Deutscher Verein vom Heiligen Lande

Deutscher Verein vom Heiligen Lande Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Deutscher Verein vom Heiligen Lande, Gemeinnützige Organisation, Steinfelder Gasse 17, Cologne.

Seit 1855 engagiert sich der Deutsche Verein vom Heiligen Lande (DVHL) für die Menschen im Nahen Osten – immer vor dem Hintergrund des interreligiösen Dialogs und friedenspolitischen Engagements.

Wie geht es den Christen im Heiligen Land? Am 25.08.2026 um 18:30 Uhr berichtet Khadra Zreineh im Pfarrhaus Köln-Weiden ...
22/08/2026

Wie geht es den Christen im Heiligen Land? Am 25.08.2026 um 18:30 Uhr berichtet Khadra Zreineh im Pfarrhaus Köln-Weiden (Danziger Str.33, 50858 Köln) von der aktuellen Situation der Christen im Westjordanland. Khadra Zreineh lebt in Beit Jala und leitet das Sprach- und Kulturzentrum Palingual in Bethlehem. Über Palingual hat sie junge Palästinenser*innen an das weltwärts-Programm unseres Freiwilligendienstes vermittelt und bereitet diese nun auf ihr Jahr in Deutschland vor.

Eine besondere Ehre und ein doppelter Grund zur Freude: Die Dormition Abbey Jerusalem hat am 15. August ihr Doppeljubilä...
18/08/2026

Eine besondere Ehre und ein doppelter Grund zur Freude: Die Dormition Abbey Jerusalem hat am 15. August ihr Doppeljubiläum und am Festtag Mariä Himmelfahrt das Patrozinium gefeiert.

Die beiden – privat angereisten – DVHL-Diözesanvorsitzenden Markus Miles aus dem Erzbistum Freiburg und Sven Goldhammer aus dem Erzbistum Köln hatten die Ehre, an der Festmesse als Konzelebranten teilzunehmen. Der DVHL war durch den Jerusalem-Repräsentanten Dr. Ralf Rothenbusch sowie den Projektkoordinator Manuel Schuster vertreten. Denn vor exakt 120 Jahren hat der DVHL die Kirche und das Kloster den gerade eingetroffenen, ersten deutschsprachigen Benediktinern zur Verfügung gestellt, um sie mit geistlichem Leben zu füllen. Und vor 100 Jahren schließlich erfolgte die Erhebung zur Abtei durch einen Erlass von Papst Pius XI.

Ein Festgottesdienst bildete den Höhepunkt der Feierlichkeiten, die bereits am Vorabend mit der Segnung neuer Messgewänder begonnen hatten, die Ordensschwestern aus Süddeutschland extra zu diesem Anlass angefertigt haben. Die Schwestern selbst waren mit der zuständigen Landrätin aus Sigmaringen, Stefanie Bürkle, angereist, die für die Finanzierung gesorgt hatte. Ein weiterer Ehrengast der bis in die obere Rotunde gefüllten Basilika war die Präsidentin des deutschen Caritasverbandes, Eva Maria Welskop-Deffaa.

Zur besonderen Atmosphäre trug eine große Pilgertruppe aus Burkina Faso bei, die nicht nur mit ihrer traditionellen Kleidung farbenfrohe Akzente setzte. Zum Abschluss des Gottesdienstes zogen alle Besucher gemeinsam in einer Prozession hinunter in die Krypta, wo kleine Kräutersträuße gesegnet und verteilt wurden und Abt Nikodemus OSB den Schlusssegen erteilte.

