Jakob Bleyer Gemeinschaft

Jakob Bleyer Gemeinschaft Jakob Bleyer Gemeinschaft, Nonprofit szervezet, Budapesti út 45, Budaörs elérhetőségei, térképes helyadatai és útbaigazítási információi, kapcsolatfelvételi űrlapja, nyitvatartási ideje, szolgáltatásai, értékelései, fényképei, videói és közleményei.

Nun ist es soweit: In frühlingsfrischer Stimmung dürfen wir Ihnen die Osterausgabe des Sonntagsblattes präsentieren. Die...
11/04/2026

Nun ist es soweit: In frühlingsfrischer Stimmung dürfen wir Ihnen die Osterausgabe des Sonntagsblattes präsentieren. Diesmal handelt es sich um eine Wahlspezial-Nummer, die sich mit den kommenden ungarischen Parlamentswahlen befasst – aus der Perspektive der ungarndeutschen Nationalität. Darüber hinaus bietet sie allgemeine Vorstellungen und Analysen zur Nationalitätenpolitik in Ungarn sowie zur politischen Vertretung der Ungarndeutschen – informativ und ausgewogen dargestellt. Die Online-Version wird bald auf unserer Heimseite verfügbar sein.
Aus dem Inhalt (Auswahl):
- Interview mit dem Spitzenkandidaten der Deutschen Liste, Gregor Gallai
- Dr. Dora Frey: Wahl(Recht) und die Nationalitäten in Ungarn: Eine Analyse
- "Oberhaus-Lösung": Checks and Balances: Interview mit Parlamentsabgeordneten Dr. Koloman Brenner (Jobbik)
- Richard Guth: Wahlkrimi
- "Mehr Aufmerksamkeit dem alltäglichen Sprachgebrauch widmen": Interview mit der ehem. Ombudsfrau Prof. Dr. Elisabeth Sándor-Szalay
- Alexandros Pouros, designierter Fürsprecher der Ungarngriechen: Kritik an der nationalitätenpolitischen Praxis in Ungarn
(und noch vieles andere mehr).

🇭🇺🗳 Dialog und Schicksalsfragen statt Parteipolitik: Anlässlich der ungarischen Parlamentswahlen hat unser SB-Redaktions...
08/04/2026

🇭🇺🗳 Dialog und Schicksalsfragen statt Parteipolitik: Anlässlich der ungarischen Parlamentswahlen hat unser SB-Redaktionsteam ein deutschsprachiges Interview mit dem Spitzenkandidaten der Deutschen Liste, Gregor Gallai, geführt. Mit dem ungarndeutschen Nationalitätenpolitiker, der für das Amt des Nationalitätenabgeordneten kandidiert, haben wir uns zusammengesetzt und ihn nicht zu den üblichen Themen befragt, die auch in den ungarischen Medien häufiger vorkommen, wie zum Beispiel die Parteizugehörigkeit – darüber konnte man bereits vielerorts lesen.

Vielmehr hat uns interessiert, welche praktischen und fachpolitischen Kompetenzen er sich als Kabinettschef an der Seite des früheren ungarndeutschen Abgeordneten Emmerich Ritter angeeignet hat und wie er in der Lage wäre, auch andere, nicht ausschließlich nationalitätenpolitische Politikfelder mit den die deutsche Gemeinschaft betreffenden Anliegen in Einklang zu bringen.

Der zweite Teil der Fragen befasst sich mit den aktuellen und drängenden Schicksalsfragen und Dilemmata des Deutschtums in Ungarn, die sowohl in der ungarndeutschen als auch in der gesamtungarischen Öffentlichkeit stiefmütterlich behandelt werden oder überhaupt keine Beachtung finden. Dazu zählen unter anderem die fortgeschrittene demografische Abwärtstendenz der deutschen Nationalitätengemeinschaft, die damit eng verbundene und uns in besonderem Maße betreffende Abwanderung, aber auch der Bedeutungsverlust der deutschen Sprache als Nationalitäten- und allgemeine Kultursprache in Ungarn. Darüber hinaus kamen auch die Erweiterung der Nationalitätenszene sowie die Rolle der in Ungarn tätigen bundesdeutschen und österreichischen Unternehmen zur Sprache.

