Deutscher Verein vom Heiligen Lande

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Deutscher Verein vom Heiligen Lande Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Deutscher Verein vom Heiligen Lande, Gemeinnützige Organisation, Steinfelder Gasse 17, Köln.

Seit 1855 engagiert sich der Deutsche Verein vom Heiligen Lande (DVHL) für die Menschen im Nahen Osten – immer vor dem Hintergrund des interreligiösen Dialogs und friedenspolitischen Engagements.

Ende einer Ära: Nach 22 Jahren an der Spitze des Deutschen Evangelischen Instituts für die Altertumswissenschaft des Hei...
22/10/2026

Ende einer Ära: Nach 22 Jahren an der Spitze des Deutschen Evangelischen Instituts für die Altertumswissenschaft des Heiligen Landes (DEI) in Jerusalem und Amman beendet Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Dieter Vieweger seine Tätigkeit als Direktor. In dieser Zeit hat der Archäologe und Theologe zahlreiche Ausgrabungen in Israel, Palästina und Jordanien geleitet und sich weit über die Fachwelt hinaus einen Namen als Vermittler der Geschichte, Religion und Kultur der biblischen Welt gemacht – durch Bücher, Vorträge und zahlreiche Fernsehbeiträge.

Der DVHL dankt Dieter Vieweger „herzlich für die langjährige Verbundenheit, seine wissenschaftliche Neugier, seine große Vermittlungsfreude und seinen Einsatz für das Verständnis des Heiligen Landes“, betont der Leiter des DVHL-Büros in Jerusalem, Ralf Rothenbusch.

So führt das DEI beispielsweise seit 2014 gemeinsam mit der Schmidt-Schule das von Vieweger initiierte Projekt „My City – My History“ für Schülerinnen der 10. Klasse durch. Drei Wochen lang beschäftigen sich die Jugendlichen mit der Geschichte und Archäologie Jerusalems, lernen den kritischen Umgang mit historischen Quellen und präsentieren ihre Ergebnisse schließlich an historischen Orten der Stadt. Das Projekt will dabei bewusst auch Verständnis über religiöse und ideologische Grenzen hinweg fördern.

Eine weitere Verbindung entstand durch die Ausgrabungen auf dem Mount Zion zwischen 2015 und 2026, von denen ein Teil im Klostergarten der Dormitio stattfand. Im Paulus-Haus war und ist Dieter Vieweger zudem ein regelmäßiger und sehr gern gesehener Gast. Für den neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihm alles Gute – und hoffen sehr, ihn auch künftig oft in Jerusalem und im Paulus-Haus begrüßen zu dürfen.

📸 Fotos: Andrea Krogmann

Was für ein besonderes Jubiläum! 🥳Eine Woche lang haben wir 140 Jahre Schmidt-Schule gefeiert – 140 Jahre Bildung, Glaub...
20/10/2026

Was für ein besonderes Jubiläum! 🥳

Eine Woche lang haben wir 140 Jahre Schmidt-Schule gefeiert – 140 Jahre Bildung, Glaube, Hoffnung und Zukunft in Jerusalem. Gemeinsam mit unseren Schülerinnen, Lehrkräften, Mitarbeitenden, Eltern, Ehemaligen und zahlreichen Gästen blickten wir auf die bewegte Geschichte der Schule zurück und feierten zugleich die lebendige Gemeinschaft, die sie ausmacht. ❤️✨
Jeder Tag bot besondere Höhepunkte: 🌟
Montag: Eine festliche Eröffnung mit zahlreichen Ehrengästen bildete den Auftakt⛪
Dienstag: Nach einem inspirierenden Impulsvortrag Seiner Exzellenz Bischof Shomali feierten wir einen festlichen Gottesdienst in der Basilika St. Stephen auf dem Gelände der École Biblique. 💛
Mittwoch: Bei einer Panel-Diskussion kamen ehemalige und aktuelle Schülerinnen ins Gespräch. Ein gemeinsamer Grillabend auf dem Schulhof bot Raum für Erinnerungen und Wiedersehen. 🎤
Donnerstag: Unsere Schülerinnen der 11. Klassen beeindruckten beim Format „TEDx-Talk“ mit ihren Ideen und Kommunikationsfähigkeiten. 🎊
Samstag: Unser Open Day begeisterte mit Dabke, deutschen Volkstänzen, Einblicken in die Aktivitäten unserer Schülerinnen, sportlichen Wettkämpfen zwischen Eltern und Töchtern sowie Grillen, Musik und Tanz bis in den Abend. 🙏

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Festwoche mitgestaltet und zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben! ❤️
140 Jahre Schmidt-Schule Jerusalem – verwurzelt in unserer Geschichte, verbunden in unserer Gegenwart und voller Hoffnung für die Zukunft!

