Freundeskreis Dresdner Synagoge e.V.

Freundeskreis Dresdner Synagoge e.V. Der Freundeskreis Dresdner Synagoge e.V. fördert und unterstützt die Jüdische Gemeinde zu Dresden.

Eine Veranstaltung am Sonntag (7.6.2026), um 14:00 Uhr auf dem Neuen Israelitischer Friedhof (Fiedlerstr. 3 | 01307 Dres...
04/06/2026

Eine Veranstaltung am Sonntag (7.6.2026), um 14:00 Uhr
auf dem Neuen Israelitischer Friedhof (Fiedlerstr. 3 | 01307 Dresden-Johannstadt),

auf die wir Euch unbedingt aufmerksam machen wollen. Denn etliche Stolpersteine in Dresden bzw. Sachsen erinnern an jüdische Opfer der nationalsozialistischen Krankenmorde.

Friedhöfe erzählen immer auch Lebensgeschichten. Zum Beispiel die von Osias Rubinstein und Elsa Neuberger. Beide fielen den nationalsozialistischen Krankenmorden in Großschweidnitz zum Opfer. Sie wurden auf dem Neuen Israelitischen Friedhof in Dresden bestattet. Ihre Grabsteine sind trotz der wechselvollen Geschichte des Friedhofes bis heute erhalten.

Bei einem Rundgang über den Friedhof wollen wir mit Ihnen diese Geschichten erkunden. Wie wurden die Trauerhalle und der Friedhof zwischen 1933 und 1945 genutzt? Wer wurde damals beigesetzt? Warum waren auch Opfer der Krankenmorde darunter und was wissen wir überhaupt über die Ermordung jüdischer Patientinnen und Patienten im Nationalsozialismus?

Treffpunkt ist am Eingang zum Friedhof. Der Eintritt ist frei. Männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung.
Ihr seid herzlich willkommen!

Es ist eine gemeinsame Veranstaltung der Gedenkstätten Pirna-Sonnenstein und Großschweidnitz mit dem HATiKVA e.V. im Rahmen von Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026

Mehr dazu auf https://tacheles.sachsen.de/veranstaltungen/uberfuhrung-nach-dresden-zur-erdbestattung-judische-menschen-als-opfer-der-ns-krankenmorde

Eine hervorragende Entscheidung und eine wohlverdiente Anerkennung! Herzlichen Glückwunsch an München und Leipzig, insbe...
28/05/2026

Eine hervorragende Entscheidung und eine wohlverdiente Anerkennung! Herzlichen Glückwunsch an München und Leipzig, insbesondere an das Ariowitsch-Haus e.V. - Zentrum Jüdischer Kultur! ❤️

Yad Vashem: World Holocaust Center, Jerusalem

So oder so ähnlich wie einst in der Neuen Synagoge (z.Z. ist sie ja wegen Umbauarbeiten geschlossen) wird heute bestimmt...
21/05/2026

So oder so ähnlich wie einst in der Neuen Synagoge (z.Z. ist sie ja wegen Umbauarbeiten geschlossen) wird heute bestimmt auch die Kleine Synagoge am Neuen Israelitischen Friedhof (Fiedlerstr. 3) in der Dresdner Johannstadt geschmückt sein. Schließlich beginnt heute Abend das zweitägige Schawuot 5786 (21. - 23. Mai 2026).

Schawuot, das Wochenfest, ist einerseits Erntedankfest und andererseits das Fest der Offenbarung G-ttes auf dem Berg Sinai in Ägypten. Denn an diesem Tag wurden Moses einst die 10 Gebote von G-tt übergeben.

Milchiges und Süßes, vor allem Eis, stehen an diesen Tagen auf dem Speiseplan. Denn G-tt hatte Moses versprochen, ihn und das Volk der Israeliten in jenes Land zu führen, »in dem Milch und Honig fließen«.

Im Gottesdienst Maariv 2. Tag Schawuot am Freitag um 18:30 Uhr mit Kantor Elija Schwarz heißt es wie jedes Jahr zu Schawuot: "Lernen, lernen und nochmals lernen!". Im Mittelpunkt steht dann wieder der Dekalog.

All unseren jüdischen Freundinnen und Freunden wünschen wir von ganzem Herzen Chag Schawuot Sameach und Shabbat Shalom! ✡❤ All unseren anderen Freundinnen und Freunden wünschen wir Frohe Pfingsten bzw. sonnig-warme und erholsame Feiertage! ❤️

Es bleibt zu hoffen, dass die Mitglieder der Jüdischen Gemeinde zu Dresden Schawuot 5787 wieder in der Neuen Synagoge im Zentrum der Stadt begehen können.

