10/03/2026
Ja!
Wir gründen eine Gemeinschaft.
Wir möchten uns mit Menschen zusammen finden, die mit beiden Beinen auf Mutter Erde stehen und auch mit ihren Händen etwas zu unserem Gemeinschaftsplatz beitragen können und wollen.
Es geht darum unsere Kompetenzen, Fähigkeiten und Potenziale zu bündeln und dadurch zu potenzieren.
Wir sind davon überzeugt, daß die Zeit des Alleinekämpfens JETZT vorbei ist und unsere wichtigste Aufgabe als Menschheit darin besteht endlich wieder zu lernen in Gemeinschaft unser eigenes Spielfeld zu kreieren.
In unserer Gemeinschaft wird es keine ewigen Diskussionen geben, weil kompetente Menschen ihre Verantwortungsbereiche haben werden.
Im Plenum werden Ergebnisse und der Status eines Projektes vorgestellt. Wenn der Projektleiter fragen hat, die er alleine nicht lösen will oder kann, kommt es zum Ideenaustausch. Weil wir gemeinsam ein größeres Sichtfeld haben.
Jeder Projektleiter kann um faktische Unterstützung bitten, wenn gerade viel zu tun ist.
Ich mag das am Beispiel unseres Gemeinschaftsgarten erläutern.
Der Projektleiter "Garten" berichtet im Plenum wo der Garten steht, was es für Herausforderungen gibt und wo er unterstützung benötigt. Sein Wirken ist nicht der Grund zur Diskussion, denn er ist Projektleiter, weil er Kompetenzen in diesem Bereich hat.
Anmerkungen dürfen gemacht werden (von kompetenten Menschen in der gruppe). Der Projektleiter kann morgens beim gemeinsamen Frühstück(z.B) darum bitten, daß ihm drei Menschen heute beim Beikräuter entfernen in den Beeten unterstützen.
Das heißt, wir machen nicht für jedes Thema eine riesen Diskussion mit Konsensfindung auf, sondern übergeben Menschen mit Kompetenzen die Verantwortung und den Raum in ihrem Bereich schöpferisch tätig zu sein.
Das führt dazu, das jeder Spaß an "seinem" Projekt hat und das beste für die Gruppe will. Jeder kann in dem was er gerne tut und kann die Gruppe bereichern.
Das ist erstmal unsere Grundidee, wie wir Gemeinschaft leben möchten.
Und natürlich braucht jeder sein eigenes "Zuhause" auf dem Platz, in Form einer Yurte, Tinyhaus, Wohnwagen. Auch mit einem eigenen kleinen Garten für das Lieblingsgemüse.
Das Gemeinschaftshaus steht allen zur Verfpgung mit Gemeinschaftsküche, Eßbereich, Wohnzimmer, Bibliothek, Atelier, Musikraum, Gästezimmern und was wir uns als Gemeinschaft so wünschen.
Wir ernähren uns aus einem Selbstversorgergarten.
Wir streben die höchstmögliche Autarkie an.
Wir sind nicht demokratisch, sondern konsensorientiert.
Nicht der stärkere, lautere gewinnt, sondern wir gemeinsam.
Jeder kann seine Projekte verwirklichen oder "draussen" arbeiten gehen...
Jeder trägt sowohl mit seinem Wissen, seiner Arbeitskraft und auch finanziell zur Gemeinschaft bei.
Es ist eher so etwas wie ein Dorf, in dem wir einander unterstützen und Dinge gemeinsam tun, die uns und die Gemeinschaft voranbringen.
Unser bestehender Platz in Nordschweden, soll und darf als Testfeld fungieren, um eine "stabile" Gruppe an Menschen zu finden, die das Abenteuer Gemeinschaft leben wollen. Hier können wir herausfinden, ob wir miteinander können, wie wir mit Konflikten umgehen und ob wir es schaffen wieder an den gemeinsamen Tisch zu kommen um uns auszusprechen und unser jeweiliges Menschsein zu akzeptieren.
Ob wir dann als Gruppe in Nordschweden bleiben oder gemeinsam einen neuen Platz kaufen wird sich ergeben.
Hier geht es ersteinmal um die menschliche Seite. Als nächstes kommt der richtige Platz. Das schützt uns alle vor schweren finanziellen Folgen an denen dann auch die Gemeinschaft zerbrechen kann.
Wir freuen uns von Dir zu hören und zu lesen:
- wenn Du etwas mit Deinen Händen erschaffen kannst.
- Wenn Du Kompetenzen und Fähigkeiten hast.
- Wenn Du mit unserer Vorstellung mitgehen kannst.
- Wenn Du bereit bist Dich aktiv einzubringen.
Herzensgrüße
Xanthia
PS. Den link zum Youtube findest Du im ersten Kommentar.