27/09/2026
𝑬𝒊𝒏 𝑨𝒃𝒆𝒏𝒅 𝒗𝒐𝒍𝒍𝒆𝒓 𝑲𝒖𝒏𝒔𝒕, 𝑩𝒆𝒘𝒆𝒈𝒖𝒏𝒈 & 𝑬𝒓𝒊𝒏𝒏𝒆𝒓𝒖𝒏𝒈
Am vergangenen Donnerstag kamen in der und Hipodrome im Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt zeitgenössische Kunst, Film, Musik, Kulinarik und Begegnung zusamme, rund um Fragen von Bewegung, Zugehörigkeit und Veränderung.
Der Abend begann mit der Eröffnung von 𝐇𝐨𝐟𝐟𝐧𝐮𝐧𝐠 𝐟𝐮𝐞𝐫 𝐞𝐢𝐧 𝐌𝐚𝐞𝐝𝐜𝐡𝐞𝐧, einer Ausstellung von Ella Kehrer, kuratiert von , eine Kooperationsprojekt mit KulturTandem Heidelberg. Mit selbst gezüchtetem Pilzmyzel, handgeschöpftem Papier, Grillmatten, Fotografie, Acryl und Künstlicher Intelligenz erforscht Kehrer fragile und unvorhersehbare Prozesse des Wachsens, der Anpassung und des Werdens. Zugleich trägt die Ausstellung eine zutiefst persönliche Dimension: Die besondere Anpassungsfähigkeit des Myzels wird mit Erfahrungen von Flucht, Migration und Neuanfang in Verbindung gebracht.
Im Anschluss folgte die Vorführung von 𝑳𝒊𝒆𝒃𝒆, 𝑫-𝑴𝒂𝒓𝒌 𝒖𝒏𝒅 𝑻𝒐𝒅, ermöglicht durch das Filmarchiv des Goethe-Instituts, begleitet von einem türkisch inspirierten Buffet, Getränken und einer Listening Session mit Anatolian Rock, eine Arbeit von The Chocolates Of Life und Hipodrome. Durch persönliche Geschichten, Archivmaterial und Musik erzählt der Film von der Geschichte türkischer Migrantenmusik im Nachkriegsdeutschland – und eröffnet einen weiteren Raum für die Auseinandersetzung mit Identität, Erinnerung und Zugehörigkeit.
Zwei Veranstaltungen, unterschiedliche künstlerische Sprachen, verbunden durch Geschichten von Bewegung und durch die Frage, wie Menschen, Materialien und Kulturen an neuen Orten Wurzeln schlagen.
🎨 𝐇𝐨𝐟𝐟𝐧𝐮𝐧𝐠 𝐟𝐮𝐞𝐫 𝐞𝐢𝐧 𝐌𝐚𝐞𝐝𝐜𝐡𝐞𝐧 ist noch bis Ende 2026 in der RAFT Galerie zu sehen.
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📷 credit: Gabriela Cuzepan
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