Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt

Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt Protestantisch, weltoffen, streitbar.

Das gemeinsame Nachdenken über die Reformen der Gegenwart und die gemeinsame Planung der Zukunft braucht Orte der Verständigung und der Refelxion - die Akademie ist ein solcher Ort. Sie arbeitet mit Erwachsenen und Jugendlichen, Fachleuten und Entscheidungsträgern, so dass persönliche Klärung auch zur gesellschaftlichen Mitverantwortung wird.

Zusammenkommen, Sprechen & ZuhörenWie geht es mir mit der Demokratie in unserem Land?Alle paar Jahre wählen wir einen Ka...
17/06/2026

Zusammenkommen, Sprechen & Zuhören
Wie geht es mir mit der Demokratie in unserem Land?

Alle paar Jahre wählen wir einen Kandidaten oder eine Partei. Doch schon beim Verlassen des Wahllokals fühlt es sich an, als ob wir unsere Souveränität ablegen und nur noch Zaungäste politischer Entscheidungen sind. „Die da oben“ sollen es richten und sind am Ende Schuld. Oder geht es auch anders? Wie könnte Beteiligung noch aussehen? Sind Volksbegehren oder Bürgerräte geeignete Formen? Wir laden Sie ein mithilfe des Formats Sprechen & Zuhören eigene Gedanken zu äußern und Andersdenkenden zuzuhören.

Sprechen & Zuhören ist ein von Mehr Demokratie e. V. entwickeltes Dialogformat. Die Teilnehmenden erfahren darin einen gleichberechtigten Austausch, in dem das eigene Erleben mitgeteilt werden kann. Nacheinander spricht immer eine Person für vier Minuten, während die anderen nur zuhören. Beim Zuhören entsteht Empathie und Respekt. Sie haben außerdem die Erfahrung gemacht – eine demokratische Verständigung ist möglich.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Um eine Anmeldung wird gebeten. Der Link zur Videokonferenz zu erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung. Alternativ können Sie den u.s. Schritten folgen

📆 25.06.26, 19-21 Uhr

📍 Die Veranstaltung findet online statt unter folgenden Link: https://www.digitales-bildungshaus.de/

📚 Lesung mit Albrecht Franke & Lutz RathenowZwei Autoren, zwei Lebenswege, zwei spannende Perspektiven auf Literatur und...
08/06/2026

📚 Lesung mit Albrecht Franke & Lutz Rathenow

Zwei Autoren, zwei Lebenswege, zwei spannende Perspektiven auf Literatur und Zeitgeschichte.

Albrecht Franke (*1950), Autor, Literaturkritiker und langjähriger Lehrer für Deutsch und Philosophie in Stendal, stellt sein aktuelles Buch über die DDR-Schriftstellerin Christa Johannsen vor. Franke zeichnet den tragikomischen Lebensweg einer Frau nach, die zwischen Anpassung und Widerspruch, zwischen Verbergen und Aufbegehren ihren eigenen Weg suchte.

Lutz Rathenow (*1952), Schriftsteller und Bürgerrechtler, liest aus seiner autobiografischen Prosa „Trotzig lächeln und das Weltall streicheln. Mein Leben in Geschichten“ (2022). Darin erzählt er von seinem Leben zwischen Literatur, Opposition und Diktaturerfahrung in der DDR. Darüber hinaus präsentiert er Gedichte aus seinem aktuellen Band „Früher ist morgen. Einhundertelf Gedichte“ (2025) sowie aus dem neu aufgelegten Lyrikband „Zangengeburt – Gedichte aus einem anderen Jahrtausend“, mit dem er bereits 1982 Aufmerksamkeit erregte.

Freuen Sie sich auf einen besonderen Abend mit Literatur, Zeitgeschichte und persönlichen Einblicken in bewegte Jahrzehnte deutscher Geschichte.

📍Café Klatschmohn, Kirchpl. 9, 06886 Wittenberg

💡 Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

08/06/2026

Für den Erhalt einer freien und vielfältigen Bildungslandschaft
Angesichts des angestrebten Umbaus des Bildungssystems durch die AfD Sachsen-Anhalt haben rund 20 Einrichtungen und Verbände sowie Akteurinnen und Akteuren der frühkindlichen, schulischen und außerschulischen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung gemeinsam Stellung genommen für den Erhalt einer freien und vielfältigen Bildungslandschaft.
Hier ist die Stellungnahme im Wortlaut:

