Swat Rallye Team

Swat Rallye Team Still Driving since 2009 Die Dresden-Banjul-Organisation ist eine Hilfsorganisation in The Gambia - Westafrika. Seit dem 14.

Dezember 2007 haben wir den offiziellen Status einer NGO (Non Government Organisation). Registriert sind wir in Gambia, Westafrika, unter der Nummer A 119 NGO. Wir unterstützen schulische, medizinische und gesellschaftliche Projekte in Gambia. Dabei erhalten wir die meiste Hilfe von der Rallye Dresden-Dakar-Banjul. Die Teilnehmer dieser Transsahara-Rallye, die durch 7 Länder, Deutschland, Frankr

eich, Spanien, Marokko, Mauretanien, Senegal bis nach Gambia führt, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Afrika-interessierte Leute, die gern Auto fahren zu begleiten. Die Leute haben dabei die Gelegenheit, nicht nur eine besondere Reise zu erleben, sondern aktiv mit zu helfen und Projekte zu unterstützen. Und das geht so:

Die Fahrzeuge älteren Baujahres, die die Rallyeteilnehmer für diese Reise benutzen, werden kurz nach der Ankunft in der gambianischen Hauptstadt Banjul auf einer Versteigerung zum Kauf angeboten. Die ersteigerten Gelder und mitgebrachten Sachspenden werden durch die Dresden-Banjul-Organisation an die einzelnen Hilfsprojekte verteilt. Die Teilnehmer haben dabei die Möglichkeit, sich vor Ort ein Bild zu machen und bei den Übergaben dabei zu sein. Einige Leute sind inzwischen schon mehrmals bei der Rallye dabei gewesen und haben regelrecht ihr Herz an Gambia verloren.

26.3.In Saint-Louis an der Hydrobase geht es um kurz nach 06:00 Uhr auf die letzte Etappe, die den Teams bzw Autos noch ...
26/04/2026

26.3.
In Saint-Louis an der Hydrobase geht es um kurz nach 06:00 Uhr auf die letzte Etappe, die den Teams bzw Autos noch mal einiges abverlangt und eigentlich zu lang ist, zumal direkt anschließend das Begrüßungsessen stattfindet.
Da auf den letzten 600 km Kolonnenfahrt angesagt ist, zieht sich die Strecke enorm; zwei kleinere Auffahrunfälle am Vormittag, deren Klärung und eine notdürftige Reparatur kosten uns erst mal drei bis vier Stunden.
Quer durch den Senegal gibt es danach viel zu beobachten, allerdings in der Regel nur fahrend. Die Vegetation wird üppiger und wieder karger, irgendwann sieht man die dicken Baobab-Bäume, bei den Pausen wird der Rallye-Tross häufig zur Attraktion für Kinder, die schauen, ob es was abzugreifen gibt.
Am frühen Abend steht dann der Übertritt der gambischen Grenze bei Farafenni an. Da wir spontan einen Mitarbeiter bzw. Kontaktmann der NGO ins Auto bekommen, kommt SWAT als erstes Fahrzeug beim Aus- und Einreiseposten an, sodass für uns die Formalitäten schnell erledigt sind, auch wenn es hier und da Missverständnisse gibt, wo genau der Einreisestempel zu holen ist. Wir setzen die letzten CFA aus dem Senegal in Cola um und warten.
Bis alle Fahrzeuge und Teilnehmer durch sind, ist es schon wieder dunkel, danach geht es „nur noch“ über die neue Brücke, deren Auffahrt sich in unfassbar miesem Zustand befindet, und dann immer Richtung Westen geradeaus. Eine sehr ermüdende Fahrt über drei Stunden, auf der manch einer schon zwischendurch mit dem Sekundenschlaf Bekanntschaft gemacht hat. Übermüdet, aber happy schaffen wir es schließlich zum Lemon Creek Hotel in Bijilo, wo es um 01:30 für alle noch Spaghetti Bolognese gibt. Danach beziehen wir unser Quartier in der Nähe, kommen uns vor wie in der Botschaft von SWATistan, da das Haus fast etwas überdimensioniert ist, und sind irgendwann zwischen 03:00 und 04:00 Uhr im Bett. Mission accomplished, fürs Erste.

