Der Paritätische NRW

Der Paritätische NRW Wir sind der parteipolitisch und konfessionell unabhängige Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in NRW. Wirtschaftliches Arbeiten ist die Grundlage.

Von der ehrenamtlichen Bürgerinitiative bis zur hauptamtlich geführten sozialen Organisation: Der Paritätische NRW bildet das Dach von rund 3.100 Organisationen mit mehr als 6.000 Einrichtungen und Diensten in allen Feldern der sozialen Arbeit. Der Verband berät seine Mitgliedsorganisationen fachlich, organisatorisch und betriebswirtschaftlich, sichert die Qualität ihrer Arbeit und vertritt ihre I

nteressen gegenüber Politik und Kostenträgern. Der Paritätische NRW ist konfessionell und parteipolitisch unabhängig. Zugleich ergreift er Partei für Menschen, die keine Lobby haben. Toleranz, Offenheit, Vielfalt


Ob groß oder klein, seit Jahrzehnten etabliert oder gerade frisch gegründet: Die Mitgliedschaft des Paritätischen ist so bunt wie die Gesellschaft. Eins haben jedoch alle gemeinsam: Toleranz, Offenheit und Vielfalt bilden die Grundlage ihres Handelns. Schubladendenken oder rechtspopulistisches Gedankengut haben hier keinen Platz. Humanität und Menschenwürde im Vordergrund


Der Paritätische ist der Verband der Selbsthilfe und des Bürgerengagements. Viele seiner Mitgliedsorganisationen entstehen bis heute aus sozialen Bewegungen. Weil Menschen unter den bestehenden Angeboten nicht das finden, was sie konkret an Unterstützung benötigen. Der Paritätische gibt ihnen Starthilfe und begleitet sie auf ihrem Weg. Dieser führt nicht selten von der spontanen Initiative zur professionell geführten Organisation, teilweise mit mehreren Einrichtungen und Diensten. Doch anstelle von Gewinnstreben stehen beim Paritätischen und seinen Mitgliedsorganisationen Gemeinwohl, Humanität und Menschenwürde im Vordergrund. Mehr als eine Million Menschen


Unter dem Dach des Paritätischen NRW arbeiten mehr als 141.000 hauptamtlich Beschäftigte mit mehr als 200.000 Menschen in Ehrenamt und in der Selbsthilfe zusammen. Zudem unterstützen rund eine Million Menschen paritätische soziale Arbeit durch ihre Mitgliedschaft in den Mitgliedsorganisationen des Verbandes.

Noch 40 Tage bis zum Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz. Ab dem Schuljahr 2026/27 haben Erstklässler einen Anspruch auf ...
22/06/2026

Noch 40 Tage bis zum Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz.

Ab dem Schuljahr 2026/27 haben Erstklässler einen Anspruch auf Ganztagsbetreuung. Ein wichtiger Schritt und zugleich ein Anlass, auf die aktuelle Situation der Offenen Ganztagsschulen zu blicken.

Die OGS ist für viele Kinder und Familien längst unverzichtbar geworden. Gleichzeitig zeigen sich vor Ort große Unterschiede bei den Rahmenbedingungen. Fragen nach Qualität, Ausstattung, Fachkräften, Finanzierung und einheitlichen Standards beschäftigen Träger, Schulen, Kommunen und Politik gleichermaßen.

Die kommenden 40 Tage nutzen wir deshalb, um verschiedene Aspekte der OGS in den Blick zu nehmen: Wir zeigen, welche Bedeutung sie für Kinder und Familien hat, welche Leistungen täglich erbracht werden und wo weiterhin Handlungsbedarf besteht.

Heute starten wir mit einem Thema, das oft unterschätzt wird: OGS ist ein Bildungsort.

Sei dabei beim 9. Treffen von Menschen mit Armutserfahrung NRWArmut grenzt aus – sozial, politisch und gesellschaftlich....
21/06/2026

Sei dabei beim 9. Treffen von Menschen mit Armutserfahrung NRW

Armut grenzt aus – sozial, politisch und gesellschaftlich. Deshalb lädt die Freie Wohlfahrtspflege NRW zum 9. Treffen von Menschen mit Armutserfahrung ein.

Du bist selbst betroffen oder möchtest dich mit anderen austauschen und neue Impulse mitnehmen?
Dann bist du herzlich willkommen.

