Projekt Kaokoland

Projekt Kaokoland Entwicklungshilfe in Namibia! Versorgung von Waisenkindern! Jeder Cent kommt direkt den Kindern zu Gute! Bitte Spendet!!!! BITTE, wie wäre es mit 5 € pro Monat????
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Gisela Horn und ihr Mann Andreas, beide Akademiker, hatten sich nach einer Reise nach Namibia in den 90er Jahren beherzt der einen Sache verschrieben: der Entwicklungshilfe dort im Norden Namibias. Vor allem um die Kinder, über deren schrecklichen Gesundheitszustand sie erschüttert waren, wollten sie sich kümmern. So hatten sie es schließelich geschafft, den Kindern des Dorfes Okanguati, ein kleines Kaff mitten in der Pampa, einmal pro Tag eine warme Mahlzeit zukommen zu lassen. Diese beiden haben das bequeme Leben, das sie hier in Deutschland hätten haben können, mit einer Bestimmtheit und Unerschütterlichkeit, die ihres gleichen sucht, für das harte Arbeiten dort vor Ort und die Unterstützung der Kinder Okanguatis aufgegeben und waren dabei selbst oft genug an die Grenzen ihres Könnens und Seins gestoßen, abgemagert und ohne jede finanzielle Sicherheit. Zuletzt mussten sie nun ihren letzten Schmuck an einen Händler zum Materialpreis verkaufen, damit sie das Projekt gerade noch retten konnten. Doch geht die Sache alles andere als gut und das großartige Projekt, das die beiden mit einigen wenigen Unterstützern so bewundernswert gestämmt haben all die Jahre, droht nun zu scheitern!!!!! Das wäre furchtbar und darf nicht passieren!!!! Bitte ihr Lieben: so oft hört man von Leuten, dass sie so durchaus bereit wären, einer guten Sache zu spenden, wenn sie nur sicher gehen könnten, dass das Geld auch zu 100% dort ankommt. Und das ist auch durchaus ein gängiges Problem: viele Wohltätigkeitsorganisationen sind einfach schlichtweg zu groß und ein erheblicher Teil der Spendengelder geht allein für den Verwaltungskram drauf. Hier handelt es sich um eine DIREKTE HILFE. Alle Spendengelder fließen zu 100% in das Projekt und dafür können wir uns verbürgen!!! Auch JEDE NOCH SO KLEINE SPENDE ist nötig, denn das Projekt ist sonst AM ENDE!!! Das Projekt Kaokoland braucht regelmäßige Spender, damit sie planen können und die finanzielle Sicherheit gewährleistet ist. Die tun wirklich keinem weh!! Spendenkonto:

"Projekt Kaokoland e.V." Berliner Volksbank BLZ 10090000 Kontonr: 1279174000

Mehr und neue Schulen bringen immer mehr bessere Schüler hervor.In diesem Jahr wurden 30 Kinder mit hervorragenden Leist...
10/01/2026

Mehr und neue Schulen bringen immer mehr bessere Schüler hervor.
In diesem Jahr wurden 30 Kinder mit hervorragenden Leistungen wieder mit Schulkleidung und Schulmaterial belohnt. Alle hatten nur A und B auf dem Zeugnis (= Eins und Zwei).
Vielleicht sind es die zukünftigen Lehrer, Krankenschwestern oder Farmer.

12/12/2024
12/12/2024

Der neues Jahresbrief ist da. Helft bitte alle weiter und fragt Eure Freunde und Bekannten!
Liebe Freunde, Unterstützer, Helfer und Vereinsmitglieder!

Wir nähern uns dem Jahresende und ziehen Bilanz: Es war wieder ein gutes Jahr hinsichtlich der Eröffnung neuer Schulen, Kindergärten und Spielplätze, als auch der Unterstützung bzw. Gesamtfinanzierung geeigneter Kinder und Jugendlicher. Möglich wird dies immer nur im Zusammenwirken privater Spender, die ein Herz für Kinder haben, denen Namibia die Seele beflügelt und Geld dazu verwenden, Gutes zu tun. Von Gold und Geld wird niemand satt, man kann es aber zur Vermittlung von Wissen einsetzen als Voraussetzung, später mit Eigenleistung, Kopf und Händen, eine Familie zu ernähren. Da gibt es in allen Bereichen bis zur eigenen und nach der Unabhängigkeit noch unendlich viel zu tun.

