28/10/2026
Digital sicher. Zukunftsfähig. Gemeinsam.
Cybersicherheit ist längst nicht mehr nur ein Thema für IT-Abteilungen. Beim Parlamentarischen Abend im Rahmen des Know-How-Transfers stand 2026 deshalb die Frage im Mittelpunkt: Wie machen wir Unternehmen, Institutionen und den Standort Nordrhein-Westfalen widerstandsfähiger gegen digitale Bedrohungen?
Von Ransomware und Spionage bis hin zu gestörten Lieferketten: Cyberangriffe können Geschäftsprozesse lahmlegen und die wirtschaftliche Existenz von Unternehmen gefährden. Umso wichtiger ist es, nach einem Angriff schnell handlungsfähig zu bleiben, mit starken Prozessen, klarer Führung und Menschen, die Sicherheit mitdenken.
Nach der Begrüßung durch Philipp Frahmke(Landesvorsitzender WJ NRW) und Gastgeber Dr. Alexander Hirsch von Noerr LLP eröffnete Thomas Menke, Referatsleiter im Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, den inhaltlichen Teil des Abends. Sein Impuls unter dem Titel „Von Ransomware und Spionage – Cybersicherheit in einer veränderten Welt“ verdeutlichte, wie vielschichtig digitale Bedrohungen inzwischen geworden sind und welche Herausforderungen daraus für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft entstehen.
Anschließend diskutierten Julia Eisentraut MdL, stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Prof. Dr. M. Angela Sasse, Professorin für Human-Centred Security an der Ruhr-Universität Bochum, Markus Hartmann, Leitender Oberstaatsanwalt und Leiter der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW), sowie Moritz Anders, Partner bei PwC Deutschland, über unterschiedliche Aspekte digitaler Sicherheit. Moderiert wurde die Runde von Eduardo Radigewski (Landesvorstandsmitglied Ressort Politik und Wirtschaft).