Vier der seit 2009 in Dresden verlegten 409 Stolpersteine erinnern am Brühlschen Garten 1 (gegenüber der Neuen Synagoge)...
10/05/2026

Vier der seit 2009 in Dresden verlegten 409 Stolpersteine erinnern am Brühlschen Garten 1 (gegenüber der Neuen Synagoge) an das Schicksal der Familie Goldschläger. Bis 1938 lebte sie dort. Anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung Deutschlands und Europas von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurden sie geputzt. Eine kleine und schöne Geste.

Mehr zum Schicksal der Familie Goldschläger auf http://stolpersteine-dresden.de/details/?stein_id=259

Eine Initiative vom Stolpersteine für Dresden e.V. zum 81. Jahrestag der Befreiung von der nationalsozialistischen Gewal...
07/05/2026

Eine Initiative vom Stolpersteine für Dresden e.V. zum 81. Jahrestag der Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland und Europa (8. Mai), die wir gern teilen.

Auch wir werden uns wieder daran beteiligen, damit auch die Stolpersteine wieder glänzen und besser sichtbar werden.

Vier der bis heute 409 verlegten Stolpersteine in Dresden erinnern am Brühlschen Garten 1 (gegenüber der Neuen Synagoge) an das Schicksal der Familie Goldschläger.

Aufruf zum Putzen der Stolpersteine

am Freitag, den 8. Mai 2026 begehen wir den 81. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa sowie der Befreiung Europas und Deutschlands von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Liebe Freundinnen und Freunde,

Wir möchten Euch ganz herzlich bitten, gemeinsam mit uns am 8. Mai 2026 und den folgenden Tagen die dann 409 Stolpersteine und die eine Stolperschwelle in Dresden und Wilsdruff sowie die 12 Stolpersteine in Radebeul zu putzen.

Die Liste mit allen Stolpersteinen findet Ihr auf http://stolpersteine-dresden.de/stolpersteine-in-dresden/

Vielen herzlichen Dank im voraus für Eure Unterstützung! Gerade für die Nachfahren der Opfer des Nationalsozialismus, die überall auf der Welt leben, ist Euer Einsatz eine sehr schöne Geste.

Wir vertrauen weiter auf Euer Engagement, das uns verbindet und für das wir uns ganz herzlich bei Euch bedanken!

Gerade in diesem Jahr hat der 8. Mai eine ganz besondere Bedeutung. Es ist wichtiger denn je, an die Ereignisse von damals zu erinnern, damit es nie wieder geschieht. Um ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus zu setzen, dafür ist diese unaufdringliche Form der Erinnerungskultur bestens geeignet.

Darüber hinaus wünschen wir uns eine Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, wir wünschen uns Frieden zwischen Russland und der Ukraine, im Nahen Osten, in Afrika und überall sonst auf der Welt!

Foto: Gedenken am Stolperstein für Rosa Conradi in der Bautzner Str. 20 in der Dresdner Neustadt. Er gehört zu den ersten fünf Stolpersteinen, die der Kölner Künstler Gunter Demnig am 4. November 2009 in Dresden verlegte.

Was uns sehr berührt: Einer der fünf Stolpersteine, die gestern in Dresden für Opfer der nationalsozialistischen Gewalth...
07/05/2026

Was uns sehr berührt: Einer der fünf Stolpersteine, die gestern in Dresden für Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verlegt worden sind, ist Ernst Wauer (1902 - 1993) gewidmet. Ihr findet den Gedenkstein Am Neumarkt 10, dem früheren Standort des "Hotel Stadt Rom" - unweit und in Sicht der Frauenkirche.

Der Stolperstein erzählt eine bewegende Geschichte von Verfolgung, Mut und einem Mann, der selbst während seiner acht Jahre in Konzentrationslagern nicht aufgab und überlebte. Sein "Vergehen": Als Zeuge Jehovas hatte er 1936 an einem Kongress in der Schweiz teilgenommen und verbotene Schriften besessen.

Lesenswert ist der Artikel von TAG24 Dresden: https://www.tag24.de/dresden/lokales/bewegende-momente-am-neumarkt-dieser-stolperstein-erinnert-an-einen-mutigen-zeugen-jehovas-3496068

Ab heute Mittag werden sieben weitere Stolpersteine verlegt, insbesondere in der Neustadt, in Reick und Lockwitz. Mehr dazu beim Stolpersteine für Dresden e.V. In einer Feierstunde um 18 Uhr in der Diakonissenhauskirche (Bautzner Str. 70) der Dresdner Neustadt wird an das Schicksal hinter den 12 verlegten Stolpersteinen erinnert. Ihr seid herzlich willkommen!