Hilfe für kranke, erschöpfte und schwer traumatisierte Menschen in Gaza soll eine Klinik der Malteser bringen, die der L...
09/08/2026

Hilfe für kranke, erschöpfte und schwer traumatisierte Menschen in Gaza soll eine Klinik der Malteser bringen, die der Lateinische Patriarch von Jerusalem bei seinem Besuch im Juni gesegnet hat. Nach der Einweihung durch Kardinal Pierbattista Pizzaballa haben rund dreißig Mitarbeitende damit begonnen, täglich bis zu hundert Menschen medizinisch zu versorgen. Zum Personal der Klinik gehören Ärzte, Pflegekräfte und Apotheker. Die Klinik wurde im Rahmen einer Partnerschaft zwischen dem Malteserorden und dem Lateinischen Patriarchat von Jerusalem gegründet. Die medizinische Versorgung der Menschen in Gaza befindet sich derzeit in einem katastrophalen Zustand, sagt Ali Ibrahim Al-Musaddar, medizinischer Leiter der Klinik. Trotz des Waffenstillstands hält die Gewalt an.

Sechzig Prozent der Gesundheitseinrichtungen wurden vollständig zerstört, viele weitere schwer beschädigt. Die hygienischen Verhältnisse seien extrem schlecht und Hautkrankheiten breiteten sich aus. Das medizinische Personal vor Ort verweist zudem auf einen dringenden Bedarf an Fachkräften zur Bewältigung psychologischer Traumata bei Müttern und Kindern. Die Klinik wird finanziell und mit Sachleistungen unter anderem vom Auswärtigen Amt, UNICEF, dem Lateinischen Patriarchat von Jerusalem und den Erzdiözesen München und Freising sowie Paderborn unterstützt.

Pizzaballa hatte gemeinsam mit dem griechisch-orthodoxen Patriarchen von Jerusalem, Theophilos III., Gaza besucht – als Zeichen der Verbundenheit der Menschen vor Ort mit den Kirchen von Jerusalem. Gemeinsam besichtigten sie unter anderem weitere soziale und pastorale Projekte. Dazu gehörten ein im Aufbau befindlicher Schul- und Kindergartenstandort des Patriarchats, der künftig bis zu 180 Kinder aufnehmen soll. Bei einem Besuch an der Islamischen Universität von Gaza sprach Pizzaballa vor überwiegend muslimischen Studierenden über den interreligiösen Dialog und gemeinsame Werte; gemeinsam mit dem Rektor pflanzte er einen Olivenbaum als Friedenssymbol.

📸 LPG.org 📝KNA/vn/red

Hurra, letzter Schultag! Nach einer Messe in der Kapelle der Schmidt-Schule ging es für die Schülerinnen weiter mit eine...
06/08/2026

Hurra, letzter Schultag! Nach einer Messe in der Kapelle der Schmidt-Schule ging es für die Schülerinnen weiter mit einer Schulversammlung, bei der der Schulleiter Dr. Bäumer einen Rückblick auf das vergangene Schuljahr mit all seinen Herausforderungen, aber auch mit den schönen und fröhlichen Anlässen gab.

Einige Mitarbeitende, die die Schule verlassen, wurden gebührend verabschiedet und Schülerinnen aus jeder Klasse wurden für besondere schulische Leistungen oder soziales Engagement geehrt. Wie immer begleitete der Chor der Schmidt-Schule das Programm und am Ende tanzten einige Grundschülerinnen Dabkeh und Hip Hop.

Alle freuen sich auf ein Wiedersehen nach den wohlverdienten Ferien.

Wechsel in der Leitung vom Alten- und Pflegeheim Beit Emmaus in Qubeibeh: Schwester Dominika Zelent verlässt nach zwei J...
03/08/2026

Wechsel in der Leitung vom Alten- und Pflegeheim Beit Emmaus in Qubeibeh: Schwester Dominika Zelent verlässt nach zwei Jahren Beit Emmaus und kehrt in die österreichische Provinz der Salvatorianerinnen zurück. Neue Leiterin ist Schwester Mirjam Göksun, die bereits seit rund 20 Jahren im Heiligen Land lebt.

