03/08/2026
Ausflug zu den Karl-May-Festspielen in : Winnetou I
An einem kühlen und bedeckten Morgen starten wir früh mit unserem E-Bus und einem Spezialauto für den Elektrorollstuhl zum Elspe Festival. Wir wollen uns mit den Besucher:innen die Aufführung Winnetou 1 ansehen.
Zuvor gibt es noch ein schönes Vorprogramm:
Wir schauen uns gemeinsam die Stuntshow „Wie gewonnen, so zerronnen“ an. In der Rodeoarena führen uns die Mitarbeitenden anschließend ihre Tricks und Stunts in der Reitershow „Wild, frei und ungezähmt“ vor. Dazu gehört das Werfen von Dynamit auf ein Holzhaus während des Reitens, gewagte Stürze von einem hohen Turm und das Springen mit Pferden durch ein Feuer. Alles klappt, aber alle Zuschauenden halten auch ein wenig den Atem an. Besonders beeindruckend sind die Vorführungen mit den Greifvögeln, die nur knapp über die Köpfe der Anwesenden hinwegschweben.
Während einige Besucher:innen noch die Musikshow „Movie Moments“ besuchen machen wir anderen eine Pause bei Currywurst, Pommes und etwas Kaffee.
Gut gestärkt freuen wir uns auf Winnetou 1: Als Intro wird die Bücherstube von Karl May auf die Bühne gehoben. Hier sollen alle seine Bücher entstanden sein. Am Beginn gibt es viele Vorbehalte der Indianer gegenüber den Weißen, die bisher die Indianer häufig über den Tisch gezogen haben. So landen auch Old Shatterhand und seine Getreuen zunächst am Marterpfahl der Apachen. Weil aber zuvor nachweisbar Old Shatterhand Winnetou und seine Schwester Nscho-tschi befreit hatte, werden sie alle freigelassen und wollen gemeinsam gegen die Ganoven kämpfen. Mit viel Gefühl und auch Tränen kämpfen Winnetou und Old Shatterhand gemeinsam mit ihren Verbündeten gegen die gierigen Weißen, die den Apachen sowohl ihr Land als auch ihr Gold wegnehmen wollen. Winnetou und Old Shatterhand gewinnen am Ende.
Beeindruckend sind die Reitszenen und die Stunts. Sehr spannend und sehr gefühlvoll ist diese Geschichte von Karl May hier auf der Naturbühne in Elspe inszeniert worden. Es hat uns allen sehr gut gefallen. Am frühen Abend sind wir alle gut am in angekommen.
Text und Bilder: Ulla Weiß, Iris Kreft