Stefan Pleyer | Im Gespräch mit dem Spitzenkandidaten der Deutschen Liste, Gregor Gallai Im Zeichen des Dialogs - Sonntagsblatt.hu - die ungarndeutsche Zeitschrift

Rückblick zum Jahresstart der JBG in Bayern: Im Feber durften zwei Vertreter der Jakob-Bleyer-Gemeinschaft, Patrik Schwa...
02/04/2026

Rückblick zum Jahresstart der JBG in Bayern: Im Feber durften zwei Vertreter der Jakob-Bleyer-Gemeinschaft, Patrik Schwarcz-Kiefer und Stefan Pleyer die ehrenvolle Möglichkeit wahrnehmen, in Vertretung Ungarns sowie der ungarndeutschen Nationalitätengemeinschaft an der größten Veranstaltung der bayerischen Regierungspartei, der CSU, und der bayerischen christlich-konservativen Politik, dem Politischen Aschermittwoch in Passau, teilzunehmen. Vor Ort konnten wir mit lokalen und Landespolitikern zusammentreffen und uns über die aktuellen Themen unserer (Bundes-)Länder austauschen, wobei mehrere Politikbereiche zur Sprache kamen. An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei der CSU sowie bei der Hanns-Seidel-Stiftung für die freundliche Einladung!

Die Weiterpflege der tausendjährigen ungarisch-bayerischen Beziehungen zum für uns strategisch, wirtschaftlich und kulturell gleichermaßen hochgradig bedeutenden Freistaat Bayern liegt in unserem nationalen Interesse. Dies gilt umso mehr, da die Heimat unserer Seligen Königin Gisela sowie der Wittelsbacher zugleich auch unsere Urheimat im deutschen Sprach- und Kulturraum ist, zahlreiche familiengeschichtliche und sprachliche Verbindungen knüpfen uns an dieses wundervolle Schatzkammer-Land. Es ist daher unser erklärtes Ziel, diese Beziehungen künftig unter anderem auch um diese Dimension der deutschen und österreichischen Minderheitenpolitik immer prägender zu bereichern, zusammen mit anderen deutschen und österreichischen Bundesländern.

Foto: JBG/ Stefan Pleyer

Die ungarische Regierung setzte in der Mitte der 2010er Jahre ihre Fregatte der demografischen Strategie auf einen völli...
10/02/2026

Die ungarische Regierung setzte in der Mitte der 2010er Jahre ihre Fregatte der demografischen Strategie auf einen völlig neuen Kurs – nämlich auf eine proaktive und unterstützungsbasierte Familienpolitik. Die mit christlich-konservativer Ideologie und dem Grundgesetz untermauerten Maßnahmen nahmen sie zum Ziel, die seit 1981 negative Bevölkerungsentwicklung der einheimischen ungarischen Bevölkerung (einschließlich der Nationalitäten) umzukehren. Die Bemühungen wurden anfangs von Erfolg gekrönt, doch die 2020er Jahre stellten die familienzentrierte Doktrin Ungarns vor mehrere Herausforderungen.

Wo positioniert sich in all dem die deutsche Nationalitätengemeinschaft? In statistischer Hinsicht ist es schwer, die Familiengründungsbereitschaft des Ungarndeutschtums zu erfassen, da es schwierig ist, diese Daten gruppenspezifisch aufzuschlüsseln. Es steht völlig fest, dass unsere Stammesgenossen bestimmte Charakterzüge aufweisen, die auch auf die Nationalität und die breitere deutschstämmige Ethnie übertragbar sind: Zum Beispiel lebt der Kern unserer Bevölkerungsgruppe typischerweise in ländlichen Kleinsiedlungen oder in der Agglomeration. Er ist politisch meist konservativ-christlich eingestellt und gehört vermutlich überwiegend zur finanziell gesicherten Mittelschicht. Er ist auch in Bezug auf Bildung und Qualifikation in einer vorteilhaften Position. Ein weiteres Dilemma besteht zudem darin, inwieweit das traditionelle katholische Mehrkindfamilienmodell in der konservativen, konfessionell überwiegend katholischen Einstellung der Ungarndeutschen wirkt.

