D'Woid Krampal

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Heute hat jemand Geburtstag, der selten im Mittelpunkt steht, aber für unsere Gemeinschaft unbezahlbar ist.PETRA – Kramp...
19/06/2026

Heute hat jemand Geburtstag, der selten im Mittelpunkt steht, aber für unsere Gemeinschaft unbezahlbar ist.

PETRA – Krampusmama, Ordnerin, Fotografenfrau und Helferin im Hintergrund.

Immer da, wenn Hilfe gebraucht wird, immer
ohne großes Aufsehen, aber mit ganz großem Einsatz.

Liebe Petra,
heute feiern wir nicht nur deinen Geburtstag, sondern auch alles, was du für uns bist.

Bleib genauso herzlich, hilfsbereit und einzigartig, wie wir dich kennen. 👹

Tief in den Hallen der Zeit sitzt Odin auf seinem steinernen Thron. An seiner Seite ruhen seine treuen Raben Hugin und M...
18/06/2026

Tief in den Hallen der Zeit sitzt Odin auf seinem steinernen Thron. An seiner Seite ruhen seine treuen Raben Hugin und Munin.

Hugin ist der Gedanke.

Munin ist die Erinnerung.

Jeden Morgen erheben sie sich in die Nebel der neun Welten. Lautlos gleiten sie über Berge, Wälder und Meere, über Schlachtfelder und vergessene Tempel.

Sie sehen, was verborgen bleibt, und hören die Worte, die der Wind verschweigt.

Wenn die Nacht hereinbricht, kehren sie zurück zum Allvater.

Dann flüstert Hugin von den Dingen, die geschehen werden.
Und Munin erzählt von den Dingen, die niemals vergessen werden dürfen.

Doch die Alten sagen, dass Odin nicht den Krieg fürchtete, nicht die Dunkelheit und nicht einmal das Ende der Götter.

Nur eines erfüllte ihn mit Sorge:

Dass eines Tages Hugin nicht zurückkehrt.
Oder schlimmer noch ...
Dass Munin den Weg zu ihm vergisst.

Seitdem gilt der Ruf eines Raben im Nebel als Zeichen, dass die Augen Odins noch immer über Midgard wachen und die Geheimnisse der Welt sammeln.

🐦‍⬛ Hugin und Munin – Gedanke und Erinnerung. Die ewigen Boten des Allvaters.

Die Sage vom FeuerengelIn einer kalten Winternacht, als Nebel über den Wäldern lag und die Sterne hinter dunklen Wolken ...
17/06/2026

Die Sage vom Feuerengel

In einer kalten Winternacht, als Nebel über den Wäldern lag und die Sterne hinter dunklen Wolken verschwanden, erschien am Ufer eines stillen Sees ein Engel aus Licht.

Allein stand sie am kleinen Feuer und wärmte ihre Hände an den Flammen. Doch sie suchte keine Wärme für sich selbst.

Die Alten erzählten, dass sie die verlorenen Hoffnungen der Menschen sammelte.

Jede Funke, die aus dem Feuer aufstieg, trug einen Wunsch, einen Traum oder eine Erinnerung in den Himmel.

Wer ihr in einer stillen Nacht begegnete, durfte einen Gedanken dem Feuer anvertrauen.
Wurde die Flamme heller, galt der Wunsch als gehört.

Und noch heute heißt es:
Wenn ein einsames Feuer in der Dunkelheit brennt und eine weiße Gestalt daneben steht, dann lauscht der Feuerengel den Geschichten der Menschen – und trägt die wertvollsten davon zu den Sternen 🔥

Als die Welt noch jung war und Nebel über den Hügeln wohnten, erhoben die Ahnen einen Kreis aus gewaltigen Steinen. Niem...
16/06/2026

Als die Welt noch jung war und Nebel über den Hügeln wohnten, erhoben die Ahnen einen Kreis aus gewaltigen Steinen.
Niemand wusste, wer sie setzte. Man sagte nur, dass sie nicht für Menschen errichtet wurden.

In den dunkelsten Nächten erschien zwischen den Monolithen eine gehörnte Gestalt.
Ihr Fell war schwarz wie die Schatten zwischen den Sternen, ihre Augen glühten wie das letzte Licht eines sterbenden Feuers.

