22/10/2026
Trauer braucht Raum – und Menschen, die da bleiben.
Rund 60 Menschen kamen gestern Abend bei unserer Veranstaltung „Aus Verlegenheit Mut machen: Wie wir Trauernde sichtbar und hörbar machen“ in der Stadtbibliothek Koblenz zusammen, zu der wir gemeinsam mit der Stadt Koblenz eingeladen hatten.
Bei der Lesung aus ihrem autobiografischen Buch „Mein Leben mit einem Zebra im Kopf“ sprach Sandra Engels darüber, wie individuell Trauer ist und was Betroffenen wirklich hilft. Musikalische Momente am Cello von Jonatan Ide, literarische Impulse von Gisela Nülle vom Förderverein Lesen und Buch und ein sehr offenes Podiumsgespräch mit Trauerbegleiterin Nathalie Ide und Kulturdezernent Ingo Schneider - dem Schirmherr der Veranstaltung - machten den Abend besonders.
Was bleibt? Trauernde brauchen keine perfekten Worte. Sie brauchen Menschen, die sich trauen, da zu sein, nachzufragen und zu bleiben - und zeigen: Du bist nicht alleine.
Vielen Dank an alle Mitwirkenden und Gäste für diesen berührenden Abend!