Neue Bisttalbahn

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Neue Bisttalbahn Auf dieser Seite wollen wir auf die Möglichkeiten hinweisen die eine Reaktivierung der Bisttalbahn bietet.

Die Seite möchte die Bisttalbahn in Erinnerung bringen. Sie kann als Ausweichstrecke der Forbacher Bahn ausgebaut werden und hat Potential im SPNV und Güterverkehr, auch grenzüberschreitend nach Frankreich und Luxemburg.

Vorschläge zum SPNV im Saarland - S-Bahn - Reaktivierungen In den letzten Tagen hat das Thema Trassenpreise die Gemüter ...
26/08/2026

Vorschläge zum SPNV im Saarland - S-Bahn - Reaktivierungen
In den letzten Tagen hat das Thema Trassenpreise die Gemüter erhitzt.
Das Land hat Ausdünnungen und die Rückstellungen der Reaktivierungen "angedroht", falls der Bund die Problematik der Trassenpreise nicht löst und evtl. die Mehrkosten nicht zahlt.
Unbesehen von der finanziellen Lage im MUKMAV gibt es dennoch Alternativen um den SPNV im Saarland zu stärken und auszubauen.
Der Autoverkehr wird gefühlt eher mehr ale weniger, heute Morgen am 26.08.2026 in Saarlouis, auf den meisten Straßen Stau oder zähfließender Verkehr und dies außerhalb der Pendlerzeiten.
Wer als Ministerin verkündet, sie wolle den Individualverkehr bis 2030 um 40% reduzieren und die Fahrgastzahlen im Schienenpersonennahverkehr verdoppeln, der muss auch handeln und muss auch bei sich verändernden Rahmenbedingungen Alternativen in der Schublade haben und diese auch transparent kommunizieren.
Um den SPNV im Saarland finanzierbar zu halten schlägt die Plattform Mobilität folgendes vor:

1) Das S-Bahn Netz nicht einführen, auch das Kernnetz nicht
2) Die ausgewählten und positiv bewerteten Bahnstrecken reaktivieren und Verkehr bestellen
3) Die reaktivierten Strecken zuerst in einem Grundtakt bedienen (Stundentakt)

Zu 1.
Das S-Bahn Netz begünstigt im Kernnetz nur die Menschen, die schon eh eine gute Taktverbindung (30 Minuten) haben, daher kann der 20 Minutentakt im Kernnetz (Saarlouis - Saarbrücken - Neunkirchen - Homburg - St. Ingbert) entfallen und der 30 Minutentakt sollte ausgebaut (Halte der RB 70 zwischen Homburg und Saarbrücken) und ausgeweitet werden.(Neubrücke - Saarhölzbach)
Durch eine Verlängerung der RB 70 bis Saarhölzbach könnten die Ergänzungszüge zur Stunde XX:46 entfallen.
Zur Verbesserung des Angebotes müssen die Buslinien besser auf die Züge abgestimmt werden (Anschlusssicherung).
Zu 2.
Ohne reaktivierte Bahnstrecken wird eine Verkehrswende nicht gelingen, daher ist es zwingend erforderlich die Strecken an der Saar, Rossel, Bist und der Prims zu reaktivieren.
Zu 3.
Das Gutachten und das MUKMAV sehen auf den reaktivierten Strecken einen 30 Minutentakt vor, zwischen Fürstenhausen und Saarbrücken sogar 15 Minuten.
Hier sollte man aus finanziellen Gründen zuerst einen Grundtakt (Stundentakt) einführen, andere Bundesländer verfahren ähnlich.
Also beginnend ► Stundentakt Rosseltalbahn Großrosseln - Fürstenhausen - Quartier Schanzenberg - Saarbrücken Hbf.
► Stundentakt Überherrn - Wadgassen - Hostenbach - Völklingen (gute Anschlüsse nach Saarbrücken und Trier)
► Stundentakt Schmelz - Limbach - Schmelz - Nalbach - Dillingen (Weiterführung und Verknüpfung ins Niedtal) (gute Anschlüsse in Dillingen nach Saarbrücken und Trier).
Alternierend zum SPNV kann die R5 beibehalten werden um die Gemeinden zu erschließen und so kann sogar ein Halbstundentakt im Primstal angeboten werden, der Zug ersetzt dann die X5 (Expressbus). (diese alternierende Version hätte man auch zwischen Merzig und Losheim anbieten können).
Die Reaktivierung des Abschnittes Hostenbach - Fürstenhausen sollte zunächst zurückgestellt werden, ebenso der Bau der Körpricher Verbindungskurve nach Knorscheid (hier sind Teile der Flächen entwidmet also von Eisenbahnzwecken freigestellt.)
Je nach Fahrgastzahlen und finanzieller Lage kann dann das Angebot später erweitert werden.

