Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße

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Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße Gedenken an politische Verfolgung und Gewalt in den Diktaturen des 20. Jhd. in Deutschland .
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Die Gedenkstätte Lindenstraße zeigt im ehemaligen Untersuchungsgefängnis vier Ausstellungen zu politischer Verfolgung unter den Nationalsozialisten, dem sowjetischen und dem DDR-Geheimdienst sowie über die Friedliche Revolution 1989/90. Die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße fördert das Andenken an Verfolgte der NS-Diktatur, der sowjetischen Besatzungsherrschaft und der SED-Diktatur. Im ehemaligen Gerichts- und Hafthaus wird die Geschichte der unterschiedlichen Diktaturen und ihrer Opfer erforscht und dokumentiert. Auch die Überwindung der SED-Diktatur und der Einsatz für Freiheit und Menschenrechte werden hier gewürdigt. Die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße zeigt Ausstellungen zu allen Phasen der Geschichte des Hauses und bietet regelmäßig Veranstaltungen zu damit verbundenen Themen an. Die Dauerausstellung kann individuell oder mit Führung besucht werden. Seminar- und Weiterbildungsangebote sowie Projekttage können nach Absprache gebucht werden.

Der „Förderverein Gedenkstätte Lindenstraße“ hat sich gegründet. Ziel des Vereins ist die Förderung der historisch-polit...
03/11/2026

Der „Förderverein Gedenkstätte Lindenstraße“ hat sich gegründet. Ziel des Vereins ist die Förderung der historisch-politischen Bildungsarbeit der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße. Hierzu sollen künftig unter anderem Projekte der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit unterstützt und Veranstaltungen mit Zeitzeug:innen durchgeführt werden. Über den Aufbau von Kooperationen und die Einwerbung von Drittmitteln will der Verein darüber hinaus dazu beitragen, dass der Gedenkstätte auch in Zukunft die notwendigen Ressourcen für moderne und innovative Bildungsarbeit zur Verfügung stehen.

Vorsitzender des neugegründeten Fördervereins ist der Zeitzeuge Bernd Richter, der 1972 nach einem gescheiterten Fluchtversuch aus der DDR im MfS-Untersuchungsgefängnis in der Lindenstraße inhaftiert war. Richter engagiert sich bereits seit vielen Jahren in der Gedenkstätte Lindenstraße als Zeitzeuge und gründete vor zehn Jahren die Bürgerinitiative „Häftlingsvertretung Lindenstraße 54“. Zu den Gründungsmitgliedern gehören weitere frühere Inhaftierte und Personen, die sich bereits in der Vergangenheit im Verein zur Förderung der Projektwerkstatt „Lindenstraße 54“ e. V. engagierten.

„Seit vielen Jahren stärken Zeitzeugen und engagierte Bürgerinnen und Bürger der Gedenkstätte den Rücken. Mit dem neuen Verein wollen wir sicherstellen, dass dies auch in Zukunft so sein wird“, betonte Richter im Zuge der Gründung.

Die Direktorin der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße, Maria Schultz, begrüßt die Gründung des Fördervereins: „Die Gründung des Fördervereins Gedenkstätte Lindenstraße durch ehemalige Inhaftierte und anderen Personen, die sich dem Ort verbunden fühlen, zeigt die Bedeutung des historischen Ortes für zivilgesellschaftliches Engagement. Lebendiges Erinnern und Aufarbeiten finden hier ein wichtiges Fundament. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind dankbar für die Unterstützung.“

Die Fördermitgliedschaft im neuen Verein steht ab sofort interessierten Einzelpersonen und Unternehmen offen.

Fotos: Hagen Immel


Seit gestern tagt der Arbeitskreis der Gedenkstätten an ehemaligen Haftorten von Justiz und Polizei in Potsdam.Im Mittel...
20/10/2026

Seit gestern tagt der Arbeitskreis der Gedenkstätten an ehemaligen Haftorten von Justiz und Polizei in Potsdam.

Im Mittelpunkt des Treffens stehen der Austausch, die Vernetzung und die gegenseitige Beratung mit dem Ziel, die Justizgedenkstätten gemeinsam zu stärken.

