls Eindrücke, welche Bilder unsere Sicht auf Abtreibung prägen und woher sie kommen.

Ihr findet beides aktuell auf der Homepage von Weiterdenken:
zur Text-Preview: https://weiterdenken.de/de/2026/09/28/having-abortion-mothering-decision-die-figur-der-mutter-deutschsprachigen
zum Film: https://calendar.boell.de/de/event/getty-abortions

Wie sehen Abtreibungen aus?Was für Bilder prägen unsere Sicht darauf?Und woher kommen sie?Der Desktop-Video-Essay „getty...
24/09/2026

Wie sehen Abtreibungen aus?
Was für Bilder prägen unsere Sicht darauf?
Und woher kommen sie?

Der Desktop-Video-Essay „getty abortions“ untersucht, wie deutschsprachige Medien das Thema Abtreibung illustrieren und klickt sich dabei durch Stockfoto-Datenbanken, BRAVO-Girl-Zeitschriften und private Dokumente einer echten Abtreibungserfahrung. Er springt von den frühen 2000ern ins späte 19. Jahrhundert, befragt feministische Wissensschätze und chattet mit fiktiven Figuren – allem voran die Frage: Warum schaut eigentlich niemand in die Kamera?

Vom 28.9. bis 4.10., der Woche zum Internationalen Tag der sicheren Abtreibung, zeigen wir Franzis Kabischs Kurzfilm "getty abortions".
Klickt Euch rein! (nähere Infos dazu auf unserer Homepage: https://calendar.boell.de/de/event/getty-abortions)

Am 1. Oktober, ab 18 Uhr, könnt Ihr in einem Online-Gespräch mit Francis Kabisch in den Austausch kommen. Anmelden bitte nicht vergessen (https://calendar.boell.de/de/event/getty-abortions-0)!

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Woche zum statt in Kooperation mit Pro Familia Sachsen.

(Das Foto zeigt eine Filmszene aus "getty abortions".)

Eine tolle Veranstaltung u.a. von Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens und der Grünen Liga Osterzgebirge in Koo...
09/09/2026

Eine tolle Veranstaltung u.a. von Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens und der Grünen Liga Osterzgebirge in Kooperation mit Weiterdenken gab am Wochenende Einblicke in den Lithium-Abbau im Osterzgebirge.

In Zinnwald/Cínovec befindet sich eine der größten Lagerstätten von Lithium in Europa. Doch ganz so einfach ist der Abbau nicht!
❌ Der Untergrund ist löchrig wie ein Käse - zernagt von den Schlägeln und Eisen - den Werkzeugen der frühen Bergleute. Immer wieder sackt der Untergrund ab, weil ein alter Stollen nachgibt. Das hat Auswirkungen auf Bergbauvorhaben heute: sie sind schwer zu planen und nicht ungefährlich.
❌ Sprengungen können fatale Folgen haben, wenn unbekannte Hohlräume zusammensacken und mit ihnen Häuser darüber. Wasser könnte unkontrolliert abfließen.
❌ Erwartete Umweltbelastungen werfen Fragen auf: Woher soll das benötigte Wasser kommen? Wie groß werden die Lärm- und Luftbelastungen? Schließlich hat man es bis heute nicht geschafft, das schwermetalllastige Wasser aus der Altenberger Pinge zu reinigen, bevor es die Kleine Biela und später Müglitz und Elbe erreicht. Dabei liegen die Werte bei Kupfer, Arsen und Zink teils weit über den zulässigen Grenzwerten. Aber auch Staub ist ein Problem. Er entsteht, wenn man das Gestein zermahlt, um an das gewünschte Material zu kommen. Rings um Altenberg gibt es Kippen, wo das Gesteinsmehl gelagert wird.

Auf der tschechischen Seite geht alles schneller, da die aktuelle Regierung das Projekt forciert und auch öffentliches Geld fließen wird. Zwei Projekte sind geplant:
◾ Lithium soll aus Kippenmaterial nahe Zinnwald gewonnen werden. Die Genehmigung liegt bereits vor, trotz erwarteter erheblicher Belastungen.
◾ Das Unternehmen GEOMET will über einen Tunnel Lithium untertage abbauen und wird damit wohl auf die für Altenberg beschriebenen Probleme stoßen.

