Der Bau wird zu 100% aus Einzelspenden gemacht. Das Tierheim Asociatia pentru protectia animalelor Cezars wird von der rumänischen Tierschützerin Laura Cristea geleitet. Sie kümmert sich hier aufopferungsvoll um Straßenhunde und -katzen, die ohne ihre Hilfe kaum eine Überlebenschance hätten. Viele Hunde und Katzen haben durch sie bereits ein neues und sicheres Zuhause in Deutschland und den Nieder
landen gefunden. Seit September 2013 betreibt Laura Cristea ein Tierheim in ihrem Wohnort Huedin in Rumänien, zunächst privat. Anfang 2016 gründete sie den Verein „Asociatia Pentru Protectia Animalelor Cezar“. Ihr Tierheim wird ausschließlich durch private Spenden finanziert. Laura Cristea ist gelernte Tierarzthelferin um kümmert sich um Straßenhunde und Katzen in ihrer Region, die oft in katastrophalem Zustand in ihre Obhut gelangen. Die Tiere werden kastriert, gesund gepflegt und möglichst in ein neues Zuhause vermittelt. Immer wieder stößt die Tierschützerin auf Tiere, die bei Autounfällen verletzt und zum Sterben am Straßenrand liegengelassen wurden. Die Situation der Straßenhunde in Rumänien ist verzweifelt. Unerwünschte und misshandelte Tiere werden auf der Straße „entsorgt“. Welpen landen wie Abfall auf der Müllkippe oder werden in der Wildnis zum Sterben ausgesetzt. Die Zustände in den staatlichen Tierheimen ist katastrophal. „Jährlich werden dort ein paar Millionen Hunde mit den primitivsten Methoden getötet. Sie werden erschlagen, vergiftet, mit Elektroschocks umgebracht oder ausgehungert“, berichtet Laura Cristea, die sich auch für Kastrationsprojekte einsetzt. In Rumänien haben die Tiere keine Chance, adoptiert zu werden, deshalb ist Laura dringend auf die Hilfe von Tierschutzorganisationen aus dem Ausland angewiesen.