04/11/2026
Die Hellweg-Werkstätten begrüßten den Bundestagsabgeordneten@kaczmarekoliver, der auch Mitglied des Kuratoriums ist, zu einem intensiven Austausch über aktuelle Entwicklungen und Zukunftsthemen der Hellweg-Werkstätten.
Im Mittelpunkt stand die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Werkstätten, die Umsetzung der ICF-basierten Teilhabeplanung sowie die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung.
Intensiv erörtert wurde die angespannte Finanzierungssituation der Eingliederungshilfe und die damit verbundene aktuellen Reformdiskussionen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Austauschs, den besonders Nadine Kramer vom Werkstatrat in die Diskussion brachte, war die aktuelle Debatte um die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns für Werkstattbeschäftigte. Die Hellweg-Werkstätten unterstützen das Ziel einer verbesserten finanziellen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Gleichzeitig wurde auf die Notwendigkeit einer tragfähigen Refinanzierung hingewiesen. Vertreter des Werkstattrates machten deutlich, dass sie insbesondere negative Auswirkungen auf bestehende Rentenansprüche und sozialrechtliche Absicherungen befürchten. Aus ihrer Sicht muss eine Reform deshalb ganzheitlich gedacht und finanziell für die Werkstattbeschäftigten ohne finanzielle Einbußen ausgestaltet werden.
Während eines Rundgangs durch die Produktionsbereiche konnte sich Oliver Kaczmarek aus erster Hand von der Leistungsfähigkeit der Hellweg-Werkstätten überzeugen. Besonders beeindruckt zeigte er sich vom hohen Engagement der Beschäftigten sowie von der Qualität der gefertigten Produkte und Dienstleistungen.
Wir danken Oliver Kaczmarek für seinen Besuch, sein anhaltendes Interesse an unserer Arbeit und den offenen Dialog über die Zukunft von Teilhabe und beruflicher Inklusion.