Initiative Riebeckstraße63

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Initiative Riebeckstraße63 Erinnern an Ausgrenzung, Arbeitszwang
& Abweichung. Initiative und Verein Riebeckstraße 63 am historischen Ort der Leipziger Arbeitsanstalt

Veranstaltungstipp für   und   Abend in  DENK–SPLITTER »auf einmal sind alle gleich«Ein TheaterexperimentDonnerstag/Frei...
08/10/2026

Veranstaltungstipp für und Abend in

DENK–SPLITTER »auf einmal sind alle gleich«
Ein Theaterexperiment

Donnerstag/Freitag, der 8./9. Oktober 2026 | 19 Uhr |
Alte Nikolaischule, 2. Obergeschoss

8./9. Oktober 2026 | 19 Uhr | Ein Theaterexperiment | Alte Nikolaischule, 2. Obergeschoss Was heißt es heute psychisch krank zu sein? Wie erlebt ein Psychiater die Arbeit mit betroffenen Menschen? Wie und wo begegnen sich beide? Ist es eine Chance, wenn »Verrückte« Kunst machen? Gedichte des Gug...

  Erinnerungspolitischer Fachtag 2026 der sLAG - sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem NS Mitt...
07/10/2026


Erinnerungspolitischer Fachtag 2026 der sLAG - sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem NS

Mittwoch, 18. November 2026, ab 10 Uhr
Technische Universität, Reichenhainer Straße 90, Chemnitz

Der diesjährige Erinnerungspolitische Fachtag widmet sich einer der dringlichsten Herausforderungen in unserem Arbeitsfeld, dem Antisemitismus. In einem gefährlich polarisierten Zeitgeschehen sucht die sLAG beständig nach Möglichkeiten, Diskursräume zu öffnen und eine Erinnerungsarbeit fortzusetzen, die auf Vernetzung und profundem Wissen basiert, die sich jedem Versuch, den Holocaust zu relativieren, widersetzt und gegen jeden Antisemitismus interveniert.

Weitere Infos & Programm:
https://slag-aus-ns.de/termine/erinnerungspolitischer-fachtag-2026/

06/10/2026
Eben erschienen:Die Geschlossene Venerologische Station in Berlin-Buch:Ein langer Weg zur Erinnerung? Ein Beitrag von Fr...
06/10/2026

Eben erschienen:
Die Geschlossene Venerologische Station in Berlin-Buch:
Ein langer Weg zur Erinnerung?
Ein Beitrag von Fruzsina Müller und Hannes Schneider

Im April dieses Jahres kamen Historiker:innen, Gedenkstättenpädagog:innen und andere Interessierte in Berlin zusammen, um über die Bildungsarbeit zu inhaftierten Frauen in der DDR zu sprechen. Haft in der DDR und in der Sowjetischen Besatzungszone ist ein Thema, das vor allem an den ehemaligen Haftorten vermittelt und oft auch dort erforscht wird. Denn diese Orte öffnen den Zugang zu den Quellen: zu behördlichen Akten, Bildern, Objekten und nicht zuletzt zu den ehemaligen Inhaftierten – über Opferverbände, die diese nach 1990 in Bezug auf diese Haftorte gründeten.

Die gerade erschienene Ausgabe von "Lernen aus der Geschichte" dokumentiert den Workshop. Fruzsina Müller und Hannes Schneider von unserer Initative fragen in ihrem Beitrag des Magazins danach, wo die Aufarbeitung der Geschichte der Geschlossenen Venerologischen Station in Berlin-Buch heute steht.

Das Magazin steht kostenfrei zum Download auf der Website des LaG-Magazins zur Verfügung:
https://lernen-aus-der-geschichte.de/magazin/frauen-in-haft-bildung-und-vermittlung-an-ehemaligen-haftorten-in-ost-berlin/

Mit dabei im Programm des "Tags der Stadtgeschichte": Am Freitag, 6. November, stellt Markus Streb im Panel "(Virtuelle)...
05/10/2026

Mit dabei im Programm des "Tags der Stadtgeschichte": Am Freitag, 6. November, stellt Markus Streb im Panel "(Virtuelle) Orte und ihre Geschichte(n)" die Arbeit unserer Initative zur Erschließung und Vermittlung der Riebeckstraße 63 als ein zentraler Orts der nationalsozialistischen Verfolgung von Jüdinnen und Juden in Leipzig vor.