1. Wofür wir stehen: Bildung als gesellschaftlicher Grundauftrag
Bildung ist mehr als Wissensvermittlung. Sie ist der Raum, in dem Menschen sich als selbst-bestimmte, kritisch denkende und sozial verantwortliche Individuen entwickeln. Dieses Verständnis liegt dem Wirken unserer Einrichtungen zugrunde.
Wir stehen für eine Bildungslandschaft, die
• offen und inklusiv ist – für alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Förderbedarf oder Lebensalter;
• plural und kontrovers bleibt – und unterschiedliche Perspektiven als Qualitätsmerkmal begreift, nicht als Problem;
• wissenschaftsbasiert und pädagogisch verantwortlich arbeitet – ohne parteipolitische Vorfestlegung von Inhalten und Lernzielen;
• demokratische Grundwerte nicht nur lehrt, sondern selbst verkörpert – in Strukturen, Prozessen und Haltungen;
• lebenslang zugänglich ist – von der Kita bis zur Erwachsenenbildung, niedrigschwellig und gesellschaftlich durchlässig.
Diese Bildungslandschaft ist keine Selbstverständlichkeit. Sie ist das Ergebnis jahrzehntelanger demokratischer Entwicklung, gesellschaftlicher Auseinandersetzung und pädagogischen Engagements. Sie zu bewahren und gegen jede politische Vereinnahmung zu schützen, ist gemeinsame Verantwortung.