Noch ein Wort zu S-Bahn.
Die Triebwagen der BR 1440 (DB Regio) und 8442 (Vlexx) sind keine S-Bahn Fahrzeuge, sie haben zuwenig Türen (nur 1 Tür je Seite und Wagenkasten), sind teilweise zu klein und die Vlexx Triebwagen haben auch noch Stufen im Innern.
Bei ohen Steigerungen der Fahrgastzahlen müssten öfters (unwirtschaftliche) Doppeltraktionen eingesetzt werden und da haben wir das Problem von zu kurzen Bahnsteigen (Burbach - Burbach Mitte - Luisenthal - Beckingen)
Laut Aussage des MUKMAV sollen die Triebwagen die zur Zeit eingesetzt sind bis 2049 laufen.
Die ehemaligen Triebwagen der BR 426/426, die vorher im Saarland eingesetzt wurden, waren eher S-Bahn tauglich, doppelt soviele Türen wie die heutigen Triebwagen und die 425/426er waren im Innenraum eben.
Die Triebwagen der BR 425 werden heute noch auf den Linien S1 und S2 im Verkehrsverbund Rhein-Neckar eingesetzt.
Ein S-Bahn Netz muss aber auch sichtbar sein, nur das Zugangebot von RB auf S-Bahn umzubenennen macht noch keine S-Bahn.
Für ein richtiges S-Bahn Netz müsste es weitere Haltepunkte geben und an den Bahnhöfen müsste dieses Netz zu erkennen sein, also mit Logo, Netzkarten usw. und auch diese Umgestaltung würde Geld kosten, wenn man es denn richtig macht.

Der Ausbau des SPNV und die Mobilitätswende im Saarland werden langsam zu Grabe getragen!Gestiegene Trassenpreise gefähr...
25/08/2026

Der Ausbau des SPNV und die Mobilitätswende im Saarland werden langsam zu Grabe getragen!

Gestiegene Trassenpreise gefährden Ausbau des Schienennetzes im Saarland

In der Fußzeile der Anschreiben des MUKMAV ist fett gedruckt zu lesen:

" Öffentlicher Personennahverkehr leistet einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz".

Aber ohne eine Ausweitung des ÖPNV und ohne Bahnstreckenreaktivierungen wird dieser Satz ad absurdum geführt.

Die gestiegenen Trassenpreise sind eigentlich keine neue Erkenntnis, denn die Plattform Mobilität hatte schon vor einigen Wochen auf die Problematik hingewiesen.

Zuerst müssen wir die konkreten Zahlen wissen, wie hoch sind die Einnahmen des Landes aus Fahrgeldeinnahmen, Regionalisierungsmitteln und Pönalen durch Strafzahlungen der Verkehrsunternhemen im SPNV.

Die Regionalisierungsmittel belaufen sich 2026 auf 11.908.000.000 Euro.

Das Saarland erhält nach dem Kieler Schlüssel 1,26 Prozent davon, zusätzlich noch einen Bonus (Ostländer und Saarland) von etwas mehr als 1.000.000 Euro.

Nun müssen wir wissen, wie hoch die Ausgaben im Bereich Regionalisierungsmittel sind, also SPNV und Regionalbusleistungen und Leistungen darüberhinaus.

