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FC Muri mit Kantersieg zum Wintermeister! Nach dem 11:1 gegen das inferiore Niederlenz führt das Team von Trainer Alain ...
01/11/2026

FC Muri mit Kantersieg zum Wintermeister!

Nach dem 11:1 gegen das inferiore Niederlenz führt das Team von Trainer Alain Schultz nach der Vorrunde die Tabelle der 2. Liga AFV an. Grösster Konkurrent im Kampf um Rang eins ist der FC Suhr mit zwei Punkten Rückstand auf die Freiämter.

FC Muri oder FC Suhr? Wer wird Aargauer Meister? Und welches der beiden Aushängeschilder der 2. Liga AFV qualifiziert sich im Direktduell für den Axpo Aargauer Cupfinal? Fragen, die in der Rückrunde 2027 beantwortet werden! Am Freitag, 2. April, und am Mittwoch, 7. April, kommt es innert kürzester Zeit gleich zu zwei Direktduellen der beiden Aufstiegskandidaten: Erst in der Meisterschaft in Suhr, dann im Cup-Halbfinal in Muri.
Der Frühling des nächsten Jahres verspricht also viel Spannung im Aargauer Fussball. Nachdem Suhr im letzten Vorrundenspiel gegen Wohlens zweite Mannschaft einen 0:1-Rückstand in einen 3:1-Erfolg drehen konnte, wurde Muri seiner Favoritenrolle im Heimspiel gegen Niederlenz gerecht.

Mehr noch! Der Wintermeister kanterte das abstiegsgefährdete Niederlenz gleich mit 11:1 nieder. Die Entscheidung in der einseitigen Partie war schon nach sieben Minuten gefallen. Fidan Tafa (3.) und Belmin Mrkonja (7.) sorgten in der Anfangsphase für eine schnelle 2:0-Führung. Danach fielen die Tore wie reife Früchte im Herbst. Am Schluss siegten die Murianer gar zweistellig. Dabei erzielte Luca Merendino einen Hattrick. Mit dem Torverhältnis 44:8 setzt der FC Muri ein deutliches Statement. Diese technisch versierte, offensiv starke und defensiv mit dem Top-Duo Parente/Mrkonja äusserst stilsichere Mannschaft hätte zweifellos die Klasse, sogar an der Spitze der 2. Liga interregional ein Wörtchen mitzureden.

„Lieber Cupsieg als Meistertitel“

Von Leader Muri zu Verfolger Suhr: Nach einer schwierigen Vorbereitung mit einem dünnen Kader konnten die Suhrer die Erwartungen während der ersten Hälfte dieser Saison bei weitem übertreffen. Mit 31 Punkten aus 13 Spielen und der Qualifikation für die Cup-Halbfinals kann die Mannschaft sogar vom Double träumen. „Ich hätte nie gedacht, dass wir nach den Problemen in der Kaderbildung im Sommer eine so starke Vorrunde spielen“, sagt Präsident Ömer Yelli. „Jetzt wäre ein Titelgewinn die Krönung. Könnte ich zwischen dem Meistertitel und dem Aargauer Cupsieg wählen, würde ich den Cup nehmen.“ Klare Worte von Yelli, der noch nie ein Sympathisant der 2. Liga interregional gewesen ist. Auffallend ist die Kontinuität bei den Trainern. Nach Manuel Calvo, der die erste Mannschaft von 2018 bis 2024 trainierte, übernahm Emir Sinanovic im Juli 2024 die sportliche Führung und ist noch immer im Amt.

Hut ab vor Würenlingen!

Muri und Suhr drückten dem Geschehen in der 2. Liga AFV in der Vorrunde also den Stempel auf. Zu den Gewinnern zählen bestimmt auch Küttigen und „SchöNie“, welche nicht nur in der Meisterschaft starke Leistungen zeigten, sondern auch im Cup für Furore sorgten und im Halbfinal am Dienstag, 6. April, im Duell zweier absoluter Cup-Spezialisten aufeinandertreffen. Das Überraschungsteam der ersten Saisonhälfte ist zweifellos Aufsteiger Würenlingen mit bereits 17 Zählern auf dem Konto. Die Erwartungen nicht erfüllen konnte das mit vielen Topspielern und Vorschusslorbeeren in die Saison gestartete Lenzburg. Das Team von Trainer Samuele Drakopulos weist bereits elf Punkte Rückstand auf Rang 1 auf. Zu den Verlierern zählt auch der SC Schöftland, der im Sommer einen grossen Aderlass zu beklagen hatte und mit nur sieben Punkten am Tabellenende klassiert ist. Natürlich sind das alles nur Momentaufnahmen. Die mit Spannung erwartete Rückrunde wird Aufschluss darüber geben, wer am Schluss feiern kann oder nicht.

