Schloss Platz Kultur 2020

Schloss Platz Kultur 2020 Vom Schlossplatz zum Schlossareal: Strategien für einen Zukunftsort in Münster Als Grundlage dienen uns Planungen des Architekten Prof. Dieter G.

Wir sind eine Initiative von engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus Münster, denen eine ganzheitliche Entwicklung des Schlossareals wichtig wie notwendig erscheint. Unser Anliegen ist es, dieses Thema auf die Tagesordnung der Stadtgesellschaft in Münster zu bringen. Unser Mandat ist nicht von Interessengruppen geleitet: weder Kaufmannschaft, noch Politik, noch andere Akteure. Deswegen berücksicht

igen wir auch nicht nur eine bestimmte Zielgruppe, sondern nehmen die gesamte Bürgerschaft Münsters in den Blick. Baumewerd (1932-2015), die er 2007 und 2012 zur Gestaltung des Schlossplatzes vorlegte. Diese Leitideen sind geprägt von der Philosophie des mit Münster eng verbundenen Philosophen Josef Pieper (1904-97). Dessen „Theorie des Festes“ schlägt sich unmittelbar nieder in Schlüsselmerkmalen der Platzgestaltung. Baumewerds gedankliches und planerisches Erbe möchten wir in den Diskurs einbringen.

Einladung:BDA-Reihe A-Z Architekten - Herbst 2024Do 26.09. A-Z: Max Hasak (1856-1934) -Von-Vincke-Haus, ehem. Reichsbank...
14/09/2024

Einladung:
BDA-Reihe A-Z Architekten - Herbst 2024

Do 26.09. A-Z: Max Hasak (1856-1934) -
Von-Vincke-Haus, ehem. Reichsbank, Domplatz 36, Münster

Mi 23.10. A-Z: Gustav Wolf (1887-1963) -
IHK Nord Westfalen, Sentmaringer Weg 61, Münster

Mi 13.11. A-Z: Werner Heselhaus (1928-2021) -
Ehem. Klinikenkirche St. Maria Heil der Kranken, Waldeyerstraße 14, Münster

-----------------------------------------------
Programm 2024:
BDA Münster-Münsterland,
A-Z Architekten: Hasak, Wolf, Heselhaus

Neue Termine für Architekturvorträge

Auch in diesem Jahr veranstaltet der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten Münster-Münsterland (BDA) wieder neue Ausgaben in der Reihe "A-Z Architekten". In den kommenden Monaten werden diesmal die Architekten Max Hasak, Gustav Wolf und Werner Heselhaus vorgestellt.

Gleich der erste Architekturabend in der ehemaligen Reichsbank lässt Architekturinteressierte aufhorchen. Denn weder Gebäude noch Architekt sind der Allgemeinheit zumeist bekannt. Dabei kann die Lage am Domplatz kaum zentraler sein. Gebaut 1892/93 zunächst als Reichsbank, sodann genutzt als Landeszentralbank, dient diese heute als Freiherr-von-Vincke-Haus der Bezirksregierung und soll künftig zur Adresse des NRW-Verfassungsgerichtshofs werden. In seinem Vortrag wird der Architekt und Autor Stefan Rethfeld Leben und Werk des Berliner Architekten Max Hasak (1856-1934) vorstellen, der nicht nur zahlreiche Reichsbanken in den verschiedenen Städten in Deutschland verantwortete, sondern auch Kirchen- und Museumsbauten. Auch hinterließ er als Architekturhistoriker zahlreiche Publikationen, die sein starkes Interesse für das Weiterdenken von Architekturgeschichte begründen. Der Vortrag findet am Donnerstag, 26.9. um 19 Uhr in der ehemaligen Reichsbank, Domplatz 36, in Münster statt.

Ein zweiter Abend wird dem einflussreichen Architekten Gustav Wolf (1887-1963) gewidmet, der als Leiter der Westfälischen Heimstätte verschiedene Siedlungen entwarf und später als Landesbaupfleger in Westfalen wirkte. Mit der Gartenstadt Habichtshöhe in Münster setzte er vor 100 Jahren Maßstäbe im genossenschaftlichen Siedlungsbau. Doch auch in Ostpreußen, Berlin und Breslau hinterließ er bauliche Spuren. Besonders aber sind es seine Schriften zu Höfen, Häusern, Straßen und Städten, mit der Wolf für ein neues Architekturverständnis zwischen Tradition und Moderne warb. Der Vortrag von Stefan Rethfeld wird am Mittwoch, 23.10. um 19 Uhr bei der IHK Nord Westfalen am Sentmaringer Weg 61 in Münster stattfinden.

Den Abschluss der diesjährigen Staffel bildet ein Architekturabend über den Architekten Werner Heselhaus (1928-2021), der als leitender Direktor des Staatshochbauamtes in Münster zahlreiche Bauten der öffentlichen Verwaltung verantwortete. Zusammen mit Heinz Richter führte er 1957/58 die Klinikkirche St. Maria Heil der Kranken aus, die kürzlich profaniert wurde. Auch das Staatsarchiv erweiterte er 1973-1976 mit einem modernen Betonbau. Für das heimatliche Coesfeld entwarf er 1979-82 Finanzamt und Amtsgericht. Seine Rolle als Architekt wie als Vertreter der Landesbauverwaltung wird Stefan Rethfeld in seinem Vortrag am Mittwoch, 13.11. um 19 Uhr in der ehemaligen Klinikkirche St. Maria Heil der Kranken, Waldeyerstraße 14, in Münster vorstellen.

Zu den Terminen lädt der BDA Münster-Münsterland herzlich ein. Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos: www.bda-muenster.de

Adresse

Prinzipalmarkt 13
Münster
48143

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Schloss Platz Kultur 2020 erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Schloss Platz Kultur 2020 senden:

Teilen

Wir wollen den Schlossplatz Münster neu ins Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen.

Der Schlossplatz Münster zählt zu den zentralen Orten der Stadt. In den letzten Jahrzehnten und Jahren vielfach Gegenstand von Planungen und Publikationen, fristet er bis heute dennoch ein in vielen Bereichen ungestaltetes Dasein und wird unter Wert in der wachsenden Stadt Münster genutzt.

Mit dem Projekt „Schloss Platz Kultur 2020“ möchten wir den Schlossplatz neu ins Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen. Und ihn gemeinsam mit der Stadtgesellschaft und der Expertise von Wissenschaft, Kunst und Kultur, Politik und Wirtschaft qualitätvoll und nachhaltig entwickeln.

Schloss Platz Kultur 2020 - Für eine ergebnisoffene Diskussion zur Stadtentwicklung Münsters

Wir sind eine Initiative Münsteraner Bürgerinnen und Bürger, denen eine ganzheitliche Entwicklung des Schlossplatzes wichtig wie notwendig erscheint. Unser Anliegen ist es, dieses Thema auf die Tagesordnung der Stadtgesellschaft zu bringen.