03/07/2026
Ich würde gerne in meiner Freizeit christliche Bücher über den Alltag schreiben. Schau dir an, was ich bisher geschrieben habe. Hinterlasse gerne einen Kommentar nach dem Lesen.
Drei christliche Brüder traten mit jeweils zwei unterschiedlichen Anliegen vor Gott.
Als sie vor dem Schöpfer standen, wurde ihnen folgende Frage gestellt:
„Wisst ihr, ich liebe euch alle. Und ich glaube, jeder von euch hat seine eigenen Wünsche und Anliegen. Was kann ich für euch tun? Bittet, und es wird geschehen.“
Der erste trat vor und fragte Gott: „Mein Herr, du hast mir alles gegeben, was ich mir auf dieser Welt gewünscht habe. Segne mich weiterhin mit genau dem, was ich habe.“ Und er ging zurück.
Der zweite trat vor. Er sagte: „Mein Herr, mein Pferd läuft nicht mehr richtig. Wenn es ein Auto wäre, würde ich es gerne mit tausend Dollar reparieren lassen. Außerdem braucht meine kranke Tochter Heilung. Erbarme dich meiner.“ Auch er trat zurück.
Der dritte trat hervor und sprach: „Mein Herr, vergib mir, ich weiß zutiefst, dass ich dich verletzt habe. Und ich kann nicht erahnen, wie sehr du mich empfindest. Vergib mir, mein Herr, und gib mir die Gelegenheit, in deinem ewigen Leben an deiner Seite zu sein.“
Auch er trat zurück.
Die Frage ist: Wem von diesen drei christlichen Brüdern wurde wohl der größte Wunsch erfüllt?
Im Leben haben wir alles vor uns, und manche von uns sind begabt und glauben, alles sei perfekt, so dass wir blind vor dem Gefühl sind, nichts mehr zu brauchen. (Das lernen wir vom ersten Bruder.)
Manchmal führt uns das Leben dazu, dass wir in jeder Situation das Gefühl haben, unser eigenes Wohl stünde an erster Stelle. Wir vergessen dabei, dass es jenseits dessen, was wir haben, noch so viel mehr gibt, dass wir die Hand ausstrecken und mit dem, was vor uns liegt, noch mehr erschaffen können. (Das ist die Lehre vom zweiten christlichen Bruder.)
Doch das Leben behandelt uns unterschiedlich, weil wir getrennte Wege gehen. Manche von uns scheinen am Boden zerstört zu