Gebaut und ausgebaut haben wir 2024 mit all Eurer Hilfe und Unterstützung folgende Schulen und Einrichtungen:
Kindergarten/ Vorschule in Swart Tak ( bei den Buschmännern ), einen großen Kindergarten in Ruuga - Kavango ( bei König Alfons = kein Witz, heißt wirklich so ), einen Kindergarten in Mbeyo ( Kavango ), eine große Vorschule in Otjiu - West ( Kaokoveld ), einen Kindergarten in Otjikakanjeno und in Opuwo ( Etati ), zwei Kindergärten in Outjo, Ausbau der Schulen in Okangwati und Otjisoko mit großen Küchen mit multifunktionalem Speiseraum, eine komplett neue Schule in Okapundija ( 10 km von Omakange) mit Kindergarten. Einen Kindergarten für die Omuhoro mobile unit, eine kleine Schule für traditionelle Himba-und Zembakinder in Orotjirindi, Schulneubau in Otjinanwa und Ohongumure, 8 Bohrlöcher zur Trinkwasserversorgung an verschiedenen Schulen, komplett mit Solarpumpsystem und Installation, wobei leider an der Schule in Oromukandi, trotz zwei Bohrungen , kein Wasser gefunden wurde. In Okapara wurde der erste Schritt für eine Schule gelegt, dort entstanden 2 Klassenzimmer mit einer Küche. In Okauwa entsteht gerade, mitten im Busch, eine neue Schule für die dortige, große Himbacommunity. Auch versuchen wir uns in " Ausbildung" , Dank der Unterstützung der Gneuss GmbH und so entstand ein Workshopgebäude in Okangwati, wo bisher 7 Lehrlinge ( Schulabgänger) Fertigkeiten vermittelt bekommen. Dieses Projekt ist ausbaufähig, in seiner Wichtigkeit und Funktion nicht zu unterschätzen, Bedarf der regelmäßigen Unterstützung und ist ein weiterer Puzzelstein für unsere " Bildungsoffensive" im Kaokoveld!

So entstehen hier Orte der Hoffnung und des Frohsinns.
Die Vollfinanzierung für den Besuch einer Privatschule haben wir für Fina übernommen, sie hatte auf dem Zeugnis nur A = 1. Auch in diesem Jahr ist das Zeugnis wieder höchst erfreulich. Trotz der Umstellung auf ein höheres Niveau hat sie wieder alles mit A absolviert. Gesamtkosten pro Jahr ca. 50.000 N$
Die Vollfinanzierung des Studiums für Riauanika läuft ebenfalls mit zwei Partnern weiter. Wir finanzieren die kompletten Lebenshaltungskosten von 60.000 N$ pro Jahr nebst sonstiger anfallender Kosten.
Kazuanenua erhielt 19.000 N$ für den Besuch eines Kindergärtnerlehrganges. Es war so bewegend, als er am Küchentisch saß und vor Glück geweint hat. Wie viele talentierte und strebsame Kinder haben nicht die Möglichkeit, sich zu bilden. Es sind mehrfach vertane Chancen. Aber solange Großkonzerne die Weltmarktpreise für Rohstoffe bestimmen, kommt eben nicht genug an Steuermitteln ins Staatssäckel, das sowieso überall gewisse Ausbuchtungen haben soll, wird gemunkelt. So ist die Regierung ständig im Defizit und auf janusköpfige Kredite oder Zuwendungen angewiesen.

Für die Schule, in der unsere frischgebackene Lehrerin Laimi tätig ist, stellten wir Mittel für die Sanierung eines Klassenraumes zur Verfügung und unterstützen Veranstaltungen der Schule.
Andere Studenten bekommen einen monatlichen Zuschuß.
Insgesamt rund 40.000 N$.
Auch Soforthilfe leisten wir häufig, wenn Not am Mann ist, insbesondere im Kranheitsfalle, Reifen für die Polizeiautos, natürlich Lebensmittelhilfen für die Schulen ( nach wie vor), wenn das Gouvernment verspätet oder gar nicht liefert. Auch konnten wir über befreundete Organisationen wieder Lehrmaterialien und Schulbücher für unsere Schulen organisieren, auch mehrere Hochleistungskopierer für Lehrmaterial wurden inkludiert. Und natürlich die " Bestenförderung" am Ende des Schuljahres für " Einser-Zeugnisse". Und , und , und. Die täglichen Selbstverständlichkeit kann man nicht alle erwähnen - wir helfen mit Eurer Hilfe wo wir können und wo wir es, auf Grund unserer Erfahrung, für sinnvoll erachten.