Text: Ruedi Kuhn
Fotos: Gerry Frei

AFV Inside Folge 4 mit Alain SchultzVom Tor in die falsche Richtung über den Aufstieg mit dem FC Aarau und seine Zeit al...
29/10/2026

AFV Inside Folge 4 mit Alain Schultz

Vom Tor in die falsche Richtung über den Aufstieg mit dem FC Aarau und seine Zeit als Kultfigur beim FC Wohlen bis zum legendären Cupsieg 2022 mit dem FC Sarmenstorf: Alain Schultz hat den Aargauer Fussball während vieler Jahre mitgeprägt.

Im Gespräch mit Jonas Manouk blickt der heutige Cheftrainer des FC Muri auf seine Laufbahn zurück und erzählt offen, persönlich und mit viel Humor von prägenden Erlebnissen auf und neben dem Fussballplatz.

Hier gehts zur ganzen Folge:

https://www.youtube.com/watch?v=u6ZtGFt3m-E

🎧 Jetzt auch auf Spotify, Apple Podcasts und Deezer verfügbar.

📩 Feedback an [email protected].

Vom Tor in die falsche Richtung über den Aufstieg mit dem FC Aarau ...

26/10/2026
19/10/2026

⚽ Week of the Referee 2026 ⚽️

Schiedsrichter sein: Es geht um Verantwortung. Um Haltung. Um Respekt.
Und um Erfahrungen, die weit über den Fussballplatz hinausgehen.
Gedanken von Luigi Ponte, die zum Nachdenken anregen – im Rahmen der Week of the Referee 2026.



Aarau jubelt dank Ex-FCZ-Spieler Daniel Afriyie!Das Wochenende stand für die drei Aushängeschilder des Aargauer Fussball...
18/10/2026

Aarau jubelt dank Ex-FCZ-Spieler Daniel Afriyie!

Das Wochenende stand für die drei Aushängeschilder des Aargauer Fussballs im Zeichen des Schweizer Cups. Der FC Aarau sorgte mit einem 2:0-Sieg gegen den FC Zürich für die Überraschung der zweiten Hauptrunde. Der FC Baden gewann in der ersten Runde der Qualifikation für den Cup-Wettbewerb 2027/28 gegen Wohlen mit 2:1. 

Der FC Aarau ist und bleibt eine Wundertüte. Neun Tage nach der blamablen 1:2-Niederlage gegen Nyon in der Challenge League nützte die Mannschaft von Trainer Brunello Iacopetta die Gelegenheit für eine Wiedergutmachung. Zum Mann des Spiels vor begeisterten 8450 Zuschauern im Brügglifeld avancierte in der zweiten Hälfte der zweifache Torschütze Daniel Afriyie. Damit haben sich die Aarauer für die Cup-Achtelfinals qualifiziert. 

Nach einer ereignislosen ersten Halbzeit wurden die beiden Teams offensiver und suchten vermehrt das Risiko. Erst scheiterte der frühere Aarauer Kevin Spadanuda nach knapp einer Stunde mit einem Kopfball am reflexstarken FCA-Torhüter Andreas Hirzel (58.). Statt 1:0 für den FCZ stand es plötzlich 1:0 für den FC Aarau. Der frühere Zürcher Afriyie belohnte sich gleich zweifach für seinen starken Auftritt. Der Offensivspieler aus Ghana brachte die Aarauer nach 68 Minuten mit einem Flachschuss aus kurzer Distanz 1:0 in Führung. Damit nicht genug. Afriyie doppelte kurz vor Schluss nach und traf mit einem präzisen Abschlussversuch nahe der Strafraumgrenze zum entscheidenden 2:0. 

FC Baden trifft auf Azzurri Genève 

Schon am Samstag kam es im Esp zum Derby zwischen dem FC Baden und Wohlen. Der Gastgeber gewann nach einer weitgehend ausgeglichenen Partie dank einem Treffer von Noah Probst in der Nachspielzeit 2:1. Die Vorarbeit für das entscheidende Tor leistete Ensar Huruglica, seines Zeichens auffälligster Akteur des Spiels. In der zweiten Qualifikationsrunde muss die Mannschaft von Trainer Ivan Previtali im März nächsten Jahres nach Genf reisen und trifft auf das 1.-Liga-Spitzenteam Azzurri Genève. Der Sieger dieser Partie ist für den Cup 2027/2028 qualifiziert. 

✒️ Ruedi Kuhn
📸 Sarah Rölli

17/10/2026

⚽ Ohne Schiris kein Fussball! 🙌

Die Week of the Referee steht ganz im Zeichen der Wertschätzung für unsere Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter.