All diese offenen Fragen sollten durch gezielte soziologische Untersuchungen beantwortet werden. Hier sollte man klären, wie die Reproduktionskultur des Ungarndeutschtums im Spiegel der gesamtungarischen Verhältnisse und insbesondere der Abwanderung zu charakterisieren ist. Wichtig ist es auch zu klären, wie diese Erkenntnisse auf die ungarische nationale Bevölkerungspolitik übertragen und angewendet werden können.

Mehr dazu erfahren Sie im ganzen Artikel von Stefan Pleyer:
https://sonntagsblatt.hu/2026/02/09/familienfreundliches-ungarn-dem-zeitgeist-entgegen/

Heute vor 80 Jahren begann die Vertreibung der Ungarndeutschen, als der erste Transport aus Wudersch/Budaörs abfuhr.
19/01/2026

Heute vor 80 Jahren begann die Vertreibung der Ungarndeutschen, als der erste Transport aus Wudersch/Budaörs abfuhr.

"Macht hoch die Tür, die Tor macht weit; Es kommt der Herr der Herrlichkeit!" Auch heuer ist es wieder so weit, die Kirc...
24/12/2025

"Macht hoch die Tür, die Tor macht weit; Es kommt der Herr der Herrlichkeit!" Auch heuer ist es wieder so weit, die Kirchenglocken stehen bereit, der strahlendste Himmelstern gibt uns Geleit, und die erwartungsvolle Friedlichkeit zieht in unsere Seelen ein. Während wir alle unsere Herzen festlich schmücken, wünschen wir, unsere Vereine und Organisationen, die Jakob-Bleyer-Gemeinschaft, der Verein Deutscher Hochschüler (VDH) Budapest, die Deutsche Kulturgemeinschaft Budaörs und nicht zuletzt die Redaktion des Sonntagsblattes, all unseren geschätzten Mitgliedern, Freundinnen und Freunden, Leserinnen und Lesern, wie Folgerinnen und Folgern frohe, gesegnete Weihnachten und Ankunft des Herrn, sowie ein glückliches und vor allem friedliches neues Jahr!

Recht herzlich bedanken wir uns für Ihre Unterstützung, Aufmerksamkeit, Aktivität und Hilfe, mit denen Sie unsere Gemeinschaft in diesem Jahr ausgezeichnet haben. Nun ziehen auch wir uns für die zwölf Tage währende Weihnachtszeit bis zum Dreikönigstag mit reduzierter Online-Tätigkeit zur Ruhe zurück, um im neuen Jahr unsere Arbeit mit erneuerter Kraft fortsetzen zu können. Bis dahin eine schöne und besinnliche Feier uns allen!

Stefan Pleyer, Vorsitzender der Jakob-Bleyer-Gemeinschaft und leitender Redakteur des Sonntagsblattes
Richard Guth, Hauptschriftleiter des Sonntagsblattes, JBG-Stammmitglied
Patrik Schwarcz-Kiefer, Vorsitzender des VDH Budapest, JBG-Stammmitglied
Prof. Dr. Nelu Bradean-Ebinger, Vorsitzender der Deutschen Kulturgemeinschaft Budaörs, JBG-Vorstandsmitglied
Bild: Patrik Schwarcz-Kiefer/KI

Im Zeichen der in diesem Jahre gestarteten Neugestaltung bezeichnete die Jakob-Bleyer-Gemeinschaft als eine ihrer grundl...
19/12/2025

Im Zeichen der in diesem Jahre gestarteten Neugestaltung bezeichnete die Jakob-Bleyer-Gemeinschaft als eine ihrer grundlegenden Zielsetzungen die Stärkung der Zusammenarbeit und der vielseitigen Partnerschaft zwischen der ungarndeutschen Nationalitätengemeinschaft und den für uns in historisch-kulturellem Sinne besonders relevanten deutschen und österreichischen Bundesländern, unseren Urheimatregionen, sowie deren Ausweitung auf verschiedene Politikfelder (z. B. im Bildungswesen).