2. Was auf dem Spiel steht: Die Vorhaben des AfD-„Regierungsprogramms“
Das Programm der AfD Sachsen-Anhalt zur bevorstehenden Landtagswahl kündigt einen grundlegenden Umbau des Bildungssystems an. Ausgangspunkt ist eine umfassende Krisen- und Verfallsdiagnose. Es ist von einer „Krise des Geistes“, „Kuschelpädagogik“ und „politischer Einflussnahme“ die Rede. Damit werden weitreichende Eingriffe in Inhalte, Strukturen und pädagogische Praxis begründet.
Im Bereich der frühkindlichen Bildung plant die AfD eine Überarbeitung des Bildungsprogramms „Bildung: elementar“. Das offene Konzept in Kindertageseinrichtungen, das Selbstbestimmung und Beteiligung von Kindern betont, soll zurückgedrängt werden.
Für den schulischen Bereich ist eine Neuausrichtung von Aufgaben, Inhalten und Strukturen vorgesehen. Insbesondere Integration und Inklusion werden nicht länger als Aufgaben von Schule verstanden. Damit werden zentrale Prinzipien moderner Bildung zurückgewiesen – insbesondere gemeinsame Beschulung und gleichberechtigte Teilhabe. Statt die strukturellen Herausforderungen im Bildungssystem zu benennen, werden Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf pauschal problematisiert und gegen gemeinsames Lernen ausgespielt.
Darüber hinaus greift das AfD-Programm in die Strukturen des Bildungssystems ein. Es fordert die Abschaffung der allgemeinen Schulpflicht – ein fundamentaler Bruch mit zentralen Prinzipien staatlicher Bildungsverantwortung mit weitreichenden Folgen für Bildungsbiografien und gesellschaftliche Teilhabe. Zugleich sollen der Zugang zum Gymnasium begrenzt, die soziale Durchlässigkeit des Bildungssystems eingeschränkt und die Studienförderung stärker leistungsorientiert ausgerichtet werden.
Lehrpläne und Lehrmittel sollen künftig politischen Vorgaben unterworfen werden, anstatt fachlich und wissenschaftsbasiert entwickelt zu werden. Das von der AfD geforderte „strenge Neutralitätsgebot“ verkennt, dass Bildungsarbeit nicht wertneutral ist, sondern an den Prinzipien der freiheitlich-demokratischen Grundordnung orientiert bleibt. Maßstab politischer Bildung ist dabei der Beutelsbacher Konsens.
Schule wird als ein Bereich beschrieben, in dem das „demokratische Prinzip fehl am Platz“ sei. Entsprechend sollen Mitwirkungsrechte schulischer Gremien sowie von Eltern und Schülerinnen und Schülern deutlich beschnitten und pädagogische Entscheidungen stärker zentralisiert werden. Schule erscheint damit nicht mehr als Ort demokratischer Beteiligung und gemeinsamer Verantwortung, sondern als hierarchisch gesteuerte Institution.
Besonders deutlich zeigt sich die Neuausrichtung im Geschichtsunterricht. An die Stelle einer kritischen Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit soll eine stärkere Betonung positiv aufgeladener nationaler Narrative treten. Diese Verschiebung ist ideologisch motiviert und zielt darauf, die Beschäftigung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus zurückzudrängen.
Zugleich wird Patriotismus in einem ausdrücklich nationalen Verständnis als Bildungs- und Erziehungsziel formuliert. Die Forderung, Schulen sollten „mehr Flagge zeigen“, zielt auf die verbindliche Präsenz nationaler Symbolik im Schulalltag. Gleichzeitig richtet sich das Programm gegen die Sichtbarkeit gesellschaftlicher und sexueller Vielfalt. Regenbogenflaggen sollen an Schulen untersagt und traditionelle Familienbilder als Norm vermittelt werden. Andere Lebensentwürfe erscheinen damit nicht als gleichberechtigter Teil gesellschaftlicher Realität.
Auch fachliche Schwerpunktsetzungen und internationale Austauschprogramme sollen poli-tisch ausgerichtet werden. So werden der Ausbau des Russischunterrichts sowie entsprechende Schüleraustauschprogramme mit Russland ausdrücklich befürwortet. Diese Akzentsetzung steht im Zusammenhang mit Positionierungen führender AfD-Vertreter, die eine Nähe zur autoritären Kreml-Führung erkennen lassen.
Auch außerschulische Bildung und Erwachsenenbildung sollen künftig stärker politisch gesteuert werden. Besonders deutlich zeigt sich dies am geplanten Umbau der Landeszentrale für politische Bildung. Sie soll durch ein „Landesinstitut für staatspolitische Bildung und kulturelle Identität“ ersetzt werden – eine Bezeichnung, die an das frühere „Institut für Staatspolitik“ des rechtsextremen Verlegers Götz Kubitschek erinnert. Damit würde politische Bildung nicht mehr primär auf demokratische Urteilsbildung, sondern auf ideologisch definierte Vorstellungen von „staatspolitischer“ Loyalität und national verstandener kultureller Identität verpflichtet.
Staatliche Fördermittel würden dann stärker an politisch-weltanschauliche Kriterien gebunden. Einrichtungen, die den „patriotischen“ Vorgaben nicht entsprechen, könnten von Mitteln ausgeschlossen werden. Das würde den Trägerpluralismus bedrohen, der die Stärke der Erwachsenenbildung ausmacht: Volkshochschulen, gewerkschaftliche und kirchliche Träger, zivilgesellschaftliche Organisationen – sie alle wären betroffen. So kündigt das Programm an, die Förderung der Evangelischen Akademie wegen ihrer von der AfD abgelehnten Bildungsarbeit einzustellen. Damit wird deutlich, dass öffentliche Förderung künftig stärker an politischer Übereinstimmung mit den Vorstellungen der AfD ausgerichtet werden soll.
Bildungseinrichtungen sowie die sie tragenden zivilgesellschaftlichen Organisationen und Fördervereine sind Orte, an denen Demokratie freiwillig und niedrigschwellig gelernt und gelebt wird. Menschen erwerben hier Grundkompetenzen, reflektieren gesellschaftliche Entwicklungen und qualifizieren sich weiter – selbstbestimmt und ohne staatliche Vorgaben für Inhalte und Weltanschauungen. Dieser Raum wäre durch die geplanten Veränderungen unmittelbar in seiner Existenz bedroht.
Außerschulische Bildung macht Demokratie im Alltag erfahrbar. In Jugendverbänden, Kulturprojekten, Bildungsstätten, Vereinen und zivilgesellschaftlichen Initiativen lernen Menschen, Verantwortung zu übernehmen, ihre Interessen zu vertreten und gesellschaftliche Vielfalt als Stärke zu begreifen. Diese Räume zu schützen, ist eine demokratische Notwendigkeit. Werden sie politisch kontrolliert oder geschwächt, verliert Demokratie einen Teil ihres lebendigen Fundaments.

3. Unser Bekenntnis
Wir, die unterzeichnenden Akteurinnen und Akteure der Bildungslandschaft in Sachsen-Anhalt, treten dem skizzierten Umbau entschieden entgegen – aus Verantwortung für die Menschen, mit denen wir arbeiten, und für eine offene und demokratische Gesellschaft.
Wir bekennen uns zu einer Bildung, die Menschen stärkt statt formt, konstruktive Kritik fördert statt unterbindet und Vielfalt als Ressource versteht statt als Bedrohung.
Wir bekennen uns zu einem Bildungssystem, in dem Fachkräfte in Bildung, Erziehung und Sozialarbeit pädagogisch urteilen dürfen und müssen, in dem Träger unabhängig von politischer Wohlgefälligkeit gefördert werden und in dem Menschen jeden Alters gleichberechtigt Zugang zu Bildung haben.
Wir bekennen uns zu einem vielfältigen demokratischen Schulwesen, in dem die verfassungsrechtlich verankerte Schulpflicht weiterhin sowohl an Schulen in staatlicher als auch in freier Trägerschaft erfüllt werden kann.
Wir bekennen uns zu einem Geschichtsbewusstsein, das die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht relativiert oder verdrängt – und zu einer politischen Bildung, die Kontroverse nicht als Defizit, sondern als Kern demokratischer Auseinandersetzung begreift.
Diese Bildungslandschaft ist das Ergebnis jahrzehntelanger demokratischer Entwicklung und gesellschaftlichen Engagements. Sie gegen politische Vereinnahmung und ideologische Verengung zu verteidigen, bleibt unsere gemeinsame Verantwortung.
27.05.2026

Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt gGmbH | Deutscher Gewerkschaftsbund Sachsen-Anhalt | Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg | Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt e. V. | Evangelische Schulstiftung in Mitteldeutschland St. Johannes | Evangelisches Predigerseminar Wittenberg | Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Sachsen-Anhalt | Grundschulverband e. V., Landesgruppe Sachsen-Anhalt | Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. | Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Sachsen-Anhalt e. V. | Landesverband der Volkshochschulen Sachsen-Anhalt e. V. | Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt | .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e. V. | Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage Sachsen-Anhalt | Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt | Verband deutscher Privatschulen Sachsen-Anhalt e. V. VDP Sachsen-Anhalt e.V. | Verband für Erwachsenenbildung in Sachsen-Anhalt e. V. | ver.di Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Finanzielle Unabhängigkeit wurde als essenzielle Selbstfürsorge erkannt, um Freiheit und Sicherheit im Alter zu gewährle...
05/06/2026

Finanzielle Unabhängigkeit wurde als essenzielle Selbstfürsorge erkannt, um Freiheit und Sicherheit im Alter zu gewährleisten. 💰✨
Frauen lernten in Fortbildungen wie „Frauen-Geld-Verantwortung“, dass ETF-Sparen und ethisch-nachhaltige Geldanlagen kein Hexenwerk waren. 📈🌿
Besonders die Sensibilisierung für den Gender Pension Gap half dabei, Abhängigkeiten in Beziehungen oder Jobs abzubauen. ⚖️✊
Anstatt die Verantwortung abzugeben, wandelten viele Teilnehmerinnen Unsicherheit in echte Handlungskraft um. 🕊️
Ein starkes Fundament wurde gelegt, um Entscheidungen endlich nach eigenen Wünschen statt aus finanzieller Angst zu treffen. 🏠💪
Zum Beitrag: https://www.kwa-ekd.de/blog/2026/03/finanzen-in-die-eigene-hand-nehmen/

🌍 Gesellschaftliche Spaltung in unsicheren Zeiten – was hält uns zusammen?Kriege, steigende Lebenshaltungskosten, Veränd...
04/06/2026

🌍 Gesellschaftliche Spaltung in unsicheren Zeiten – was hält uns zusammen?

Kriege, steigende Lebenshaltungskosten, Veränderungen im Alltag: Viele Menschen erleben derzeit eine wachsende Unsicherheit. Auch hier vor Ort sind die Auswirkungen spürbar – wenn Geschäfte schließen, Wege länger werden oder Zukunftsfragen uns beschäftigen.

Doch was bedeutet das für unser Zusammenleben? Wo erleben wir Veränderungen in unserem Dorf? Was gibt uns Halt und Vertrauen?

💬 Bei „Zusammenkommen, Sprechen & Zuhören“ schaffen wir Raum für echte Gespräche. In kleinen Gruppen sprechen Menschen auf Augenhöhe miteinander, hören einander zu und teilen ihre persönlichen Erfahrungen. Nicht Debatten stehen im Mittelpunkt, sondern Begegnung, Verständnis und Respekt.

🤝 Das bewährte Format von Mehr Demokratie e. V. bringt Menschen mit ähnlichen und unterschiedlichen Sichtweisen zusammen und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

📍 Komm vorbei, bring deine Perspektive mit und werde Teil des Gesprächs.

🚨 Pflegekrise gefährdet unsere Demokratie!Die ostdeutschen Evangelischen Akademien warnen: Wenn Menschen nicht mehr auf ...
04/06/2026

🚨 Pflegekrise gefährdet unsere Demokratie!

