29/09/2026
„Apéro du St. Denis“ wiederum ein Erfolg‼️
Wenn der Herbst ins Glas kommt!
Die Stimmung auf dem Vorplatz des Gemeindehauses in Canach war ausgezeichnet. Auf den Tischen standen Federweißer und Federroter, während aus dem Holzofen duftender Flammkuchen kam.
Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen lud das unter dem Motto „Apéro du St. Denis” stehende Herbstfest des Vereins Pudenis asbl. zum Verweilen und Genießen ein. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, neben Federweißer und Federroter auch Spitzenweine privater Winzer aus der Region zu probieren, während aus dem Holzofen duftender Flammkuchen kam.
Das Herbstfest der Pudenis asbl Canach bot somit erneut den perfekten Rahmen, um die ersten Herbsttage gemeinsam zu genießen. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, den jungen Wein der „Maison Viticole Schmit-Fohl” und der „Domaine Viticole Schumacher-Knepper” zu probieren, sich auszutauschen und in geselliger Runde zusammenzusitzen. Das Angebot wurde durch Weine privater Winzer aus der Region ergänzt. Mit dabei waren die Caves Sunnen Hoffmann, die Domaines Mathes sowie die Jongwënzer Vinsmoselle der Genossenschaft Domaines Vinsmoselle.
Eine besondere Note setzte der erstklassige Bio-Crémant „Terrasses d’Or“ aus dem „Kanecher Wéngertsbierg“.
Federweißer und Federroter sind noch nicht vollständig vergorene Weine. Der junge, leicht trübe Traubenmost ist fruchtig, spritzig und angenehm süß – eine Kombination, die ihn gerade in den ersten Herbstwochen besonders beliebt macht. Während Federweißer aus weißen Trauben gewonnen wird, entsteht Federroter aus rotem Traubenmost. Seine kräftige Farbe und fruchtige Note machen ihn zu einer ebenso beliebten Spezialität der Saison.
Herzhafter Genuss aus dem Holzofen!
Passend dazu gab es den Klassiker aus dem Holzofen: „Tarte flambée“ in den Varianten „à l’alsacienne“, „au Munster“ und „Nordique“. Die herzhaften Flammkuchen ergänzten die jungen Weine perfekt und kamen bei den Besuchern sehr gut an.
Doch Federweißer und Federroter haben auch ihre Tücken. Während der Most weitergärt, steigt der Alkoholgehalt. Die angenehme Süße lässt dabei leicht vergessen, dass im Glas bereits ordentlich Alkohol steckt. Ein Glas ist schnell geleert – und manchmal macht sich die Wirkung erst bemerkbar, wenn das Glas längst leer ist.
So wurde der „Apéro du St. Denis“ auch in diesem Jahr zu einem gelungenen Herbstauftakt: junger Wein im Glas, knuspriger Flammkuchen auf dem Teller und vor allem viel Zeit für gute Gespräche und geselliges Beisammensein.
©️Text & Fotos: Romain Welter