Für all diese Zwecke nutzen wir die eingegangen Spenden (VB und DKB - siehe unten )

Die Schulfinanzierung erfolgt weitgehend über die bei fly&help eingegangenen Spenden von Firmen, Kommunen und Privatpersonen, die an uns - Projekt Kaokoland e.V. - weitergereicht werden. Unser Zweimannbetrieb leistet dann das gesamte Management für die bereits errichteten, im Bau befindlichen oder geplanten Projekte. Angesichts der Gegebenheiten ist dies keine einfache Aufgabe. Die Fläche ist groß, die Wege teilweise extrem schlecht, die Siedlung oft ohne Internetverbindung, so daß ein Schulbesuch zumindest eine Ganztagstour ist, wenn nicht zwei Tage in Anspruch nimmt.
Wenn Andreas unterwegs ist, sorge ich für Haus, Hof (Tiere) und Garten. Trotz 10 Volontären ist das eine nervenaufreibende Angelegenheit. Darüber habe ich in den gesamten Jahren fabuliert und es ändert sich vermutlich auch in Zukunft nicht. Wer nicht in der Schule war, hat eben leider keinerlei Basiswissen, Verantwortungsbewußtsein oder Umsichtigkeit bzw. Disziplin. Immer wieder ist aber festzustellen, daß die Frauen wesentlich besser arbeiten, sorgfältiger und umsichtiger. Ganz sicher liegt es daran, daß sie immer schon für den Erhalt der Familie sorgen mußten. Die Männer hier sind für's Arbeiten nicht geboren. Sie sind die Oberhäupter und das ist genug. In Meetings saßen die Frauen dennoch in der zweiten Reihe und "berieten" die Chiefs bei der Entscheidungfindung.

Wir sind zwar zufrieden mit dem Erreichten, lehnen uns aber auch im nächsten Jahr nicht zurück.
Wir sind 1995 an den Start gegangen, sind aber nun auch 30 Jahre älter. Nochmal 30 Jahre werden wir wahrscheinlich nicht schaffen und es wäre an der Zeit, geeignete Nachfolger zu finden. Geeignet heißt, gut ausgebildet zu sein, ein breites Wissen zu haben, geschickt im Umgang mit Menschen auf jeder Ebene, leidensfähig zu sein, also kein Weichei, gesundheitlich voll fit, in gewisser Weise anspruchslos aber nicht niveaulos. Wir haben eine Vorbildfunktion zu erfüllen, denn man schaut auf uns, durchaus aus verschiedenen Blickwinkeln.

Liebe Freunde, wie Ihr wahrscheinlich dem Bericht entnehmen könnt, und er ist nicht einmal vollständig, werden die Aufgaben immer größer und mehr.
Wir danken allen für das Vertrauen, auf das wir unser Engagement bauen und hoffentlich weiter verfolgen können. Trotz des Chaos weit und breit verfolgten wir immer einen geraden Weg, auch mit Stolpersteinen, die man umgehen oder aus dem Weg räumen muß.

Wir hoffen für Euch und auch uns, daß die innere Kraft nicht verlorengeht. Davon benötigt man viel in dieser Zeit.
Wir wünschen Euch eine besinnliche Vorweihnachtszeit, Frohe Weihnachten und ein besseres Neues Jahr.
Ganz besonders möchten wir uns bei allen für die Hilfe und Unterstützung bedanken, die einige Träume der Kinder wahr werden lassen. Wenn man die bunten Schulen mit den Spielplätzen sieht und wie die Kinder daran ihre Freude haben, geht einem das Herz auf.

In großer Dankbarkeit im Namen der Kinder und Erzieher,
Eure Gisela und Andreas Horn

Zu allen Themen versuchen wir, über Freunde Bilder auf die Website zu stellen.

Unsere Kontoverbindungen für Hilfe und Unterstützung haben sich nicht geändert:

Spendenkonten :

Deutsche Kreditbank DKB

Projekt Kaokoland e. V.

Kto.nummer: 1020162317

IBAN DE22120300001020162317

BIC BYLADEM 1001

ODER:

Berliner Volksbank

Projekt Kaokoland e. V.

Kto.nummer: 1279174000

IBAN DE73100900001279174000

BIC BEVODEBB

26/12/2022

Wie jedes Jahr gibt es auch dieses Jahr den Jahresbrief!
Vielen Dank für Eure Unterstützung!
Denkt weiter an die Kinder im Kaokoland!
Euer Geld hilft!!!