Das Saarland setzte und setzt auch Regionalisierungsmittel für das Bahnhofsentwicklungsprogram ein, dieses Programm ist auf drei Säulen aufgebaut ► BUND ► DB ► Land. Das Saarland ersetzt den Landesanteil oft aus Regionalisierungsmitteln, daher ist zu prüfen ob die Regionalsierungsmittel nicht in manchen Bereichen zweckentfremdet werden.

Die Regionalisierungsmittel sollen überwiegend für die Bestellung von Verkehrsleistungen eingesetzt werden, leider ist nicht genau geregelt wie hoch der Anteil sein soll.

Die Länder müssen dem Bund die Verwendung der Regionalisierungsmittel nachweisen, bliebe zu fragen, ob des Saarland seiner Meldepflicht nachkommt.

Auch ist zu prüfen wieviel an Regionaliserungsmittel in die Verwaltung fließen, ZPS, SNS.

Der Anteil der eingesetzten Regionalisierungsmittel für Bestellung von Verkehr lag bei Einführung des VEP 2030 bei ca. 84 %, dieser Anteil ist danach Jahr für Jahr auf unter 80% gesunken.

Auch ohne eine Reform des SaarVV/SNS wird eine Kostensteigerung im allgemeinen ÖPNV des Saarlandes nicht zu verhindern sein. Leider sind die Verkehrsunternehmen, die Aufgabenträger und die Landesregierung nicht reformwillig.

Und so gehen wir davon aus, dass es in den nächsten Jahren im saarländischen ÖPNV eher Verschlechterungen als Verbesserungen gibt und die Bahnstreckenreaktivierungen in eine eigentlich unerreichbare Ferne rücken.

Vielleicht schafft es die Primstalbahn in Teilstücken, die Bisttalbahn wird wohl durch das Raster fallen.

Das hat der Staatssekretär des MUKMAV dem Vorsitzenden der Plattform Mobilität schon mehrmals unter die Nase gerieben mit Aussagen:
" Und sie werden in ihrer Lebenserwartungszeit keine Züge mehr auf der Bisttalbah fahren sehen" oder: " Wenn sie die Reaktivierung der Bisttalbahn noch erleben wollen, dann wünsche ich ihnen, dass 120 Jahre alt werden.

Es bleibt spannend ob die Landtagswahlen im Jahr 2027 neue Erkenntnisse bringen oder ob das Autoland Saarland zu neuen Höhenflügen ansetzt, es bleibt spannend.

https://www.mobilikon.de/instrument/regionalisierungsgesetz-regg

Plattform Mobilität fordert "Förderung von Nichtbundeseigenen Eisebahnen" im Saarland Die Plattform Mobilität fordert di...
19/08/2026

Plattform Mobilität fordert "Förderung von Nichtbundeseigenen Eisebahnen" im Saarland

Die Plattform Mobilität fordert die Saarländische Landesregierung und das Ministerium für Mobilität auf, eine Förderung von Nichtbundeseigenen Eisenbahnen im Saarland in den Landeshaushalt einzustellen.

Neben Bayern ist das Saarland eines der wenigen Bundesländer, das keine NE Bahnen und keine Touristischen Verkehre fördert.

Die schlechte Situation auf der Bisttalbahn, Ostertalbahn, der Strecke Merzig - Niederlosheim und zum Teil der Primstalbahn, wäre nicht entstanden, wenn das Saarland seine NE Bahnen fördern würde.

Dadurch trägt auch die Politik der Landesregierung (und auch der Vorgängerregierungen) am Verlust von Infrastruktur bei.

Eisenbahninfrastruktur ist Volksvermögen und muss gepflegt, gewartet und gesichert werden.

In Berlin muss darauf hingewirkt werden, dass auch der Besitzer der Strecken (meist DB InfraGo) sich am Erhalt ihres Eigentums beteiligen muss.

Die Ostertalbahn und die Primstalbahn sind im Besitz von DB InFraGo und wurden durch die Verpachtung an den Landkreis St. Wendel bzw. die Firma Meiser/BahnLog zu NE Bahnen umfirmiert.