Die Teilnahme am Tag der Stadtgeschichte in der Alten Börse ist kostenfrei und ohne Voranmeldung möglich. Kommt vorbei!

Ab nächste Woche in Cottbus: die Ausstellung "Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute"Im Mit...
04/10/2026

Ab nächste Woche in Cottbus: die Ausstellung "Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute"

Im Mittelpunkt der Wanderausstellung stehen die Erfahrungen jener Opfer des Nationalsozialismus, deren Schicksale nicht vergessen oder verdrängt, sondern in den drei Nachfolgestaaten des NS-Regimes (Bundesrepublik Deutschland, DDR und Österreich) viele Jahrzehnte gezielt verschwiegen wurden. Sie zeigt die Vielfalt derer auf, die von den Nationalsozialisten mit schwarzem und grünem Winkel in Konzentrationslagern inhaftiert oder in Kliniken, Arbeitshäusern sowie Gefängnissen drangsaliert wurden: queere Menschen; Frauen, die in ihrem (sexuellen) Verhalten von gesellschaftlichen Normen abwichen und entsprechend als „hwG“ (häufig wechselnder Geschlechtsverkehr) eingestuft wurden; Roma; Menschen, die aufgrund von Erkrankungen nicht zu schwerer körperlicher Arbeit fähig waren; Obdachlose, Kleinkriminelle, unehelich Schwangere, Heimkinder und Menschen ohne Bildungs- und Aufstiegschancen.

Erst im Februar 2020 wurden all jene Individuen und Gruppen durch den Deutschen Bundestag offiziell als NS-Opfer anerkannt. Bestandteil des Bundestagsbeschlusses war die Konzeption einer Wanderausstellung mit dem Ziel, diese bis dahin verleugneten Opfergruppen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Entstanden in enger Kooperation zwischen der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg / Flossenbürg Concentration Camp Memorial und der StiftungDenkmal - FoundationMemorial, wurde die Ausstellung am 10. Oktober 2024 in Berlin eröffnet. Darauf folgten 2025 Stationen in Flossenbürg und Köln; im Januar dieses Jahres war die Ausstellung im Neuen Rathaus Leipzig zu sehen.

Bis zum 3. Janaur wird sie, begleitet von einem vielseitgen Programm, in Cottbus zu sehen sein:
https://www.stadtmuseum-cottbus.de/Verleugneten.html

Auch im Oktober ist bei uns in und um die Riebeckstraße 63 richtig viel los. Alle unsere Termine im Überblick findet ihr...
01/10/2026

Auch im Oktober ist bei uns in und um die Riebeckstraße 63 richtig viel los. Alle unsere Termine im Überblick findet ihr hier - und immer auch auf unserer Website unter: https://riebeckstrasse63.de/veranstaltungen/

Nächsten Mittwoch:Erzählcafé zu den Venerologischen Stationen in der DDRWann: Mittwoch, 07.10.2026 16:30 – 18:30 Uhr Wo:...
30/09/2026

Nächsten Mittwoch:
Erzählcafé zu den Venerologischen Stationen in der DDR

Wann: Mittwoch, 07.10.2026 16:30 – 18:30 Uhr
Wo: in den Räumen der ev.-luth. Erlöserkirchgemeinde Leipzig-Thonberg
(Dauthestr. 1A, 04317 Leipzig) auf dem historischen Gelände der Riebeckstraße 63

Das Erzählcafé ist eine Veranstaltungsreihe, welche sich an Frauen richtet, die während der DDR-Zeit in geschlossene Venerologische Stationen eingewiesen wurden. Wir möchten diesen Erfahrungen mehr Raum geben und zum Austausch anregen. Außerdem soll diese wenig bekannte Geschichte damit einer größeren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Adresse

Leipzig
04317

Öffnungszeiten

14:00 - 18:00

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