Im Dialog zwischen Menschen mit Armutserfahrung, Wissenschaft und Politik werden zentrale Fragen diskutiert:

Wie gelingt politische Teilhabe armutserfahrener Menschen?
Was bedeutet die aktuelle Lage rund um Wohnen und Wohnungslosigkeit?
Wie beeinflussen Digitalisierung und Klimapolitik soziale Ungleichheit?

Gemeinsam werden Positionen, Forderungen und konkrete nächste Schritte erarbeitet, um mehr Sichtbarkeit und soziale Gerechtigkeit zu erreichen.

📅 05. August 2026
🕙 10:00 – 16:00 Uhr
📍 Hochschule Düsseldorf

Die Teilnahme ist kostenlos. Auch Fahrtkosten und Verpflegung werden übernommen.
Anmeldeschluss ist der 23. Juli 2026.

Weitere Infos und Anmeldung:
🔗 www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de/initiativen/menschen-mit-armutserfahrung/uebersicht

Zur Freien Wohlfahrtspflege NRW gehören gemeinsam mit uns:
AWO NRW ( AWO Bezirksverband Niederrhein e.V., AWO Ostwestfalen-Lippe e.V., AWO Bezirk Westliches Westfalen e.V.)
Caritas in NRW ( Caritasverband für das Bistum Aachen e.V., Caritas im Bistum Essen, Caritas im Erzbistum Köln, Caritas Bistum Münster, Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V.),
Diakonie RWL,
DRK Landesverband Nordrhein e.V., DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V.,
Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein K.d.ö.R, Jüdische Gemeinde Düsseldorf, Zentralrat der Juden in Deutschland, Jüdische Gemeinde Duisburg Mülheim/Ruhr Oberhausen KdöR Jüdische Kultus-Gemeinde Essen, Synagogen-Gemeinde Köln

Die Ausbildungskrise beginnt dort, wo Unterstützung fehlt. Der neue NRW‑Report Arbeitsmarktpolitik zeigt: Für viele jung...
17/06/2026

Die Ausbildungskrise beginnt dort, wo Unterstützung fehlt.

Der neue NRW‑Report Arbeitsmarktpolitik zeigt: Für viele junge Menschen wird der Übergang von der Schule in die Ausbildung immer schwieriger.

📊 14.400 Jugendliche verlassen die Schule ohne Abschluss (+30,1% seit 2015)
📊 11.300 erreichen nur den ersten Schulabschluss (+47,5% seit 2015)

Gerade diese jungen Menschen haben deutlich schlechtere Chancen auf einen direkten Einstieg in Ausbildung. Unterstützung greift oft erst zu spät – häufig dann, wenn sich schwierige Verläufe schon verfestigt haben. Die Folgen sehen wir längst: instabile Übergänge, mehr Ausbildungsabbrüche und wachsende Zahlen junger Menschen ohne Ausbildung oder Beschäftigung.

Gemeinsam mit den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege NRW appellieren wir, die Unterstützungsangebote künftig stärker an den individuellen Bedarfslagen auszurichten. Wir fordern deshalb ein klares Umsteuern:
👉 frühere, verlässliche Unterstützung
👉 individuelle Begleitung ab der Sekundarstufe I
👉 stabile Rahmenbedingungen für Träger

Den gesamten Report mit Zahlen für alle Städte findet ihr hier:
🔗https://www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de/initiativen/nrw-report-arbeitsmarktpolitik/aktuelle-ausgabe-bildungsarmut-und-ausbildungslosigkeit-junger-menschen

Zur Freien Wohlfahrtspflege NRW gehören gemeinsam mit uns:
AWO NRW, ( AWO Bezirksverband Niederrhein e.V., AWO Ostwestfalen-Lippe e.V. , AWO Bezirk Westliches Westfalen e.V.)
Caritas in NRW ( Caritasverband für das Bistum Aachen e.V., Caritas im Bistum Essen, Caritas im Erzbistum Köln, Caritas Bistum Münster, Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V.)
Diakonie RWL
DRK Landesverband Nordrhein e.V., DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V.
Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein K.d.ö.R, Synagogen-Gemeinde Köln, Zentralrat der Juden in Deutschland, Jüdische Gemeinde Düsseldorf, Jüdische Gemeinde Duisburg Mülheim/Ruhr Oberhausen KdöR Jüdische Kultus-Gemeinde Essen

Kosten senken – ja. Aber nicht so.Die Debatte um die Reform des Sozialstaats ist in vollem Gang. Dabei kursieren Vorschl...
17/06/2026

Kosten senken – ja. Aber nicht so.