Nach einem Treffen am gestrigen Vormittag in der Gedenkstätte Lindenstraße, führte eine anschließende Exkursion die Teilnehmenden zum ehemaligen Sitzungssaal des NS-Volksgerichtshofs in Potsdam.

Teilnehmende Institutionen:
- Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt
- Gedenkstätte Moritzplatz, Magdeburg
- Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle
- Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
- Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg-Görden
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße
- Stiftung Sächsische Gedenkstätten
- Gedenkstätte Bautzen [II]
- Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten
- Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel
- Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.
- Lernort Keibelstraße

15/10/2026

Wie vielfältig war das Leben in der DDR? Und welche Geschichten werden bis heute zu wenig erzählt?

Im Projekt „Wir Anderen. Gesellschaftliche Vielfalt in der SED-Diktatur“ haben junge Erwachsene drei Geschichtslabore entwickelt, die unterschiedliche Perspektiven auf die DDR-Geschichte eröffnen:

- Vielfalt in der DDR: Migrationsgeschichten zwischen Zugehörigkeit und Ausgrenzung
- Im neuen Deutschland?: Jüdisches Leben in der DDR
- Q***r in der DDR: Lebensrealitäten zwischen Anpassung und Selbstbestimmung

In den Geschichtslaboren erforschen Schulklassen ab Klassenstufe 10 historische Quellen, Objekte und Biografien und setzen sich mit unterschiedlichen Lebensgeschichten in der DDR auseinander. Im Mittelpunkt stehen die Quellenarbeit und die Gespräche mit Zeitzeug:innen, die verschiedene Perspektiven auf die DDR-Geschichte eröffnen.
Lehrkräfte und Jugendgruppen können die Geschichtslabore für das Schuljahr 2026/27 ab sofort buchen. Die Workshops können auch parallel stattfinden.

Mehr Informationen und Buchungsmöglichkeiten findet ihr auf der Website der Gedenkstätte Lindenstraße. https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/wir-anderen/

Gemeinsam kulturelles Erbe schützen: Potsdamer Kultureinrichtungen gründen NotfallverbundUm wertvolles Kulturgut vor dem...
15/10/2026

Gemeinsam kulturelles Erbe schützen: Potsdamer Kultureinrichtungen gründen Notfallverbund

Um wertvolles Kulturgut vor dem Verlust durch Katastrophen wie Brand, Wasser oder andere Havarien zu schützen, schließen sich 13 Potsdamer Kulturguteinrichtungen zum Notfallverbund zusammen. Mit der heutigen Unterzeichnung der gemeinsamen Notfallvereinbarung auf dem Alten Markt in Potsdam sichern die Partner den gemeinsamen Aufbau eines aktiven Notfallverbundes und damit die gegenseitige personelle und logistische Unterstützung bei Havarien und Katastrophen.

Neben der Feuerwehr Potsdam hat auch der Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. als fachlich versierter Partner die Gründung des Notfallverbundes Potsdam begleitet.

Die Vereinbarung über die Gründung des Notfallverbundes Potsdam haben folgende Einrichtungen unterzeichnet:

- Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte / Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte
- Brandenburgisches Landeshauptarchiv
- DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam / Museen der Hasso Plattner Foundation gGmbH
- Deutsches Rundfunkarchiv / Stiftung von ARD und Deutschlandradio
- Museum Barberini / Museen der Hasso Plattner Foundation gGmbH
- Naturkundemuseum Potsdam / Landeshauptstadt Potsdam.de
- Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte / Landeshauptstadt Potsdam
- Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße
- Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
- Stadt- und Landesbibliothek Potsdam / Landeshauptstadt Potsdam
- Stadtarchiv Potsdam / Landeshauptstadt Potsdam
- Theodor-Fontane-Archiv / Universität Potsdam
- Universitätsbibliothek Potsdam / Universität Potsdam

14/10/2026

Claus Kurth ist einer der ehemaligen Inhaftierten, dessen Schilderungen in unserer aktuellen Sonderausstellung "Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten" präsentiert werden.