Vielen Dank an Kamila Vítek Derynková von Cínovec für die tolle Einführung! Wir bleiben am Thema dran, weitere Gespräche sind schon angedacht und wir halten Euch auf dem Laufenden! Eine Zusammenfassung zum Thema findet Ihr über den Link: https://weiterdenken.de/de/2026/09/05/osterzgebirge-lithium-abbau-einem-loechrigen-kaese

HEUTE NOCH ANMELDEN!Bildungsreise nach Tschechien vom 23. - 26.9. zum Genozid an Rom*nja und Sinti*zze im Protektorat Bö...
04/09/2026

HEUTE NOCH ANMELDEN!
Bildungsreise nach Tschechien vom 23. - 26.9.
zum Genozid an Rom*nja und Sinti*zze im Protektorat Böhmen und Mähren

Neben den historischen Ereignissen während des 2. Weltkriegs werden wir uns auch mit aktuellen Fragen der Erinnerungskultur sowie Kontinuitäten der Verfolgung bzw. Diskriminierung nach dem Ende des 2. Weltkrieges sowie der Situation heute beschäftigen.
Stationen werden u.a. sein: Gedenkstätte in Lety bei Písek, Gedenkstätte Hodonín u Kunštátu und Brno.

Eine Anmeldung ist bis zum 4. September 2026 über die Stiftung Brücke|Most möglich.
https://calendar.boell.de/de/event/bildungsreise-zur-verfolgung-und-vernichtung-der-roma-und-sinti-tschechien-waehrend-des-0

Wasser aus der Elbe zum Stützen der vom Kohleabbau stark beeinflussten Lausitz?Die Idee eines Elbe-Überleiters ist nicht...
24/08/2026

Wasser aus der Elbe zum Stützen der vom Kohleabbau stark beeinflussten Lausitz?

Die Idee eines Elbe-Überleiters ist nicht neu, sondern kursiert seit den 1990er Jahren - mal mit mehr, mal mit weniger Vehemenz. Oberstes, aber auch das am weitesten entfernte Ziel ist dabei, den Wasserhaushalt in der Lausitz wieder auszugleichen und irgendwann sich wieder selbst überlassen zu können. Unter dem Abbau der Kohle hat dieser erheblich Schaden genommen.

Im Jahr 2038 wird für das Auffüllen von Tagebaurestseen und des Grundwassers - kurzum für die Beseitung der Schäden des langjährigen Braunkohleabbaus - ein Wasserbedarf von 5,7 Mrd mm³ bestehen. Allein im Verantwortungsbereich des Tagebau betreibenden Unternehmens LEAG werden 5,1 Mrd. m³ Wasser benötigt! 3,2 Mrd. m³ für das Auffüllen des sogenannten Porenraums im Grundwasserabsenkungstrichter und 1,9 Mrd. m³ Wasser für die Bergbaufolgeseen.

Mit dieser gigantischen Summe könnten in Sachsen über 40 Jahre lang alle Menschen mit Wasser versorgt werden!

Doch woher bekommt die LEAG ausreichend Wasser für die letzten zu flutenden Seen? Mit welchem Wasser lassen sich Wasserbedarfe der Region (z.B. für Haushalte und Industrie) bedienen und darüber hinaus? Wie sichert man einen Mindestabfluss von Flüssen in der Region (allen voran der Spree), wenn die Sümpfungswasser wegfallen? Wie lassen sich Verdunstungsverluste aus den zahlreichen neuen Seen ausgleichen bzw. verhindern?

Im Ringen um Lösungen all dieser Fragen stehen sich zwei unterschiedliche Ansätze gegenüber: der technik- und der naturbasierte.

Was die Defizite bei Wassermenge und Wassergüte in der Lausitz anbetrifft, kommen beide zu ähnlichen Ergebnissen. Bei der Problemlösung unterscheiden sich beide jedoch erheblich. Stellt der erstere technische Maßnahmen (z.B. Wasser-Überleitung, Wasserspeichersystem) in den Vordergrund, liegt für den zweiten Ansatz die Lösung in der Natur selbst. Weniger menschlich überprägte Landschaft entlang der Flüsse zugunsten eines natürlichen Wasserrückhalts in der Fläche.

In einem Themen-Dossier auf unserer Hompepage nehmen wir Bedarfe, Interessen und Lösungen genauer unter die Lupe! Schaut mal rein! https://weiterdenken.de/de/pro-und-kontra-elbeueberleitung

Jetzt anmelden für unsere (barrierearme) Herbstschule!Das Gerücht über die Anderen. 2026Ökonomische Mythen und abwertend...
16/07/2026

Jetzt anmelden für unsere (barrierearme) Herbstschule!
Das Gerücht über die Anderen. 2026
Ökonomische Mythen und abwertende Narrative im Kapitalismus
3. & 4. September in Dresden & Großschweidnitz

In dieser Gegenwart werden Menschen des Menschseins beraubt: Geschliffen werden die erkämpften Arbeitsrechte, die Aufenthaltsrechte, die Daseinsfürsorge, die Gesundheitsversorgung, die Unschuldsvermutung, die Selbstverständlichkeit des Seins.

