Südtiroler Schützenbund

Südtiroler Schützenbund 5.000 Schützen und Marketenderinnen, 139 Mitgliedskompanien und 2 Schützenkapellen - das ist der Südtiroler Schützenbund!

Rund 5.000 Schützen und Marketenderinnen, 140 Mitgliedskompanien und 2 Schützenkapellen - das ist der Südtiroler Schützenbund. Eine Organisation, der die Erhaltung der Heimat, die Traditionspflege und der Väterglaube am Herzen liegen, wie kaum einer anderen.

Überparteilich, aber einem klaren volkstumspolitischen Auftrag folgend:

Die Aufgaben des Schützenbundes leiten sich grundsätzlich nicht aus

politischen Vorgaben ab. Überparteilich und trotzdem einem klaren volkstumspolitischen Auftrag folgend, erarbeiten die höchsten Gremien, die Bundesversammlung und der Bundesausschuss, Vorgaben, nach denen die ausführenden Organe auf Bundes-, Bezirks- und Kompanieebene auf demokratische Art und Weise ihrem Schützenauftrag gerecht werden. Liebe zur Heimat als Auftrag:

Die Liebe zur Heimat bedeutet für Schützen vor allem auch die Liebe zu ihren Menschen. Spontane Nachbarschaftshilfe und solidarische Aufgaben in den Gemeinden macht sie zum wichtigen Träger des in Tirol seit Jahrhunderten ausgeprägten Gemeinschaftssinns. Kultur nicht nur pflegen, sondern vor allem leben:

Dieser Leitspruch bestätigt sich im konsequenten Einsatz der Schützen in verschiedenen Bereichen: So wird die heimische Trachtenlandschaft lebendig und natürlich erhalten, heimische Bau- und Kulturdenkmäler wie Kapellen, Bildstöckln oder Wegkreuze werden restauriert und gepflegt, und es wird bewusst überliefertes Brauchtum gefördert und weitergegeben. Fit, nicht nur in Landeskunde und Geschichte:

Der Südtiroler Schützenbund bietet seinen Mitgliedskompanien jedes Jahr ein reichhaltiges Fortbildungsprogramm an: Es reicht vom Wissen über die Geschichte der Heimat über Redeschulungen bis zu Seminaren über Stil und Etikette. Außerdem sind auf der stets aktualisierten Homepage des Südtiroler Schützenbundes: www.schuetzen.com rund um die Uhr Informationen zu verschiedensten Themen zugänglich. Gegen Ungerechtigkeit und Verherrlichung von totalitären Staatsformen:

Sich gesellschaftspolitisch einzusetzen, klar die eigene Meinung zu vertreten und als Gewissen des Landes zu wirken, wo immer es notwendig erscheint, sehen die Schützen wohl seit jeher als ihren Auftrag an. Aus diesem Selbstverständnis heraus lässt sich leicht erkennen, warum sich die Schützen gegen Ungerechtigkeit und die Verherrlichung von totalitären Staatsformen auflehnen. Unsere Heimat ist einzigartig und darf nicht schlechten Ideologien zum Opfer fallen. Die Landeseinheit und das Vaterland Österreich sollen dabei nicht nur leere Worthülsen bleiben. Heimat erleben und gestalten:

Es gibt viele Wege, auf denen Menschen im ganzen Land zu den Schützen finden. Manch einen bringt die Familientradition schon in frühester Jugend als Jungschütze in die örtliche Kompanie, andere finden im Pflicht- und Oberschulalter bei den Schützen in der Kameradschaft von Gleichgesinnten ihren Platz. Letztendlich tritt auch eine nicht unerhebliche Anzahl als Erwachsene den Schützen bei, um gemeinsam mit jüngeren und älteren Kameraden Heimat zu erleben und zu gestalten. Kameradschaft mit Gleichgesinnten in ganz Tirol und Bayern:

Der Lohn allen Tuns könnte größer nicht sein: Dicke Kameradschaft mit Gleichgesinnten in ganz Tirol und in Bayern. Hier, wo sich Alt und Jung, Mann und Frau ohne Unterschied des gesellschaftlichen Standes mit einem freundschaftlichen "Du" ansprechen, findet jeder seinen Platz und seine Aufgabe. Es spielt dabei keine große Rolle, ob man als Schütze unter Gewehr ausrückt oder als Marketenderin neben dem Hauptmann in der ersten Reihe steht. Allen gemeinsam sind die Ziele, die Freude an der Traditionspflege und die Bereitschaft, sich für die Heimat einzusetzen.

