17/06/2026
Die Ausbildungskrise beginnt dort, wo Unterstützung fehlt.
Der neue NRW‑Report Arbeitsmarktpolitik zeigt: Für viele junge Menschen wird der Übergang von der Schule in die Ausbildung immer schwieriger.
📊 14.400 Jugendliche verlassen die Schule ohne Abschluss (+30,1% seit 2015)
📊 11.300 erreichen nur den ersten Schulabschluss (+47,5% seit 2015)
Gerade diese jungen Menschen haben deutlich schlechtere Chancen auf einen direkten Einstieg in Ausbildung. Unterstützung greift oft erst zu spät – häufig dann, wenn sich schwierige Verläufe schon verfestigt haben. Die Folgen sehen wir längst: instabile Übergänge, mehr Ausbildungsabbrüche und wachsende Zahlen junger Menschen ohne Ausbildung oder Beschäftigung.
Gemeinsam mit den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege NRW appellieren wir, die Unterstützungsangebote künftig stärker an den individuellen Bedarfslagen auszurichten. Wir fordern deshalb ein klares Umsteuern:
👉 frühere, verlässliche Unterstützung
👉 individuelle Begleitung ab der Sekundarstufe I
👉 stabile Rahmenbedingungen für Träger
Den gesamten Report mit Zahlen für alle Städte findet ihr hier:
🔗https://www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de/initiativen/nrw-report-arbeitsmarktpolitik/aktuelle-ausgabe-bildungsarmut-und-ausbildungslosigkeit-junger-menschen
Zur Freien Wohlfahrtspflege NRW gehören gemeinsam mit uns:
AWO NRW, ( AWO Bezirksverband Niederrhein e.V., AWO Ostwestfalen-Lippe e.V. , AWO Bezirk Westliches Westfalen e.V.)
Caritas in NRW ( Caritasverband für das Bistum Aachen e.V., Caritas im Bistum Essen, Caritas im Erzbistum Köln, Caritas Bistum Münster, Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V.)
Diakonie RWL
DRK Landesverband Nordrhein e.V., DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V.
Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein K.d.ö.R, Synagogen-Gemeinde Köln, Zentralrat der Juden in Deutschland, Jüdische Gemeinde Düsseldorf, Jüdische Gemeinde Duisburg Mülheim/Ruhr Oberhausen KdöR Jüdische Kultus-Gemeinde Essen