Asociación Ladridos Vagabundos
Ist ein eingetragener Verein im Registro de Asociaciones de Andalucía mit der Nr. 5932 seit 17/04/2006. Wir grüßen Euch herzlich, ihr Liebhaber von Hundegebell und Katzengeschnurre! Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, im Rahmen des möglichen Tiere zu retten, zu behandeln, sie aufzunehmen und Adoptionseltern für sie zu finden. Unsere haarigen Freunde hatten das Pech,
in schlechte Hände geraten zu sein, oder – der häufigere Fall – man hat sie einfach ausgesetzt. Es sind sehr viele Tiere, die zu uns und auch zu unseren Pflegeeltern kommen. Und noch viel mehr werden wir um Hilfe gebeten: durch Hinweise oder auch direkt von Menschen, die ihre vierbeinigen Freunde einfach „loswerden“ wollen. Wir sind oft an den Grenze dessen, was wir schaffen können und haben nicht die Mittel, all diese Hilfe zu leisten. So kämpfen wir Tag für Tag dafür, die Lage der Tiere zu verbessern. Denjenigen Tieren, die ausgesetzt worden sind ein glückliches, neues Zuhause zu verschaffen und vor allem das Bewusstsein der Menschen zu verändern.Sie zu sensibilisieren und einfach an den gesunden Menschenverstand zu appellieren.
Öffentliche Institutioen, wie die Stadt- oder Provinzverwaltung Granadas interessiert es leider noch nicht. Durch Aufklärungs-und Kastrationskampagnen versuchen wir die Bevölkerung auf das Tierelend aufmerksam zu machen. Viele engagieren lieber teure Hundefänger, die die streunenden Hunde oder Katzen von der Strasse holen und in ein öffentliches Tierheim (Perrera) bringen, um sie dann nach kurzer Zeit einzuschläfern. Durch Demos durch Granada, Informationsstände, Pressemitteilungen und Aufklärung in den Schulen versuchen wir diese Situation zu verändern. Am Anfang hat unser Verein sich ausschließlich um Hunde gekümmert. Wir sind jedoch ständig dabei, unsere Kompetenzen zu erweitern und die anderen Vergessenen mit einzuschließen: Unsere Freunde, die Katzen. Für sie haben wir das Projekt „Unsichtbares Miauen“ (Maullidos Invisibles) gegründet, das sich dank einiger Pflegeeltern, die immer wieder Katzen aufnehmen, aufrecht erhalten lässt. Unser Verein Ladridos Vagabundos erhält keinerlei Subventionen und kann nur dank der Unterstützung einer kleinen Mitgliedergruppe, ehrenamtlicher MitarbeiterInnen und GelegenheitshelferInnen überleben, die selbstlos und ohne finanzielles Interesse mithelfen. Deshalb sind wir auch auf Spenden oder Patenschaften angewiesen, denn allein durch die Vermittlungsgebühren können wir die Tiere im Tierheim nicht versorgen. Wir sorgen dafür, dass jedes Tier, das in unsere Hände gelangt, gut versorgt wird, bis es zur Adoption freigegeben wird. Leider sind wir so eingeschränkt, dass wir nicht all die Zeit mit den Tieren verbringen können, die wir mit ihnen verbringen möchten. Deshalb suchen wir immer ehrenamtliche MitarbeiterInnen, weil mehr Menschen den Tieren mehr Aufmerksamkeit schenken können. Möchten Sie Tieren ohne Zuhause helfen? Es gibt viele Arten der Hilfe. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
- Helfen Sie als Pflegestelle
Wenn Sie eine oder gar mehrere Hunde für eine gewisse Zeit, oftmals nur wenige Wochen, bei sich aufnehmen können, erhöhen sich die Chancen auf eine passende Vermittlung immens, weil sich das Tier vor Ort befindet und wir darüber hinaus konkrete Informationen über sein Verhalten sammeln können. Es wäre schön, wenn eines dieser bedauernswerten Wesen bis zu seiner Vermittlung bei Ihnen vorübergehend ein liebevolles Zuhause finden würde. Dieses Tier wird es Ihnen tausendfach danken.
1. Voraussetzung: Herz und Verstand! Um eine Pflegestelle anzubieten, sollten Sie ein großes Herz für Tiere haben. Der Grund für eine Pflegestelle sollte Tierschutz sein. Das klingt zwar selbstverständlich, ist es aber leider nicht immer. Tatsächlich gibt es Fälle und vermeintliche Tierfreunde, die sich einen finanziellen Vorteil durch die Vermittlung erhoffen; die Aufnahme und Vermittlung geschieht dann leider manchmal auf Kosten der Tiere.
