20/10/2026
ÖFFENTLICHES STATEMENT
32 Tauben in nur 20 Tagen.
Lasst euch diese Zahl auf der Zunge zergehen.
Das ist kein Ausreißer, das ist der absolute Kollaps eines Systems, das von offizieller Seite seit Jahren totgeschwiegen und ignoriert wird.
Wir als Tierrettung sind eigentlich dafür da, Notfällen über das gesamte Tierspektrum hinweg zu helfen. Wir sollen für alle Tiere da sein, wenn Menschen in Not anrufen. Aber wie soll das noch funktionieren, wenn ein einziger Bereich das gesamte System lahmlegt? So geht es definitiv nicht mehr weiter!
Wir stellen der Stadt Linz heute öffentlich die Fragen, auf die wir seit Jahren keine Antworten bekommen:
❓Wer kümmert sich um die Tauben in Linz?
❓Wohin können Finder verletzte und kranke Tauben überhaupt noch bringen?
❓Wo sollen sie untergebracht werden?
❓Wer nimmt sie auf?
❓Wer pflegt sie über Wochen gesund?
❓Wer versorgt sie medizinisch und zahlt die astronomischen Tierarztrechnungen?
❓Wer trägt die Futter- und Unterbringungskosten?
Die ehrliche Antwort lautet: NIEMAND von der Stadt Linz!
Die Realität sieht so aus, dass die gesamte Last auf den Schultern von ein paar wenigen privaten Päpplerinnen und Päpplern sowie ehrenamtlichen Organisationen ruht. Wir opfern unsere Freizeit, unsere Nerven, unsere Kapazitäten und unser eigenes Geld.
Die Situation ist völlig eskaliert:
Alle privaten Pflegestellen und Auffangstationen sind maßlos überfüllt. Sogar vom Tierheim Linz bekommen wir immer wieder die Rückmeldung, dass die Plätze extrem knapp sind. Es gibt schlichtweg keinen freien Platz mehr.
Jeden einzelnen Tag klingelt bei uns das Telefon. Menschen rufen an, weil mitten in Linz Tauben qualvoll leiden, verletzt am Boden liegen oder krank sind. Und das Bitterste, was man als Tierschützer erleben muss, ist, diesen Menschen sagen zu müssen: „Wir können nicht mehr. Wir haben keinen Platz.“
Als Tierrettung müssen wir für alle Tiere da sein. Durch das unkontrollierte Elend der Stadttauben werden jedoch sämtliche Ressourcen blockiert. Das ist ein untragbarer Zustand für das gesamte System!
Es ist eine absolute Frechheit und ein Armutszeugnis für eine Landeshauptstadt wie Linz, das Thema Tierschutz und Stadttaubenmanagement komplett auf dem Rücken von ehrenamtlichen Privatpersonen und Rettern abzuwälzen! Wegschauen ist kein Konzept und Aussitzen ist keine Politik!
WIR FORDEN DIE STADT LINZ AUF:
Schluss mit Ausreden! Es braucht JETZT eine nachhaltige, tiergerechte und professionelle Lösung (wie z. B. betreute Taubenschläge nach dem Augsburger Modell zur gezielten Populationskontrolle durch Eitausch) ODER - WAS ALLEN HELFEN WÜRDE, wie bereits seit Jahren gefordert von den Streunerkatzen Linz ein ❗️Zentrum für Streunerkatzen und verletzte Wildtiere❗️
Wir können nicht mehr. Wir schaffen es nicht mehr. Handelt endlich, Stadt Linz!
Bitte teilt diesen Beitrag fleißig, verbreitet ihn in allen Linzer Gruppen und markiert die politisch Verantwortlichen der Stadt Linz in den Kommentaren! Es geht nicht mehr weiter. Tiere leiden und sterben, weil sich niemand verantwortlich fühlt!