30/05/2026
Update:Danke an Özge die auch den Eiertausch in Witten mit begleitet, fürs übernehmen des Täubchen 🤗
Heute ging es ihr wieder sehr gut und war agil🙏
Mein Angebot mit einem Sack gutes Futter bleibt bestehen 😉
So, heute vor der Arbeit habe ich wieder meine Runde gedreht und noch einige Besorgungen gemacht. Unten in der Stadt fiel mir eine Taube auf, die dort saß und immer wieder versuchte, ihre Augen zu schließen. Durch die vielen Menschen um sie herum kam sie aber nicht zur Ruhe.
Ich habe zunächst ein Foto gemacht. Als dann ein Mann sogar drohte, der Taube den Hals umzudrehen, habe ich nicht lange gezögert und sie sofort gesichert. Danach ging es leider etwas unschön weiter.
Da ich die Taube nicht mit zur Arbeit nehmen konnte, habe ich versucht, Hilfe zu organisieren. Leider war niemand erreichbar oder konnte das Tier übernehmen. Also habe ich bei Stadttauben Witten angerufen.
Zunächst hieß es, man würde schauen, ob geholfen werden kann. Nachdem ich später noch einmal nachgefragt hatte, wurde das Gespräch jedoch zunehmend unangenehm. Es wurde kritisiert, dass ich angeblich immer sagen würde, dass ich arbeiten müsse.
Ja, ich arbeite viel. Ich habe sogar drei Arbeitsstellen. Dafür muss ich mich allerdings nicht rechtfertigen. Als dann von einem „verkackten Vieh“ gesprochen wurde, das man jetzt abholen würde, habe ich dankend abgelehnt. Wenn man so über ein hilfsbedürftiges Tier spricht, möchte ich es dort nicht unterbringen.
In den letzten Jahren wird leider viel von der Person geredet und vieles behauptet. Es heißt, ich würde Tiere nur wegen der Spenden aufnehmen oder andere müssten meine Notfälle übernehmen. Auch Geschichten über angebliche große Erbschaften werden verbreitet. Tatsache ist: Eine liebe Dame hat vor ihrem Tod vor einigen Jahren ,mehreren Menschen einen kleinen Betrag hinterlassen. Darüber habe ich mich gefreut, weil das Geld den Tieren zugutekam und es ihr ausdrücklicher Wunsch war.
Vielleicht sollte man sich selber mal reflektieren warum das Taubenkrankenhaus geräumt und Pflegestellen weggegangen sind !!
Mittlerweile wird vieles unnötig hochgepusht und schlechtgeredet. Die eigentliche Arbeit am Tier bleibt dabei oft auf der Strecke. Die Taube ist nun erst einmal untergebracht. Nach meinem Feierabend heute Nacht werde ich sie wieder übernehmen und weiter versorgen.
Für Witten wünsche ich mir Menschen, die wirklich hinter dem Tierschutz stehen, zusammenarbeiten und sich mit Herzblut für die Tiere einsetzen. Ständige Negativität hilft weder den Tieren noch den Helfern. Unter solchen Umständen habe ich kein gutes Gefühl mehr, Tiere irgendwohin zu geben.
Falls jemand dem Täubchen eine passende Pflegestelle oder sogar einen dauerhaften Platz anbieten kann, darf sich gerne bei mir melden
Liebe Grüße Steffi