Bleiben – trotz allem!Bashar Fawadleh ist Pfarrer in Taybeh, der einzigen noch vollständig christlichen Stadt im Westjor...
17/10/2026

Bleiben – trotz allem!
Bashar Fawadleh ist Pfarrer in Taybeh, der einzigen noch vollständig christlichen Stadt im Westjordanland. Durch zahlreiche gewalttätige Übergriffe hat Taybeh eine traurige Berühmtheit erlangt. Seit 2000 Jahren sind christliche Familien hier zu Hause, beten und bauen ihr Leben auf. Heute ist ihre Existenz gefährdet. „Und doch bleiben wir“, betont Bashar Fawadleh. In seinem Vortrag erzählt er von Widerstandskraft, Würde und der Bedeutung von Solidarität.

Vortrag von Bashar Fawadleh aus Taybeh
am 18. November, 18 Uhr im Kölner Maternushaus.

Eine Anmeldung bis zum 4. November ist erforderlich an [email protected].
Um eine Spende von 10 Euro wird gebeten.

Mit einem feierlichen Gottesdienst unter der Leitung von Patriarch Pierbattista Pizzaballa hat kürzlich in der Konkathed...
15/10/2026

Mit einem feierlichen Gottesdienst unter der Leitung von Patriarch Pierbattista Pizzaballa hat kürzlich in der Konkathedrale des Latin Patriarchate of Jerusalem البطريركية اللاتينية - القدس offiziell der Wechsel an der weltlichen Führungsspitze des Patriarchats Jerusalem stattgefunden. Neuer Geschäftsführer ist Johny Zeidan. „Wir werden für die Menschen im Heiligen Land in humanitärer und pastoraler Weise da sein und ihnen die größtmögliche Unterstützung geben, um [...] weiterhin Präsenz am Ursprungsort unseres Glaubens zu zeigen,“ betonte Zeidan in seiner Rede zur Amtseinführung. Er folgt auf Samy El-Yousef, der in den Ruhestand geht.

„Ich danke Samy El-Yousef von Herzen für die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Lateinischen Patriarchat als einem der wichtigsten und engsten Partner des DVHL. Ich bin sicher, dass diese unter der neuen Leitung in gleichem Maße fortgeführt wird, und wünsche ihm für sein Wirken alles erdenklich Gute sowie Gottes Segen“, so Generalsekretär Matthias Vogt. Bereits während ihrer Solidaritätsreise Ende August hatten DVHL-Präsident Rainer Maria Kardinal Woelki und Generalsekretär Matthias Vogt die Gelegenheit, Johny Zeidan persönlich kennenzulernen (Bild 1).

Pierbattista Pizzaballa bedankte sich in seiner Rede herzlich und sehr persönlich beim bisherigen Amtsinhaber Samy El-Yousef. Der Patriarch betonte, wie wichtig ihm vor zehn Jahren ein Neuanfang des wirtschaftlich nahezu „auf dem Boden liegenden Bistums“ war. So sei er auf die Idee gekommen, die weltlichen Belange vom Amt des Generalvikars abzuspalten und in die Hände eines professionellen Geschäftsführers (CEO) zu übertragen.

El-Yousef war einst Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Bethlehem Universität gewesen und lebte mittlerweile in den USA, als ihn der Ruf des Patriarchen erreichte, den er „nicht ablehnen konnte“. In seiner Abschiedsrede bescheinigte El-Yousef dem Patriarchen, dass er „beileibe kein einfacher Chef gewesen“ sei, was auf allgemeine Erheiterung und Zustimmung der Anwesenden stieß. Und dennoch sei Pizzaballa in all dieser Zeit stets seine größte „Quelle an Motivation und Unterstützung“ gewesen, so El-Yousef.