Liebe Freunde, Mitstreiter, Förderer und liebe Vereinsmitglieder,

"Periui ? Perinaua" - so fragt ein Himba, wenn er Dich trifft.
Wie geht es Dir? Mir geht es gut.
Der Befragte antwortet und fragt dann ebenso: "Periui ? Perinaua".
Viele von Euch werden sich an dieses Schlüsselritual erinnern. Es öffnet die Herzen.

Ungefragt aber quasi rituell, denn wir berichten seit 2007 jährlich, wollen wir Euch wieder darüber informieren, was hier passiert und wie es den Platzhaltern ergangen ist.
Wir sind nun schon 18 Jahre hier, seit 1995 besteht unser Projekt. Zunächst sehr klein und still, mit kleinen zu lösenden Aufgaben. Die erste Zeit war völlig unprofessionell und demzufolge für alle Beteiligten eine wunderbare Zeit der Erfahrungen.
Mittlerweile können wir aus den Erfahrungen profitieren und sind im Umgang mit Partnern geübt. Wer reinen Herzens helfen möchte, ist dankbar gesehen, wer Unruhe stiftet, hat keine Chance. Nur mit wahren Mitstreitern konnten wir bisher so viele Schulen bauen.
Unsere Danksagung geht daher wieder an fly&help, Hilfe für Namibia, alle Klein-und Großspender und an alle, die uns immer wieder seelisch und moralisch unterstützen.
Danken möchten wir auch unserer Baufirma, die zu sehr moderaten Preisen und mit persönlichem Engagement für die Kinder hier beste Arbeit liefert. Das im Busch mit ungelerntem Personal. Vom Verschleiß des Fuhrparkes ständig über Stock und Stein ganz zu schweigen.
Großen Dank auch unserem Schatzmeister, der sein Amt in der Freizeit und ehrenamtlich ausübt.
Auch unserem Freund Jürgen möchten wir unseren großen Dank aussprechen. Was er für unsere Arbeit leistet, ist unbeschreiblich. Immer auf Achse, Ersatzteile, Material und Termine zu organisieren, Preisvergleiche anzustellen und uns in der Hauptstadt von A nach B und dann wieder nach C zu chauffieren. Er ist unser zweites Zuhause seit Anbeginn, seit unserer beider Söhne in die gleiche Schule gingen.

Wenn man Afrika hört, verbindet man immer heiß-trocken-staubig. Was auch stimmt, denn momentan lechzen wir wieder nach Regen, aber nichts seit April. In der letzten Regenzeit hatten wir allerdings eine große Überschwemmung in unserem Gelände bis fast zur Hälfte. Alles war niedergerissen und voller Astwerk, so daß wir Monate zu tun hatten, den Zaun wieder aufzustellen, Kleinholz wegzubringen, Großholz als Brennmaterial zurechtzusägen und ansonsten im Garten zu retten, was zu retten war.
Der Winter war wieder lang und kalt, von Mitte Mai bis Ende August, zum Glück aber nicht unter Null Grad. Aufgrund von Spenden konnten wir wieder Kleidung und Decken verteilen.
Da ich die Arbeiter täglich mit Vitaminen versorge, war keiner krank und auch aus der Umgebung hörten wir keine ernsthaften Erkältungsprobleme, wobei die Einwohner hier sowieso seltsame Bekleidungsgewohnheiten haben: im Winter im Turnhemd, im Sommer mit Wattejacke und Wollmütze.
Uns geht es altersentsprechend gut, so daß wir hoffen, noch einige Jahre hier unser Werk weiter verfolgen und betreuen zu können. Anfragen und Anträge bekommen wir noch und nöcher.
Von den beiden Zöglingen, die wir durch die Highschool begleitet haben, ist Ngehupe wegen Fehlverhaltens aus dem Programm ausgeschieden. Riauanika hat hoffentlich das erste Studienjahr erfolgreich absolviert. Das Ergebnis erfahren wir Anfang Januar. Im positiven Falle wird sie umsatteln in ein medizinisches Fach. Jetzt hatte sie " Bachelor of Science" belegt.
Eine von uns unterstützte Krankenschwester (männlich) hat Ende '21 das Studium abgeschlossen.
In diesem Jahr eine Lehrerin, ein ehemaliges Essenskind. Sie bekam von uns den Mietbetrag und einen Lebenshaltungszuschuß sowie notwendige Materialien.
Ein Doktorand erhielt vier Monate bis zum Abschluß ebenfalls Miet-, Elektroenergie-, Lebenshaltungs- und Studienkosten erstattet. Auch unsere Schüler an den Schulen, die sich mit einem A ( 1) in Mathematik oder einem ansonsten sehr gutem bis gutem Zeugnis auszeichnen, lassen wir weiterhin unsere - bzw. auch Eure Unterstützung zu Gute kommen ( Schulgeld/Hostelkosten/ Schuluniformen/Schulbedarf/ Hygieneartikel etc. ). In der Lebensmittelversorgung der Schulen sind wir weiterhin aktiv, mehrere Kindergärten gehören jetzt auch zu unseren unterstützten Projekten.
Dank unserer Partner (!) und natürlich auch Euch konnten wir bisher an 41 Schulen bauen bzw. auch mitten im Busch ganz neue Schulen errichten. Wir haben dabei das Vorschlagsrecht und wenn manchmal die Projektsumme nicht ganz ausreicht, führen wir selbstverständlich das Projekt trotzdem durch und hoffen, daß das auch in Eurem Sinne ist!
Manch Einer von Euch wird sich noch an unsere Jahre des Wollens, aber nicht Könnens erinnern - Ihr habt nie das Vertrauen in uns verloren, Euer Vertrauen kann sich mittlererweile sehen lassen! Ihr seid Teil der besseren Zukunft von tausenden (!!!) von Kindern im Kaokoveld - dafür, im Namen dieser Kinder, an dieser Stelle von ganzem Herzen Dank!!! Und wenn Ihr dieses Jahr Eure Weihnachtslieder spielt, dann spürt Ihr vielleicht die Dankbarkeit der Kinder, denen Ihr das ganze Jahr über ein Weihnachtsfest bereitet habt !
Wir möchten dieses Jahr, mit diesen Worten unseren kurzen Rundbrief beschliessen, es gäbe noch viele Geschichten und Anekdoten zu erzählen, aber unsere kleine 2 Frau/Mann AG am Ort hat vor den Feiertagen noch viele Aufgaben zu bewältigen, was auch der Grund für die späte Zusendung des Rundbriefes ist.
Laßt Euch aus der Ferne ganz lieb umarmen, drücken, grüßen - in ewiger Dankbarkeit,
Frohes Fest und ein erfolgreiches Jahr 2023,
Eure Gisela und Andreas

