Zentral-Dombau-Verein zu Köln (ZDV)

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Zentral-Dombau-Verein zu Köln (ZDV) Köln ohne den Dom? Unvorstellbar! Unterstütze uns dabei, das Wahrzeichen unserer Stadt zu erhalten.

Maskerade in Stein. In der Kölner Dombauhütte gibt’s talentierten Steinmetznachwuchs: Konstantin Schubert absolviert hie...
29/10/2026

Maskerade in Stein. In der Kölner Dombauhütte gibt’s talentierten Steinmetznachwuchs: Konstantin Schubert absolviert hier die Ausbildung zum Steinmetz / Steinbildhauer mit der Fachrichtung Bildhauer. Zur Vorbereitung seiner Gesellenprüfung im nächsten Jahr hat er sich einer Blattmaske gewidmet.

Auf Grundlage eines vorhandenen Gipsmodells aus der Modellkammer des Dombauarchivs hat Konstantin zunächst mit einer speziellen Modelliermasse ein Modell erstellt. Dieses dient nun als Grundlage zur letztendlichen Anfertigung der kunstvoll gestalteten Maske in Heilbronner Sandstein. Dafür nutzt er zur Unterstützung ein Punktiergerät: Mit diesem überträgt er einzelne auf dem Modell markierte Punkte auf den Stein.

Konstantin Schubert wird von seinem Ausbildungsleiter Stephan Wieczorek und von Bildhauer Christoph Hoppe unterstützt.

Werde jetzt ZDV-Mitglied und unterstütze uns beim baulichen Erhalt des Kölner Doms. Alle Infos: www.zdv.de, Link in der Bio.

Alles in Ordnung bis hinauf auf 45 Meter Höhe? Am Südturm des Doms geht es weiter mit dem Baumonitoring: Nach Kletterins...
21/10/2026

Alles in Ordnung bis hinauf auf 45 Meter Höhe? Am Südturm des Doms geht es weiter mit dem Baumonitoring: Nach Kletterinspektionen, die im Sommer in den höher gelegenen Bereichen des Turms durchgeführt wurden, kam jetzt ein Hubsteiger zum Einsatz. Damit wurden die unteren Bereiche der Südseite des Südturms befahren. So konnten die Steinmetze der Dombauhütte die Fassaden bis ca. 45 m inspizieren, gelöste Bauteile entfernen und sichern, sowie die Arbeiten dokumentieren.

Und es ist gut, dass die Mitarbeitenden der Dombauhütte so genau hingucken, denn die Schäden im Drachenfels Trachyt, der in den unteren Bereichen des Turms bereits im Mittelalter verbaut wurde, schreiten weiter voran. Obere Bereiche aus dem 19. Jahrhundert in Oberkirchner Sandstein weisen Rostsprengungen durch korrodierte Eisenanker und Dübel auf.

Der Blick von der Hubbühne zeigt, dass auch hier – wie schon bei den Klettereinsätzen – eine absolute Schwindelfreiheit der Mitarbeiter gefordert ist.

Möchtest Du einen Beitrag zum baulichen Erhalt des Kölner Domes leisten? Werde Mitglied im ZDV - Zentral-Dombau-Verein zu Köln. Auch Spenden sind stets willkommen! Alle Infos: www.zdv.de, Link in der Bio.



Fotos und Video: Wolfgang Küpper

Wasserspeier werden gegen Regenwasser geschützt – klingt wie ein Widerspruch, ist aber keiner! Um den Stein der liebevol...
15/10/2026

Wasserspeier werden gegen Regenwasser geschützt – klingt wie ein Widerspruch, ist aber keiner! Um den Stein der liebevoll gearbeiteten Figuren vor Erosion zu schützen, erhalten drei mittelalterliche Speier aus Drachenfels Trachyt und ein Wasserspeier aus dem frühen 20. Jahrhundert aus Muschelkalk nach ihrer Restaurierung eine neue obere Bleiabdeckung.

Die zum Teil schon über 700 Jahre alten Fabelwesen leiten bis heute das Regenwasser vom Dom ab: Es wird von der Oberseite der Wasserspeier über ein Bleirohr durch den Kopf geführt und über den Mund nach außen gespuckt. Das ist eine seit sehr langer Zeit bewährte Form der Wasserableitung, die auch heute noch funktioniert.

Die Ausführung der Bleiabdeckung setzt große Erfahrung der Dachdecker voraus. Aufgrund der starken Wölbungen an der Figuren, erfolgt sie in 2 mm starkem Blei, statt wie sonst auf den Dachflächen üblich in 3 mm Dicke. Besonders beanspruchte Stellen werden zusätzlich rückseitig mit Bleinähten verstärkt.

Die Baustelle befindet sich am nördlichen Chorkapellenkranz auf 20 Metern Höhe.