Die Arbeitsfähigkeit und nicht das Sein misst dem Menschen seine Berechtigung bei. Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Der Mensch wird in dem Sinne gegen den Menschen in Stellung gebracht.
Das wollen wir theoretisch und am Leben von Menschen in der Geschichte und Gegenwart diskutieren: Wie sind die Traditionslinien im Antisemitismus, Ableismus, Sozialchauvinismus und Rassismus gegen Sinti* und Roma*?

Sozialkürzungen werden oft als „harte Notwendigkeit“ verkauft, sind aber diskriminierungsverschärfende Politik, wenn sie systematisch diejenigen treffen, die bereits weniger Schutz und Anerkennung erfahren. Im Kern geht es dabei um die Frage: Wer wird als „würdig“ konstruiert – und wer nicht? Wer ist Teil der Gemeinschaft und was für eine Gemeinschaft braut sich da zusammen?

Einfache Erklärungen sind gefährlich. Die Herbstschule will einen Ort bieten, um nicht in verkürzten und regressiven Argumentationen zu verharren und selbst Teil von Regression, Populismus und Repression zu werden.

Das Programm der Herbstschule ist stufenlos zugänglich und rollstuhlgerecht. Das Zentralkino, der Bus der Exkursion sowie die Gedenkstätte sind barrierearm zugänglich und ermöglichen eine uneingeschränkte Teilnahme.

Seid dabei & meldet Euch jetzt an!
Infos & Anmeldungsmöglichkeit auf: https://calendar.boell.de/de/event/das-geruecht-ueber-die-anderen-2026

Eine Kooperationsveranstaltung von HATiKVA e.V., dem Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus bei Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e.V. sowie der Gedenkstätte Großschweidnitz/Stiftung Sächsische Gedenkstätten mit Unterstützung von sLAG - sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem NS und dem Bündnis gegen Antisemitismus in Dresden und Ostsachsen (BgA)

Wie können Kunst- und Kulturschaffende auf Angriffe durch antidemokratische Kräfte reagieren, ohne sich zu gefährden, au...
30/06/2026

Wie können Kunst- und Kulturschaffende auf Angriffe durch antidemokratische Kräfte reagieren, ohne sich zu gefährden, auszubrennen oder die eigene Praxis einzuschränken?

Mit dem Fachtag „Spot on!“ laden die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen und der Landesverband der Freien Theater in Sachsen e.V. zu praxisnahen Impulsen, Workshops und Vernetzung für eine solidarische und widerstandsfähige Praxis ein.

📍Dresden
🗓️ 25.09.2026 | 09:30–16:30 Uhr

🔗 Die Anmeldemaske, weitere Informationen und erste Einblicke ins Programm findet ihr über unsere Websites (Links in Bio).

Die Plätze sind begrenzt – sichert euch frühzeitig einen Platz!

01/06/2026

Enorm aufgeheizter Asphalt und Beton. Wenig Grün, das Schatten spendet und für Abkühlung sorgt. Immer heißere und trockene Sommer, aber auch Starkregen-Ereignisse werden in Städten zur Gefahr.

Wie mit Waldinseln für ein besseres Klima sowie Arten-, Wasser- und Hitzeschutz in der Stadt gesorgt werden kann, erklärt uns Juniorprofessorin Nora Huxmann.

Und es bleibt in unserem neuen Podcast der Reihe "Alles klar!?" nicht bei der Theorie! Ihr erfahrt viele Möglichkeiten, wie Ihr ganz persönlich mithelfen könnt, Eure Stadt grüner zu machen! Individuell oder gemeinsam.

Die Initiative Mein Baum - Mein Dresden macht es vor und braucht noch Unterstützung!
🌳550.000 Bäume sind für Dresden geplant!
🌳Eine Waldinsel für jeden Stadtteil!

Gemeinsam für unser Wasser!Wir haben sechs Bildungsangebote mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten und in vers...
31/05/2026

Gemeinsam für unser Wasser!
Wir haben sechs Bildungsangebote mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten und in verschiedenen Formaten entwickelt. Ziel ist es, neben unserer Wasserausstellung, auch über Veranstaltungen das Bewusstsein für unsere Lebensgrundlage Wasser zu stärken.

Dienen die Vorträge eher dazu, einen aktuellen Stand von Daten und Fakten zu vermitteln, könnt Ihr im Rahmen von Workshops mehr über Konsum und Wasser erfahren.

Schaut gern mal auf unserer Seite www.weiterdenken.de/wasserausstellung vorbei. Hier findet Ihr alle Angebote näher beschrieben, was Inhalte, Zielgruppen und Themen anbetrifft!

Adresse

Antonstraße 31
Dresden
01097

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00

Telefon

+4935185075100

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