Die ostdeutschen Evangelischen Akademien warnen: Wenn Menschen nicht mehr auf eine würdige Pflege vertrauen können, schwindet auch der Glaube an den Sozialstaat. Gute Pflege darf kein Privileg von Geld und Wohnort sein!
Würdige Pflege gelingt nur als Solidargemeinschaft. Wir müssen jetzt handeln!

Hinter dem Glamour der Filmbranche verbarg sich für viele Frauen eine bittere Realität: Altersarmut trotz jahrzehntelang...
29/05/2026

Hinter dem Glamour der Filmbranche verbarg sich für viele Frauen eine bittere Realität: Altersarmut trotz jahrzehntelanger Arbeit. 🎬📉
Prekäre Projektjobs, Lücken im Lebenslauf und der Gender Pay Gap führten dazu, dass Tontechnikerinnen, Maskenbildnerinnen und Regisseurinnen kaum Rentenansprüche aufbauten. 🏠💔
Besonders die fehlende Vereinbarkeit von Familie und extremen Dreharbeiten wurde für Frauen hinter der Kamera zur finanziellen Falle. 🎥⚖️
Es war ein System, das Leidenschaft forderte, aber im Alter keine Sicherheit bot – ein dringender Weckruf für Politik und Gewerkschaften! 📢🔥
Zum Beitrag: https://www.kwa-ekd.de/blog/2026/03/wie-geht-es-filmschaffenden-frauen-im-alter/

🤝 Zusammenhalt stärken: „Kirche aktiv“ startet durch!Die EKM vernetzt Engagierte, um in Zeiten politischer Polarisierung...
28/05/2026

🤝 Zusammenhalt stärken: „Kirche aktiv“ startet durch!

Die EKM vernetzt Engagierte, um in Zeiten politischer Polarisierung gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

So sieht Demokratiebildung konkret aus:

U18-Wahlen (24.–28. August): Gemeinden können als Wahllokale Jugendlichen Demokratie erlebbar machen. 🗳️

Gegen Alltagsrassismus: Das Netzwerk LAMSA bietet kostenlose Plakate für Gemeindehäuser an. 🚫

Mitmachen leicht gemacht: Jeden Monat gibt es digitale Treffen zum Austausch, Planen und Vernetzen. Jede Stimme und jeder Raum zählt!

Demokratie lebt vom Engagement – sei dabei! 💬👇

📍 Fachtag „Verantwortung für ein schwieriges Erbe“🗓 07.–08.06.2026 | ⏰ 15:00 Uhr📍 Ev. Akademie Sachsen-AnhaltAn vielen K...
22/05/2026

📍 Fachtag „Verantwortung für ein schwieriges Erbe“
🗓 07.–08.06.2026 | ⏰ 15:00 Uhr
📍 Ev. Akademie Sachsen-Anhalt

An vielen Kirchen in Deutschland finden sich bis heute judenfeindliche Darstellungen. Der Fachtag lädt Kirchengemeinden, Fachleute und Interessierte zum Austausch über einen sensiblen und verantwortungsvollen Umgang mit diesem schwierigen Erbe ein.

💬 Mit Fachvorträgen, Erfahrungsberichten & Gesprächen – auch aus jüdischer Perspektive.
🤝 Ziel: voneinander lernen, vernetzen und gemeinsam neue Wege finden.

🔎 Vorprogramm | So, 07.06.2026 | 09:30–14:00 Uhr
Exkursion nach Zerbst (Anhalt): Besuch der Kirche St. Nikolai & des stadtgeschichtlichen Museums mit Kontextualisierung des sogenannten „Judensau“-Motivs.

Die neue Bundesregierung forderte 2025 mehr Arbeitseffizienz, wobei Frauen und ihr „ungenutztes Potenzial“ erneut ins Vi...
22/05/2026

Die neue Bundesregierung forderte 2025 mehr Arbeitseffizienz, wobei Frauen und ihr „ungenutztes Potenzial“ erneut ins Visier gerieten. 📈
Obwohl Frauen durch unbezahlte Care-Arbeit insgesamt länger arbeiteten als Männer, arbeiteten fast 50 % aufgrund fehlender Betreuung nur in Teilzeit. 🏠
Politische Anreize wie Steuerfreiheit für Überstunden verfehlten die Realität vieler Mütter, während das Ehegattensplitting Mehrarbeit finanziell unattraktiv machte. 💸
Es blieb die kritische Frage: Zahlt sich Erwerbsarbeit überhaupt aus, wenn die Infrastruktur für Familie und Pflege fehlte? ⚖️
Zum Beitrag: https://www.kwa-ekd.de/blog/2026/03/findet-den-die-fehler/

Adresse

Schlossplatz 1d
Wittenberg
06886

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