Auf ihrer Hand ruhte ein großer Vogel, älter als jede Erinnerung.
Er sprach nicht, doch sein Ruf ließ die Steine erwachen. Dann flüsterte der Wind längst vergessene Namen über die Wiesen.

Wer diesem Ruf folgte, fand sich an Orten wieder, die auf keiner Karte standen.

Manche kehrten mit uraltem Wissen zurück.

Andere verschwanden für immer hinter dem Nebelschleier der Anderswelt.

Noch heute erzählen die Alten: Wenn Sturmwolken über die Steine ziehen und ein einsamer Vogel über den Hügeln kreist, steht der Wächter wieder zwischen den Monolithen.

Alle unsere Beiträge, Bilder und Geschichten beruhen auf den Masken, Figuren und Sagengestalten unseres Vereins. Die gez...
15/06/2026

Alle unsere Beiträge, Bilder und Geschichten beruhen auf den Masken, Figuren und Sagengestalten unseres Vereins.

Die gezeigten Bilder sind echte Aufnahmen unserer Masken, die passend zur jeweiligen Geschichte und Sage bearbeitet und in entsprechende Kulissen eingefügt werden.

Hinter jeder Figur steckt eine unserer Vereinsmasken und die dazugehörige Geschichte, die wir mit viel Herzblut weiterentwickeln.

Mittlerweile umfasst unser Verein rund 85 verschiedene Masken, Sagengestalten und Engel, jede mit ihrem ganz eigenen Charakter und ihrer eigenen Geschichte.

Wir freuen uns, euch auch weiterhin in die mystische Welt unserer Sagen und Gestalten aus dem Bayerischen Wald mitzunehmen 🔥👹🖤

Unsere Masken. Unsere Geschichten. Unser Erbe.

Diese Gestalten sind keine Fantasie – sie werden bei uns lebendig.

Viele unserer Masken, Engel und Sagengestalten könnt ihr in unserer neuen Show hautnah erleben. Mit viel Herzblut, Leidenschaft und Liebe zum Detail setzen wir unsere Geschichten und Figuren in Szene.

Kommt zu unseren Terminen, erlebt die Wesen aus unseren Sagenwelten und werdet Teil einer ganz besonderen Atmosphäre.

Seid dabei – wir freuen uns auf euch! 🔥👹🪽🌙

⚔️🌙 Heute erhebt sich das Rudel und feiert einen der seinen Weg seit Kindertagen zwischen Hörnern, Fell und Legenden geh...
14/06/2026

⚔️🌙 Heute erhebt sich das Rudel und feiert einen der seinen Weg seit Kindertagen zwischen Hörnern, Fell und Legenden geht. 🌙⚔️

Auf der Bühne ist er vieles: XXL-Krampus, Werwolf und Nikolaus.
Eine Gestalt zwischen Licht und Schatten, zwischen Sage und Wirklichkeit.

Doch wer ihn kennt, weiß: Größer als seine Masken ist nur sein Herz.

Sile, heute gehört die Nacht dir!

Mögen die Feuer hoch lodern, die Hörner stolz in den Himmel ragen und der Met niemals ausgehen. 🍺🔥

Bleib wild. Bleib laut. Bleib mystisch. Bleib ein Original.

Alles Gute zum Geburtstag, Silas! 🐺😈💜🍻

Tief in den dunklen Wäldern des Bayerischen Waldes, dort wo der Nebel zwischen den alten Tannen wohnt und die Nächte län...
13/06/2026

Tief in den dunklen Wäldern des Bayerischen Waldes, dort wo der Nebel zwischen den alten Tannen wohnt und die Nächte länger erscheinen als anderswo, erzählt man sich vom Bluadigen Dammerl.

Niemand weiß, wie alt er ist. Manche sagen, er stamme aus einer Zeit, als die Grenzen zwischen der Menschenwelt und der Anderswelt noch offen waren.
Sein Weg führt durch vergessene Pfade, verborgen unter Moos, Wurzeln und uralten Geheimnissen.

Wenn roter Nebel durch die Schluchten zieht und das ferne Klirren seiner Ketten durch den Wald hallt, dann ist der Dammerl unterwegs.

In seinen Händen trägt er einen mächtigen Hammer aus dunklem Holz, gewachsen aus den Wurzeln einer längst vergessenen Weltenesche.
Er sucht weder Reichtum noch Macht.

Doch der Dammerl ist kein wahlloser Schrecken.

