08/04/2020
berichtete soebend folgendes:
"Fassungslos müssen wir Abschied nehmen von Arkan Hussein Kjo. Der junge Mann, aus dem Shingal stammend, hatte als 10jähriger, den Genozid überlebt. Nun, im Alter von 15 endete sein Leben, am Dienstag Abend im niedersächsischen Celle, auf tragische Weise. Auf seinem Fahrrad wurde er von einem 29jährigen brutal und ohne ersichtlichen Grunde mit dem Messer angegriffen. Schwer verletzt wurde er ins Krankenhaus gebracht wo er seinen Verletzungen erlag. Couragierte Zeugen hielten den Täter, bis zum Eintreffen der Polizei fest
Wir wünschen seiner Familie, die wegen Corona nicht einmal eine richtige Beisetzung oder gar Trauerfeier ausrichten kann, viel Kraft in dieser schweren Zeit. Wir hoffen, dass Ihnen gute Freunde zur Seite stehen. Starke Schultern, die sie stützen. Ehrliche Münder, die ihnen Trost spenden und geduldige Ohren die dem Wehklagen einfach nur zuhören können.
Arkan wünschen wir ein besseres Leben auf der anderen Seitwe. Möge Tawsi Melek seine Schwingen schützend über Dich ausbreiten und Dich sicher zu Xode geleiten in dessen Händen Du Frieden und Geborgenheot finden sollst."
In einer so schwierigen Zeit wurde nun offensichtlich ein unschuldiger Junge auf offener Straße bei uns in Celle ermordet.
Arkan, den wir nicht persönlich kannten, gehörte der verfolgten Gruppe der Ezidi an. Jener Gemeinschaft mit der wir seit vielen Jahren gemeinsam in Stadt und LK Celle zusammen leben. Gerade auch bei uns in Wietze sind unsere ezidischen Nachbarn ein wichtiger Teil unserer Gemeinschaft geworden. Ein Kind, dass einen Genozid, einen Völkermord, im Irak überlebte und bei uns Schutz gesucht hatte, ist nun auf offener Straße, hier in unser aller Heimat, ermordet worden.
Dies ist schrecklich und kaum in Worte zu fassen.
Wir trauern an der Seite der Familie von Arkan und wünschen der Familie Kraft in unseren Gebeten.
Fassungslos müssen wir Abschied nehmen von Arkan Hussein Kjo. Der junge Mann, aus dem Shingal stammend, hatte als 10jähriger, den Genozid überlebt. Nun, im Alter von 15 endete sein Leben, am Dienstag Abend im niedersächsischen Celle, auf tragische Weise. Auf seinem Fahrrad wurde er von einem 29jährigen brutal und ohne ersichtlichen Grunde mit dem Messer angegriffen. Schwer verletzt wurde er ins Krankenhaus gebracht wo er seinen Verletzungen erlag. Couragierte Zeugen hielten den Täter, bis zum Eintreffen der Polizei fest
Wir wünschen seiner Familie, die wegen Corona nicht einmal eine richtige Beisetzung oder gar Trauerfeier ausrichten kann, viel Kraft in dieser schweren Zeit. Wir hoffen, dass Ihnen gute Freunde zur Seite stehen. Starke Schultern, die sie stützen. Ehrliche Münder, die ihnen Trost spenden und geduldige Ohren die dem Wehklagen einfach nur zuhören können.
Arkan wünschen wir ein besseres Leben auf der anderen Seitwe. Möge Tawsi Melek seine Schwingen schützend über Dich ausbreiten und Dich sicher zu Xode geleiten in dessen Händen Du Frieden und Geborgenheit finden sollst.