Weltladen Wolfach

Weltladen Wolfach Seit 1992 fair gehandelte Produkte für eine gerechte und nachhaltige Gesellschaft

30. Mai – Welttag der Kartoffel: Vielfalt, die verbindetKartoffeln kennt jeder – aber wussten Sie, dass es weltweit über...
30/05/2026

30. Mai – Welttag der Kartoffel: Vielfalt, die verbindet

Kartoffeln kennt jeder – aber wussten Sie, dass es weltweit über 4.000 verschiedene Sorten gibt? In Peru allein wachsen mehr als 400 davon, jede mit ihrer eigenen Farbe, Form und Geschichte. Viele davon sind vom Aussterben bedroht. Doch einige dieser Schätze wurden gerettet, dank der peruanischen Kleinbauern-Kooperative AGROPIA. Mit großem Wissen und viel Hingabe bewahren die Mitglieder von AGROPIA seltene Sorten wie die tiefblaue Pumapamaquin („Pumapfote“) und die leuchtend rote Sumac Soncco („schönes Herz“). Aus diesen besonderen Kartoffeln entstehen knusprige, bunte Chips – regional verarbeitet, fair gehandelt und mit vollem Geschmack. Der Clou: Die gesamte Wertschöpfung – vom Anbau über die Verarbeitung bis zur Verpackung – bleibt in Peru. So entstehen nicht nur Chips, sondern auch Arbeitsplätze, gerechte Einkommen und Perspektiven für die ländliche Bevölkerung. Wenn Sie also das nächste Mal in den Weltladen kommen, gönnen Sie sich eine Tüte dieser besonderen Kartoffelchips und feiere mit uns den Reichtum der Vielfalt und die Kraft des Fairen Handels.

Foto: WeltPartner

Gesundes Essen für alleWeltläden setzen sich für faire Handelsbeziehungen ein; leider sind gerechte Preise und menschenw...
28/05/2026

Gesundes Essen für alle

Weltläden setzen sich für faire Handelsbeziehungen ein; leider sind gerechte Preise und menschenwürdige Arbeitsbedingungen keine Selbstverständlichkeit. Während große Ketten enorme Gewinne einfahren, können sich viele Menschen gesundes Essen kaum leisten. Gleichzeitig kämpfen viele Landwirte um ein existenzsicherndes Einkommen. Die europäische Bürgerinitiative „Good Food for All“ möchte das ändern und fordert ein Recht auf angemessene, gesunde und nachhaltig produzierte Nahrung. Die Online-Petition finden Sie unter www.goodfoodforall.eu.

Weltbienentag am 20. Mai – Fairer Honig für Mensch und NaturBienen leisten jeden Tag Großes: Sie sind unersetzlich für d...
20/05/2026

Weltbienentag am 20. Mai – Fairer Honig für Mensch und Natur

Bienen leisten jeden Tag Großes: Sie sind unersetzlich für die Artenvielfalt und unsere Ernährung. Doch ihr Lebensraum schrumpft – und mit ihm ihre Zahl. Zum Weltbienentag am 20. Mai richten wir den Blick auf Honig aus Fairem Handel. Denn rund 70 Prozent des in Deutschland konsumierten Honigs wird importiert – häufig ohne klare soziale und ökologische Standards. Im Fairen Handel hingegen erhalten Imker gerechte Preise, langfristige Perspektiven und Unterstützung beim ökologischen Anbau. Der Honig wird möglichst klimaschonend hergestellt und transportiert – und ist dabei nicht nur ein Genuss, sondern auch ein Beitrag zum Klimaschutz.

Ein Beispiel dafür ist der faire Honig aus Mexiko, den Sie bei uns im Weltladen finden. Imker wie Nicolás Pérez Pérez und Catarina Aguilar López sichern durch Aufforstung die Imkerei, und ihre Bienen stärken durch ihre Bestäubung die Vegetation. So verbinden sie traditionelles Wissen mit ökologischer Verantwortung – und schaffen gleichzeitig faire Einkommen für ihre Familien.