📸 Lateinisches Patriarchat von Jerusalem

Ende September fand das Einführungsseminar für drei neue Freiwillige aus Palästina statt. Nach ihrer Ankunft in Deutschl...
13/10/2026

Ende September fand das Einführungsseminar für drei neue Freiwillige aus Palästina statt. Nach ihrer Ankunft in Deutschland am Montag – im Anschluss an ein gemeinsames Wochenende in Jordanien – bezogen Ireen, Karam und Mohammed, gemeinsam mit den Referent*innen des Freiwilligendienstes ihr Quartier im Haus Venusberg in Bonn.

​Die gemeinsame Seminarwoche bot den Teilnehmenden die Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen und zum ersten Einleben. Neben dem persönlichen Austausch standen inhaltliche Einheiten zur deutschen Geschichte sowie erste Erfahrungen zu den Abläufen der deutschen Bürokratie auf dem Programm, um den Freiwilligen die Orientierung für ihren bevorstehenden Alltag zu erleichtern. Ergänzt wurde die Woche durch einen gemeinsamen Ausflug nach Köln.

Am 1. Oktober starteten die Freiwilligen in ihre jeweiligen Einsatzstellen im sozialen Bereich in Köln. Ireen, 22 Jahre alt aus Beit Jala arbeitet in einer KiTa im Kölner Westen, Karam, 24 Jahre alt aus Beit Sahour in einer KiTa im Kölner Süden und Mohammed, 28 Jahre alt aus Hebron, unterstützt die Caritas.

Es sei ihm ein „Herzensanliegen“.  DVHL-Präsident Rainer Maria Kardinal Woelki ist neuer Leiter der Arbeitsgruppe Naher ...
11/10/2026

Es sei ihm ein „Herzensanliegen“. DVHL-Präsident Rainer Maria Kardinal Woelki ist neuer Leiter der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten der Deutschen Bischofskonferenz. Darüber habe er sich „riesig gefreut“. Der „Einsatz für den Frieden und die Menschen dieser Region“ seien für ihn seit Langem ein Herzensanliegen. Ohne Christ*innen im Heiligen Land würde die Region etwas Entscheidendes verlieren, betont Woelki. Denn sie hätten eine Botschaft: „Frieden und Verständigung sind möglich. Christ*innen sind Brückenbauer. Wo andere zerstören, bauen sie auf, wo andere verletzen, tragen sie zur Heilung bei“. Dabei „wollen wir sie unterstützen, durch unsere gelebte Solidarität und unser Gebet“.

Der DVHL gratuliert seinem Präsidenten Rainer Maria Kardinal Woelki zu seiner neuen Aufgabe und wünscht ihm für sein Bemühen nach Wegen des Miteinanders, der Verständigung und der Versöhnung zu suchen, weiterhin viel Kraft und Gottes reichen Segen, so Generalsekretär Matthias Vogt.

📸 Latin Patriarchate of Jerusalem البطريركية اللاتينية - القدس
Woelkis Reise ins Heilige Land diesen Sommer

"Einigkeit und Recht und Freiheit" schallte es durch die Aula der Schmidt-Schule, als dort am vergangenen Samstag der Ta...
09/10/2026

"Einigkeit und Recht und Freiheit" schallte es durch die Aula der Schmidt-Schule, als dort am vergangenen Samstag der Tag der Deutschen Einheit gefeiert wurde. Nach einer feierlichen Versammlung wurden später viele typisch deutsche Spiele und Aktivitäten auf dem Schulhof angeboten. Die älteren Schülerinnen organisierten für die jüngeren Mädchen Spieleklassiker wie Topfschlagen, Sackhüpfen, Eierlaufen, Seilspringen und Memory.
In einer Stadt, nicht weit von einer anderen Mauer, weckt das Gedenken an den Mauerfall und die Deutsche Einheit vor allem eins: Hoffnung.