Was uns sehr freut: Am 6. und 7. Mai 2026 werden weitere 12 Stolpersteine für Dresdner Opfer der nationalsozialistischen...
04/05/2026

Was uns sehr freut: Am 6. und 7. Mai 2026 werden weitere 12 Stolpersteine für Dresdner Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verlegt. Gewidmet sind diese Juden, Zeugen Jehovas und Opfern der Euthanasieverbrechen.

Über zwei Stolpersteine und den Schicksale dahinter berichtet ein lesenswerter Artikel von TAG24 Dresden. Der Heimatverein Lockwitz hat sich dafür engagiert. Erstmals lässt er in Kooperation mit dem Stolpersteine für Dresden e.V. Stolpersteine im Dresdner Stadtteil Lockwitz verlegen.

Gewidmet sind diese dem Kaufmann Berthold Heim (1881 - 1944) im Lockwitzgrund 9 sowie dem Dirigenten und Komponisten Dr. Rudolf Ochs (1887 - 1951) in der Hermann-Conradi-Str. 7.

Die im Artikel abgebildeten Stolpersteine für Richard Werner und Gerda Löwenstein liegen vorm Haupteingang zum Stadtforum Dresden in der Waisenhausstraße. Am 6. Mai 2026 wird um 15:00 Uhr der Stolperstein für Alfred Schwarz direkt daneben neu verlegt.

Alfred Schwarz, 1892 in Hamburg-Altona geboren, war gehörlos, jüdischen Glaubens und Mitbegründer des „Dresdner Taubstummen Schwimmvereins 1920“, des heutigen Dresdner Gehörlosen-Sportvereins 1920 e. V.

Während der NS-Zeit wurde er aufgrund seiner Herkunft verfolgt, aus dem Verein ausgeschlossen und 1944 zur Zwangsarbeit verpflichtet. Seine Deportation war für den 16. Februar 1945 angekündigt. Er überlebte die Bombardierung Dresdens drei Tage zuvor jedoch nicht, da ihm als Jude verboten war, einen Luftschutzkeller aufzusuchen. Mehr dazu auf url.td/O-SR8

https://www.tag24.de/dresden/lokales/dresdner-stadtteil-bekommt-erste-stolpersteine-schueler-uebernehmen-wichtige-rolle-3491772?f=

"Keine Schonzeit für Juden" – die Antwort eines Betroffenen, so lautet der Titel des neuen Buchs von Rafael Seligmann. A...
20/04/2026

"Keine Schonzeit für Juden" – die Antwort eines Betroffenen, so lautet der Titel des neuen Buchs von Rafael Seligmann. Am Dienstag kommt der Schriftsteller, Politologe und Historiker nach Dresden, um sein Buch vorzustellen.

"Keine Schonzeit für Juden ist ein ehrliches Buch, direkt und doch voller Mitgefühl. Dabei vermittelt es ein ungeschminktes Bild jüdisch-deutschen Lebens. Seligmanns Buch ist ein Muss für jeden, der unsere Gesellschaft verstehen will." (Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde von München und Oberbayern)

Am Dienstag (21. April) ist er um 18 Uhr in der Dresdner Dreikönigskirche (Hauptstraße 23) zu Gast. Mehr dazu auf https://www.kas.de/de/web/sachsen/veranstaltungen/detail/-/content/juedischer-lebensalltag-in-deutschland-6

Der Eintritt ist frei, aber nur nach Anmeldung hier möglich: https://shorturl.at/D8a0F.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr: Sonntag, 19. April 2026, 14 UhrFührung auf dem Alten Jüdischen Friedhof Pulsnitzer Str. ...
16/04/2026

Zum zweiten Mal in diesem Jahr:

Sonntag, 19. April 2026, 14 Uhr
Führung auf dem Alten Jüdischen Friedhof
Pulsnitzer Str. 12 | 01099 Dresden

Einem Kriminalstück gleicht die Geschichte des Alten Jüdischen Friedhofes in Dresden. Es ist der älteste erhalten gebliebene jüdische Friedhof in Sachsen. Inmitten der Äußeren Neustadt versteckt er sich hinter dem Martin-Luther-Platz und der gleichnamigen Kirche mit seinen alten Steinen und Geschichten. Zahlreiche zu Unrecht vergessene Persönlichkeiten fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Geht gemeinsam mit HATiKVA e.V. auf eine spannende Spurensuche.

Eintritt: 10 Euro, ermäßigt: 5 Euro
Männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung.
Eine Veranstaltung von Hatikva e.V.
Mehr dazu auf https://hatikva.de

Ihr seid hier herzlich willkommen! ❤️

Adresse

Hasenberg 1
Dresden
01067

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