24/10/2026
In Schlaglichtern auf viele kleine und große Ereignisse aus persönlichem und politischem Geschehen, chronologisch geordnet, erzählt unser Redakteur Axel Schock Aidsgeschichte. Oder eher Aidsgeschichten. Denn auch wenn sein Buch den Titel „Aids. Chronik einer Pandemie“ trägt, so sind es eben viele Geschichten, die sich zu einem vielstimmigen Gesamtbild formen.
Axel erläutert den Ansatz seines Buchs so: „Eine einzige Aids-Geschichte gibt es nicht, denn die gesellschaftlichen und politischen Bedingungen sind von Land zu Land zu unterschiedlich. Mir war deshalb auch wichtig, einen möglichst breiten Blick auf die Entwicklungen zu geben.“ Der Fokus liegt auf dem Geschehen in Deutschland und den westeuropäischen Ländern, doch die Erzählweise ermöglicht den Blick in andere Weltregionen.
Bei der Recherche zu seinem Buch ist Axel, obwohl er sich schon seit zwei Jahrzehnten journalistisch mit HIV und Aids beschäftigt, noch auf neue Geschichten gestoßen. Beeindruckt hat ihn immer wieder der Aktivismus von Menschen und was sie damit erreicht haben. Daher ist für ihn eine wichtige Erkenntnis, dass es „manchmal nur einen einzigen Menschen mit einer zündenden Idee braucht, um etwas in Bewegung zu setzen. Das sollte ermutigen, aktiv zu werden, gerade in Zeiten, in denen man sich schnell ohnmächtig fühlen kann."
Foto: © Natalia Reich Text: DAH
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