28/10/2026
Bahn verschiebt Sanierung der Strecke Saarbrücken – Ludwigshafen auf nach 2031 - Kapazitäten nun auf Reaktivierungen richten
Die Plattform Mobilität fordert die freigewordenen Kapazitäten für die Bahnstreckenreaktivierungen einzusetzen.
Die Generalsanierung Landesgrenze F - Ludwigshafen hätte viele Bau- und Planungskapazitäten von DB InfraGo in Anspruch genommen, das hätte auch zu Verzögerungen in der Umsetzungen der Bahnstreckenreaktivierungen im Saarland geführt.
Nach Inbetriebnahme von Homburg-Zweibrücken sind nun aufgrund der Verschiebung der Generalsanierung wieder Kapazitäten im Südwesten frei.
Diese Kapazitäten müssen dann schnell in die Reaktivierungen von Linker Saarstrecke/Rosseltalbahn, Primstalbahn und Bisttalbahn freigesetzt und umgesetzt werden.
Besonders im Umfeld der A620 bringt eine Reaktivierung der Bahnstrecken eine starke Entlastung der Straße und eine Abnahme der Stau- und Unfallgefahr.
Zwischen Wadgassen und Saarbrücken Schanzenberg verläuft eine zweigleisige Bahnstrecke (Linke Saarstrecke), die von Fürstenhausen bis Saarbrücken Hbf. betriebsbereit und elektrifiziert ist, hier müssten nur neue Haltepunkte geplant und gebaut werden. In Fürstenhausen gibt es den Abzweig ins Rosseltal.
Die Befahrung am 11.10.2026 durch einen Triebwagen der VLEXX hat gezeigt, dass zwischen Hbf. und Fürstenhausen ein sofortiger Fahrbetrieb möglich ist, nach 20 Jahren fuhr hier wieder ein Personenzug.
Hier muss das Mobilitätsministerium sofort in die Pötte kommen und diesen ersten Teilabschnitt in Auftrag geben.
Nur Ankündigungen reichen nicht aus, es müssen Taten folgen!
Fotos Wolfgang Lorenz und Erhard Pitzius