Die Strecke Merzig - Niederlosheim (Büschfeld) ist eine "reine" ursprüngliche NE Bahn, zur Zeit noch im Besitz der Gemeinde Losheim.

Die Plattform Mobilität regt an einen Teil der Einnahmen des Landes aus Strafzahlungen (Pönalen) im SPNV in die Förderung von NE Bahnen zu stecken.

Die Einnahmen aus Pönalen beliefen sich im Jahr 2023 auf 2.320.225 €, im Jahr 2024 auf 1.930.432 € und im Jahr 2025 auf 1.030.699 €.

Beispiel NE Bahn Förderung in Baden-Württemberg ►►

Land stärkt kommunale Nebenbahnen
Das Land unterstützt kommunale Nebenbahnen künftig stärker finanziell. Mit dem neuen Finanzierungsmodell sichert das Land den langfristigen Betrieb wichtiger regionaler Bahnstrecken.

Das Land Baden-Württemberg unterstützt den Schienenverkehr auf kommunalen Nebenbahnen künftig stärker finanziell. Zum Jahresende hat das Verkehrsministerium die entsprechenden Finanzierungsverträge abgeschlossen. „Wir unterstützen diese Nebenstrecken und sichern so ein gutes Mobilitätsangebot abseits der Hauptrouten. So entlasten wir Städte und Landkreise. Das Land beteiligt sich damit dauerhaft an ihrer Finanzierung. Wir geben den Kommunen damit Planungssicherheit. Mit festen Landesbeiträgen können sie ihre Bahnen verlässlich betreiben und weiterentwickeln. Die Verträge gelten rückwirkend für 2025. Das hilft den kommunalen Trägern sofort und federt steigende Betriebskosten ab. Wo lokal Verantwortung für die Schiene übernommen wurde, unterstützen wir ab 2027 noch mal mehr. Dazu kommt ein Bonus für Reaktivierungen“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann.

Verträge gelten rückwirkend für 2025
Für die Jahre 2025 und 2026 sind jeweils 15 Millionen Euro vorgesehen, ab 2027 bis 2031 jeweils 20 Millionen Euro pro Jahr.

Die Mittel werden als feste Finanzierungsbeiträge ausgezahlt. Grundlage ist der Landesstandard gemäß dem Schienenpersonennahverkehr-Zielkonzept 2025 (PDF). Mit dem neuen Finanzierungsmodell sichert das Land den langfristigen Betrieb wichtiger regionaler Bahnstrecken. Fahrgäste profitieren von stabilen Angeboten.

Diese Nebenbahnen profitieren
RNV / OEG-Netz (Raum Mannheim – Heidelberg – Weinheim)
Albtalbahn, Katzbachbahn, Kraichtalbahn, Hardtbahn
Schönbuchbahn (Dettenhausen – Böblingen)
Strohgäubahn (Korntal – Weissach)
Wieslauftalbahn (Schorndorf – Rudersberg – Oberndorf)
Tälesbahn (Nürtingen – Neuffen)

Für Strecken, die seit 1996 reaktiviert wurden, wie die Schönbuchbahn, sieht das Land ab 2027 zusätzlich einen Bonus vor. Damit würdigt Baden-Württemberg das Engagement von Kommunen, die früh in den Schienenverkehr investiert haben. Zugleich kann das Land bei Bedarf zusätzliche Sitzplatzkapazitäten finanzieren, wenn die Nachfrage steigt.

Die oben aufgeführten Strecken fallen bislang nicht in die Zuständigkeit des Landes. Sie werden historisch von Landkreisen oder Kommunen getragen, etwa weil sie früher von Stilllegung bedroht waren, oder gar schon stillgelegt worden sind und vor Ort übernommen wurden.