Sprachlos stehen wir vor dem Grauen des Terrorangriffs vom 7. Oktober 2023. Ende August war der DVHL-Präsident Rainer Ma...
07/10/2026

Sprachlos stehen wir vor dem Grauen des Terrorangriffs vom 7. Oktober 2023. Ende August war der DVHL-Präsident Rainer Maria Kardinal Woelki zusammen mit einer DVHL-Delegation zu Besuch am Ort des Überfalls: an der Gedenkstätte auf dem Gelände des Nova-Musikfestivals und im Kibbuz Nir Oz nur wenige Kilometer vom Gazastreifen entfernt. Begleitet wurde er von zwei Überlebenden des Massakers: Rabbiner Avi Dabush und Efrat Machikawa. Die Eindrücke sind erschütternd. Ganze Familien wurden ausgelöscht. Andere, wie Abi Dabush, haben überlebt, weil sie sich in die Schutzräume geflüchtet haben. 36 Stunden habe er dort ausgeharrt und die Türverriegelung von innen zugehalten, bis die israelische Armee sie endlich befreit habe, berichtet er. Andere hätten nicht überlebt. „Nachdem sie die Eltern getötet haben, haben sie Feuer am Haus gelegt, um die schreienden Kinder im Schutzraum zu töten“, erzählt Efrat Machikawa vor den Trümmern eines Hauses und unterdrückt dabei ihre Tränen.

DVHL-Generalsekretär Matthias Vogt erklärt: „Am dritten Jahrestag des Massakers gedenken wir der Opfer und stehen in Solidarität an der Seite der Lebenden: denen, die sich am 7. Oktober retten konnten; denen, die später aus der Geiselhaft befreit wurden; denen, die um Familienangehörige und Freunde gebangt oder getrauert haben; und nicht zuletzt all denen in der israelischen Gesellschaft, die trotz allem für Versöhnung und Frieden eintreten.“

50 Jahre Abteilung Weltkirche und Dialog im Erzbistum Köln: Der DVHL gratuliert und feiert mit.
04/10/2026

50 Jahre Abteilung Weltkirche und Dialog im Erzbistum Köln: Der DVHL gratuliert und feiert mit.

DOPPELJUBILÄUM✨120 Jahre Benediktiner auf dem Zion & 100 Jahre Dormition Abbey Jerusalem Vor 120 Jahren (1906) kamen die...
02/10/2026

DOPPELJUBILÄUM
✨120 Jahre Benediktiner auf dem Zion & 100 Jahre Dormition Abbey Jerusalem
Vor 120 Jahren (1906) kamen die ersten Benediktiner aus Beuron und Maria Laach auf den Berg Zion in Jerusalem an; 1926 wurde das Dormitio-Kloster zur Abtei erhoben.
Dieses doppelte Jubiläum möchten die Mönche der Dormitio-Abtei (Jerusalem und Tabgha) gemeinsam mit dem DVHL feiern – und laden herzlich zur Festfeier nach Köln ein!
📅 Wann: Dienstag, 17. November 2026
📍 Wo: Köln

Unser Tagesprogramm:
⏰ 14.00 Uhr – Mittagshore / Non
Basilika Groß St. Martin
⏰ 14.45 Uhr – Festakademie „(Beuroner) Mönchtum im Heiligen Land“
MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln (Overstolzensaal)
🔸 „Zuhause im Niemandsland 2.0“: Abt Dr. Nikodemus C. Schnabel OSB, Jerusalem
🔸 „Stadt, Land, Wüste. Zur Geschichte des Mönchtums zwischen Jerusalem und Gaza“: Dr. Georg Röwekamp, Wattenscheid
🔸 „Beuron, Maria Laach, Gerleve und der Sion in den Jahren 1906–1926“: P. Dr. Ralph Greis OSB, Gerleve
⏰ 18.00 Uhr – Pontifikalamt
Basilika St. Gereon
Hauptzelebrant: Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki (Präsident des DVHL)
⏰ Anschließend – Empfang
Vorhalle der Basilika St. Gereon
⏰ 21.00 Uhr – Komplet (Nachtgebet)
Krypta der Basilika St. Gereon

❗ Anmeldung zur Festakademie ❗
Zur Teilnahme am Nachmittagsprogramm im MAKK wird bis zum 31. Oktober 2026 um verbindliche Anmeldung per E-Mail gebeten: [email protected]
Herzliche Einladung an alle Weggefährten, Freund*innen des Heiligen Landes und Interessierten! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Köln! 💯

Adresse

Steinfelder Gasse 17
Cologne
50670

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 14:00
Dienstag 10:00 - 14:00
Mittwoch 10:00 - 14:00
Donnerstag 10:00 - 14:00
Freitag 10:00 - 14:00

Telefon

+492219950650

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