Unsere Kontoverbindungen für Hilfe und Unterstützung haben sich nicht geändert:

Spendenkonten :

Deutsche Kreditbank DKB

Projekt Kaokoland e. V.

Kto.nummer: 1020162317

IBAN DE22120300001020162317

BIC BYLADEM 1001

ODER:

Berliner Volksbank

Projekt Kaokoland e. V.

Kto.nummer: 1279174000

IBAN DE73100900001279174000

BIC BEVODEBB

20/12/2021
Unter anderem für diese Schule habt ihr gespendet:Bildung ist der Weg aus der Armut!!!
20/12/2021

Unter anderem für diese Schule habt ihr gespendet:
Bildung ist der Weg aus der Armut!!!

Ein neuer  Rundbrief ist erschienen. Bitte denkt weiter an die Kinder im Kaokoland und spendet und werbt um Spenden!Lieb...
15/12/2021

Ein neuer Rundbrief ist erschienen. Bitte denkt weiter an die Kinder im Kaokoland und spendet und werbt um Spenden!

Liebe Freunde und Förderer, liebe Vereinsmitglieder und uns Wohlgesonnene,

Niemals aufgeben, stillstehen oder verzagen. Das war immer unser Motto und so ist es bis jetzt geblieben. Jeden Tag muß man neu beginnen oder einfach unverzagt weitermachen.
Das galt in den Jahren, in denen wir unter schwersten Lasten und Rückschlägen den Weg verfolgten und das werden wir beibehalten, solange es uns möglich ist.
Wieder kann ich einen guten Bericht vorlegen, was hier in der Region (ich sage immer: hinter den Bergen bei den "sieben" Zwergen = Kindern) errichtet und geleistet werden konnte durch die Hilfe und Unterstützung von so vielen Menschen mit Herz.

Mittlerweile bewundern wir in gewisser Weise die Menschen hier, die einen starken Überlebenswillen haben, mit so wenig Mitteln sich und ihre Familien versorgen und zusammenhalten. Manchmal reden wir darüber, daß sie die Zivilisation quasi übersprungen haben ohne -zig Käsesorten, ohne unzählige Fernsehprogramme oder sonstige vermeintliche Errungenschaften. Sie verstehen die Zusammenhänge in der Natur nicht, die Kinder glauben, wie auch wir als Kleinkinder früher, daß die Sterne an den Himmel geklebt sind, aber sie haben natürliche Instinkte und einen starken Überlebenswillen. Sie waren immer frei und konnten ihren Authentizität bewahren. Auch wenn man mit Speck auch hier Mäuse fangen wollte und konnte - der harte, traditionelle Kern hat sich bis jetzt immer behaupten können.