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/land-staerkt-kommunale-nebenbahnen

DIE SAARBAHN SOLL UM 1,1 KILOMeTER ERWEITERT WERDENPlattform Mobilität fordert Saarbahnerweiterung über die Linke Saarst...
24/07/2026

DIE SAARBAHN SOLL UM 1,1 KILOMeTER ERWEITERT WERDEN

Plattform Mobilität fordert Saarbahnerweiterung über die Linke Saarstrecke ins Rosseltal/Bisttal und die Erweiterung nach Forbach.

Während im Vorbild der Saarbahn im Karlsruher Modell heute 17 Stadtbahn- und Stadtumlandlinien in Betrieb sind, gibt es im Saarland immer noch die Linie 1.

Auch in und um Chemnitz ist man schon viel weiter!

Finde den Fehler!!!

Kommt die S2, eine seit Jahrzehnten berechtigte Frage aber ein Stummelabschnitt von rund einem Kilometer macht noch keine S2.

Vor 15 Jahren gab es einen Aufschrei bei der Vorstellung einer Idee, einer wirklichen S2, der Erweiterung nach Forbach, denn der Kilometer sollte zwischen 7 und 15 (sieben/fünfzehn) Millionen Euro kosten und jetzt sind wir bei 20 (zwanzig) Millionen Euro pro Kilometer.

Eine weitere Alternative für eine S2 muss die Linie ins Rosseltal sein, also Saarbrücken - Schanzenberg - Gersweiler - Fürstenhausen - Geislautern - Velsen - Großrossen, die Gleise liegen schon, sogar noch bis zur ehemaligen Grube Warndt in Karlsbrunn.

Aber irgendwie finden die Verkehrspolitik der Stadt Saarbrücken und des Landes nicht zusammen, warum auch immer, Jeder hat seinen eigenen Kopf, obwohl im Verkehrsentwicklungsplan des Saarlandes auch Varianten für eine Saarbahnerweiterung ins Rosseltal, ins Bisttal und nach Forbach betrachtet wurden. (und die Vorergebnisse waren gar nicht so schlecht).

Auch die Kommunikation über die Landesgrenze hinaus, zu unseren franz. Nachbarn, lässt zu wünschen übrig.

Nach der Idee des Mobilitätsministeriums ein S-Bahn Netz (und da hat das "S" nichts mit Saarbahn zu tun) im Land umzusetzen, wurden die Ideen der Saarbahnerweiterungen zu den Akten gelegt.

Auch das Fehlen eines richtigen Verkehrsverbundes lässt die Königskinder nicht zusammen finden und so wurschdeln wir weiter, jeder für sich, ohne großen Plan oder Zusammenarbeit.

Bevor man sinnlos 20 Millionen Euro ausgibt, muss man über eine ernsthafte und verkehrspolitisch sinnvolle Alternative nachdenken.

Hier wird der Umstieg auf den Bus (zum Eschberg oder Halberg) nur um zwei Haltestellen hinausgeschoben und der hochgelobte Anschluss zum neuen HP Saarbasar ist genauso gut oder noch besser mit dem Bus zu erreichen.

Eine Erweiterung nach Forbach mit den anschließenden Schleifen ins Rossel- und Bisttal ist ein Europäisches Projekt, ganz im Sinne der saarländischen Frankreichstrategie.

Großes kann nicht aus Kleinem entstehen, wenn´s im Kleinen schon nicht funktioniert.

Hinter dem Horizont geht´s weiter aber viele (im Saarland) sehen noch nicht mal den Horizont.

PRESSEMITTEILUNGPlattform Mobilität SaarLorLux richtet umfangreichen Fragenkatalog an Mobilitätsministerin Petra BergAnt...
09/06/2026

PRESSEMITTEILUNG

Plattform Mobilität SaarLorLux richtet umfangreichen Fragenkatalog an Mobilitätsministerin Petra Berg

Antworten auf zentrale Zukunftsfragen der Mobilität im Saarland erwartet!

Überherrn, Juni 2026

Die Plattform Mobilität SaarLorLux e.V. hat sich mit einem umfangreichen Fragenkatalog an die saarländische Ministerin für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz, Petra Berg, gewandt.

