LAG SELBSTHILFE NRW

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LAG SELBSTHILFE NRW Die LAG Selbsthilfe NRW ist das Sprachrohr für rund 130 Verbände von Menschen mit Behinderungen.

Der internationale Tag zum Komplexen Regionalen Schmerzsyndrom (CRPS) macht auch in diesem Jahr wieder auf die unsichtba...
29/10/2026

Der internationale Tag zum Komplexen Regionalen Schmerzsyndrom (CRPS) macht auch in diesem Jahr wieder auf die unsichtbaren Belastungen von Betroffenen sowie mögliche Warnzeichen aufmerksam. Unter dem Motto „Color the World Orange” werden unter anderem die Niagarafälle in den USA, der 553 Meter hohe CN Tower im kanadischen Toronto und viele weitere öffentliche Bauwerke in Europa in entsprechenden Farben beleuchtet.

Wer die Aktion unterstützen möchte, kann zum Beispiel auch orange Kleidung oder eine Schleife tragen, Fotos und Informationen mit den Hashtags oder in den sozialen Medien teilen wie auch im persönlichen Umfeld über die neurologische Erkrankung sprechen, die häufig nach einer Verletzung oder Operation auftritt. Kennzeichnend sind anhaltende Schmerzen, die in keinem Verhältnis zum ursprünglichen Auslöser stehen. Weitere Symptome können eine ausgeprägte Berührungsempfindlichkeit, Schwellungen, Veränderungen der Hautfarbe und -temperatur sowie erhebliche Einschränkungen der Beweglichkeit und Funktion der betroffenen Gliedmaße sein.

Weitere Informationen finden Interessierte beispielsweise auf der Webseite des „CRPS Netzwerks gemeinsam stark“, das als Mitglied zur starken Gemeinschaft der LAG Selbsthilfe NRW gehört: www.crpsnetzwerk.org

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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) fördert die Teilhabe von Menschen mit Behinderung nicht nur durch entsprech...
28/10/2026

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) fördert die Teilhabe von Menschen mit Behinderung nicht nur durch entsprechende Leistungen, sondern auch durch eine möglichst barrierefreie Gestaltung seiner Kultureinrichtungen. So gibt es in vielen Museen unter anderem Tastmodelle für blinde Besucher*innen, Leihrollstühle, -rollatoren und- klappstühle bei Mobilitätseinschränkungen sowie Angebote und Hefte in Leichter Sprache für Menschen mit Lernschwierigkeiten.

Darüber hinaus werden auch regelmäßig öffentliche Führungen in Deutscher Gebärdensprache mit Dolmetscher*innen oder tauben Guides angeboten - beispielsweise in Münster zur Paläontologische Landesausstellung „überLeben zwischen Dinos und Schuppenbäumen“ am 6. November von 16:00 bis 17:30 Uhr im Naturkundemuseum und am 14. November 2026 von 14 bis 15 Uhr durch die Dauerausstellung „Menschen in der Kunst“ im LWL-Museum für Kunst und Kultur. In vielen Einrichtungen stehen außerdem Induktionsschleifen oder FM-Anlagen für Menschen mit einer Hörbehinderung zur Verfügung.

Weitere Informationen und aktuelle Termine finden Interessierte auf der Webseite: www.lwl-kultur.de/de/inklusion

Foto: LWL / Hanna Neande

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Unter dem Titel „RoMoWo - Rollstuhlmobilität Wohnortnah“ finden deutschlandweit kostenlose Kurse statt, bei denen Nutzer...
22/10/2026

Unter dem Titel „RoMoWo - Rollstuhlmobilität Wohnortnah“ finden deutschlandweit kostenlose Kurse statt, bei denen Nutzer*innen lernen, sich im Alltag sicherer und selbstständiger zu bewegen. Worauf man bei der richtigen Sitzposition achten sollte und wie sich Rampen, Stufen und andere alltägliche Hindernisse besser meistern lassen, erfahren die Teilnehmenden beispielsweise am 28. November und 19. Dezember 2026 von 10 bis 16 Uhr in Euskirchen.