Foto: Gepa

Frische Ananas – wenn Sie wollen, künftig öftersUnsere Aktion mit frischem Obst zum Weltladentag am 9. Mai war so erfolg...
19/05/2026

Frische Ananas – wenn Sie wollen, künftig öfters

Unsere Aktion mit frischem Obst zum Weltladentag am 9. Mai war so erfolgreich, dass wir zumindest die Ananas öfters anbieten wollen. Vorausgesetzt, es finden sich genügend Abnehmer/innen. Falls Sie Interesse an frischen fair gehandelten Ananas aus Uganda haben, melden Sie sich im Weltladen oder per Email weltladen.wolfach(ätt)web.de. Teilen Sie uns mit, ob sie Früchte regelmäßig vierwöchig abnehmen würden und wie viele. Der Preis wird höher liegen als im Rahmen der Weltladentagsaktion. Bestellfrist für eine Lieferung Mitte Juni ist der 30.Mai.

Über den Handelspartner Kipepeo bio&fair kommen die frischen und sonngengereiften Ananas aus Uganda in den Schwarzwald. Die Früchte wachsen nicht auf Plantagen, sondern in Mischkulturen auf kleinen Feldern in der Region Kayunga und Luwero östlich von Kampala. Die Bauern erhalten ein existenzsicherndes Einkommen und können ihre Selbstständigkeit bewahren. Damit wird der Landflucht und der wachsenden Armut und Verelendung in den Großstädten entgegengewirkt. Kipepeo kauft die besten Früchte von Kleinbauern ab. Sie werden ausgereift – nur wenige Tage bevor sie bei uns sind – geschnitten.

Von Tassen und SchalenIn den Weltladen-Regalen finden Sie auch einige Keramikprodukte aus Thailand und Vietnam – Schüsse...
13/05/2026

Von Tassen und Schalen

In den Weltladen-Regalen finden Sie auch einige Keramikprodukte aus Thailand und Vietnam – Schüsseln und Tassen. Die Produkte aus Vietnam werden von einer Keramikwerkstätte in Bat Trang bei Hanoi über die Nicht-Regierungs-Organisation Craft Link bezogen. Das Dorf am Ufer des Roten Flusses ist seit Jahrhunderten bekannt für seine Keramik.

Craft Link stellt als Vermarktungsorganisation des Fairen Handels drei Anliegen ins Zentrum seiner Aktivitäten: die Förderung und den Erhalt traditioneller Kultur und des Handwerks verschiedener ethnischer Gruppen und traditioneller Dorfgemeinschaften, die Schaffung öffentlichen Bewusstseins für diese Traditionen und das traditionelle, vietnamesische (Kunst-)Handwerk und die Stärkung von Frauen in den diversen Programmen, Projekten und ihren Gemeinschaften.

Die Produzenten von Craft Link profitieren neben den kontinuierlichen Aufträgen, guten Preisen, Vorauszahlungen und Trainings vor allem von der professionellen Produkt- und Designentwicklung. Dadurch werden wirtschaftlich benachteiligte Produzenten befähigt, gute und attraktive Produkte für den lokalen und den Exportmarkt herzustellen.

09/05/2026

Ausgequetscht wie eine Zitrone

Weltläden kritisieren Ausbeutung im Handel mit Früchten



Am 9. Mai machen die Weltläden im Kinzigtal auf schlechte Arbeitsbedingungen und unfair verteilte Gewinne im Handel mit Orangen, Mangos und Bananen aufmerksam – zum Weltladentag gemeinsam mit 300 Weltläden bundesweit.

