03/04/2026
Bezüglich der Berichterstattung in der Ausgabe Nr. 12 zur Gemeinderatssitzung möchten wir uns ebenfalls mit einigen Zeilen an die Redaktion des Sarnerblatts wenden.
Wir als „Zukunft Sarntal“ wünschen uns eine neutralere und objektivere Berichterstattung über die Gemeinderatssitzungen. Besonders bei brisanten Themen, bei denen wir uns kritisch einbringen und unsere Redezeit für Wortmeldungen nutzen, wird gar nicht darüber berichtet.
Dies vermittelt uns den Eindruck eines geringen Interesses seitens der Redaktion und lässt darauf schließen, dass die Ausrichtung des Sarnerblatts vor allem der Mehrheitspartei nahesteht.
Als Medium für die Sarner wäre es wünschenswert dass alle Meinungen Platz finden.
Hier der Leserbrief vom Sarnerblatt Nr.13/2026
Kritische Stellungnahme zu „Sanitäranlagen für den Turm“
Die im Artikel dargestellten Beschlüsse des Gemeinderates werfen einige berechtigte Fragen auf. Zwar wird der Bau von Sanitäranlagen im Turm-Untergeschoss als notwendige Verbesserung dargestellt, jedoch erscheinen die veranschlagten Kosten von rund 100.000 Euro für die Errichtung als hoch und nicht ausreichend hinterfragt. Es bleibt unklar, ob Kosten und Nutzen in einem angemessenen Verhältnis stehen und ob mögliche Alternativen geprüft wurden.
Besonders kritisch ist die Ablehnung der Live-Übertragung von Gemeinderatssitzungen zu bewerten. Diese wurde mit Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre sowie der Angst begründet, dass mehr Informationen nach außen dringen könnten. Gerade diese Argumentation wirkt problematisch, da sie den Eindruck vermittelt, Transparenz werde bewusst eingeschränkt. In einer demokratischen Gemeinde sollte jedoch Offenheit gegenüber der Öffentlichkeit selbstverständlich sein.
Insgesamt entsteht der Eindruck, dass finanzielle Mittel relativ großzügig eingesetzt werden, während gleichzeitig Maßnahmen zur Förderung von Transparenz und Bürgerbeteiligung abgelehnt werden. Eine klarere Prioritätensetzung sowie mehr Offenheit gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern wären dringend wünschenswert.
Die Gemeinderäte Holzmann Michael und Felderer Mike