In dem Schreiben werden zahlreiche Themen angesprochen, die für die zukünftige Entwicklung der Mobilität im Saarland von großer Bedeutung sind.

Die Fragen reichen von den geplanten Bahnstreckenreaktivierungen über die Elektrifizierung von Bahnstrecken, die Zukunft des saarländischen ÖPNV, die Barrierefreiheit im Verkehrssystem sowie die Stärkung des Fußverkehrs bis hin zu konkreten lokalen Anliegen wie der Verkehrssituation in Überherrn-Felsberg.

„Die Mobilitätswende wird zwar regelmäßig diskutiert, doch bei vielen wichtigen Projekten und strukturellen Fragen erwarten die Bürger nachvollziehbare Antworten und konkrete Fortschritte.

Deshalb haben wir die aus unserer Sicht wichtigsten Themen gebündelt und dem Ministerium zur Stellungnahme vorgelegt“, erklärt Erhard Pitzius, Vorsitzender und Pressesprecher der Plattform Mobilität SaarLorLux.

Besonderes Interesse besteht unter anderem am aktuellen Stand der Bahnreaktivierungen im Saarland, der geplanten Elektrifizierung der Strecke Saarbrücken–Lebach, möglichen Auswirkungen aktueller europäischer Entscheidungen auf den Schienenpersonennahverkehr sowie an einer möglichen Reform der ÖPNV-Strukturen im Saarland.

Die Plattform Mobilität SaarLorLux hofft auf eine zeitnahe und umfassende Beantwortung der Fragen.

Die Antworten sollen anschließend der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, um Transparenz zu schaffen und die Diskussion über die Zukunft der Mobilität in der Großregion weiter voranzubringen.

In den vergangenen Jahren hat sich die Plattform Mobilität SaarLorLux zu einer der wichtigsten unabhängigen Stimmen für Mobilitätsfragen in der Großregion entwickelt.

Durch ihre kontinuierliche Informationsarbeit zu Bahnprojekten, Infrastrukturmaßnahmen, öffentlichem Verkehr sowie grenzüberschreitenden Mobilitätsthemen erreicht sie inzwischen ein breites Publikum weit über die Region hinaus.

Die wachsende Reichweite belegt die hohe Relevanz der behandelten Themen.

Allein ein aktueller Beitrag zur Reaktivierung der Bisttalbahn und Rosseltalbahn erzielte innerhalb kurzer Zeit mehr als 40.000 Aufrufe und erreichte überwiegend Menschen außerhalb der bestehenden Community.

Dies unterstreicht das große öffentliche Interesse an einer zukunftsfähigen Mobilitätspolitik und zeigt zugleich die Bedeutung der Plattform als Informations- und Diskussionsforum.

Die Plattform Mobilität SaarLorLux wird die weitere Entwicklung aufmerksam begleiten und die Öffentlichkeit über die Antworten des Ministeriums sowie über neue Entwicklungen in der saarländischen Verkehrspolitik informieren.
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Sehr geehrte Frau Ministerin Berg,

sehr geehrte Damen und Herren.

Die Mobilitäswende wird zwar oft in den Medien thematisiert, leider hat die Mobilitätswende noch nicht richtig Fahrt aufgenommen.

Äußerst wichtig erscheint uns aber noch ein Punkt, die Vermeidung von Verkehr, hier muss noch viel getan werden.
(Planung Neubaugebiete, Nahversorgung, Bahnanschlüsse für Industrie und Logistik)

Die Plattform Mobilität hat einige wichtige Fragen zum Thema Mobilität im Saarland zusammengestellt und ist gespannt auf ihre Antworten.

1). Wie ist der derzeitige Sachstand zum Projekt "Bahnstreckenreaktivierungen" im Saarland?

2). Wie hoch sind die Einnahmen aus Pönalen (Strafzahlungen) durch Minderleistungen im Bereich SPNV/ÖPNV in der Aufgabenträgerschaft des Landes?
( Es reicht die Gesamtsumme, also keine detaillierte Aufstellung der Verkehrsunternhemen).