Die internationale Obstproduktion ist ein Milliardengeschäft, doch profitieren vor allem wenige große Handelskonzerne. In Deutschland kontrollieren vier Unternehmen rund 85 Prozent des Lebensmittelmarktes – mit gravierenden Folgen für Obstproduzenten weltweit, weiß Gunilla Duffner-Rebbe, Vorsitzende des Weltladen-Trägervereins. Diese Marktmacht setze Lieferanten massiv unter Preisdruck – häufig so stark, dass Produktionskosten kaum gedeckt sind. Die Vereinsvorsitzende berichtet über die Missstände auf vielen konventionellen Obst-Plantagen. Für die Produzenten bedeute der Obstanbau oft harte körperliche Arbeit, niedrige Löhne und befristete Verträge. Viele Plantagen gehörten internationalen Konzernen, die hohe Gewinne erzielten. „Am Anfang der Lieferketten bleibt aber nur wenig bei den Produzenten hängen“, konstatiert sie.

Und nicht nur in den Ländern des Südens müssten Menschen unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten; auch in Europa gebe es moderne Sklaverei, heißt es in der Mitteilung der Weltläden. In Kalabrien beispielsweise pflückten Migranten auf den Plantagen der Zitrushaine – meist ohne Festanstellung, verlässliche Entlohnung und Zugang zu sozialer Absicherung – die Früchte, die später in europäischen Supermärkten landeten.

„Deshalb muss der Kampf für gerechte Arbeitsbedingungen für Menschen am Anfang der Lieferkette im Süden wie im Norden geführt werden“, so Gunilla Duffner-Rebbe. Gleichzeitig gehe es auch um eine gerechte Wertschöpfung entlang der Lieferketten. Faire Preise, Transparenz und partnerschaftliche Handelsbeziehungen stünden im Mittelpunkt des Fairen Handels. Fairhandelsimporteure ermöglichten es Produzenten, verlässlicher zu planen, ihre Rechte besser durchzusetzen und langfristige Perspektiven zu entwickeln. Meist habe der Faire Handel noch deutlich mehr positive Effekte, wie das Beispiel von Mangoprodukten von den Philippinen zeigt. Der Verkauf finanziere rund die Hälfte der Kinderschutzarbeit der Menschenrechtsorganisation Preda.

Orangen – nicht aus Mafia-HandDie Orangen stammen von der Kooperative Valdibella, die in Camporeale (Sizilien) als Genos...
08/05/2026

Orangen – nicht aus Mafia-Hand

Die Orangen stammen von der Kooperative Valdibella, die in Camporeale (Sizilien) als Genossenschaft von kleinen Bio-Bauern arbeitet. Die Konzentration auf einheimische Kulturpflanzen, die verantwortungsvolle Bewirtschaftung des Bodens, Fruchtfolge und Ruhezeiten sind einige der Maßnahmen, die zur Schaffung einer Landwirtschaft beitragen, die Umwelt und biologische Vielfalt respektiert. Die Kooperative Valdibella lehnt jeden Kompromiss mit der lokalen Mafia ab und zahlt faire Preise an die Bauern. Sie beschäftigt zudem gezielt benachteiligte Menschen.

Foto: Weltladen

Die Bauern in UgandaDie Erzeuger der biologisch angebauten Ananas und Bananen sind Kleinbauernfamilien, die in mehreren ...
07/05/2026

Die Bauern in Uganda

Die Erzeuger der biologisch angebauten Ananas und Bananen sind Kleinbauernfamilien, die in mehreren Dörfern Ugandas und dem angrenzenden westlichen Teil Tansanias leben. Sie erhalten Preise, die deutlich über dem lokalen Marktpreis liegen. So können sie notwendige Anschaffungen und die Ausbildung ihrer Kinder finanzieren. Den zusätzlich gezahlten Fairtrade-Zuschlag investieren die Bauern in soziale Projekte ihrer Dörfer. Das Ernten, Verpacken und Vorbereiten der Früchte für den Export schafft zusätzliche fair entlohnte Arbeitsplätze.