In Umsetzung unserer neuen Mission haben wir damit begonnen, auch Kontakte zu den in den verschiedenen Bundesländern zuständigen Parlaments- und Regierungssekretariaten aufzunehmen. An der ersten Station dieser Arbeit nahm das JBG/VDH-Stammmitglied, Komitatsrat des Komitates Branau (Baranya vm.) sowie Mitglied des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR/CoR), Patrik Schwarcz-Kiefer, im November am von der bayerischen Hanns-Seidel-Stiftung organisierten bayerisch-ungarischen Dialogprogramm teil, das für junge ungarische Multiplikatoren konzipiert war. Die ungarische Delegation wurde von Frau Dr. Petra Loibl, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, empfangen. Beim Treffen tauschten sich die Teilnehmer über die allgemeine Lage der bayerisch-ungarischen Beziehungen aus, darüber hinaus wurden auch die aktuelle Situation des Ungarndeutschtums sowie dessen aktuelle Fragen vorgestellt.

Bild: Dr. Petra Loibl, Bayerischer Landtag

Parlamentswahlen 2026: veränderte RahmenbedingungenAm Freitag veröffentlichte das konservativ-intellektuelle Online-Port...
11/12/2025

Parlamentswahlen 2026: veränderte Rahmenbedingungen

Am Freitag veröffentlichte das konservativ-intellektuelle Online-Portal „Válasz Online” einen längeren Beitrag des Wahlgeografen Mátyás Bódi, dem Analysten der Facebook-Seite „Választási földrajz” (Wahlgeografie). Er geht in seiner Analyse der Fragestellung nach, was die Beweggründe gewesen waren, Emmerich Ritter gegen Gregor Gallai auszutauschen.

Viele hätte der Wechsel auf der Spitze der Landesliste unerwartet getroffen, auch wenn die Ablösung seines Mentors Ritter wohl vorbereitet gewesen sei. Dabei verweist Bódi auf Gallais Veranstaltungsreihe „Wechselgespräche”, die er als Wahlkampftournee Gallais bewertet. Er sei insgesamt, so die LdU-Quellen des Autors, viel autonomer als Amtsinhaber Emmerich Ritter. Der Autor verweist darauf, dass sich in der LdU auch Menschen mit oppositioneller Gesinnung sitzen würden, wenngleich in der Minderheit. Gallai ist nach eigenem Bekunden parteiunabhängig beziehungsweise gehört keiner Partei an.

Die ungarndeutsche Wählerliste befinde sich seit einiger Zeit in einer kontinuerlichen Abwärtsspirale, was in erster Linie auf demografische Gründe zurückzuführen sei, so der Experte. Gegenwärtig stehen weniger als 30.000 Wählerinnen und Wähler auf der Liste, was für ein erneutes Mandat nicht ausreichen würde. Hier rechnet Bódi lange nach und kommt zum Schluss, dass Gallai dann Glück hätte, wenn die prognostizierte Steigerung bei der Wahlbeteiligung den Wiedereinzug der extremen rechten „Mi Hazánk” vereiteln würde. Daher liege es an Gallai, neue Wähler von der Deutschen Liste zu überzeugen. Dies bedeute eine Positionierung in der Mitte.

Zum ganzen Bericht von Richard Guth: https://sonntagsblatt.hu/2025/12/01/veranderte-rahmenbedingungen/

Bild: ma7média

Heute gedenkt unsere Gemeinschaft, die Jakob-Bleyer-Gemeinschaft, der Verein Deutscher Hochschüler (VDH) Budapest, die R...
05/12/2025