Welchen Beitrag zum baulichen Erhalt des Kölner Domes möchtest Du leisten? Werde doch Mitglied im ZDV - Zentral-Dombau-Verein zu Köln. Auch Spenden sind stets willkommen! Alle Infos: www.zdv.de, Link in der Bio.

Das Team für alle Fälle. Zu großen Kirchenfesten, wie zuletzt zur Dreikönigenwallfahrt, wird der Kölner Dom mit Fahnen g...
08/10/2026

Das Team für alle Fälle. Zu großen Kirchenfesten, wie zuletzt zur Dreikönigenwallfahrt, wird der Kölner Dom mit Fahnen geschmückt.

Beim Abbau nach der Wallfahrt hatte sich leider einer der Fahnen-Seilzüge in der Bauornamentik des Domes verfangen und ließ sich nicht mehr einholen. Kein Problem für das Team der Dombauhütte! Gerüstbauer René Dahlmann seilte sich von der Brüstung der Südquerhausfassade von 45 Metern Höhe ab und konnte das Seil lösen, ohne dass Bauteile beschädigt wurden.

Du möchtest einen Beitrag zum baulichen Erhalt des Kölner Domes leisten? Am besten wirst Du Mitglied im ZDV - Zentral-Dombau-Verein zu Köln. Alle Infos: www.zdv.de, Link in der Bio.

 

Ein Blattfries wächst. Dabei handelt es sich um ein horizontales, bandförmiges Schmuckelement. Dieses wird in der Archit...
01/10/2026

Ein Blattfries wächst. Dabei handelt es sich um ein horizontales, bandförmiges Schmuckelement. Dieses wird in der Architektur und im Kunsthandwerk als Fries bezeichnet. Es ist fortlaufend mit stilisierten oder naturgetreuen Blättern verziert.

Steinmetz Thorsten Schmidtmann stellt nun ein weiteres Teilstück für einen Blattfries fertig, der am spätgotischen Nordturmpfeiler F03 auf 20 Metern Höhe zum Einsatz kommen wird.

Als Vorlage für die Vierung in Montemerlo Trachyt diente wiederum ein Gipsmodell, das Bildhauer Michael Oster erstellt und für die zweite Vierung angepasst hat. Die Punkte auf dem Gipsmodell sind Markierungen, um mit einem sogenannten Kopiergerät Punkte auf das Werkstück in Naturstein zu übertragen.

Ein weiteres Blattfriesstück ist bereits in der Dombauhütte in Vorbereitung. Nach Fertigstellung dieses dritten Elementes kann der gesamte Fries vor Ort durch Einbau der Vierungen wieder geschlossen werden.


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Spektakuläre Bergung zweier Kreuzblumen über eine Schrägseilbahn! So wurde das Baumonitoring am Südturm für dieses Jahr ...
23/09/2026

Spektakuläre Bergung zweier Kreuzblumen über eine Schrägseilbahn! So wurde das Baumonitoring am Südturm für dieses Jahr erfolgreich beendet.

Die beiden je 150 kg schweren Kreuzblumen waren aufgrund korrodierter Eisenanker nicht mehr standsicher. Sie mussten vom Fialaufbau auf ca. 90 Metern Höhe abgebaut und anschließend auf die Gerüstplattform auf 105 Metern hochgezogen werden. Wir berichteten am 6. August darüber.

Von hier sollten sie zur Lagerung in die Dombauhütte gelangen. Doch der herkömmliche Weg über die Besucherplattform, weiter über die provisorische Brücke zum Nordturm, über Zugfelder und Aufzüge nach unten, wäre extrem aufwändig gewesen. Deshalb entschloss man sich für einen deutlich schnelleren Abtransport: über eine Schrägseilbahn!

Dazu wurde zunächst in Zusammenarbeit mit dem Kölner Seilkommando KSK unter Zuhilfenahme einer Drohne ein feines Führungsseil gespannt. Dieses wurde von der Plattform am Südturm auf 105 Metern hinüber zum Gerüst des Strebewerkswerks im Südquerhaus auf 45 Metern geflogen. An diesem Führungsseil wurden dann zwei Tragseile heruntergelassen, an die die Kreuzblumen zum Abtransport angehängt werden konnten. Vom Gerüst ging es dann mit dem Baustellenaufzug auf direktem Weg weiter Richtung Domplatte.

Die Schrägseilbahn kann neben dem Transport von Material auch zur Beförderung von Mitarbeitenden genutzt werden. Sie bietet sich also auch in Zukunft für diverse Anwendungsmöglichkeiten an, beispielsweise das Baumonitoring im Strebewerk.