3). Ist in naher Zukunft eine Strukturreform des saarländischen ÖPNV (SaarVV/SNS) geplant, wenn ja, wann soll dies geschehen und wie soll die Struktur aussehen, wenn nein, warum ist keine Reform geplant?

4). Gibt es negative Auswirkungen auf den saarländischen SPNV durch das Urteil des EuGH (Trassenpreisbremse)

(Verzögerung S-Bahn Netz / Abbestellung von Zugkilometern)

5). Vor fast 10 Jahren wurde im OT Felsberg (B269 alt/B405) der Gemeinde Überherrn ein LKW Durchfahrverbot angestrebt, nach ersten Gesprächen und Terminen ist die Thematik eingeschlafen.
Warum wird das LKW Duchfahrverbot nicht weiter verfolgt?
(In Thüringen, in der Kleinstadt Gefell wurde zur gleichen Zeit ein LKW Duchfahrverbot [ca. 1500 LKW am Tag] auf der B2 angestoßen, dort wurde nach etwas mehr als 3 Jahren dem LKW Durchfahrverbot [über 7,5 Tonnen] entsprochen und Tempo 30 durch den Ort eingeführt. Die Plattform Mobilität war in Thüringen mit beteiligt, neben Bürgerinitiative, Bürgermeister, Landrat.)

6). Fußgängerampel in Felsberg (B269 alt/B405).

Nach der Sanierung und Umgestaltung der Metzerstraße im OT Felsberg sollte in Höhe des Felsberger Hofes eine Fußgängerampel installiert werden, teilweise sind schon Vorleistungen erbracht.
Warum wurde die Fußgängerampel (Querung an Bushaltestellen besonders durch Schulkinder) noch nicht installiert?

7). Ist von Seiten des MUKMAV eine Initiative zur Stärkung des Fußverkehrs geplant?
(ÖPNV und Radverkehr sind nur ein Teil des ökologischen Mobilitätsverbundes)
Warum gibt es im Saarland (Deutschland allgemein) keine Initiative zur Schaffung von mehr Querungshilfen (siehe Frankreich) und keine baulichen Maßnahmen zur Entflechtung von KFZ/Rad-/Fußverkehr?

8). Wie ist der Sachstand in Bezug auf die Barrierefreiheit im SPNV/ÖPNV und generell im Alltag?

9). Wie ist der derzeitige Sachstand zur Elektrifizierung der RB 72 Saarbrücken-Lebach? Wann werden die Talent 3 Triebwagen umgebaut sein und zum Einsatz kommen?
Ist eine Ladestation in Lebach in Planung oder wird die Strecke Wemmetsweiler Kurve - Illingen - Lebach elektrifiziert?

Es gibt eine Lösung, Saarbrücken und Luxemburg mit dem Zug zu verbinden, DIE BISTTALBAHN  ►► Ein Beitrag von unserem Fre...
17/04/2026

Es gibt eine Lösung, Saarbrücken und Luxemburg mit dem Zug zu verbinden, DIE BISTTALBAHN

►► Ein Beitrag von unserem Freund, Europäer und Eisenbahnfachmann Jon Worth

Es gibt eine Lösung, Saarbrücken und Luxemburg mit dem Zug zu verbinden. Aber auch Frankreich muss seinen Teil dazu beitragen.

Zu dem Zeitpunkt, an dem dieser Newsletter in Ihrem Posteingang erscheint, werde ich in Bouzonville, Frankreich sitzen, nachdem ich von Saarlouis in Deutschland dorthin mit dem Zug gefahren bin.

Einmal im Jahr, am Karfreitag, fahren Sonderzüge nach Bouzonville auf einer Strecke über den Grenzübergang bei Guerstling, die normalerweise keinen grenzüberschreitenden Personenverkehr hat.
Die Strecke feiert dieses Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum.

Während also einige Fahrgäste tatsächlich einen Zug Dillingen - Bouzonville möchten, ist es die Verbindung zwischen den beiden größten Städten der Region – Saarbrücken und Luxemburg –, die eigentlich idealerweise hergestellt werden sollte.

