07/05/2026
9'000 Holocaust-Überlebende leben heute noch in Jerusalem. Viele von ihnen sind allein.
81 Jahre nach Kriegsende leben noch Menschen, die dabei waren. In Jerusalem alleine sind es rund 9'000 Einwohner:innen. Viele in prekären, ärmlichen Verhältnissen, oft ohne grosse Familie, ohne engmaschiges Netz als Unterstützung.
Café Europa, ein Programm der Jerusalem Foundation, ist für sie eine direkte Verbindung zur Welt und Unterstützung auf vielen Ebenen.
Für alle, die das Haus nicht mehr verlassen können, kommen Freiwillige und Fachpersonen direkt nach Hause. Was sie mitbringen, ist individuell: Musiktherapie, Kunsttherapie, Bewegung, Physiotherapie, Computerkurse, Aufzeichnung von Lebensgeschichten, Tierbesuch, Yoga, Bibliotherapie, Friseur, Fussreflexzone. Aktivitäten, die genau auf das abgestimmt sind, was jede Person noch kann, und was ihr guttut. Digitale Tools und virtuelle Angebote verbinden die Teilnehmenden untereinander und mit der weiteren Gemeinschaft.
Für alle, die mobil sind, gibt es Treffpunkte. Orte, an denen sich die Überlebenden regelmässig begegnen, gemeinsam Zeit verbringen und von einem vielseitigen Programm profitieren.
Das Ergebnis: weniger Einsamkeit, mehr Sicherheitsgefühl, ein Ort, an den man sich wenden kann. Eine Teilnehmerin bringt es selbst auf den Punkt: «Auch wenn ich zuhause bin, bin ich durch Café Europa nie allein.»
Am 8. Mai erinnern wir uns an den wichtigen Tag. Unterstützen Sie uns dabei, dass diese Menschen nicht nur erinnert - sondern gesehen werden.
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