Die Debatte um die Reform des Sozialstaats ist in vollem Gang. Dabei kursieren Vorschläge, die vor allem eines tun: bei Menschen mit Behinderung kürzen.

Unser Spitzenverband, der Der Paritätische Wohlfahrtsverband - Gesamtverband, zeigt in einem neuen Papier: Es geht auch anders.

📌 Weniger Bürokratie statt weniger Leistung
📌 Inklusive Strukturen statt Einzelfallhilfe aus dem Mangel heraus
📌 Prävention statt Reparatur
📌 Freie Träger stärken statt Verwaltung ausbauen

Ein konkretes Beispiel aus der Eingliederungshilfe: In Berlin sind die Verwaltungskosten zwischen 2020 und 2024 um 45 % gestiegen – die Zahl der Leistungsberechtigten aber nur um 6,7 %. Wer wirklich sparen will, muss dort ansetzen. Ähnliche Zahlen wurden für NRW von der Freien Wohlfahrtspflege NRW bereits nachgewiesen.

Teilt diesen Beitrag und lest das Papier – für eine Debatte, die alle Fakten auf den Tisch legt:
https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/doc/paritaetischer_vorschlaege-sozialstaat_2026.pdf

Sozialstaat: 37 Vorschläge für echte EinsparpotenzialeSeit Monaten tagt im Kanzleramt eine Arbeitsgruppe aus Bund, Lände...
16/06/2026

Sozialstaat: 37 Vorschläge für echte Einsparpotenziale

Seit Monaten tagt im Kanzleramt eine Arbeitsgruppe aus Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden, die Kürzungen im Sozialbereich auslotet. Die bisher durchgesickerten Informationen sind alarmierend: Schulassistenzen für Kinder mit Behinderung sollen wegfallen und der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung soll verschoben werden.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband - Gesamtverband legt deshalb 37 konkrete Maßnahmen vor, wie der Sozialstaat effizienter gestaltet und solide finanziert werden kann, ohne dass Menschen in schwierigen Lebenslagen die Last tragen. Die Maßnahmen stammen aus allen Bereichen der Sozialpolitik – von Gesundheit und Pflege über Grundsicherung und Eingliederungshilfe bis hin zur Staatsorganisation selbst.

Alle Informationen sowie die 37 Vorschläge für Einsparungen im sozialen Bereich findet ihr hier:
🔗 www.paritaet-nrw.org/service/news/einsparpotenziale-fuer-den-sozialstaat

PariRunners beim Schwebebahnlauf 2026: bunt und schnell!  Auch 2026 war das Team der PariRunners wieder beim Schwebebahn...
15/06/2026

PariRunners beim Schwebebahnlauf 2026: bunt und schnell!

Auch 2026 war das Team der PariRunners wieder beim Schwebebahnlauf in Wuppertal am Start. 17 Läufer*innen gingen für unseren Verband auf die Strecke und zeigten, bei im Vergleich zu den Vorjahren milden Temperaturen, was auf der flachen B7 so möglich ist.

In diesem Jahr wurden unsere schnellste Läuferin und unser schnellster Läufer mit einem Wanderpokal ausgezeichnet. Unsere PariRunners hatten nicht nur viel Spaß, sondern haben auch hervorragende sportliche Leistungen erbracht. Herzlichen Glückwunsch! 💐

15/06/2026
Ambulante Pflege sichern oder Versorgung aufs Spiel setzen? 🚨 1,4 Millionen Menschen in NRW sind pflegebedürftig, Tenden...
11/06/2026

Ambulante Pflege sichern oder Versorgung aufs Spiel setzen? 🚨

1,4 Millionen Menschen in NRW sind pflegebedürftig, Tendenz steigend. 9 von 10 werden zu Hause gepflegt. Neben der Unterstützung durch Angehörige ist die professionelle ambulante Pflege ein zentraler Bestandteil unserer Gesundheitsversorgung 🏥

Genau hier greifen die geplanten Änderungen im GKV‑Beitragsstabilisierungsgesetz ein: Die tarifliche Refinanzierung für Teile der ambulanten Pflege soll wegfallen. Das hätte gravierende Folgen für Pflegekräfte, Einrichtungen und die Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind.