2. Voraussetzung: Zeit Als Pflegestelle sollte man dem Tier vor allem in den ersten Tagen nach der Aufnahme möglichst viel Zeit widmen können. Je genauer man das Tier kennenlernt, desto besser können wir potentiellen Interessenten Auskunft geben - einerseits, um eventuelle Folgen von Reisestress zu erkennen, andererseits, um möglichst viele Informationen sammeln zu können. Im Optimalfall können Sie sich bei Ankunft des Pflegetieres ein paar Tage Urlaub nehmen.
3. Voraussetzung: Ausdauer Es ist nie vorhersehbar, wie schnell ein Tier vermittelt werden kann. Häufig werden schon nach kurzer Zeit Interessenten ausgemacht, manchmal kann es aber auch mehrere Wochen oder Monate dauern, bis das Tier endgültig vermittelt ist. Alles das sollte man einplanen, wenn man sich als Pflegestelle zur Verfügung stellen will. Eine Pflegestelle ist daher nur dann eine echte Hilfe, wenn das Tier bis zur endgültigen Vermittlung dort untergebracht werden kann.
4. Voraussetzung: Platz Stellen Sie sicher, dass Sie genügend Platz haben und das Tier sich auch zurückziehen kann. Bei Mietraum sollten Sie unbedingt eine schriftliche Genehmigung des Vermieters einholen. Aufgaben
Alle Aufgaben zur Betreuung eines eigenen Tieres sollten Sie auch für Pflegetiere einplanen. Stellen Sie sich idealerweise einfach vor, es wäre ihr eigener Hund. Es gibt nur einen wesentlichen Unterschied: Planen Sie von Anfang an ein, sich wieder von dem Tier trennen zu müssen! Aus welchem Grund ist dieser Unterschied kompliziert? Fragen Sie die vielen Pflegestellen, die das Tier behalten haben, weil eine Vermittlung ihnen sonst das Herz gebrochen hätte ...
Zu den Aufgaben einer Pflegestelle gehört es, das Tier mit zukünftigen Umweltreizen vertraut zu machen. Umso besser sind die Vermittlungschancen. Viele verhaltensproblematische Tiere (meistens sind es Angststörungen) können in Pflegestellen therapiert werden. Pflegestellen, die dafür nicht speziell qualifiziert sind und besonders darauf eingestellt sind, sollten davon Abstand nehmen, verhaltensgestörte Tiere aufzunehmen. Für die Zeit, in der das Tier bei Ihnen ist, tragen Sie die Verantwortung für Ihren Pflegling. Kalkulieren Sie ein, dass Sie unter Umständen für einen längeren Zeitraum für Futter und Zubehör aufkommen müssen. Die übliche Hundeausstattung (Futternapf, Korb, Spielzeug, Zeckenzange, etc.) sollte vorhanden sein und wird von der Pflegestelle gestellt. Kosten insbesondere für tierärztliche Behandlungen werden nach vorheriger Absprache übernommen. Eine Ausnahme bildet selbstverständlich Gefahr im Verzug. Natürlich freut sich unser Budget darüber, wenn die Pflegestelle freiwillig einen Teil dieser Kosten übernimmt, dies ist jedoch keine Bedingung! Sämtliche Tiere werden vor der Vermittlung umfassend tierärztlich untersucht. Der Verein übernimmt die komplette medizinische Versorgung (Impfungen, Chippen, Kastration, Wurmkuren, Transport etc.). Die Tiere sind gechipt und kastriert, sofern sie das notwendige Alter bereits erreicht haben.
- werden Sie Pate für ein Tier: wenn Sie kein Tier adoptieren können aufgrund der persönlichen Situation, können Sie eine Patenschaft übernehmen und erhalten in gewissen Abständen Neuigkeiten und Fotos von Ihrem Schützling. Sie können auch miteinscheiden, im Falle einer Adoption. In den jeweiligen Karteien der Hunde auf unserer homepage finden Sie die Anträge für Patenschaften.
- Adoptieren Sie ein Tier:
Dies ist das ausgesprochene Wunschziel des Tierschutzvereines - jedes Tier möge ein Zuhause finden, das es nie wieder vor die Tür setzt! Haben Sie sich für diesen Schritt entschieden und haben sich für ein Tier entschieden, mit dem Sie Ihr Leben teilen möchten, senden Sie eine Adoptionsanfrage an uns. Sie finden Die Anträge in den jeweiligen Karteien der Hunde auf unserer homepage.
- vielleicht haben Sie selbst eine Idee, wie Sie uns anderweitig helfen können!