Rosa Luxemburg Stiftung - Israel Office

Rosa Luxemburg Stiftung - Israel Office Die Rosa-Luxemburg-Stiftung ist eine der sechs parteinahen politischen Stiftungen in der Bundesrepublik Deutschland. Sie steht der Partei DIE LINKE nahe.

https://www.rosalux.org.il/artikel/zwischen-lgbt-feindlichkeit-und-pinkwashing/ Gegen Widerstand und Stigma – queere Ges...
24/09/2025

https://www.rosalux.org.il/artikel/zwischen-lgbt-feindlichkeit-und-pinkwashing/

Gegen Widerstand und Stigma – queere Geschichte in Israel.
Trotz Verbot, Repression und Ablehnung kämpfte die LGBTIQ*-Community in einem speziellen Kontext einer Besatzungsmacht für Sichtbarkeit, Solidarität und Rechte in der israelischen Gesellschaft. Ein analysierender Überblick über ihren Weg in die Öffentlichkeit von der Journalistin Yoana Gonen.

"Vor dem Hintergrund zunehmender nationalistischer Denkweisen und wachsender Queerfeindlichkeit, ebenso angesichts einer Regierung, die die Menschenrechte mit Füßen tritt, zeigt sich, dass die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte auf weit weniger festem Boden stehen, als es den Anschein hatte. Die vergangenen zwei Jahre sind eine düstere Erinnerung daran, dass die Akzeptanz der LGBT-Community stets an ihre Bereitschaft geknüpft war, sich einzugliedern, Loyalität zum Staat zu demonstrieren und weiterhin als Feigenblatt zu dienen, mit dessen Hilfe Israel sich als liberale Demokratie präsentieren kann. Angesichts des Massakers und der Zerstörung in Gaza ist die Weigerung, sich an dieser Politik zu beteiligen, zu einer moralischen Pflicht geworden."

Dieser Artikel gibt einen kurzen Überblick über zentrale Ereignisse und Entwicklungen in der Geschichte der LGBT[1]-Bewegung in Israel. Die Darstellung beginnt bei LGBT-Leben im britischen Mandatsgebiet Palästina, das – wenn auch im Verborgenen – stattfand, trotz des gesetzlichen Verbots v...

26/07/2025

Die Folgen der neuen regionalen Hegemonie von Israel im Nahen Osten und die Verantwortung der EU analysiert René Wildanger in seinem Artikel «Israels gefährlicher Unilateralismus» für die Rosa-Luxemburg-Stiftung.

👉 Den vollständigen Text jetzt auf www.rosalux.de lesen!

Die israelische Regierung verbindet ihren genozidalen Krieg gegen die Palästinenser*innen im Gazastreifen und im Westjor...
26/07/2025

Die israelische Regierung verbindet ihren genozidalen Krieg gegen die Palästinenser*innen im Gazastreifen und im Westjordanland mit einem lang gehegten und geplanten Umsturz im Inneren des politischen und gesellschaftlichen Systems in Israel. Der Menschenrechtsanwalt, Autor und Partner unseres Büros, Michael Sfard, hat über die Verknüpfung dieser zerstörerischen politischen Projekte kürzlich ein Buch (auf Hebräisch) veröffentlicht mit dem Titel "Besatzung von Innen". Für unsere Homepage www.rosalux.org.il durften wir ein Kapitel exklusiv ins Deutsche übersetzen - großer Dank an Lucia Engelbrecht für die Übersetzung!

https://www.rosalux.org.il/artikel/dann-koennt-ihr-die-israelische-demokratie-vergessen-auszug-aus-dem-neuen-buch-besatzung-von-innen/

Menschenrechtsanwalt Michael Sfards Reise im Kielwasser des israelischen Autoritarismus, seiner tiefen Wurzeln und seiner erschütternden Folgen

21/07/2025

Im Kontext der jüngsten Massaker an den Drus*innen im Süden Syriens dreht sich vieles um ihre Rolle in der Region. Donia Abbas vom Tel-Aviv-Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung ordnet die aktuelle Situation in ihrem historischen Kontext ein.

Die Religion der Drus*innen entstand im 11. Jahrhundert als Abspaltung vom schiitischen Islam. Inzwischen gilt das Drusentum als eigenständige Religionsgemeinschaft, die den Koran nicht wörtlich, sondern sinnbildlich auslegt und dadurch mystische Elemente enthält. Die drusische Gemeinschaft ist politisch vielfältig; Debatten über Identität, Loyalität und Widerstand dauern an.

Mit der zunehmenden Instabilität in Syrien seit dem Sturz Assads wächst die Sorge vieler Drus*innen in Israel um ihre Verwandten in Syrien. Vor diesem Hintergrund forderte der drusische Scheich Mowafaq Tarif öffentlich Schutz für die syrischen Drus*innen von Israels Premierminister Netanyahu.

Die israelische Regierung reagierte mit Luftschlägen auf Ziele des syrischen Regimes in der Nähe drusischer Gebiete und stellte die Angriffe offiziell als «defensive Operationen» dar.

Während einzelne Personen ihre Sorge um Verwandte in Suwayda äußerten, betonten viele drusische Aktivist*innen und Älteste auf dem Golan ihre Ablehnung eines israelischen militärischen Eingreifens in Syrien. Für sie verstärken die Luftschläge die Wahrnehmung, dass Israel drusisches Leid instrumentalisiert, um regionale Aggression zu legitimieren und seine Besatzung weiter zu verfestigen.

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