31/10/2025
Die Realität auf dem Gefechtsfeld hat sich seit dem Ukraine-Krieg verändert. Gut, dass hier Maßnahmen abgeleitet werden.
Drohnenausbildung im Fallschirmjägerregiment 26
in den vergangenen Wochen ist es vermehrt zu Sichtungen von Drohnen im Bereich Zweibrücken gekommen. Diese Beobachtungen haben sicher bei vielen Besorgnis ausgelöst.
Das Fallschirmjägerregiment 26 erweitert derzeit seine Fähigkeiten im Bereich moderner Aufklärung und Verteidigung. Dazu gehört auch der verstärkte Einsatz unbemannter Flugsysteme (Drohnen). Neben dem Umgang mit diesen Systemen trainieren unsere Soldatinnen und Soldaten auch gezielt die Abwehr von Drohnen, um auf mögliche Bedrohungen aus der Luft vorbereitet zu sein. Der Einsatz dieser Technik sowie ihre Abwehr gehören zum neuen Kriegsbild, mit dem sich auch der Verband aktiv auseinandersetzen muss, um seinen Auftrag erfolgreich erfüllen zu können.
Die notwendigen Ausbildungsmaßnahmen finden vor allem im Bereich der Niederauerbach-Kaserne sowie des Standortübungsplatzes (Himmelsberg – Mülldeponie) statt, sodass hier regelmäßig mit Drohnensichtungen zu rechnen ist.
Außerhalb dieser Bereiche erfolgt ein Drohneneinsatz durch das Fallschirmjägerregiment 26 nur nach vorheriger Anmeldung einer Übung und einer entsprechenden Information über das zuständige Landeskommando in Rheinland-Pfalz, oder dem Saarland. Alle Drohnenflüge des Fallschirmjägerregiments 26 erfolgen selbstverständlich in enger Abstimmung mit den örtlichen Sicherheitsbehörden und unter Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften.
Sollten Sie im Rahmen unserer Übungen Drohnen beobachten, ist eine Meldung an die örtliche Polizei nicht erforderlich, sofern keine Gefährdung oder unklare Situation vorliegt. In allen anderen Fällen danken wir Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Unterstützung der Sicherheitskräfte. / Text und Bild Pressestelle Fallschirmjägerregiment 26
Foto: „Soldat des FschJgRgt 26 trainiert die Bekämpfung einer Drohne mit Hilfe des Feuerleitvisiers SMASH“