Donnerstag, 15. Oktober, 18 UhrVergessene Schauplätze der Friedlichen RevolutionGemeinsam mit der Beauftragten des Lande...
14/10/2026

Donnerstag, 15. Oktober, 18 Uhr
Vergessene Schauplätze der Friedlichen Revolution

Gemeinsam mit der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur laden wir zu einem besonderen Veranstaltungsformat aus digitalem Rundgang und Zeitzeugengespräch ein.

Im Mittelpunkt stehen Schauplätze der Opposition und des Umbruchs 1989/90 in Potsdam. Der Historiker Dr. Peter Ulrich Weiß stellt die neue App-Themenkachel „Friedliche Revolution“ der PotsdamHistory App vor und beleuchtet die lebendigen Freiräume und regimekritischen Szenen, die der vermeintlich „roten“ Bezirksstadt ein ganz anderes Gesicht gaben.

Im Anschluss vertieft er das Thema im Gespräch mit dem Bürgerrechtler und ehemaligen Dozenten der kirchlichen Ausbildungsstätte für Gemeindediakonie und Sozialarbeit in Potsdam, Frank Otto, der Einblicke in die rebellische und politisch-alternative Arbeit an dieser Einrichtung in den 1980er Jahren gewährt.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Um Anmeldung wird gebeten unter info[at]gedenkstaette-lindenstrasse.de

Eine Veranstaoltung im Rahmen der Potsdamer Gespräche 2026.

Ein erfolgreicher Tag der offenen Tür liegt hinter uns. Rund 700 Interessierte kamen am Tag der Deutschen Einheit in die...
06/10/2026

Ein erfolgreicher Tag der offenen Tür liegt hinter uns. Rund 700 Interessierte kamen am Tag der Deutschen Einheit in die Gedenkstätte Lindenstraße.

Sie nahmen an den unterschiedlichen Führungen durch die Gedenkstätte und die neue Sonderausstellung „Leben nach der Haft“, dem Workshop „Wir Anderen. Gesellschaftliche Vielfalt in der SED-Diktatur“ oder dem Mehrgenerationengespräch mit der Zeitzeugen-Familie Kurth im Rahmen der Sonderausstellung teil.

Viele Gäste nutzten zudem die Gelegenheit mit Zeitzeug:innen und Mitgliedern der Fördergemeinschaft „Lindenstraße 54“ ins Gespräch zu kommen oder nahmen das Beratungsangebot der Mitarbeitenden der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) wahr.

Nächste Woche Donnerstag, den 15. Oktober, um 18 Uhr laden wir Sie ein zu einem digitalen Rundgang und Zeitzeugengespräch zum Thema „Vergessene Schauplätze der Friedlichen Revolution“.

Fotos: Tag der offenen Tür in der Gedenkstätte Lindenstraße © Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße, Foto Hagen Immel

Heute, zum Tag der Deutschen Einheit, findet unser traditioneller Tag der offenen Tür in der Gedenkstätte Lindenstraße s...
03/10/2026

Heute, zum Tag der Deutschen Einheit, findet unser traditioneller Tag der offenen Tür in der Gedenkstätte Lindenstraße statt.
Von 10-18 Uhr gibt es ein umfangreiches, kostenfreies Programm.

Alle Angebote im Überblick:
- 10-18 Uhr: Freier Eintritt und kostenfreie Audioguides & Guides in DGS
- 10 Uhr: Inklusive Tastführung – Geschichte in Händen halten
- 11 Uhr: Dialogführung mit dem Zeitzeugen Bernd Richter & Co-Kuratorin Martina Reimann zur Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten“
- 11-17 Uhr: Stündliche Kurzführungen zur Geschichte des ehemaligen Haft- und Justizortes
- 11-15 Uhr: Beratung für Betroffene und Angehörige politischer Verfolgung
mit Mitarbeitenden der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD)
- 12 Uhr: Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten“
- 13 Uhr: Offener Workshop: „Wir Anderen. Gesellschaftliche Vielfalt in der SED-Diktatur“
- 15 Uhr: Mehrgenerationengespräch mit der Zeitzeugen-Familie Kurth im Rahmen der neuen Sonderausstellung „Leben nach der Haft.“

01/10/2026

Adresse

Lindenstraße 54/55
Potsdam
14467

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+4933197189000

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