17/06/2026

Dieses Wochenende findet das 7. Bezirksfest des Schützenbezirks Süd-Tiroler Unterland statt.

Gleichzeitig feiern unsere Kameraden der Schützenkompanie Laag ihr 50-jähriges Bestehen.

Lasset uns gemeinsam feiern!

📍 Laag/Neumarkt
📅 20. und 21. Juni



65 Jahre Feuernacht - Als ein Volk nicht schwieg65 Jahre nach der „Feuernacht“ hat der Schützenbezirk Pustertal ein sich...
12/06/2026

65 Jahre Feuernacht - Als ein Volk nicht schwieg

65 Jahre nach der „Feuernacht“ hat der Schützenbezirk Pustertal ein sichtbares Zeichen gesetzt. Mit Bergfeuern, Lichtinstallationen und leuchtenden „65“-Schriftzügen erinnerten die Schützen an den 11. Juni 1961 - eine Nacht, die Geschichte schrieb.

Damals erschütterten Explosionen das Land: 37 Strommasten wurden gesprengt. Die Aktionen des Befreiungsausschusses Südtirol (BAS) lenkten die Aufmerksamkeit der Welt auf den Süden Tirols im Spannungsfeld von Politik, Identität und Zugehörigkeit.

Doch hinter den historischen Fakten stehen menschliche Schicksale und eine Zeit voller Unsicherheit.

„Menschen aus ganz Tirol haben sich vor 65 Jahren selbstlos und unter Einsatz des eigenen Lebens für Freiheit und Gerechtigkeit eingesetzt. Ihrer zu Gedenken und ihnen zu danken ist unsere Pflicht. Besonders denken wir heuer an Siegfried Steger und die Puschtra Buibm“, so Bezirksmajor Thomas Innerhofer

Die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg waren geprägt von Spannungen, vom Gefühl vieler Südtiroler, übergangen und unterdrückt zu werden. Italienische Zuwanderung, Benachteiligung und Repression gegenüber der deutsch- und ladinischsprachigen Bevölkerung führten zu wachsender Unzufriedenheit.

Die Feuernacht wurde zum Ausdruck dieses Konflikts - und zugleich zum Wendepunkt.

Was folgte, war eine harte Antwort des Staates: willkürliche Verhaftungen, brutalste Folterungen, Prozesse gegen unzählige Südtiroler und Berichte über Gewalt prägten die Zeit danach. 25.000 Soldaten wurden in unsere Heimat geschickt, was einer militärischen Besetzung des Landes und der totalen Überwachung der Bevölkerung gleichkam. Die Wunden dieser Jahre sind immer noch nicht verheilt und bis heute spürbar.

Umso wichtiger ist das gemeinsame Erinnern. Wenn heute Feuer in den Bergen brennen, dann mahnen sie, nicht nur die Opfer dieser unsäglichen Zeit der Südtiroler Geschichte nicht zu vergessen: sie verbinden Vergangenheit und Gegenwart - still, aber unübersehbar.

Der Juni ist in Tirol der Herz-Jesu-MonatDer Südtiroler Schützenbund ruft die Bevölkerung dazu auf, zu Herz Jesu die Tir...
12/06/2026

Der Juni ist in Tirol der Herz-Jesu-Monat

Der Südtiroler Schützenbund ruft die Bevölkerung dazu auf, zu Herz Jesu die Tiroler Fahne auszuhängen, an den kirchlichen Feiern teilzunehmen und die Tradition der Bergfeuer zu pflegen.

Am Herz-Jesu-Sonntag wird in ganz Tirol mit feierlichen Prozessionen, dem Herz-Jesu-Bundeslied und den Bergfeuern an jenes Gelöbnis erinnert, das unsere Vorfahren in Zeiten von Not und Gefahr dem Heiligsten Herzen Jesu anvertraut haben.

„Der Juni ist in Tirol seit jeher der Herz-Jesu-Monat“, erinnert Landeskommandant Christoph Schmid. „Im Jahr 1796 hat sich das Land Tirol in größter Bedrängnis dem Herzen Jesu anvertraut. Dieses Gelöbnis ist bis heute ein wesentlicher Bestandteil unserer Geschichte, unserer Identität und unseres christlichen Selbstverständnisses.“

Die Schützen leben diese Tradition seit Generationen weiter - mit Kirchgängen, Prozessionen, Gelöbniserneuerungen und den weithin sichtbaren Herz-Jesu-Feuern auf den Bergen.