Versuchen Sie, das im DB Navigator zu suchen, und Sie bekommen... einen Bus mit obligatorischer Reservierung.
Die Busstrecke beträgt etwa 92 km:

Wie sollten wir dies also mit dem Zug machen?
Der schnellste Weg auf bestehenden Bahnstrecken mit Personenverkehr führt über Metz – so ca. 141 km.

Die Nutzung stattdessen der Béning-Thionville-Strecke, elektrifiziert, aber derzeit nur für Güterverkehr, verkürzt die Strecke so auf 120 km, allerdings muss in Thionville Kopf gemacht werden.

Sie können sie auf 116,5 km verkürzen, wenn sie über Guerstling führen, ebenfalls mit einer Wendung in Thionville.
Aber der Abschnitt Völklingen-Bouzonville, den der Sonderzug am Karfreitag nimmt, 19 km lang, ist eingleisig und nicht elektrifiziert .

Eine weitere Lösung besteht stattdessen darin, etwas weiter südlich zu schauen.

Es gibt eine stillgelegte Bahnstrecke Völklingen - Überherrn - Falck (bekannt als Bisttalbahn), etwa 18 km lang.
Da Überherrn ein ausreichend bedeutender Ort ist, um eine eigene Bahnlinie zu rechtfertigen, wäre es außerdem der schnellste Weg von Saarbrücken nach Luxemburg - meiner Schätzung nach 112,9 km.

Der Abschnitt Völklingen - Überherrn war bis Mitte der 1990er Jahre elektrifiziert und wurde erst Anfang der 2000er Jahre offiziell stillgelegt.
Nach der Pacht durch Mosolf wurde die Strecke zu einer nicht öffentlichen Anschlussbahn, die seit 2016 auf deutscher Seite betrieblich gesperrt ist.
Das Saarland hat Ideen, ihn wieder zu aktivieren, allerdings nur für den deutschen Abschnitt bis Überherrn, aber es gibt keine Erwähnung des grenzüberschreitenden Abschnitts Überherrn - Falck.

Unterdessen möchte Grand Est, die derzeit nur für Güter befahrbare Strecke Béning - Falck - Bouzonville - Thionville bis 2031 wieder für Personenverkehr öffnen, aber auch hier gibt es keine Erwähnung des grenzüberschreitenden Abschnitts Überherrn - Falck.

Dieses gesamte Gebiet ist Teil einer größeren Region SaarLorLux. Es gibt dafür ein Interreg-Projekt und eine Verwaltungsstruktur dafür.

Also, warum sollen nicht alle zusammen überlegen und sich darauf einigen, die gesamte Bisttalbahn (einschließlich des Abschnitts Überherrn - Falck) wieder in Betrieb zu nehmen und den Personenverkehr auf der Linie Béning - Thionville wieder aufzunehmen? Dann können alle in dieser Dreiländerregion davon profitieren, einschließlich Luxemburg!

Möchten Sie mehr über alles rund um Eisenbahnen in dieser grenzüberschreitenden Region erfahren?
Folgen Sie der unermüdlichen Arbeit von Erhard Pitzius und seiner Organisation Plattform Mobilität Saar-Lor-Lux e.V.

Vielen Dank für Ihr Interesse ► Jon Worth ◄◄◄

Anmerkung Plattform Mobilität zu den Streckenlängen

Saarbrücken - Forbach - Metz - Luxemburg ►► 137,7 km
Saarbrücken - Forbach - Creutzwald - Thionville - Luxemburg ►► 106 km
Saarbrücken - Dillingen - Niedaltdorf - Bouzonville - Thionville - Luxemburg ►► 100,1 km
Saarbrücken - Völklingen - Überherrn - Falck - Bouzonville - Thionville - Luxemburg ►► 96,8 km
Saarbrücken - Dillingen - Saarburg - Konz - Wasserbillig - Luxemburg ►► 123,9 km

https://jonworth.eu/

Adresse

Altforweilerstraße
Überherrn
66802

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