Ananas – mühsame Handarbeit

Die Ananas wachsen nicht auf Plantagen, sondern auf kleinen Feldern. Diese anzulegen, ist viel Arbeit. Denn meist ist die traditionelle Hacke das einzige Arbeitsgerät. Zuerst werden über die ganze Länge des Feldes niedrige, knapp einen Meter breite Erdwälle angehäuft und mit den Seitentrieben alter Ananasstauden bepflanzt. In einem Jahr wachsen die Setzlinge zu gut einem halben Meter hohen Pflanzen heran. Tierische Schädlinge machen der Ananas (außer in Plantagen) wenig Probleme. Gegen das Unkraut, das junge Pflanzen zu überwuchern droht, hilft nur ständiges Jäten. Zwischen den Ananas-Reihen sähen die Bauern oft Bohnen aus, weil sie Stickstoff im Boden anreichern und Mensch und Tiere ernähren. Weil die Pflanzen uneinheitlich blühen, muss der Bauer jede Woche über das Feld gehen und die reifen Früchte ernten.

Foto: Weltladen

Die Bauern in UgandaDie Erzeuger der biologisch angebauten Ananas und Bananen sind Kleinbauernfamilien, die in mehreren ...
06/05/2026

Die Bauern in Uganda

Die Erzeuger der biologisch angebauten Ananas und Bananen sind Kleinbauernfamilien, die in mehreren Dörfern Ugandas und dem angrenzenden westlichen Teil Tansanias leben. Sie erhalten Preise, die deutlich über dem lokalen Marktpreis liegen. So können sie notwendige Anschaffungen und die Ausbildung ihrer Kinder finanzieren. Den zusätzlich gezahlten Fairtrade-Zuschlag investieren die Bauern in soziale Projekte ihrer Dörfer. Das Ernten, Verpacken und Vorbereiten der Früchte für den Export schafft zusätzliche fair entlohnte Arbeitsplätze.

Apfel-Bananen (Baby-Bananen) – im Schatten größerer Bäume

Baby-Bananen heißen so, weil sie mit rund 10 Zentimetern deutlich kleiner sind als gewöhnliche Bananen. Sie schmecken intensiver und süßer als ihre großen Geschwister. Die Bananenstauden gedeihen am besten im Schatten größerer Bäume und wachsen zusammen mit Bohnen oder Gemüse. Sie tragen nur einmal und werden nach der Ernte abgehackt und als organischer Dünger verwendet. Die Pflanze treibt immer wieder neue Stauden aus. Neue Pflanzungen werden mit Setzlingen angelegt.

Fair fruchtet!Am kommenden Samstag ist der diesjährige deutschlandweite Weltladentag. Er steht unter dem Motto „Fair fru...
05/05/2026

Fair fruchtet!

Am kommenden Samstag ist der diesjährige deutschlandweite Weltladentag. Er steht unter dem Motto „Fair fruchtet!“ und richtet den Blick auf globale Frucht-Lieferketten und auf ungleiche Machtverhältnisse im Handel.

Die internationale Obst- und Fruchtsaftproduktion ist ein Milliardengeschäft. Und während die großen Konzerne hohe Gewinne erzielen, bleibt am Anfang der Lieferketten nur wenig bei den Produzenten hängen – obwohl sie die meiste Arbeit leisten. Auch in Europa zeigt sich, wie verletzlich Arbeitsrechte in der Landwirtschaft sein können und dass Ausbeutung auch innerhalb Europas Teil unseres Ernährungssystems ist. Man denke nur an die migrantischen Erntehelfer und Wanderarbeiter in Spanien oder Süditalien.

Rund um den Weltladentag bieten wir Ihnen Kostproben von Trockenfrüchten (Banane, Mango, Ananas) an. Aber auch frische Ananas und Baby-Bananen aus Uganda wird es in der nächsten Woche geben, ebenso wie frische Orangen aus Sizilien.

Adresse

Vorstadtstrasse 45
Wolfach
77709

Öffnungszeiten

Montag 14:30 - 18:00
Dienstag 14:30 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 12:00
Donnerstag 09:00 - 12:00
Freitag 14:30 - 18:00
Samstag 09:00 - 12:30

Telefon

+4978348656911

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