Waiting for the Lobster 🙂
30/03/2026

Waiting for the Lobster 🙂

30/03/2026
Di. 24.3. - Mi. 25.3.Es geht los vom Strand in Richtung Süden, vorbei an trostlosen vermüllten Vierteln und Zementwerken...
28/03/2026

Di. 24.3. - Mi. 25.3.
Es geht los vom Strand in Richtung Süden, vorbei an trostlosen vermüllten Vierteln und Zementwerken, wo die Mercedes-Rundhauber-Lkw aus den 60er Jahren nach wie vor im Einsatz sind.
Die Hauptschwierigkeit des Tages besteht dann später darin, die Grenze zum Senegal zu überqueren, davor müssen alle über den Damm am Senegal River, die nichts weiter als eine 40 km lange hoppelige Piste ist, die die Autos gut durchschüttelt. Der Grenzübertritt verläuft reibungslos, auch wenn es sich bei so vielen Fahrzeugen sehr lange hinzieht. Als wir in Saint-Louis auf der "Hydrobase" ganz im Südwesten auf einer langgezogenen Halbinsel ankommen, ist es bereits wieder dunkel. Alle freuen sich jetzt auf ein sauberes Hotelzimmer und ein gemütliches Bett. Wir kommen mit ein paar anderen Teams im Hotel Dior unter, welches immer noch gut erhalten ist, und werden von Madame Dior, die Tobi noch von früheren Aufenthalten kennt, freundlich begrüßt. Am nächsten Tag gibt es einen Ruhetag, der Gelegenheit bietet, die Stadt zu erkunden.

So. 22.3. - Mo. 23.3.Die Reifen werden wieder aufgepumpt, wir verlassen die Offroad-Piste, verabschieden die Wüstenführe...
28/03/2026

So. 22.3. - Mo. 23.3.
Die Reifen werden wieder aufgepumpt, wir verlassen die Offroad-Piste, verabschieden die Wüstenführer und kehren zur Straße nach Nouakchott zurück.
Dort angekommen, steuern wir erst mal einen Campingplatz an, der aber hinsichtlich Sauberkeit sehr zu wünschen übrig lässt, sodass wir schließlich im angrenzenden neueren Hotelkomplex "Sabah Resort" landen, wo einige ein Zimmer nehmen und wir uns auf dem Parkplatz vor dem Hotel breitmachen.
Für die Mitbenutzung der Duschen und Toiletten sowie Frühstück zahlen wir 20€ pro Person pro Nacht.

Das Treiben am dazugehörigen Standrestaurant ist beeindruckend, hier scheint ein regelrechter Hotspot zu sein, wo viele wohlhabendere Mauretanier mit der Familie das Ende des Zuckerfests feiern.
Am nächsten Tag haben wir hier einen Ruhetag, und es ist weniger los als am Wochenende. Joachims Opel wird letztlich mit einem neuen (gebrauchten) Kühler ausgestattet.

Sa. 21.3. Morgens geht es erst mal los mit der "Polonaise Blankenese", das Wetter bleibt ungewöhlich kühl und der Himmel...
28/03/2026

Sa. 21.3.
Morgens geht es erst mal los mit der "Polonaise Blankenese", das Wetter bleibt ungewöhlich kühl und der Himmel ist häufig bewölkt; wodurch die Wasservorräte nicht so intensiv genutzt werden müssen wie bei der üblichen brennenden Sonne.
Einige Tiefsandpassagen später inklusive einer etwas heiklen Situation, mit notwendiger Überholung in unwegsamem Gelände, wird dann wieder am Opel geschraubt. Da die Reparatur länger dauert, wird nicht lange gefackelt und die Zeit mit Musik, Krocket und Eisessen überbrückt.
Später wird das dritte Wüstencamp zwischen ein paar höheren Dünen angesteuert; das Team aus Döbeln versenkt dabei seinen Mercedes etwas leichtsinnig in einer Düne und muss nach diversen Ausgrabeversuchen schließlich aus dem Sand gezogen werden.
Abends gibt es dann ein amtliches Lagerfeuer und ein bisschen Feuerwerk, was hier eigentlich nicht zugelassen ist aber trotzdem imposant daherkommt. Die Biervorräte gehen bei einigen Teams langsam zur Neige, sodass die Getränkeauswahl heute kreativer, aber nicht unbedingt gesünder ausfällt.