Schwester Dominika hat in den zwei Jahren zum Wohle der Bewohnerinnen und der Mitarbeitenden in Beit Emmaus viel bewirkt: Neue Pflegebetten organisiert beispielsweise, den Brandschutz auf den neusten Stand gebracht, Fortbildungen für die Mitarbeiterinnen veranstaltet, Ausflüge und Feste ermöglicht. „Mit großer Kompetenz und hohem persönlichen Einsatz“ habe sie „eine ganze Reihe wichtiger Veränderungsprozesse angestoßen und durchgeführt“, würdigt DVHL-Generalsekretär Matthias Vogt das Engagement von Schwester Dominika. Damit habe sie „unsere Einrichtung um entscheidende Schritte weitergebracht.“

Schwester Dominika schreibt in ihrem Abschiedsrundbrief: „Es waren zwei arbeitsintensive Jahre“ und das in Zeiten, die „von politischen Konflikten und Kriegen sowie von wirtschaftlichen Herausforderungen“ geprägt waren. Aber ihre Zeit in Qubeibeh habe sie sehr bereichert: „Ich bin reich geworden – reich an Erfahrungen und an wertvollen Begegnungen. Diesen Reichtum nehme ich dankbar in meinem Herzen mit.“

Dankbar blickt auch Matthias Vogt auf die Zeit mit Schwester Dominika zurück: „Für ihren hohen persönlichen Einsatz, ihre freundliche und offene Art sowie die gute Kommunikation mit dem Generalsekretariat in Köln bin ich ihr äußerst dankbar.“ Und: „Wir werden sie in Qubeibeh und beim DVHL sehr vermissen.“

Rückkehr nach sechs Jahren: In einem Festgottesdienst ist Joachim Lenz als Propst an der Jerusalemer Erlöserkirche am 26...
31/07/2026

Rückkehr nach sechs Jahren: In einem Festgottesdienst ist Joachim Lenz als Propst an der Jerusalemer Erlöserkirche am 26. Juli feierlich verabschiedet worden. In diesen sechs Jahren habe eine gute Zusammenarbeit und Freundschaft mit der Dormitio und dem DVHL bestanden. „Dafür sind wir Joachim Lenz herzlich dankbar“ betont Ralf Rothenbusch, Leiter des DVHL-Büros in Jerusalem. Eine Pandemie und einige Konflikte und Kriege später kehrt der evangelische Theologe turnusgemäß in seine Heimatkirche, der Evangelischen Kirche im Rheinland, zurück. Seit August 2020 war Lenz als Propst erster Pfarrer an der Erlöserkirche und Repräsentant der EKD-Stiftungen im Heiligen Land. Zudem hat er die deutschsprachigen evangelischen Einrichtungen in der Jerusalemer Ökumene und gegenüber den politischen Stellen vertreten. Für seine kommende Tätigkeit in der Ausbildung junger Theologinnen und Theologen wünschen wir ihm Gottes Segen und alles Gute! Sein Nachfolger ist Oliver Zobel, der sein Amt im Dezember antreten wird.

Die Projekttage der Schmidt-Schule standen ganz im Zeichen der Vorbereitungen für das anstehende 140jährige Jubiläum der...
28/07/2026

Die Projekttage der Schmidt-Schule standen ganz im Zeichen der Vorbereitungen für das anstehende 140jährige Jubiläum der Schule im Oktober.
Die Schülerinnen übten deutsche und palästinensische Tänze ein, bastelten Gastgeschenke, organisierten eine Schatzsuche für die Gäste durch das Schulgebäude, sie erstellten Fotogalerien und Poster und digitale Beträge, um den Gästen im Oktober die reiche Historie der Schule zu präsentieren.

Bekannte Gesichter an der Schmidt-Schule: Vier Absolventinnen des letzten Jahres, Hiba Salman, Leen Tahboub, Rajaa Bkira...
24/07/2026

Bekannte Gesichter an der Schmidt-Schule: Vier Absolventinnen des letzten Jahres, Hiba Salman, Leen Tahboub, Rajaa Bkirat und Celine Khamees, besuchten ihre ehemalige Schule.

Die vier jungen Frauen studieren Ergotheroapie (Occupational Therapy) an der Bethlehem University - جامعة بيت لحم . In diesem Studiengang lernen sie, Menschen jeden Alters dabei zu unterstützen, im Alltag selbstständiger zu werden und ihre Lebensqualität zu verbessern. Dabei arbeiten sie vor allem mit Kindern, älteren Menschen sowie Personen mit körperlichen, sensorischen oder kognitiven Herausforderungen.