„Diese Feuer sind nicht irgendein Brauchtum, sondern ein sichtbares Bekenntnis zu Glaube, Heimat und Zusammenhalt“, unterstreicht der Landeskommandant. „Gerade in einer Zeit, in der im Juni vieles öffentlich inszeniert und symbolisch aufgeladen wird, sollten wir in Tirol zuerst jene Traditionen würdigen, die unser Land seit Jahrhunderten geprägt haben.“

Wer im Juni Flagge zeigen will, sollte daher auch daran denken, wofür dieser Monat in Tirol seit jeher steht: für das Herz Jesu, für Treue, für Glauben und für Heimat.

Der Südtiroler Schützenbund ruft die Bevölkerung deshalb dazu auf, anlässlich des Herz-Jesu-Festes die Tiroler Fahne auszuhängen, die kirchlichen Feiern mitzufeiern und die Tradition der Bergfeuer mit Respekt und Verantwortungsbewusstsein weiterzutragen.

Die Herz-Jesu-Feuer sind sichtbarer Ausdruck der Freude über Gottes Segen und zugleich ein Zeichen der Verbundenheit mit der Geschichte Tirols.

Im Jahr 1796, als napoleonische Truppen an den Landesgrenzen standen, beschlossen die Tiroler Landstände, göttlichen Beistand durch ein feierliches Gelöbnis an das Herz Jesu zu erbitten. Aus diesem Versprechen erwuchs die bis heute bestehende Verpflichtung, den Herz-Jesu-Freitag zu begehen und den Bund jedes Jahr am Herz-Jesu-Sonntag durch feierliche Prozessionen zu erneuern.



11/06/2026

Grabrede von Landeskommandant Christoph Schmid bei der Beerdigung des Südtirol-Aktivisten Dr. Josef Fontana in Neumarkt.


10/06/2026

Letztes Geleit für den Südtirol-Aktivisten Dr. Josef „Pepi“ Fontana

Am Mittwoch, den 10. Juni 2026, wurde der Südtirol-Aktivist, Historiker und Ehrenkranzträger des Südtiroler Schützenbundes, Dr. Josef „Pepi“ Fontana, unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und begleitet von zahlreichen Schützen und Marketenderinnen in Neumarkt zur letzten Ruhe im Herrn geleitet.

Letztes Geleit für den Südtirol-Aktivisten Dr. Josef „Pepi“ FontanaNEUMARKT - Am Mittwoch, den 10. Juni 2026, wurde der ...
10/06/2026

Letztes Geleit für den Südtirol-Aktivisten Dr. Josef „Pepi“ Fontana

NEUMARKT - Am Mittwoch, den 10. Juni 2026, wurde der Südtirol-Aktivist, Historiker und Ehrenkranzträger des Südtiroler Schützenbundes, Dr. Josef „Pepi“ Fontana, unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und begleitet von zahlreichen Schützen und Marketenderinnen zur letzten Ruhe im Herrn geleitet.



Marketenderinnen vertiefen Wissen über die Pustertaler FesttagstrachtST. JOHANN IN AHRN - Die Pflege von Brauchtum, Trad...
07/06/2026

Marketenderinnen vertiefen Wissen über die Pustertaler Festtagstracht

ST. JOHANN IN AHRN - Die Pflege von Brauchtum, Tradition und geschichtlichem Wissen zählt zu den zentralen Aufgaben der Marketenderinnen im Südtiroler Schützenbund. Um dieses Wissen weiterzugeben und zu vertiefen, organisieren die Marketenderinnen des Südtiroler Schützenbundes in allen sieben Schützenbezirken Vorträge über die jeweiligen Festtagstrachten der Marketenderinnen im Schützenwesen.

Den Auftakt bildete am Samstag, den 30. Mai 2026, eine Veranstaltung im Bezirk Pustertal. Im Schützenheim der Schützenkompanie St. Johann in Ahrn erhielten die teilnehmenden Marketenderinnen interessante und fachkundige Einblicke in die Pustertaler Festtagstracht.

Unter der Leitung von Andreas Leiter Reber, Mitglied der ARGE Lebendige Tracht, standen die Geschichte, die Entwicklung, die richtige Tragweise sowie die Besonderheiten dieser traditionsreichen Tracht im Mittelpunkt. Dabei wurde deutlich, dass die Tracht weit mehr ist als ein festliches Gewand: Sie ist Ausdruck von Herkunft, Verbundenheit und gelebter Identität.