Danke für euren Einsatz, eure Leidenschaft und euer Engagement – Woche für Woche! 👏❤️

16/10/2026

SRF zu Besuch beim AFV-Workshop "Nähe und Distanz”

Der AFV bietet seinen Vereinen den Workshop „Nähe und Distanz” kostenlos an. Trainer/innen und Vereinsverantwortliche erhalten eine praxisnahe Orientierung für Situationen, die im Fussballalltag oft nicht schwarz oder weiss sind.

Dabei geht es nicht um Misstrauen oder Generalverdacht, sondern um Bewusstsein, Klarheit und Verantwortung. Gemeinsam stärken wir die Handlungssicherheit im Vereinsalltag und schaffen ein Umfeld, in dem sich Kinder und Jugendliche sicher fühlen können.

Das SRF hat unseren Workshop begleitet und zeigt, warum Prävention, Reflexion und eine starke Vereinskultur zentrale Bestandteile einer erfolgreichen Nachwuchsarbeit sind.

AFV-Gala 2026 ausverkauft!Der Aargauer Fussballverband freut sich über das riesige Interesse an der AFV-Gala 2026. Mittl...
13/10/2026

AFV-Gala 2026 ausverkauft!

Der Aargauer Fussballverband freut sich über das riesige Interesse an der AFV-Gala 2026. Mittlerweile sind sämtliche Plätze vergeben, es können keine weiteren Anmeldungen berücksichtigt werden. Der AFV bedankt sich herzlich bei allen Vereinen und Gästen für die überwältigende Resonanz und das grosse Interesse an der AFV-Gala 2026.

Marcel Koller und die schlechten Erinnerungen ans BrügglifeldAm Sonntag kommt es im Brügglifeld zum Cup-Schlager zwische...
13/10/2026

Marcel Koller und die schlechten Erinnerungen ans Brügglifeld

Am Sonntag kommt es im Brügglifeld zum Cup-Schlager zwischen dem FC Aarau und dem FC Zürich. Für FCZ-Trainer Marcel Koller ist es ein besonderes Spiel, eine emotionale Rückkehr ins Stadion der Aarauer. Vor 35 Jahren erlebte er hier den wohl schrecklichsten Moment seiner aktiven Karriere.

Was für ein reizvolles Duell im Schweizer Cup zwischen dem FC Aarau und dem FC Zürich! Trotz des Klassenunterschieds ist der Ausgang der Partie offen. Einen Favoriten gibt es nicht. Eines ist klar: Einer der Protagonisten reist mit schlechten Erinnerungen ins Brügglifeld. Es ist FCZ-Trainer Marcel Koller!

Es war am 24. Juli 1991, als der heute 65-jährige Koller mit GC zum Auftakt der Saison 1991/92 im Bügglifeld spielte. Die Aarauer siegten dank zwei Toren von Uwe Wassmer und je einem Treffer von Petar Aleksandrov und René Sutter 4:0. Viel schlimmer aus Sicht der Zürcher: Nach einem Horrorfoul von FCA-Spielertrainer Roger Wehrli an Koller schrie der Zürcher vor Schmerzen und blieb minutenlang am Boden liegen. Ich sass auf der Tribüne. Der Schrei Kollers ging mir durch Mark und Bein. Koller erlitt einen offenen Schien- und Wadenbeinbruch und musste eine 18-monatige Zwangspause einlegen. Es war einer meiner schlimmsten Momente als FCA-Reporter.

35 Jahre später kehrt Koller ins Brügglifeld zurück. Nicht mit seinem Herzensverein GC, nein, mit Erzrivale FCZ! Dreieinhalb Jahrzehnte – eine lange Zeit! Dennoch wird sich Koller, der sich als Trainer seit 2000 einen Namen gemacht hat, mit Sicherheit an einen der bittersten Augenblicke seiner Laufbahn erinnern. Gleiches gilt für Wehrli, der nach dem Brutalofoul an Koller heftigst kritisiert wurde, als Spielertrainer des FC Aarau nicht glücklich wurde und kurze Zeit später entlassen worden ist.

Ich bin gespannt, mit welchen Gefühlen Marcel Koller vor dem Cupschlager ins Brügglifeld zurückkehren wird. Es ist gut zu wissen, dass er als Trainer glücklicherweise weit weniger gefährlich lebt als in der Rolle des Spielers. Zumindest auf dem Spielfeld kann dem 55-fachen Nationalspieler und siebenmaligen Schweizer Meister mit GC während des Cupspiels nichts passieren. (ruku)

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