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Nichts für schwache Nerven! Zur Zeit kontrollieren die Gerüstbauer der Dombauhütte den großen Fialaufbau A03 an der Südo...
18/09/2026

Nichts für schwache Nerven! Zur Zeit kontrollieren die Gerüstbauer der Dombauhütte den großen Fialaufbau A03 an der Südostecke des Südturms. Der Aufbau befindet sich auf der Höhe zwischen 70 und 105 Metern. Eine Steinmetzkollegin und ein -kollege unterstützen sie bei dabei: Monika Müller und Ludger Weichhaus, die wie die Gerüstbauer eine Industriekletterausbildung absolviert haben, inspizieren die Natursteinaufbauten, entfernen gelöste Bauteile oder fixieren diese mit Bändern und Klammern. Die Fotos zeigen, dass diese Arbeiten wirklich nichts für Menschen mit Höhenangst sind! Schließlich befinden sich die Beiden in schwindelerregender Höhe über der Domplatte. Diese ist während der Arbeiten abgesperrt.

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Nur einmal im Jahr öffnet die Kölner Dombauhütte ihre Pforten für die Öffentlichkeit: Am Samstag, den 12. September 2026...
10/09/2026

Nur einmal im Jahr öffnet die Kölner Dombauhütte ihre Pforten für die Öffentlichkeit: Am Samstag, den 12. September 2026 zwischen 10:00 und 17:00 Uhr ist es wieder soweit - ohne Anmeldung! Letzter Einlass: 16:30 Uhr.

Anlässlich des „Tag des offenen Denkmals“ präsentieren sich Steinmetze und Bildhauer, Steinversetzer, Gerüstbauer, Schreiner, Schmied und Dachdecker. Auch Steinrestauratoren, Glasmaler, Kunstglaser sowie die Fachleute der Glasrestaurierungswerkstatt lassen sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Die Abteilung Steintechnik informiert außerdem über den digitalen Zwilling des Domes.

Auch wir vom Zentral-Dombau-Verein werden in guter Tradition mit eigenem Infostand vor Ort sein. Kommt vorbei, sagt Hallo und werdet Mitglied, wenn ihr es bisher nicht seid. Und die Schmiede fertigt auch diesmal wieder die beliebten ZDV-Nägel, mit deren Erwerb ihr uns unterstützen könnt.

Mehr Durchsicht – der Chor auf der Nordseite des Kölner Domes ist wieder einsehbar. Zunächst haben die Gerüstbauer der K...
04/09/2026

Mehr Durchsicht – der Chor auf der Nordseite des Kölner Domes ist wieder einsehbar. Zunächst haben die Gerüstbauer der Kölner Dombauhütte die Dachkonstruktion des Baugerüstes am Chor Nord entfernt. Im Zuge dessen konnte auch die Gerüstplane, die die Baustelle über Jahre vor Witterungseinflüssen schützte, abgenommen werden. Jetzt schimmern die frisch restaurierten Wände der nördlichen Chorkapellen durch das noch stehende Gerüst und geben einen ersten erfreulichen Eindruck vom Restaurierungsergebnis.

Es handelt sich hierbei übrigens um die ältesten Bauteile des Domes. Deshalb behandeln die Steinrestauratoren und -restauratorinnen der Dombauhütte die zum Teil noch im Original vorhandenen Steinoberflächen aus Drachenfels Trachyt auch ganz besonders behutsam.

Drei vorsichtig konservierte, mittelalterliche Wasserspeier werden nach Abnahme des Daches nun noch von der Oberseite bearbeitet. Im Anschluss erhalten sie eine schützende Bleiabdeckung.

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Jahrhundertealte Kunstwerke erstrahlen wie neu! Dipl.-Restauratorin Uta-Barbara Riecke M.A. reinigt die Verkündigungsgru...
28/08/2026

Jahrhundertealte Kunstwerke erstrahlen wie neu! Dipl.-Restauratorin Uta-Barbara Riecke M.A. reinigt die Verkündigungsgruppe in der Kreuzkapelle. Das Figurenensemble aus dem frühen 16. Jahrhundert besteht aus zwei separaten Skulpturen: Maria und dem Erzengel Gabriel.

Nach Entfernung der dicken Staubauflage werden gelöste Partien der Farbfassungen mit in destilliertem Wasser verdünntem Störleim (5 %) gefestigt. Ebenfalls werden die noch mit Farbfassungsresten versehenen, umliegenden Wandpartien von Staub befreit. Dies geschieht mit einem speziellen Pinsel, der vorsichtig aufgestupft wird. Würde man beispielsweise einen Staubsauger verwenden, wären die nur leicht auf dem Untergrund aufliegenden Farbreste unwiederbringlich entfernt!

Eine kontinuierliche und substanzschonende Reinigung, eingebettet in den Pflegeplan des Domes, ist zum Erhalt der Figurengruppe einschließlich umgebender Farbfassung unbedingt notwendig.

Wenn Ihr mehr über Pflege und Reinigung des Doms erfahren möchtet – eine oftmals unterschätzte Aufgabe von hoher Dringlichkeit – dann schaut mal in das letzte Domblatt. Dort berichtet der stellvertretende Dombaumeister Dr. Albert Distelrath in einem Werkbericht spannend über dieses wichtige Thema.

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