Anmeldungen zu den Ganztagestrainings, die als gemeinsames Projekt des Forschungsinstituts für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS gGmbH) und des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes (DRS e. V.) durch die Aktion Mensch gefördert werden, sind über die Webseite www.romowo.app möglich. Dort finden Interessierte außerdem zahlreiche Module mit Übungsbeschreibungen, Fotos und Videos, um Fahrtechnik, Kraft und Sicherheit ganz einfach per App zu Hause zu stärken!

Bei Rückfragen stehen die erfahrenen Coaches auch per E-Mail an [email protected] und unter der Telefonnummer 01 51 - 12 15 85 71 zur Verfügung.

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Zum 80-jährigen Jubiläum feierte unser Bundesland beim NRW-Tag Ende August in Münster ein großes Fest der Demokratie und...
21/10/2026

Zum 80-jährigen Jubiläum feierte unser Bundesland beim NRW-Tag Ende August in Münster ein großes Fest der Demokratie und Vielfalt. Dabei präsentierte sich auch die LAG Selbsthilfe am Stand des Gesundheitsministeriums, wo Vorstandmitglied Peter Gabor (links) und Geschäftsführerin Melanie Ahlke (rechts) sowie weitere Mitarbeitende unter anderem mit Luftballons und Samenkonfetti auf das Motto „Gemeinsam inklusiv - für eine bunte Welt“ aufmerksam machten.

Neben Infomaterial mit Tipps für barrierefreie Arztpraxen oder eine gleichberechtigte Kommunalpolitik konnten die zahlreichen Besucher*innen auch ihre Fragen an den nordrhein-westfälischen Sozial- und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hinterlegen. Diese betrafen beispielsweise die inklusive Schulpolitik, Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen, Hindernisse für Rollstuhlfahrer*innen im öffentlichen Personennahverkehr wie auch aktuelle Reformen im Bereich der medizinischen Versorgung und sollen nach Möglichkeit zeitnah beantwortet werden.

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Mit dem „Persönlichen Budget“ können Menschen mit Behinderungen ihre Unterstützung selbstbestimmt organisieren: Sie ents...
15/10/2026

Mit dem „Persönlichen Budget“ können Menschen mit Behinderungen ihre Unterstützung selbstbestimmt organisieren: Sie entscheiden, welche Hilfen sie benötigen und wer sie dabei begleitet. Im Rahmen einer gleichnamigen Wanderausstellung der KSL.NRW, die mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds entstanden ist, findet am 5. November 2026 ein Aktionstag in Düren (Bismarckstraße 16) statt.

Von 10 bis 17 Uhr laden der Kreis Düren und die dortige EUTB, deren Träger der nordrhein-westfälische Landesverband des Deutschen Schwerhörigenbundes ist, Betroffene und Fachleute zu verschiedenen Vorträgen über rechtliche Grundlagen ein. Teilnehmende haben außerdem die Möglichkeit, sich anhand von Erfahrungsberichten aus der Praxis auszutauschen und die zuständigen Beratungsstellen vor Ort kennenzulernen.

Auf der Webseite https://beteiligung.nrw.de/k/1028609 finden Interessierte weitere Informationen zum Programm sowie einen Link zur Anmeldung bis zum 26. Oktober. Diese kann auch per E-Mail an [email protected] oder unter der Telefonnummer (0 24 21) 2 21 05 10 00 erfolgen.

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Mit dem Bundesteilhabepreis 2026 wurden zuletzt drei vorbildliche Projekte gewürdigt: Die Auszeichnung, die bereits zum ...
14/10/2026

Mit dem Bundesteilhabepreis 2026 wurden zuletzt drei vorbildliche Projekte gewürdigt: Die Auszeichnung, die bereits zum siebten Mal durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales verliehen wurde, stand in diesem Jahr unter dem Motto „Berufseinstieg INKLUSIV - Übergang von der beruflichen Bildung in den Arbeitsmarkt für junge Menschen mit Behinderungen“.

