05/10/2026
Dem Dauerregen zum Trotz haben am letzten Donnerstag zahlreiche Menschen vor dem RuhrCongress ihre Solidarität mit dem Bochumer Kinder- und Jugendring und der KoFabrik ausgedrückt. Der Leiter unseres Kinder- und Jugendreferates, Rainer Blauth, sprach im Namen der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Bochum. "Kultur, Nationalität, Religion, Herkunft und Prägung unterscheiden uns. Das hindert uns nicht zusammen zu arbeiten, weil uns eine Sache verbindet: Wir glauben fest daran, dass jeder Mensch, jedes Kind, jeder Jugendliche eine gottgegebene Würde hat, die von niemandem abzusprechen oder zu nehmen ist. Wir glauben daran, dass jedes Kind das Recht hat in einem sicheren, geborgenen und förderlichen Umfeld groß zu werden. Das leben wir und darum gehören wir mit voller Überzeugung in diesen Jugendring, der sich seit 80 Jahren für die heranwachsende Generation in dieser Stadt einsetzt." Unter anderem wurde über den neuen Kinder- und Jugendförderplan beraten, der auch die finanziellen Weichen für die nächsten fünf Jahre stellen soll. "Die vertrauensvolle Zusammenarbeit über Jahrzehnte und die seriöse Mittelverwendung infrage zu stellen (so wie es einige Kräfte im Rat der Stadt Bochum tun) empfinde ich als unseriös und destruktiv. Der Beschluss ist ein Zeichendes Respektes und der Anerkennung für das, was die freien Jugendverbände gemeinsam mit dem Jugendring Tag für Tag leisten. Eine Arbeit – wertvoll für Familien, wertvoll für den Zusammenhalt in unserer Stadt und von unschätzbarem Wert für die junge Generation", so Rainer Blauth.