👉 Mehr dazu in der Pressemitteilung der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW
🔗 https://www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de/presse/aktuelle-pressemeldungen

Zur Freien Wohlfahrtspflege NRW gehören gemeinsam mit uns:
AWO NRW ( AWO Bezirksverband Niederrhein e.V., AWO Ostwestfalen-Lippe e.V., AWO Bezirk Westliches Westfalen e.V.)
Caritas in NRW ( Caritasverband für das Bistum Aachen e.V., Caritas im Bistum Essen, Caritas im Erzbistum Köln, Caritas Bistum Münster, Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V.),
Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.
DRK Landesverband Nordrhein e.V., DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V.,
Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein K.d.ö.R,
Synagogen-Gemeinde Köln, Zentralrat der Juden in Deutschland, Jüdische Gemeinde Düsseldorf, Jüdische Gemeinde Duisburg Mülheim/Ruhr Oberhausen KdöR Jüdische Kultus-Gemeinde Essen

Wo bleibt das Mahnmal?Genau heute vor 22 Jahren, am 9. Juni 2004, zündete der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) ei...
09/06/2026

Wo bleibt das Mahnmal?

Genau heute vor 22 Jahren, am 9. Juni 2004, zündete der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) eine Nagelbombe in der von Migrant*innen geprägten Kölner Einkaufsstraße Keupstraße. Zur Erinnerung an dieses Ereignis soll ein Mahnmal errichtet werden.

Das Projekt „Doing Memory: Keupstraße“ des Vereins interKultur e. V. Köln-Mülheim, Mitgliedsorganisation des Paritätischen NRW, setzt sich für eine aktive Erinnerungskultur aus der Perspektive der Betroffenen ein und fordert ein längst beschlossenes Mahnmal zum Gedenken und Informieren.

Warum hat man das Mahnmal noch immer nicht errichtet und welche Mittel und Wege strebt man jetzt an? Mehr zu dem Thema findet ihr hier:
🔗 https://www.paritaet-nrw.org/service/news/erinnerungsarbeit-nsu-anschlaege-koeln

Zweites Foto: © Adil Demirci

NRW hat Armutsprobleme! Das zeigt der neue Armutsbericht, den Der Paritätische Wohlfahrtsverband - Gesamtverband  – aktu...
02/06/2026

NRW hat Armutsprobleme! Das zeigt der neue Armutsbericht, den Der Paritätische Wohlfahrtsverband - Gesamtverband – aktuell veröffentlicht hat.

„In Nordrhein-Westfalen ist Armut längst kein Randphänomen mehr”, sagt Christian Woltering, Vorstand des Paritätischen NRW. "Mit einer Armutsquote von 17,6 Prozent liegt NRW deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Einzelne Regionen sind besonders stark betroffen. Wer jetzt beim Wohngeld, beim Unterhaltsvorschuss oder in der sozialen Infrastruktur kürzt, verschärft nicht nur individuelle Not, sondern gefährdet den sozialen Zusammenhalt. Besonders Alleinerziehende, ältere Menschen, junge Erwachsene und Menschen mit niedrigen Einkommen brauchen verlässliche Unterstützung statt neuer Unsicherheit. NRW braucht deshalb eine klare Anti-Armutspolitik: bezahlbaren Wohnraum, armutsfeste Sozialleistungen, starke Schuldner*innen- und Sozialberatung sowie gezielte Investitionen in Bildung, Arbeit und Teilhabe. Soziale Einrichtungen dürfen dabei nicht als Kostenfaktor behandelt werden, sondern als Teil der Lösung. Wer Armut wirksam bekämpfen will, muss Sicherheit schaffen – materiell, sozial und politisch."

Mehr Infos findet ihr hier:
🔗 https://www.paritaet-nrw.org/service/news/paritaetischer-armutsbericht-2026

Adresse

Loher Straße 7
Wuppertal
42283

Öffnungszeiten

Montag 07:30 - 17:00
Dienstag 07:30 - 17:00
Mittwoch 07:30 - 17:00
Donnerstag 07:30 - 17:00
Freitag 07:30 - 15:00

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