28/11/2024
Ausflug der Kinderfeuerwehr vom 02. - 03.11.2024
Im Zuge der Projektarbeit des Kinderabzeichens „Bärentatze“ starteten wir von der Kinderfeuerwehr mit 14 Kindern und 6 Betreuern am 02.11.2024 auf den Hohen Meißner in das Feuerwehrheim „St. Florian“. Nachdem 3 Fahrzeuge und 1 Anhänger gepackt waren, machten wir uns um 9:00 Uhr los. Eine Stunde dauerte die Fahrt, bis wir dann am Ziel waren.
Gemeinsam entluden wir die Fahrzeuge/Anhänger und teilten die Zimmer auf. Nachdem jeder Teilnehmer sein Domizil für eine Nacht bezogen hatte, ging es an unser Projekt, Nistkästen bauen. Das Abzeichen, auf das wir hinarbeiten, hat in allen Stufen 1 – 4 das gleiche Projekt, so das wir mit allen Kindern diese Aufgabe durchführen konnten.
Zum Mittagessen (und allen anderen Mahlzeiten) ging es den kurzen Weg zur Jugendherberge Berg ab. Dort wurden wir mit leckerem Essen verwöhnt. Nach den Mahlzeiten konnten die Kinder spielen, toben oder im Zimmer sich ausruhen konnten, ganz wie sie wollten. Auf Grund der vielen Betreuer konnten wir uns gut aufteilen, so dass der Spielplatz, der angrenzende Wald oder aber auch unsere Unterkunft als Spielstätte angenommen werden konnte.
Nachmittags haben wir dann weiter gebaut. Die im Vorfeld zugeschnittenen Holzbretter wurden dann zusammengebaut. Eigentlich hatten wir zwei Tage dafür eingerechnet. Aber die Kinder waren so schnell (oder die Betreuer), dass am Abend schon die Nistkästen zusammengebaut waren. Voller Eifer haben die Kinder auch keine Ruhe gegeben, bis (fast)alles fertig war. Ganz stolz präsentierten sie ihr Ergebnis. Es ging zum Abendessen mit anschließender Spielzeit. Wer nun glaubte, dass das Bauen für heute zu ende war, hatte sich getäuscht. Die Kinder wollten unbedingt noch die Nistkästen lackieren, damit diese Wetterfest dann auch aufgehangen werden konnten. Ach Anbruch der Dunkelheit war auch diese Aufgabe erledigt und die Kisten konnten zum Trocknen der Lasur hingestellt werden. Puh. Die Bauphase war für heute geschafft. Aber nicht nur die Kinder, sondern insbesondere auch die Betreuer mussten nun intensiv überzeugt werden, das für heute die Bauarbeiten fertig waren.
Wer nun glaubte, dass am Abend nichts mehr passierte, schnitt sich aber gewaltig. Obwohl es Abendbrot gab, haben wir dann die Feuerschale angesteckt um Stockbrot zu machen. Ein Highlight für die Kinder, Stöcke suchen, damit der Teig auch ins Feuer konnte. Aber wer kam denn da? Überraschungsbesuch von unserem Jugendwart. Der kam mit Frau und Hund, um nach uns zu schauen. Somit hatten die Kinder ein weiteres Highlight. Der Hund wurde ganz viel gestreichelt, und er hat es offenbar genossen. Er hat einfach nur still gehalten, sowie einer an ihm dran war. Doch was kam dann? Noch ein Überraschungsbesuch. Dieses mal kam unser Wehrführer und ein Feuerwehrkamerad, um mal zu schauen, was wir so treiben. Die Besuche kamen allgemein sehr gut an. Wer nun an Feierabend dachte, wurde wieder überrascht. Es ging zur Nachtwanderung. Die meisten Kinder sind dann auch mitgegangen. Vereinzelt machte sich dann aber die Müdigkeit merkbar, so das eine paar Kinder lieber ins Bett wollten, was auch völlig in Ordnung war. Nach der Wanderung (vor lauter Matsch ein kurzes Vergnügen) konnten die Kinder, die dann noch nicht ins Bett wollten, im Gemeinschaftsraum noch spielen. Ab 22:00 Uhr spielten wir mit den restlichen Kindern unser „Schweigespiel“. Das ging bis 23:00 Uhr. Da waren dann alle Kinder (und auch schon einige Betreuer) im Bett verschwunden. Erstaunlicher Weise war dann in den Zimmern wirklich ruhe, so dass der Rest ebenfalls gegen 23:30 Uhr schlafen gehen konnte.
Am Sonntag, 03.11. war dann um 8:00 Uhr das große Wecken. Wie immer bei solchen Ausflügen, manche Kinder waren dann gleich wach, andere brauchten mehrere Weckversuche. Gemeinsam ging es zum Frühstück. Wieder zur allgemeinen Bewunderung waren alle Kinder schon richtig munter, was man von einigen Betreuern nicht sagen konnte, bevor es Kaffee gab. Danach ging es auch bei denen.
Vom Frühstück zurück, bekamen die Nistkästen,nachdem sie über Nacht getrocknet waren, noch eine Dachhaut und die Aufhängevorrichtung. Nun waren die Kästen tatsächlich fertig.
Das große Saubermachen begann. Die Betten abziehen, die Klamotten der Kinder einpacken, die Gepäckstücke in den Vorraum bringen, Feuerschale leeren und zum Anhänger bringen, Werkzeuge zusammenpacken. Nachdem das alles fertig war, konnten die Kinder wieder spielen, so dass ein Teil der Betreuer anfing, den „Kehraus“ zu machen.Die Unterkunft musste Besenrein verlassen werden. Es gab aber genug Fläche, so dass die Kinder noch vor dem Mittagessen auch einiges sauber machen mussten. Es gab auch kein geknurre der Kinder, was auch wieder zur Verwunderung bei trug. Nach dem Mittagessen ging es dann daran, die Autos/Anhänger zu beladen. Nachdem die Kinder ihre Sachen verstaut hatten, konnten die wieder auf den Spielplatz. Die restlichen Reinigungsarbeiten hatten wir dann übernommen. Nach erfolgreicher Spielzeit ging es dann um 15:00 Uhr zurück Richtung Heimat, wo die Eltern dann gegen 16:00 Uhr ihre Kinder mit ihrem Gepäck in Empfang nehmen konnten. Alle Kinder haben ihre selbstgebauten Nistkästen mit nach Hause nehmen dürfen.
Somit ging ein Ereignisreiches Wochenende zu ende. Nebenbei haben wir auch was für die Umwelt getan, was der praktische Nebeneffekt war. Alle waren sehr zufrieden und die Kinder haben auch gleich ihren Eltern berichtet. Sowas ist immer wieder schön, wenn dann die Kinder aus sich raus sprudeln, was sie erlebt haben.
Wir bedanken uns bei allen Akteuren, die im Vorfeld, während und nach der Veranstaltung uns geholfen haben.