Heute gedenkt unsere Gemeinschaft, die Jakob-Bleyer-Gemeinschaft, der Verein Deutscher Hochschüler (VDH) Budapest, die Redaktion des Sonntagsblattes aber auch die gesamte ungarndeutsche Nationalität einer der größten historischen Ikonen unseres Deutschtums, unseres Namensgebers Jakob Bleyer (1874-1933), dessen 92. Todestag auf den heutigen Tag fällt. Im vergangenen Jahr hielten wir zu dieser Zeit unsere jährliche Ehrerbietung an seinem Grabmal in Steinbruch/Kőbánya in Budapest ab; dieses Programm wird aus organisatorischen Gründen in diesem Jahr später stattfinden. Aus Anlass des heutigen Tages rufen wir die Gedanken in Erinnerung, die bei der letztjährigen Veranstaltung zur Würdigung des Erweckers und des politischen Gründungsvaters des deutschen Volkes Ungarns vorgetragen wurden.

"Der Grabstein lässt uns wissen, wer hier ruht: Jakob Bleyer. Dieser Name wurde im Laufe der Zeit mit anderen epischen Adjektiven, Wendungen, mythologischen und biblischen Vergleichen ergänzt, von den Historikern, Intellektuellen, und Mitgestaltern der ungarndeutschen Kultur und Politik: War er vielleicht ein Prometheus, der seinem Volke nach dem ersten großen Weltenbrand und den Untergang des 1000-jährigen Königreiches Ungarn das Feuer mit glühendem jungem und gutem Herzen bringen wollte? Im Gedicht „Prometheus” sang Goethe: „Wer rettete vom Tode mich, Von Sklaverei? Hast du nicht alles selbst vollendet, Heilig glühend Herz?Anderswie gefragt: Erschien uns damals ein deutschungarisch-donauschwäbischer Zarathustra, der mit seiner Botschaft zu früh kam und von niemanden richtig verstanden wurde? Oder entdecken wir den Moses des alten Testaments in der Bleyer’schen Gestalt? Vor ihm und dem deutschen Volke in Ungarn spaltete sich das Meer der Völker und Zeiten, und die Volksgruppe machte sich auf den von den Allmächtigen geebneten Weg, wo sie von Bleyer angeführt wurde.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: das Zusammenspiel dieser drei genauso wichtigen zeitlichen Dimensionen. Das führte sich auch der vielseitige Akademiker, Wissenschaftler, Nationalitäten- und Landespolitiker Jakob Bleyer vor seinen Augen, als er seine Rettungsaktion für seine Volksgruppe begann. Die Anpassungsfähigkeit, uns schnell auf neue Herausforderungen und Gegebenheiten einzustellen ist ja Kolonistentugend der Nachkommen eines Kolonistenvolkes. Die Jakob Bleyer Gemeinschaft wählt eindeutig den Kurs der Selbstbewahrung der Nationalitätengemeinschaft des Ungarndeutschtums! Bewusst der Devise nach: „Glaube, Sprache und Kultur, sind die Pfänder der ungarndeutschen Zukunft!” Wo es Drachenköpfe gibt, muss es auch Drachenkräuter geben: Im Zeichen vom mutatis mutandis lasst uns diesen modernen Tendenzen trotzen und eine kraftvolle Entgegenwirkung wagen – so wie der fromme Schwabenahn im Schwabenlied von Bleyer: „durch Sumpf und Wildnis brach sein Mut sich Bahn” gewappnet mit der Überlebenskraft, Unternehmungslust, Erfindergeist und Schaffensfreude von Jakob Bleyer und unseren Vorfahren, für das 1200-1000-jährige deutsche Volk in Ungarn/das Ungarndeutschtum, für das gemeinsame Heimatland, das Regnum Marianum Ungarn, für das Vaterland Deutschland und für die größere Patria Europa"

Bild: JBG/SB

Das 23. VLÖ-Volksgruppensymposium im Wiener „Haus der Heimat“ versammelte hochrangige Vertreter aus der österreichischen...
01/12/2025