Do. 19.3. Straßenfahrt, dann irgendwann rechts Richtung Meer auf die staubige Piste, wo alle erst mal etwas Luft aus den...
28/03/2026

Do. 19.3.
Straßenfahrt, dann irgendwann rechts Richtung Meer auf die staubige Piste, wo alle erst mal etwas Luft aus den Reifen lassen zur besseren Sandfahrtauglichkeit.
Ein Team hat wohl einen Riss in der Ölwanne, was aber irgendwann gefixt werden kann.
Auf breiter staubiger Piste bewegt sich die Rallye in Richtung Meer, der feine Staub kriecht jetzt in alle Ritzen des Fahrzeugs.
Nach ei er etwas engeren Passage wird schon wieder gestoppt, da bei einem Opel der Kühler nicht mehr dicht ist, sodass das Auto lerztlich erst mal gezogen werden muss. Als Wüstencamp dient ein Platz an einer nahegelegenen, langgezogenen Düne, wo zum ersten Mal in der SWAT-Geschichte das mitgebrachte Schweizer Käsefondue standesgemäß mit Fendant genossen wird. Ein paar Wagenburgen weiter entsteht eine kleine Party-Area mit jeder Menge Musik und zwei Sorten frisch gezapftem Bier...

Fr. 20.3. Mittlerweile haben die meisten vergessen, welcher Wochentag ist.Weiter geht es Richtung Meer, jetzt mit länger...
28/03/2026

Fr. 20.3.
Mittlerweile haben die meisten vergessen, welcher Wochentag ist.
Weiter geht es Richtung Meer, jetzt mit längeren Tiefsandpassagen. Während unsere Giselle weitgehend problemlos durch den Sand
surft und immer noch keinen Strich auf der Einsandeliste hat, gibt es irgendwann am anderen Opel wieder Probleme.
Das A-Team aus dem Erzgebirge nutzt die Pause, um die mobile Eisdiele für alle Rallye-Teilnehmer zu eröffnen, was allgemein sehr gut ankommt. Nach einer Pause geht es weiter, aber bis zum Strand schaffen wir es nicht mehr. Das zweite Wüstencamp bietet einen wunderbaren Sonnenuntergang, der Grill dient uns heute Abend für Sauerbraten mit Kartoffelpüree (letzteres ebenfalls mit Premiere, obwohl auch bei den letzten Rallyes mit im Gepäck).

Mittwoch, 18. März: Es steht in erster Linie der Grenzübertritt nach Mauretanien auf dem Programm. Praktischerweise konn...
28/03/2026

Mittwoch, 18. März:

Es steht in erster Linie der Grenzübertritt nach Mauretanien auf dem Programm. Praktischerweise konnten wir im Hotel die in Dakhla erworbenen Hühnchen weiter kühlen; um 10 Uhr geht es dann los zur 6-stündigen Prozedur, wobei die Ausreise unproblematisch läuft, die Fahrt durch das so genannte Niemandsland zwischen Marokko/Westsahara und Mauretanien ist im Vergleich zu früher entspannt; am mauretanischen Posten müssen dann aber erstmal diverse Hardware-Elemente von A nach B gebracht werden, aber auch die Einreise klappt im Verlauf des Tages noch für alle.

Nach kurzer Zeit landet der Tross mit über 60 Fahrzeugen an der "Versteckten Düne", die sogleich von einem BMW erklommen wird, während wir es uns mit ein paar anderen Teams gemütlich machen und nun endlich die Hühnchen im Bus grillen können.

Ab heute die die Rallye Helden im großen Sandkasten. Die nächsten News gibt es dann nach der Wüstendurchquerung
19/03/2026

Ab heute die die Rallye Helden im großen Sandkasten. Die nächsten News gibt es dann nach der Wüstendurchquerung

Wir sind dann mal weg. Wir gehen für ein paar Tage spielen - im größten Sandkasten der Welt. Spätestens aus Nouakchott melden wir uns wieder. Versprochen!

Address

Kartung

Website

http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/

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