Zu den Gewinner*innen zählten neben dem „inKlub Startup Mentoring Programm“ für die Umsetzung von Geschäftsideen durch Gründungsinteressierte sowie dem Qualifizierungsangebot „Inklusion erleben“ zur Kita-Assistenz auch die professionelle Schauspielausbildung für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung im Rahmen der Kölner „Rheinkompanie“. Für Betroffene wird dabei zusätzlich zum gemeinsamen Unterricht aller Teilnehmenden der Schauspielschule „DER KELLER“ eine individuelle Förderung angeboten. Darüber hinaus tragen regelmäßige öffentliche Auftritte dazu bei, nach dem erfolgreichen Abschluss die Sichtbarkeit der Breite der Gesellschaft in Film, Theater und Fernsehen zu stärken.

Die Auswahl aus knapp 120 Einreichungen war vorab durch eine unabhängige, zwölfköpfige Jury mit Fachleuten aus Verbänden von Menschen mit Behinderungen, Kommunen und Ländern erfolgt. Der Preis, der in diesem Jahr mit insgesamt 17.500 Euro dotiert war, wird von der Bundesfachstelle Barrierefreiheit ausgeschrieben und vom Deutschen Landkreistag, dem Deutschen Städtetag wie auch dem Deutschen Städte- und Gemeindebund unterstützt.

Auf der Webseite www.bundesteilhabepreis.de finden Interessierte weitere Informationen…

Foto: Filmstill BMAS/Köhler

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Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Einsamkeit und kognitive Einschränkungen mit der Hörfähigkeit im Alter? Wann sollt...
08/10/2026

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Einsamkeit und kognitive Einschränkungen mit der Hörfähigkeit im Alter? Wann sollten man den HNO aufsuchen und wie laufen dort entsprechende Tests ab? Und warum sind Gefäßerkrankungen auch eine Gefahr für die Gesundheit des Innenohrs? Auf diese Fragen geht der Deutsche Schwerhörigenbund (DSB) bei einem Online-Seminar am 15. Oktober 2026 von 18:00 bis 19:30 Uhr ein.

Unter dem Titel "Medizinische Prävention und Früherkennung" informiert PD Dr. med. Ingo Todt, Chefarzt der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde im Alexianer St. Gertrauden Krankenhaus Berlin, rund um das Hören ab 50. Interessierte können sich bis zum 13. Oktober im Veranstaltungskalender unter www.schwerhoerigen-netz.de zum vierten Zoom-Webinar des Präventionsprojekts „Hör hin“ anmelden, das wie gewohnt durch die automatische Untertitelfunktion unterstützt wird.

Foto: Deutscher Schwerhörigenbund e.V. - KI generiert

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Um Einrichtungen der Eingliederungshilfe bei der gesetzlich vorgeschriebenen Umsetzung von Konzepten Schutz von Menschen...
07/10/2026

Um Einrichtungen der Eingliederungshilfe bei der gesetzlich vorgeschriebenen Umsetzung von Konzepten Schutz von Menschen mit Behinderungen gegen Gewalt zu unterstützen, haben die LAG Selbsthilfe NRW, das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) und der Trägerverein der Beratungs- und Begegnungsstätte für Menschen mit Behinderungen „Café 3B“ von April 2025 bis September 2026 verschiedene Materialien zur Reflexion vorhandener Strukturen, Praktiken und Kulturen entwickelt. Die Ergebnisse des Projekts „PInG - Partizipativer Index für Gewaltschutz“ werden am 19. November im Rahmen eines Workshops vorgestellt.

Er ist Teil des Fachtags „Konflikte, Krisen und Gewalt in herausfordernden Zeiten - Professionell handeln in interdisziplinärer Zusammenarbeit“ des Netzwerks Gewaltprävention Münster, dem das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für den entsprechenden Regierungsbezirk seit 2025 angehört. Neben dem Referenten für strukturelle Beratung, Maher Seger, gibt auch Anne Wohlfahrt vom KSL.Detmold wertvolle Einblicke in die Arbeit der letzten eineinhalb Jahre, an der zudem Katharina Tielke als Selbstvertreterin und Mitglied des politischen Stammtischs Bethel mitgewirkt hat.