Das 23. VLÖ-Volksgruppensymposium im Wiener „Haus der Heimat“ versammelte hochrangige Vertreter aus der österreichischen Politik, Diplomatie und Kultur. Im Zentrum der zweitägigen Veranstaltung standen das Gedenken an 80 Jahre Flucht und Vertreibung, die Zukunft des „Hauses der Heimat“ als zentraler „Lernort Österreich“ und die bleibende Relevanz historischer Dokumente wie des Völkermanifests für ein geeintes, föderales Europa. Die Jakob-Bleyer-Gemeinschaft hatte die Ehre, die ungarndeutsche Nationalitätengemeinschaft sowie auch Ungarn bei dieser hochrangigen österreichischen politischen Veranstaltung vertreten zu dürfen, wo wir uns auch Herrn Bundeskanzler Dr. Christian Stocker vorstellen konnten, im Verband mit den führenden Vertretern der anderen ostmitteleuropäischen deutschen Nationalitäten- und Minderheitengemeinschaften aus den weiteren historischen Kronländern, aus Polen, der Slowakei, Serbien und Rumänien.

Die beim Symposium anwesenden österreichischen politischen Potentaten erklärten, dass die vor 80–81 Jahren beginnende Vertreibung und in vielen Fällen auch der Genozid an den deutschen Volksgruppen Ostmitteleuropas auch als ein eigener Verlust für Österreich betrachtet wird, da das Land einem bedeutenden Teil der Heimatvertriebenen am Ende und nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue Heimat bot. Darüber hinaus äußerten sie den Willen und Absicht, dass Österreich die Mutterland-Rolle bei der Patronanz und Unterstützung der heimatverbliebenen altösterreichischen deutschen Volksgruppen in unserer Region übernehmen sollte. Wir als Ungarndeutsche begrüßen diese Pläne auf das Herzlichste, da sie eine neue, lang ersehnte Dimension in den österreichisch-ungarischen Beziehungen eröffnen würde- weitere Einzelheiten und (hoffentlich auch Ergebnisse) folgen in Bälde.

Hier können Sie den ausführlichen Bericht über das VLÖ-Volksgruppensymposium lesen:

https://sonntagsblatt.hu/2025/11/28/vlo-osterreich-schatzt-die-heimatvertriebenen-und-verbliebenen-altosterreichischen-deutschen-volksgruppen/

Kürzlich hatte unser JBG-Stammmitglied und SB-Autor, der Komitatsrat der Branau und Mitglied des Europäischen Auschusses...
07/11/2025

Kürzlich hatte unser JBG-Stammmitglied und SB-Autor, der Komitatsrat der Branau und Mitglied des Europäischen Auschusses der Regionen (EVP/EPP), Patrik Schwarcz-Kiefer, die Ehre, Bernd Posselt, den bayerischen CSU-Politiker, Präsidenten der Paneuropa-Union Deutschland und Bundesvorsitzenden der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Bohl/Bóly in der Branau zu treffen. Der sudetendeutsche Herr Posselt hat sowohl in der deutschen als auch in der mittel- und gesamteuropäischen Politik tiefe Spuren hinterlassen: Als Mitarbeiter von S.k.u.k.H. Erzherzog Otto von Habsburg wirkte er 1989 als Mitorganisator des Paneuropäischen Picknicks in Ödenburg/Sopron, und von 1994 bis 2014 vertrat er Bayern für die CSU im Europäischen Parlament.

Als Sudetendeutscher setzte sich Herr Posselt maßgeblich für die Anerkennung und Achtung der Rechte sowohl der heimatvertriebenen als auch der heimatverbliebenen deutschen Nationalitätengemeinschaften und Volksgruppen sowie aller europäischen Minderheiten ein. Seit der Wendezeit trägt er als Funktionsträger der Paneuropa-Union prägend zur europäischen Integration der ostmitteleuropäischen Länder bei. Darüber hinaus initiierte er die deutsch-tschechische Versöhnung und Völkerverständigung im Geiste des gemeinsamen europäischen Dialogs und der Aufarbeitung der Vergangenheit.

Beim Treffen tauschten sich die Politiker neben der Übersicht über die bayerisch-ungarischen Beziehungen und möglichen Kooperationsperspektiven auch über die Situation, aktuelle Tendenzen und zukünftigen Möglichkeiten des Ungarndeutschtums aus.

Bild: Patrik Schwarcz-Kiefer

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Budapesti út 45
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