Er erscheint dort, wo Habgier, Verrat und Ungerechtigkeit die Herzen der Menschen verdunkelt haben.
Sein Auftrag ist es, jene zur Rechenschaft zu ziehen, die Unschuldige betrogen, ihre Versprechen gebrochen oder anderen Leid zugefügt haben.

Er sucht die Schatten, die Menschen in ihren Herzen verbergen.

Und so heißt es im Bayerischen Wald noch heute: Wer in einer stillen Vollmondnacht das Klirren der Ketten hört, sollte den Blick senken – denn der Bluadige Dammerl wandert zwischen den Welten und sieht mehr, als den Menschen lieb ist.

Vor langer Zeit stand im Herzen des Waldes ein steinernes Tor, das in kein bekanntes Reich führte. Dort erschien in den ...
12/06/2026

Vor langer Zeit stand im Herzen des Waldes ein steinernes Tor, das in kein bekanntes Reich führte. Dort erschien in den Nebeln die Gestalt Nyratha, die Wanderin zwischen den Welten.

In ihrer Hand trug sie eine rauchende Flamme, deren Licht weder brannte noch wärmte. Stattdessen zeigte sie verborgene Wahrheiten.

Wer mit ehrlichem Herzen vor Nyratha trat, durfte einen Blick in seine Zukunft werfen.
Wer jedoch mit Lügen oder Hochmut kam, sah nur dichten Nebel.

Als die alten Wege in Vergessenheit gerieten, verschwand auch Nyratha.
Doch in manchen Nächten steigt noch heute orangefarbener Rauch zwischen den Ruinen auf.

Dann, so heißt es, wandert sie erneut durch den Wald und sucht nach jenen, die den Mut haben, dem unbekannten Pfad zu folgen.

Wenn der Nebel über die alten Gräber zog und der Mond hinter den Wolken verschwand, erschien Vaelora, die Hüterin der st...
11/06/2026

Wenn der Nebel über die alten Gräber zog und der Mond hinter den Wolken verschwand, erschien Vaelora, die Hüterin der stillen Seelen.

Mit ihrem leuchtenden Stab wanderte sie zwischen den Grabsteinen und suchte nach verlorenen Lichtern.
Man sagte, jede Flamme ihres Stabes sei die Erinnerung an einen Menschen, der einst geliebt wurde.

Wer ihr in einer dunklen Nacht begegnete, musste keine Furcht haben. Denn Vaelora brachte keinen Tod, sondern Trost.
Ihr Licht führte verirrte Seelen auf ihren letzten Weg und bewahrte die Ruhe des alten Friedhofs.

Noch heute erzählen die Alten, dass man in nebligen Nächten ein goldenes Leuchten zwischen den Gräbern sehen kann.

Dann zieht Vaelora schweigend durch die Dunkelheit und wacht über jene, die nie vergessen werden.

Die Sage der Drud NachtgredaVor vielen Jahrhunderten fürchteten die Menschen die Drud Nachtgreda, die in den dunkelsten ...
10/06/2026

Die Sage der Drud Nachtgreda

Vor vielen Jahrhunderten fürchteten die Menschen die Drud Nachtgreda, die in den dunkelsten Stunden der Nacht durch die Wälder und über die Dächer der Höfe zog.

Wenn jemand mit schlechtem Gewissen oder bösen Gedanken einschlief, schlich sich Nachtgreda lautlos an sein Bett.

Dort setzte sie sich auf die Brust des Schlafenden und drückte ihn mit ihrer kalten Kraft nieder.
Die Menschen erwachten, konnten sich nicht bewegen und spürten ihren eisigen Atem im Gesicht.

Doch Nachtgreda tat dies nicht aus Bosheit.
Sie war die Hüterin der verborgenen Wahrheiten.

Mit ihrem Druck zwang sie die Menschen, sich ihren Ängsten, Lügen und Fehlern zu stellen.
Wer sein Herz reinigte und ehrlich lebte, wurde von ihr verschont.
Wer jedoch weiterhin Unrecht tat, hörte in stürmischen Nächten ihr heiseres Kreischen vor dem Fenster.

Noch heute erzählen die Alten, dass der Druck auf der Brust in finsteren Nächten von Nachtgreda stammt, die durch die Schatten wandert und über die Träume der Menschen wacht.

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