Bundesmarketenderin Stephanie Mulser unterstrich die Bedeutung dieser Veranstaltungsreihe: „Unsere Trachten sind ein wertvoller Teil unseres kulturellen Erbes. Gerade für neue Marketenderinnen ist es wichtig, nicht nur zu wissen, wie die Tracht richtig getragen wird, sondern auch, welche Geschichte und welche Bedeutung dahinterstehen.“

Ziel der Vorträge ist es, bestehendes Wissen aufzufrischen, historisches Hintergrundwissen zu vermitteln und insbesondere neuen Marketenderinnen Wissenswertes über ihre jeweilige Festtagstracht näherzubringen. Gleichzeitig sollen die Veranstaltungen das Bewusstsein dafür stärken, dass Trachtenpflege immer auch Verantwortung gegenüber der eigenen Geschichte und Kultur bedeutet.

Mit der Auftaktveranstaltung in St. Johann in Ahrn wurde ein gelungener Beginn dieser bezirksweiten Vortragsreihe gesetzt. Weitere Veranstaltungen in den übrigen Schützenbezirken werden folgen.



Südtiroler Schützenbund trauert um Dr. Josef „Pepi“ FontanaBOZEN - Der Südtiroler Schützenbund trauert um Dr. Josef „Pep...
06/06/2026

Südtiroler Schützenbund trauert um Dr. Josef „Pepi“ Fontana

BOZEN - Der Südtiroler Schützenbund trauert um Dr. Josef „Pepi“ Fontana, der am 5. Juni 2026 im Alter von 88 Jahren verstorben ist.

Mit Josef Fontana verliert Südtirol eine prägende Persönlichkeit, einen ehemaligen politischen Häftling, Historiker, Freiheitskämpfer und unbeirrbaren Zeugen unserer Zeitgeschichte. Der Südtiroler Schützenbund verliert mit ihm einen Ehrenkranzträger, die Schützenkompanie Neumarkt a. d. Etsch ein langjähriges Ehrenmitglied und einen treuen Weggefährten.

Die Verabschiedung mit Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 10. Juni 2026, um 10.30 Uhr in der Kapuzinerkirche von Neumarkt statt. Anschließend erfolgt die Beisetzung im Friedhof von Neumarkt.



05/06/2026

Fahnenhissung bei der Dornenkrone am Timmelsjoch.

Bei der Dornenkrone am Timmelsjoch wurden am 30. Mai 2026 die Tiroler Fahne und die Schützenfahnen gehisst - als sichtbares Zeichen der Verbundenheit über die Unrechtsgrenze hinweg.

Die drei Landeskommandanten Christoph Schmid, Thomas Saurer und Enzo Cestari trafen sich dazu mit den Bürgermeistern Ernst Schöpf, Stefan Illmer und Robert Tschöll sowie Vertretern der Schützen aus dem Ötztal und Passeier.

Als Dank für die Unterstützung bei der Verwirklichung dieses besonderen Projektes wurden Bilder der Dornenkrone an die Bürgermeister, an den Obmann der Timmeltalalpe, Basilius Praxmarer, sowie an Projektleiter Artur Oberprantacher überreicht.

Die Dornenkrone bleibt ein Mahnmal der Teilung Tirols - und zugleich ein starkes Zeichen des Zusammenhalts und der Kameradschaft.



04/06/2026

Fahnenhissung bei der Dornenkrone am Timmelsjoch.

Bei der Dornenkrone am Timmelsjoch wurden am 30. Mai 2026 die Tiroler Fahne und die Schützenfahnen gehisst - als sichtbares Zeichen der Verbundenheit über die Unrechtsgrenze hinweg.

Die drei Landeskommandanten Christoph Schmid, Thomas Saurer und Enzo Cestari trafen sich dazu mit den Bürgermeistern Ernst Schöpf, Stefan Illmer und Robert Tschöll sowie Vertretern der Schützen aus dem Ötztal und Passeier.

Als Dank für die Unterstützung bei der Verwirklichung dieses besonderen Projektes wurden Bilder der Dornenkrone an die Bürgermeister, an den Obmann der Timmeltalalpe, Basilius Praxmarer, sowie an Projektleiter Artur Oberprantacher überreicht.

Die Dornenkrone bleibt ein Mahnmal der Teilung Tirols - und zugleich ein starkes Zeichen des Zusammenhalts.

Adresse

Innsbrucker-Straße 29
Bozen
39100

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