Unsere mittlerweile 33 Schulbauten, die wir organisieren und bauen konnten, werden dafür sorgen, daß die Kinder eine Grundausbildung bekommen. Vielleicht können sie ihr hartes Leben mit den Schulkenntnissen ein wenig erleichtern. Und wenn am Ende bei den meisten nur Schreiben, Lesen, ein bißchen Rechnen und der Sprachgebrauch des Englischen übrigbleibt. Bessere Chancen als ein Analphabet haben sie allemal.
Einige schaffen es sogar an die Highschool oder an die Uni. Auch dort unterstützen wir wo wir können.
Derzeit sind es 2 Schülerinnen und 3 Studenten. Diese Mittel müssen wir allerdings aus dem allgemeinen Spendenaufkommen schöpfen, wie auch die Lebensmittel für die Schulen, die nach wie vor zu spät, zu wenig oder gar nicht seitens des Governments bereitgestellt werden; ein ewiges Drama.
Grob gesagt braucht eine Schule mit 100 Kindern 50 kg Maismehl (einen Sack) am Tag plus andere Zutaten. Durchschnittlich bewegen sich die Schülerzahlen zwischen 150 und 300 Kindern, mit 33 Schulen multipliziert ergibt eine enorme Zahl (~50 bis 105 Säcke AM TAG ).
Auch die Monatslöhne für die Volontäre, die im Garten helfen ( Reinigungsarbeiten, wässern und füttern des Geflügels) müssen zusammengeklaubt werden, damit sie mit dem Geld ihre Familien versorgen können. Arbeitsmöglichkeiten gibt es in der Region sehr spärlich. Nur wenige Ältere über 30/ 35 Jahre sprechen englisch und die meisten dieser Jahrgänge sind Analphabeten. So sind die Aussichten auf einen "Job" äußerst gering. Verheerend wirkt sich die allgemeine Krise auf die Zahl der Arbeitsplätze aus. Durch den darniederliegenden Tourismus, an dem viele Zulieferbetriebe hängen, kommt es zu einer dramatischen Arbeitslosigkeit und ansteigender Kriminalität. Sehr zum Schaden dieses friedlichen Landes. Eine Eigenversorgung der Familien ist aufgrund der Trockenheit, die seit Jahren herrscht, kaum zu leisten. Derzeit versuche ich mich selbst in ein wenig Eigenversorgung, aber Schädlinge und die geringe Luftfeuchtigkeit wirken sich äußerst negativ aus. Planen kann man nichts - es sind alles Zufallstreffer, aber dann um so erfreulicher.

Unser Workshop ist noch immer aktiv, insbesondere mit Automechanik und Reparaturen. Im Moment sind wir in Gesprächen, daraus vielleicht doch ein Ausbildungszentrum zu machen. Ebenfalls eine gewaltige Aufgabe, denn es bedarf Gebäude, Maschinen, Ausbilder und Unterkünfte, sowie eine rechtliche Grundlage für die Anerkennung der Ausbildungszeit. Dann wäre der Kreis von der Kindergartenzeit über die Schulausbildung bis zum Erlernen eines Berufes geschlossen.

Liebe Freunde, trotz düsterer Aussichten wollen wir den Kopf nicht hängen lassen. Im Gegenteil, jetzt ist Stärke, Durchhalten und Kreativität gefragt. Vermutlich wird es demnächst noch schwerer werden.
Wir sind in Gedanken immer bei unseren Familien, die wir seit Mitte 2019 nicht gesehen haben. Wir sind in Gedanken bei Euch und verfolgen die Lage sehr genau. Für vieles gibt es kreative Auswege.

Wir wünschen Euch ein friedliches Weihnachtsfest, frohe Weihnachten wäre sicher zu hoch gegriffen.
Wir bedanken uns für Eure dauerhafte Unterstützung für unser Projekt, das wir nun seit 1995 erfolgreich in vorzeigbare Ergebnisse verwandelt haben.
Sehen und hoffen wir, daß 2022 nicht so wird wie befürchtet.
Wir umarmen Euch von Herzen

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P.O.BOX286,OPUWO

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