Numismatischer Verein zu Dresden

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Numismatischer Verein zu Dresden Gemeinnütziger Verein zur Förderung der sächsischen Numismatik und Erkenntnissen zur Landesgeschichte

17/10/2026

Am Donnerstag wird es kriminell! Lutz Wodarsch, Polizeihauptkommissar a.D., berichtet über den Geldfälscher Gustav Kaden:

"Im Jahr 1932 hob die sächsische Polizei die Falschmünzerwerkstatt des Gustav Kaden
(1887-1956) in Pesterwitz aus. Der Erfinder und Maschinenfabrikant fälschte ab 1931 nicht nur damalige 5-Mark-Stücke, sondern brachte sie mit Hilfe seiner Komplizen auch
in den Umlauf, um echtes Wechselgeld ausgezahlt zu bekommen."

Donnerstag, 22. Oktober, 18.00 Uhr, Lesesaal, Münzkabinett

Ab heute im Dresdner Münzkabinett 😊
03/10/2026

Ab heute im Dresdner Münzkabinett 😊

Am Donnerstag ist der Leiter des Münzkabinetts Winterthur, Gunnar Dumke, zu Gast und erwartet uns mit einem ungewöhnlich...
20/09/2026

Am Donnerstag ist der Leiter des Münzkabinetts Winterthur, Gunnar Dumke, zu Gast und erwartet uns mit einem ungewöhnlichen Thema: "Nummi signati – Zum Verhältnis von ‚Indian punchmarked coins’ zu indo-griechischen Prägungen":

"Die sogenannten indo-griechischen Münzen verbinden auf ungewöhnliche Weise griechische und indische Traditionen: Sie tragen Legenden in zwei Sprachen und Schriften, folgen einem indischen Münzfuß und übernehmen mitunter sogar die eckige Form indischer Münzen.
Doch wie kam es zu dieser Verbindung? Am Beispiel der Prägungen Apollodotos’ I. (Regierungszeit: ca. 180-160 v. Chr.) zeichnet der Vortrag den Übergang von der griechisch-baktrischen zur indo-griechischen Münzprägung nach. Dabei lässt sich Schritt für Schritt beobachten, wie Elemente der indischen Münztradition aufgenommen und mit griechischen Formen verbunden wurden – bis eine Münzprägung entstand, die in beiden Welten verständlich und verwendbar war."

Donnerstag, 24. September, 18.00 Uhr, Lesesaal, Münzkabinett

Foto: Münzkabinett/SKD

Morgen findet die jährliche Tagung des Arbeitskreises für Sächsische Münzkunde statt!Uns erwarten wieder interessante Fa...
28/08/2026

Morgen findet die jährliche Tagung des Arbeitskreises für Sächsische Münzkunde statt!
Uns erwarten wieder interessante Fakten und spannende Geschichten aus der sächsischen Numismatik! Das Programm gibt's auf der Website der Sächsische Numismatische Gesellschaft e.V.
https://www.sachsen-numismatik.de/

Samstag, 29. August 2026, ab 10.00 Uhr, Lesesaal Münzkabinett

Am 20. August fand die feierliche Einweihung des Gedenksteins für Max Barduleck statt. Wir bedanken uns bei allen, die a...
24/08/2026

Am 20. August fand die feierliche Einweihung des Gedenksteins für Max Barduleck statt.
Wir bedanken uns bei allen, die am Projekt beteiligt waren und uns unterstützt haben, insbesondere Dr. Rainer Grund (Direktor Münzkabinett i.R.) für die Recherchen, Gert Rothe (NVzD) für den Entwurf, der Gebrüder Ihle Bildguss GmbH für die Anfertigung der Bronze-Tafel, Alexander Sieg für den Gedenkstein und natürlich Birgit Hemm von der Katholischen Kirchhofsstiftung zu Dresden.

Der Dresdner Medailleur, Münzgraveur und Stempelschneider Friedrich Johannes Maximilian „Max“ Barduleck erhält eine neue...
16/07/2026

Der Dresdner Medailleur, Münzgraveur und Stempelschneider Friedrich Johannes Maximilian „Max“ Barduleck erhält eine neue Gedenkstätte.

Barduleck wurde 1846 in Dresden geboren. Trotz des Studiums an der Kunstakademie bei Ludwig Richter entschied er sich für den beruflichen Werdegang seines Vaters und wurde Graveur. 1865 an der Sächsischen Münze angestellt stieg er nur wenige Jahre später zum Königlich Sächsischen Münzgraveur auf. Fast ein halbes Jahrhundert war Barduleck hier tätig und schuf zahlreiche Münzen und Medaillen. 1923 verstarb er unverheiratet in seiner Heimatstadt und fand seine letzte Ruhestätte auf dem Alten Katholischen Friedhof. Recherchen des ehemaligen Direktors des Münzkabinettes Dr. Rainer Grund ergaben, dass die ursprüngliche Grabstätte nicht mehr existiert und neu belegt wurde. Der NVzD nahm dies als Anreiz, seinem ehemaligen Mitglied dort wieder ein würdiges Denkmal zu setzen. Mit Unterstützung der Friedhofsverwaltung konnte dieses Projekt nun erfolgreich vollendet werden. Nach dem Entwurf unseres Vereinsmitglieds Gert Rothe übernahm die Gebrüder Ihle Bildguss GmbH aus Dresden die Anfertigung der Bronze-Tafel, den Stein fertigte der Dresdner Steinmetz Alexander Sieg. Dieser befindet sich nun unweit der alten Grabstätte und trägt auch den Spruch derselben: „Nicht im Grabe suche mich, aus den Sternen grüße ich dich.“