Die vier Alumnae trafen sich mit der Klasse 11B und informierten ihre ehemaligen jüngeren Mitschülerinnen über den Studiengang und die damit verbundenen Berufsmöglichkeiten.

Die dramatische Situation im Nahen Osten stand in diesem Jahr auf der Tagesordnung der ROACO, dem jährlichen Treffen der...
21/07/2026

Die dramatische Situation im Nahen Osten stand in diesem Jahr auf der Tagesordnung der ROACO, dem jährlichen Treffen der Hilfswerke für die orientalischen Kirchen in Rom. Für den DVHL war Generalsekretär Dr. Matthias Vogt dabei.

Aus Jerusalem war der neue Kustos des Heiligen Landes, Franziskanerpater Francesco Ielpo angereist.
In den Mittelpunkt seines Berichts stellte er die wirtschaftliche Situation der Christ*innen, die immer dramatischer werde und den Menschen kaum noch Perspektiven für die Zukunft biete. Besorgniserregend sei aber auch die Gewalt gegen Palästinenser*innen im Westjordanland. Die Situation in Gaza lasse sich gar nicht mehr beschreiben.

Aus dem Libanon war der dortige Apostolische Nuntius, Paolo Borgia, per Video zugeschaltet. Als Vatikanbotschafter war er gerade von einer Hilfskampagne für die Menschen im von Israel besetzten Südlibanon zurückgekommen. Die israelische Armee habe dort alle Menschen vertrieben und die Dörfer vollständig zerstört. Nur drei christliche Dörfer hätten standgehalten. Allerdings seien sie völlig von der Außenwelt abgeschnitten und auf Hilfslieferungen angewiesen. Diese seien sehr gefährlich, wie Borgia aus seinen eigenen Erfahrungen berichten konnte. Er hat schon über zehn solcher Transporte selbst begleitet. Dabei sei es unmittelbar neben dem Hilfskonvoi zu Angriffen gekommen. Warum er selbst dabei sei? Er wolle „Präsenz zeigen. Solidarität, Nähe, Freundschaft…. ein Lächeln bringen, eine Umarmung“. Er gab sich überzeugt: „Liebe, Frieden, Solidarität, Hingabe, das wird den Krieg besiegen.“

Für den DVHL waren die Berichte eine Bestärkung seiner Arbeit. So hat der DVHL die Hilfslieferungen in den Südlibanon über die „Päpstliche Mission“ in Beirut unterstützt. Deren Direktor Michel Constantin war selbst bei mehreren Konvois zusammen mit dem Nuntius dabei: „Nichts ist übrig, kein einziges Haus, totale Zerstörung und Verwüstung.“

DVHL-Generalsekretär Matthias Vogt gab sich zum Abschluss der Beratungen in Rom überzeugt: „Wir haben in Israel, in Palästina und im Libanon genau die richtigen Partner. Wir werden sie auch weiterhin unterstützen. Denn sie bringen nicht nur materielle Hilfe. Sie stiften Hoffnung und lassen Gottes Nähe aufleuchten.“

Die 10b der Schmidt-Schule absolvierte kürzlich ein 25-stündiges journalistisches Projekt. Journalist*innen lehrten sie ...
17/07/2026

Die 10b der Schmidt-Schule absolvierte kürzlich ein 25-stündiges journalistisches Projekt. Journalist*innen lehrten sie darin, kompetent in einer postfaktischen Medienlandschaft zu konsumieren und agieren. Filmemacher*innen und TV-Reporter*innen führten sie in Fotografie, Kameraarbeit, Schnitt und Bildsprache ein.

Schließlich entstanden berührende Filme, die liebgewonnene oder familienbiographisch relevante Orte, inspirierende Persönlichkeiten, persönliche Wege und Herausforderungen der Mädchen darstellten. Für diese Leistung erhielten die Mädchen in feierlichem Rahmen eine Urkunde überreicht.

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