Auf der Webseite www.ksl-muenster.de/de/node/7211 finden Interessierte einen Link für die Anmeldung bis um 16. Oktober 2026. Die Teilnahme-Gebühr für die Veranstaltung von 9:00 bis 15:30 Uhr im Bildungszentrum „Carl Severing“ des Landesamts für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW beträgt 49 Euro.

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Für viele Kinder und Jugendliche mit Behinderungen oder Förderbedarfen stehen noch immer keine wohnortnahen inklusiven S...
01/10/2026

Für viele Kinder und Jugendliche mit Behinderungen oder Förderbedarfen stehen noch immer keine wohnortnahen inklusiven Schulplätze in angemessener Qualität zur Verfügung. Nachdem die Landesregierung einen entsprechenden Aktionsplan im Koalitionsvertrag 2022 angekündigt, bisher jedoch nur einzelne Maßnahmen getroffen hat, sind Selbsthilfe und Eltern nun selbst aktiv geworden:

Mitte September präsentierte mittendrin e. V. zusammen mit der LAG Selbsthilfe NRW, dem Verband „Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen NRW“ und mit Unterstützung des Landesbehindertenrats ein umfangreiches Maßnahmenpaket mit sechs konkreten Handlungsfeldern - von der konkreten Ausbauplanung inklusiver Schulplätze über die Bedarfsfeststellung und Ressourcensteuerung bis hin zum Übergang ins Berufsleben. Dabei benennen die von Praktiker*innen aus dem Bildungsbereich sowie betroffenen Familien entwickelten Vorschläge neben der jeweiligen Vorgehensweise beispielsweise auch Verantwortliche, Möglichkeiten für eine wirksame Evaluierung gegebenenfalls notwendige finanzielle Ressourcen.

Interessierte können den 40-seitigen „Aktionsplan inklusive Bildung für NRW“, der den Mitgliedern der Regierungsfraktionen nach der Vorstellung im Düsseldorfer Landtag übergeben wurde, auf der Webseite www.mittendrin-koeln.de kostenlos als PDF-Datei herunterladen…

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Auf Einladung der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung und Patient*innen, Claudia Middendorf (2. von links), ...
30/09/2026

Auf Einladung der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung und Patient*innen, Claudia Middendorf (2. von links), trafen sich am 25. August die Vertreter*innen verschiedener Selbsthilfe-Organisationen mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (7. von links). Beim alljährlichen Fachgespräch standen unter anderem die geplanten Veränderungen in der Pflege im Mittelpunkt: Wie gelingt beispielsweise der Übergang aus dem Krankenhaus in die weitere Versorgung? Und welche Unterstützung benötigen Betroffene sowie Angehörige konkret?

Als Geschäftsführerin der LAG Selbsthilfe NRW brachte Melanie Ahlke (5. von links) im Austausch mit den Fachreferent*innen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales außerdem die Erfahrungen chronisch kranker Mitglieder im Berufsleben ein. Bei mittleren bis schweren Symptomen würden laut einer Umfrage mit 1.200 Teilnehmenden etwa 90 Prozent der Beschäftigten weiterhin zur Arbeit gehen. Um die Potenziale des Betrieblichen Eingliederungsmanagements stärker auszuschöpfen und Führungskräfte für Beeinträchtigungen wie Asthma oder Migräne zu sensibilisieren, unter denen rund ein Drittel des Personals in Deutschland leidet, werden im Rahmen des Projekts „AmiChro - Arbeiten mit chronischer Erkrankung“ aktuell entsprechende Info-Materialien entwickelt.

Darüber hinaus soll zukünftig insbesondere die Anpassung an Klimafolgen weiterverfolgt und gemeinsam vorangebracht werden. Während die institutionellen Strukturen in Pflegeheimen einen professionellen Umgang mit Hitze begünstigen und umfangreiche Investitionen der Krankenhäuser in Schutzmaßnahmen vorgesehen sind, müssten gerade vulnerable Gruppen und Ältere in Privathaushalten besser geschützt werden…

Foto: LBBP NRW

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