Die feierliche Einweihung des Gedenksteins erfolgt am 20.08.2026 um 15:30 Uhr auf dem Alten Katholischen Friedhof in der Dresdner Friedrichstadt, zu der interessierte Gäste herzlich eingeladen sind.

09/06/2026

- WICHTIG! -
Der geplante Vortrag von Dr. David Weidgenannt muss am Donnerstag leider ausfallen.

Stattdessen springt unser ehemaliger Vorstandsvorsitzender Matthias Grimm ein, mit dem Thema "Das Haus Reuss - ein historisch-numismatischer Streifzug".
Vielen lieben Dank! 😊

08/06/2026

Am Donnerstag ist David Weidgenannt von der Staatlichen Münzsammlung München zu Gast und bringt ein spannendes Thema mit! Diesmal widmen wir uns der Rezeption von antiker Literatur auf deutschen Renaissance-Medaillen:

„Die Medaille ist in ihrer traditionellen Form Träger von Text und Bild mit künstlerischem Anspruch. Es mag daher nicht erstaunen, dass die Medaille der Renaissance auch zur Projektionsfläche humanistischer Gelehrsamkeit werden konnte. Begünstigt wurde diese Entwicklung besonders durch die Verbreitung antiker Literatur in Druckform seit dem späteren 15. Jh. An ausgewählten Beispielen will der Vortrag die Vielfalt dieses Rezeptionsphänomens und die dahinterstehenden Auswahlmechanismen – die Rolle von Auftraggebern und bevorzugte antike Autoren und ihre Werke – beleuchten.“

Donnerstag, 11. Juni, 18.00 Uhr, Lesesaal, Münzkabinett

06/04/2026

Wir freuen uns, dass Lars Gunter Schier auch dieses Jahr wieder mit einem interessanten Vortrag bei uns vorbei schaut! Diesmal geht es um Carl Adolph Gottlob von Schachmann und seine Münzsammlung:

"Dass sich der Königshainer Gutsherr Carl Adolph Gottlob von Schachmann (1725–1789) im 18. Jahrhundert in aller Abgeschiedenheit sächsischer Provinz eine stattliche antike Münzsammlung angelegt hatte, war im Zeitalter der Aufklärung zunächst nichts Ungewöhnliches. Wie viele seiner Zeitgenossen sammelte er Altertümer, Naturalien, Gemälde, Münzen und Bücher. Schachmann betätigte sich als Archäologe, Kupferstecher, Maler, Sozialreformer und Physiker. Auch sein 1766 nach eigenen Plänen errichtetes Barockschloss in Königshain war zur Aufnahme seiner Sammlungen konzipiert.
Schachmann Lieblingswissenschaft war aber die Münzkunde. 1774 publizierte er seine antike Münzsammlung, anonym und in französischer Sprache, und verkaufte sie zum Lebensende für eine stattliche Summe dem Herzog zu Gotha, welcher damals das drittgrößte Münzkabinett Europas im Fach der antiken Numismatik innehatte. In der Sammlungsgeschichte des Gothaer Münzkabinetts gilt der Ankauf jener „berühmten Sammlung Schachmann“ noch heute als „spektakuläre Neuerwerbung“, was natürlich aufhorchen lasst.
Im Vortrag wird das Werden und Wachsen der Sammlung sowie die Herkunft der Münzen ebenso behandelt, wieder im Druck erschienene „Catalogue raisonné“. Der Verkauf der am Ende „spektakulären Sammlung“ nach Gotha ist detailreich bekannt und auch der gegenwärtige Verbleib seiner Münzen ist teils außergewöhnlich. Zudem gibt es manch spannende numismatische Facette Schachmanns zu erzählen."

Donnerstag, 9. April, 18.00 Uhr, Lesesaal, Münzkabinett

15/02/2026

Am Donnerstag unternehmen wir einen numismatischen Ausflug nach Indien. Unser Vorstandsmitglied Dr. Michael Hebeis hält einen Vortrag über Großmogul Aureng-Zeb und die Münzen seiner Zeit.
Der Vortrag behandelt ausgehend vom Werk Johann Melchior Dinglingers „Der Hofstaat des Großmoguls“ im Grünen Gewölbe den Mythos Aureng-Zebs am Dresdner Hof zur Zeit Augusts des Starken. Als Kontrast wird der „reale“ Aureng-Zeb nach numismatischen Belegen vorgestellt.

19. Februar, 18.00 Uhr, Lesesaal, Münzkabinett

Adresse

Münzkabinett/Residenzschloss, Taschenberg 2
Dresden
01067

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